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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren






Wochenticker Nr. 14
Beitrag Nr.: 27.03.2020      

Autor:       sappam Team - Veröffentlicht  am:   27. März 2020 - Mitteleuropäische Zeit - 08:32:10




In Zeiten der Corona-Pandemie, hier nur ein Überblick bereits veröffentlichter

Wochenticker-Texte,

gedacht als Nachlese und Abwechselung vom häuslichen Alltag.

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Register, geordnet nach Wochen im Jahr 2020:

Woche

    Januar
  1. Was könnte das sappam als Museum im Jahr 2020 interessant machen ?
  2. Amateur-Schmalfilmprojektoren und ihr Konstruktionsprinzip.
  3. Über Entwicklung unserer Web-Seite und dem Zustand der vorhandenen Exponate.
  4. Sind es nur noch die Älteren unter uns, die sich für den Schmalfilm interessieren?
  5. Warum ging der klassischen Film unter ? Weil die Elektronik kam.

  6. Februar
  7. Ein unvollständiges Firmenporträt - "Agfa".
  8. Kaum zu glauben, wie viel Arbeitsgänge in einer Super 8 Kassette stecken.
  9. Der Amateurfilmer war stets ein Faktotum.
  10. Sind stark benutzte Filmkameras noch etwas für ein Museum ?

  11. März
  12. Die Schmalfilmkamera mit Gummilinse
  13. Der Amateur als Taucher mit einer Filmkamera.
  14. Die Welt in Aufruhr: durch eine Pandemie.
  15. In Zeiten der Corona Pandemie, ...

Register, geordnet nach Wochen im Jahr 2019:

Woche
    Januar

  1. Auch in diesem Jahr erhalten unsere ersten 5 Spender wieder einen Tischkalender 2019.

  2. Das Problem mit den gebrauchten Projektoren für Schmalfilme.
  3. Es sind noch wenige Tage, bis wir unser 10-jähriges Jubiläum mit einer Digi-Aktion 2019 eröffnen.
  4. Kann man dafür sein, alte Amateurfilme heute zu digitalisieren ?
  5. Warum ging der klassischen Film unter ? Weil die Elektronik kam.

  6. Februar
  7. Das sappam feiert sein 10-jähriges Präsenzjubiläum im Internet.
  8. Was unterscheidet ein Video-Clip vom Smartphone von einem Amateurfilm ?
  9. In dieser Woche erinnern wir nochmals an unsere 'Digi-Aktion 2019'.
  10. Kein Beitrag in dieser Woche.


  11. März
  12. Warum der Zelluloidfilm mit der Digitalisierung ein Ende fand.
  13. Die Schmalfilmkamera, eine treue Begleiterin über viele Jahre hinweg.
  14. Können Kamerataschen für ein Museum, ein wichtiges, bedeutsames Accessoire sein ?
  15. Sind Detailinformationen zu einem Exponat wirklich wichtig, für eine Museumspräsentation im Internet ?

  16. April
  17. Gibt es noch etwas, was den Amateurschmalfilm nochmals beleben könnte ?
  18. Selfies, eine Erscheinung, die der Schmalfilmer so noch nicht kannte.
  19. Ein Einblick ins Inventar unseres Museums.
  20. Es waren Träume, die man sich mit einer Filmkamera erfüllen konnte.

  21. Mai
  22. Gibt es einen Grund, weshalb das Wissen um die Schmalfilmtechnik so schnell in Vergessenheit gerät ?
  23. Sollte das Schmalfilm-Apparate-Museum mehr Werbung betreiben ?
  24. Reparaturen an Schmalfilmapparaten: Was könnte das bedeuten ?
  25. Tragetasche, Bereitschaftstaschen oder original Verpackungen (OVP). Eine Fülle an Modellen gibt es im Museum.

  26. Juni
  27. Kein Beitrag in dieser Woche.
  28. Kein Beitrag in dieser Woche.
  29. Was kann für einen Besucher des sappam noch interessant sein ?
  30. Analoge Filmkameras haben verloren !

  31. Juli
  32. Kein Beitrag in dieser Woche.
  33. Was unterscheidet den Stummfilmprojektor vom Tonfilmprojektor?
  34. Ist der 'Bild für Bild' Film-Scanner eine ideale Lösung ?
  35. Wie alle Zelluloidfilme ist auch der Super 8 Film, ein Produkt von gestern.
  36. Bauer, Chinon, Elmo, etc. alles bekannte Filmkameramarken. Wo sind sie geblieben ?


  37. August
  38. Eine entscheidend positive Entwicklung im Amateurfilm-Projektorbau war der Einsatz von Halogen-Leuchtmitteln.
  39. Gab es Konstruktionsfehler, die sich bei einigen Filmkameras zeigten ?
  40. Eigentlich haben die meisten Amateurfilmer nur spontan gedreht !
  41. Projektionsobjektive. Welche Eigenschaften können diese haben ?



  42. September
  43. In Zeiten der Akkus: Strom aus einem Behälter war schon immer faszinierend.
  44. Je größer umso schwerer, die Vario-Objektive der Filmkameras.
  45. Lohnt es sich, die Exponate die im Museum eingehen zu reinigen ?
  46. Wie war es doch anders, das Filmen auf Reisen !




  47. Oktober
  48. Kann ein Museum für Schmalfilmapparate heute noch oder schon überzeugen ?
  49. Die analoge Videotechnik veränderte gewaltig das Hobby des Amateurfilmers.
  50. Manchmal werden Leinwände für die Filmprojektion einfach vergessen.
  51. Wie schon angesagt: Wir starten im November nochmals eine DIGI-Aktion.
  52. Es sind noch wenige Tage, bis wir unsere diesjährige Digi-Weihnachtsaktion 2019 eröffnen.




  53. November
  54. Nun ist es soweit ! Die diesjährige Digi-Weihnachtsaktion 2019 ist eröffnet.
  55. Wie breit soll sich ein Museum aufstellen, wenn es nur Schmalfilm-Apparate präsentiert ?
  56. Was machen Trickeinrichtungen an Schmalfilmkameras interessant ?
  57. Gehört die Tonbandmaschinen, das Tonbandgerät zum Hobby Amateurschmalfilm ?
  58. Der Fernauslöser, ein interessantes Zubehör für ambitionierte Schmalfilmer.


  59. Dezember

  60. Über die Entwicklungsgeschichte der Zoom-Objektive an Schmalfilmkameras.
  61. Manchmal gibt es Dinge, die einem schnellen Wandel ausgesetzt sind !
  62. Was erreicht der Besucher, wenn er unsere Suchfunktionen nutzt?
  63. Liebe Schmalfilmfreunde und Besucher dieses Auftritts !





Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Wochenticker Nr. 13
Beitrag Nr.: 21.03.2020      

Autor:       sappam Team - Veröffentlicht  am:   21. März 2020 - Mitteleuropäische Zeit - 11:48:19




Editorial  


Die Welt in Aufruhr: durch eine Pandemie.



Lieber Besucher, auch wir machen uns Gedanken, was wohl nach der ersten großen Coronas-Pandemie auf dieser Welt folgen wird.


Daher haben wir uns entschlossen, in den nächsten Tagen unsere redaktionellen Beiträge etwas in den Hintergrund zu rücken, damit die Kräfte, die hier anfallen, sich mehr auf die Gegenwart konzentrieren können und dort Hilfe leisten, wo es dringender ist.


Wer sich aber in einem Kokon zu sein fühlt, und sich über das sappam und somit über die Vielzahl bereits veröffentlichter Beiträge zum Thema Amateurschmalfilm informieren will, soll es tun. Er soll es auch mit Freude tun.


Diese Seiten, hier, bieten eine große Zahl von Informationen und Details über das in den 1960er und 70er Jahre angesagte Hobby Schmalfilm. All diese im sappam hinterlegten Dokumente und Beiträge, sind im Archiv des Museums zu finden. Hunderte von Beiträgen unter dem Begriff Tages-Ticker bzw. Wochen-Ticker können abgerufen werden. Außerdem mehr als 670 Bilderstrecken in der Bilder G a l e r i e eingesehen werden.


Weiter stehen Datenblätter von über 800 Objekten und ein Katalogauszug aus der Welt des Schmalfilmamateurs, mit über 1700 Exponaten zur Verfügung.


Wir werden uns in angemessen zeitlichen Abständen wieder mit neuen Beiträgen melden. Kommentare zum Verlauf der Pandemie werden wir nicht abgeben, derer gibt es bereits genug auf anderen Kanälen des Internets.


Bleiben Sie gesund, das können wir nur wünschen !


Ihr Ulrich Naumann





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Wochenticker Nr. 12
Beitrag Nr.: 15.03.2020      

Autor:       sappam Team - Veröffentlicht  am:   15. März 2020 - Mitteleuropäische Zeit - 23:25:37




Der Amateur als Taucher mit einer Filmkamera.


Wahrlich ein seltenes Bild, und doch gab es so etwas. Vielleicht musste man am Roten Meer in Ägypten sein, um derartig merkwürdige Gestalten zu sehen, die eine Filmkamera mit ins Meer nahmen.


Es war nicht angesagt eine Filmkamera in die Nähe von Salzwasser oder feinsten Sand zu bringen, denn die meisten Apparate waren gegen Feinstaub und Wasser nicht ausgelegt.


Und doch, es gab Lösungen um der, wenn auch bescheidenen Nachfrage nachzukommen. Die bekannteste Filmkamera, die für Tauchgänge geeignet schien, war die Super 8 Eumig Nautica. Man konnte diesen Apparat ohne weitere Vorkehrungen mit ins Wasser nehmen und in Tiefen bis zu 5 m durchaus nutzen. Bei größerer Tiefe erwies sich auch schnell, dass die Lichtverhältnisse nicht mehr ausreichten, um gute Filmszenen zu bekommen.


Eumig - Österreich - bot als Komplett-Set - soll heißen, mit externem Sucher - den Apparat an, sodass weiteres Zubehör nicht mehr notwendig wurde. Fuji - Japan - bot ein Unterwassergehäuse - Marina 8 - für die leichte Fujica AX 100 an, die, weil sehr klein auch gerne von Amateurtauchern genutzt wurde, obwohl hier das Filmformat Single 8 eingesetzt wurde.



Da unter Wasser lediglich der Auslöser an einer Filmkamera benötig wurde, reichte ein einfaches Kimme und Korn-Visier um eine Filmszene anzupeilen. Auch einfache Objektivausführungen reichte in der Regel aus, was der Brechnung des Wassers zu verdanken ist, weil die Objekte - hier Fische - schon vergrößert erscheinen.


Unterwasser-Aufnahmen sicherten jedem Amateur die Bewunderung des Publikums, was der Industrie nicht entging. Deshalb gab es neben dem Eumig- bzw. dem Fujica-Angebot noch andere Lösungen.


Die wohl erfolgreichsten dürften die EWA-Marine-Taschen gewesen ein, die für jeweils vorgegebenen Kameramodelle ausgelegt wurden und so zum Abtauchen, als wasserdichter Behälter mit herkömmlichen Filmkameras eingesetzt wurden.


Diese Taschen, bestehend aus einem dicken, flexiblen, durchsichtigen Kunststoff und waren so gestaltet bzw. zugeschnitten, dass ein bestimmtes Kameramodell darin platz fand. Ein wasserdichter Verschluss sicherte die Kamera vor Wasserschäden. Eine in diesen Taschen Eingelassene Glasscheibe ließ das Licht bis zum Objektiv unverfälscht durch. Lediglich der Auftrieb der durch die im Inneren verblieben Luft wirkte beim Tauchgang noch etwas nach und machte deshalb die Führung der Kamera im Wasser ein wenig gewohnheitsbedürftig.


Für einige Modelle der Bauer-Serie C gab es auch ein aus hartem Kunststoff gefertigtes Unterwassergehäuse, das mit einer oder mehreren Lampen bestückt werden konnten, sodass hier der Tiefentaucher noch Gelegenheit hatte, im Bereich von Höhlen und unterhalb der 10 m Tiefe Filmaufnahmen zu machen.


Da dieser Anwendungssektor nur marginal zum Einsatz kam, erklärt, warum das Angebot für Taucherzubehör nur sehr beschränkt war. Auch nicht jeder Taucher konnte sich als Filmamateur erkennen, denn beide Aktivitäten fordern, um erfolgreich zu sein, volle Verantwortung im Handeln.


Vielleicht waren es aber die großen Unterwasserfilmer von heute, die mit diesen kleinen Filmkameras angefangen haben, denn aller Anfang ist schwer, was im Übrigen genauso gilt, für den Taucher wie für den Filmer.



UN     





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Wochenticker Nr. 11
Beitrag Nr.: 08.03.2020      

Autor:       sappam Team - Veröffentlicht  am:   08. März 2020 - Mitteleuropäische Zeit - 23:00:19




Die Schmalfilmkamera mit Gummilinse


Es war der letzte Schrei, als die ersten Amateurfilmkameras mit Gummilinse auf den Markt kamen. Die Gummilinse war umgangssprachlich der Begriff für ein Vario-Objektiv, besser gesagt eines pankatischen Systems in der Optik.


Auch als Zoom-Objektiv eingeführt, da die meisten japanischen Filmkameramodelle, die einen sehr guten Ruf genossen, diesen nach der onomatopoesie aus dem Englischen übernommen haben.


Vario-Objektive wurden dem Amateur der Fotografie erst nach 1945 angeboten, obwohl die Berechnungen der Linsen und ihre Zusammenstellung schon viel früher erfolgten. Hier bot Siemens schon 1928, das Transfaktor Objektiv an. Während ab 1959 das von Voigtländer eingeführte Zoomar, an den damaligen Fotoapparate schon Anwendung - hier Spiegelreflexkameras - fand, wurde dem Amateur des Films erst später das Angebot gemacht vom Turret Abstand zu nehmen.


Die sehr schnelle Anpassung an technische Möglichkeiten, die in Japan gepflegt wurde, machte es möglich, dass schon 1960 Normal 8 Format Filmkameras mit Zoom-Objektiven angeboten wurden.


Anfänglich noch ohne Reflexsucher und Handbetrieb in der Bennweitenverstellung, doch eindrucksvoll in der Ausführung, zumal nun nicht mehr das Turret benötigt wurde. Allerdings waren diese ersten Vario-Objektive nur mit einem kleinen Brennweitenfaktor zu bekommen.


Der Brennweitenfaktor bestimmt die Veränderung der mittleren Brennweite - bei Amateurfilmkameras 12,5 mm - in den Weitwinkelbereich - von ca. 10 mm und in den Telebereich von 30 mm. Dies Brennweiten reichten in der Regel aus um auch auf die Entfernungseinstellung zu verzichten, eine Eigenschaft die später bei längeren Brennweiten nicht außer acht gelassen werden konnte.


So wurden doch einige Fabrikate/Modelle bis zur Einführung des Super 8 Format mit einer Gummilinse ausgestattet. Gelegentlich auch mit hochwertigen Objektiven. Elmo, Pentaflex, Agfa, Leicina.


Was machte die Gummilinse so attraktiv für den Amateur ? Eine Frage die sich eigentlich nicht mehr stellte, bei den Super 8 Filmkameras, da hier die Handhabung des Filmwechsels so vereinfacht wurde, dass es als selbstverständlich galt, auch ein Vario-Objektiv am Apparat zu haben.


Fotoapparate mit der Spiegelreflex-Technik konnten nun ein Zoom-Objektiv aufnehmen und interessante Schnappschüsse machen. Was dem Amateur des Films aber viel wichtiger erschien, war die Möglichkeit zu nutzen, von einem Standort aus, eine Kamerafahrt zu simulieren.


Das dabei die Tiefenschärfe einer Szene beachtet werden musste, trug dazu bei, dass auch der Reflexsucher ein wichtiger Helfer wurde. Denn nun konnte der Kameramann die gewünschte Bildschärfe einstellen und weitere Szeneeffekte herausarbeiten.


Mit dem einsetzenden Boom, der durch die Einführung des Super 8 Filmformats eintrat, erweiterte sich auch das Angebot von Filmkameras im rasanten Tempo. Die Reflexsucher wurden als Muss und Standard empfunden und mit ihr das Vario-Objektiv.


Japans Hersteller überschlugen sich förmlich im Angebot und erweiterten das Objektiv bis zu einem Brennweitenfaktor von 10. Damit war in der Regel schon die 70 mm Brennweite erreicht, eine Auslegung die jeden Kameramann dazu verurteilte nur noch mit Stativ zu arbeiten.


Fast alle Hersteller von Schmalfilmkamera boten 3 Varianten in der Auslegung des Vario-Objektivs in einer Serie an. So konnten Apparate in der einfachsten Ausführung mit Reflexsucher gefunden werden, die einen Brennweitenfaktor von 4 hatten. Andere Ausführungen dann mit dem Faktor von 6, 8 und 10.


Die Apparate, die mit einem Objektiv angeboten wurden deren Brennweitenfaktor bei 11 oder 12 lag, erwiesen sich als sehr klobige Modelle, da das Objektiv an Größe und somit dem Gewicht überdimensioniert erschien.


Was erreicht man aus optischer Sicht mit einem Vario-Objektiv ? Dieser Frage gehen wir hier nun nach.


Dem Kameramann bietet sich in erster Linie der Vorteil, dass er im Sucher das gleiche Bild sieht, welches auf dem Film erscheinen wird. Dies, da die meisten Apparate, insbesondere die Apparate des Super 8 Formats, welche mit einem Reflex-Sucher ausgestattet wurden.


Der Kameramann benötigt nicht mehr den fahrbaren Untersatz um eine Fahrt in oder aus der Szene zu kommen. Es können auf einfache Weise die Perspektiven eines Bildes verändert werden. Es können Tiefenschärfe eingestellt bzw. verstellt werden, während der Zoom-Fahrt oder als feste Einstellung.


Es können die Zoom-Fahrten schnell, gemächlich oder sehr langsam angelegt werden, um Stimmung zu schaffen.


Diese Eigenschaften, gekoppelt mit dem teilweise angebotenen, großen Zoom-Faktor lassen es zu auch Panoramaszenen in ungeahnter Qualität einzufangen, verwendet man ein Stativ und womöglich noch einen schnelleren Filmdurchlauf, z. B. 36 fps.


Einige der ab 1974 angebotenen Kameramodelle verfügten über eine Zoom-Objektiv mit Macro-Einstellung. Mit diesen Macro-Objektiven erübrigten sich für die Nahaufnahmen, die sogenannten Nahlinsen. Der scharfe Nahbereich in der Macro-Einstellung fing bei einigen Modellen (Bauer) sogar bereits bei 5 mm vor der Linse an.


Mit der Einführung der XL-Technik, der Aufnahmemöglichkeit bei geringem Licht, wurden die Linsendurchmesser der Vario-Objektive auch immer größer. So reduzierten allerdings wieder die Angebote der überlangen Objektivbrennweiten, diesmal zugunsten lichtstärkerer Objektive.


So entstand auch die Canon Compact-Filmkamera - Modell 310 XL - mit dem interessantesten Objektiv, das dem Amateur geboten wurde, dessen Lichtstärke bei F 1:1,0 und einem Zoom-Faktor von 3 lag, was einer Brennweitenverstellung von f = 8,5 - 25,5 entspricht.



Natürlich war dies zu jener Zeit eine Durchbruch für die Amateurfilmkünstler, folglich nicht zu vergleichen mit dem was heutige Smartphones, selbst bei schlechtesten Lichtverhältnissen noch leisten.


Sei es drum. Damals wurde der Anfang gemacht, was heute als selbstverständlich gilt. Das Zoom-Objektiv in der klassischen Anwendung eines Amateurs gibt es daher auch nicht mehr. Heute wird digital das Bild der Szene vergrößert.


UN     





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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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