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Archiv: Beiträge u. Berichte über August
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Beitrag Nr.: 11.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:17:38



Ein Fremdkörper oder ein vorbeugender Schadensbegrenzer ?

Wenn man eines auf unserer Web-Site nicht findet, dann ist es ein kleines Papiersäckchen, welches den meisten Schmalfilmkameras und Projektoren in der Originalverpackung (OVP) beilag. Dazu muss man wissen, dass noch bis weit in die 1970er Jahre hinein, der sogenannte Seeweg nur gelegentlich mit Containerschiffen abgewickelt wurde. Man kannte nach 1945 hauptsächlich stabile Holzkisten die im Inneren schön mit Ölpapier (rot oder brau) ausgeschlagen waren, in denen dann die Exportwaren versandt wurden. Die unterschiedlichen Klimata, denen die Ware auf dem Seeweg ausgesetzt war, erzeugte nicht selten Kondensation durch die Seeluft im Inneren der Verpackungen. Feuchtigkeit gilt als zerstörerisch wirkend, insbesondere auf die empfindlichen Metallteile. Um diese Korrosionsschäden in Grenzen zu halten, legten die Filmkamerahersteller, ebenso wie andere Produkthersteller, nämliches Papiersäckchen in jede ihrer OVPs. Das mit Silikat-Gel befüllte Beutelchen war in der Lage, die sich bildende Feuchtigkeit während der Seereise, die aus kalten Klimazonen kommend, über tropische Gewässer schippernd und erneut in ein mäßig temperiertes Land reisend, zu absorbieren. Der Erfolg blieb nicht aus, sodass diese Methode der seemäßigen Verpackung sich zu einem Standard durchsetzte. Erst 1966 kamen die ersten 20 bzw. die 40 Fuß Seecontainer bei der Handelmarine langsam zum Einsatz, die schließlich den Liftvan, jene großen Holzkisten in den Möbel transportiert wurden, abgelösten. Da die meisten Schiffe zu jener Zeit noch nicht für den Seecontainertransport ausgerüstet waren, wurde noch lange das Silikat-Gel Beutelchen jedem der feuchtigkeitsempfindlichen Geräte beigelegt. Heute wird die Ware auf Transportpaletten, mit Schrumpffolie umwickelt und für den Seecontainer bereitgestellt, sodass das Papiersäcken mit dem Gel weitgehend entfallen kann.

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Beitrag Nr.: 10.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:16:04



Über die äußerliche Reinigung von Schmalfilmkameras.

Die allg. als wertvoll empfundenen optischen Apparate jener Zeit, worunter auch die Schmalfilmkameras zählten, wurden nicht selten mit Sorgfalt und viel Pflege bedacht. So war es nicht verwunderlich, dass fast jede Filmkamera vom Amateur mit einer Tragetasche bedacht wurde, die letztlich auch dafür sorgen sollte, dass unnötige Verunreinigungen den Inhalt trafen. In allen Bedienungsanleitungen, die den Filmkameras beigelegt wurden, erfuhr man auch, dass nur mit einem trockenen, wenn möglich fusselfreien Tuch gereinigt werden sollten. Im normalen Gebrauch zeigte sich nur seltenst penetrante Verschmutzung, es sei denn, wetterbedingte Umstände wie Wasser und somit Regen oder Schlamm setzte sich fest. Größter Feind einer Filmkamera war zweifellos feinster Sand, der sich in Ritzen und offene Schlitze ansetzte. Salzwasserspritzer konnten leicht entfernt werden. Hingegen war der Sturz ins Wasser, ob süß oder salzig zerstörerisch und führte zu einem irreparablen Schaden. Mit Staub, ob fein oder grob, war Vorsicht geboten, auch wenn es meist vom äußeren Design des Apparates abhing, damit richtig umzugehen. Allerdings wurden die meisten Schmalfilmkameras mit schnittigem und elegantem Design ausgeliefert, sodass tatsächlich die Lappenreinigung ausreichte. Nur an wenigen Kameramodellen, die mit Verzierungen oder konstruktiv bedingten Kanten bzw. Ecken versehen waren, mussten mit einem Pinsel nachgeholfen werden. Selbst bei bester Lagerung beschlugen Linsen im Laufe der Zeit, was einer regelmäßigen Behandlung mit einem Brillenglastuch bedurfte. Auf keinen Fall sollten aggressive Reinigungsmittel wie z. B. scheuersandhaltige Seifen oder Glasreiniger mit Alkoholanteilen, geschweige denn Lösungsmittel, eingesetzt werden. Gelegentlich nutzten einige Hobbyfilmer die in Mode gekommenen Spraydosen mit gepresster Luft, um aus Ecken und Kanten den Schmutz zu vertreiben. Ein Vorgehen, das nicht empfehlenswert war, denn so drückt man unkontrolliert jegliche Verschmutzung ins Innere des Apparates. Man konnte es als Glück bezeichnen, wenn sich danach keine Schutzpartikel auf der Linse im Inneren abgesetzt hatten.
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Beitrag Nr.: 09.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:31



Die erfolgreichen Schmalfilmkamerahersteller aus Japan, in Deutschland.

Nach dem Ende des II. Weltkriegs waren sowohl in Europa, wie auch in Asien, die meisten Betriebe zerstört oder so beschädigt, dass eine Fortsetzung der Produktion nicht denkbar war. So geschah es, dass in diesen Ländern mit den großen Zerstörungen der Werkshallen, und dazu gehörte auch Japan, die Fertigungsbetriebe neu aufgebaut werden mussten und nicht nur das, sie wurden mit den modernsten Präzisionsmaschinen und Fertigungsmethoden der Zeit ausgerüstet. Japan, das aus politischen Gründen noch weitreichendere Restriktionen, durch den verlorenen Krieg, beachten mussten und daher nicht alle Produktionsfelder bedienen durfte, konnte sich allerdings auf dem Gebiet der Feinmechanik und auf dem Feld der fototechnischen Apparate neu positionieren. Dieser Umstand führte dazu, das Japan sich auf den Weltmärkten sehr erfolgreich aufstellte. Die Geräte und Apparate der Fotoindustrie zeigte hohe Qualität und Präzision, ganz abgesehen davon, dass die Apparate Jahr für Jahr mit Innovationen überraschten. So kam es, dass überzeugende Fotoapparate ihren Abnehmerkreis fanden und die Zufriedenheit sich sprichwörtlich herumsprach. Deutsche Versandhäuser wie Quelle, Otto und Neckermann, die Drei größten Versandhändler jener Zeit, importierten auch Schmalfilmkameras mit eigener Marke (Revue, Panorama bzw. Exclusiv). Der Filialist Porst folgte dem Trend und bezog als Fotofachhandel japanische Produkte. So kam es, mit der Einführung des leicht zu handhabenden Super 8 Formats, dass sich ein Schmalfilmer-Boom ansagte, der mehrheitlich durch den Erfolg der japanischen Fotoapparate und Schmalfilmkameras sowie den dazu gehörenden Projektoren entstand. Die Namen 'Exklusiv' wie auch 'Hanimex' und 'Cosina' gab es bei Neckermann. Apparate von 'Chinon' bekam man bei Quelle und Porst. Andere Anbieter in Deutschland importierten von Herstellern wie 'Canon' und 'Sankyo', 'Yashica' oder 'Elmo'. Nur die wenigsten dieser Hersteller sind übrig geblieben, als die Video-Technik ihren Siegeszug begann.



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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 07.01.2015
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Beitrag Nr.: 08.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:57:40



Über das lippensynchrone Vertonungssystem mit dem Synchron-MC-Rekorder.

Schon ab dem Jahr 1959 bemühten sich die Schmalfilmkamerahersteller den Stummfilm mit zusätzlichen Gerätschaften, wie Tonkoppler (siehe Katalog Nr. 007.30.00.0017) und Tonbandmaschinen (siehe Katalog Nr. 007.30.00.0015), später, ab 1971, mit Impulsgeber und MC-Kassettenrekorder zu einem Tonfilmsystem zu vereinen. Auch kleinere Fachbetriebe, wie z. B. die Firma Pötter haben Markenprodukte elektronisch ergänzt und verändert, um damit ein lippensynchrones Tonsystem zum Film zu erreichen. Nachdem all diese recht kompliziert zu steuernden Lösungen, auch jene, welche mit dem perforierten Tonband als Taktgeber arbeiteten zu regeln, brachte Philips mit seiner MC, gemeinsam mit Bell & Howell und Chinon, ein relativ einfaches Verfahren auf den Markt. Der Leitgedanke wurde mit wenigen Veränderungen an den Schmalfilmkameras erreicht, die nur aus einem Kontaktgeber bestand, der synchron zum Bild schaltete. Über einen zusätzlichen Impulsgeber (siehe Katalog Nr. 007.30.00.0030) konnte nun ein speziell vorgerichteter MC-Rekorder (siehe Katalog Nr. 007.30.00.0007) auf der extra eingerichteten 2. Spur des MC-Magnetbandes den Impulse aufnehmen, während der Ton zur Filmszene vom gleichen MC-Recorder auf der 1. Spur aufgenommen wurde. Stummfilm und MC-Magnetband bleiben zwei unabhängige Medien, die erst wieder bei der Filmvorführung zusammengebracht werden mussten. Speziell vorgerichtete Projektoren (siehe z. B. Katalog Nr. 904.00.00.0001), die den Impuls vom Magnetband verarbeiteten, liefen nun lippensynchron zum Ton. Der heikle Punkt zwischen den beiden Systemen war eben jener, den Gleichlauf für die Tonwiedergabe am Projektor zu erreichen. Der Anspruch auf Gleichlauf für den Ton ist höher als der, der für den Film verlangte. Kaum ein Stummfilmprojektor erreichte die genauer Vorführgeschwindigkeit von 18 fps bzw. 24 fps. Erst mit der Einführung der Sound-Projektoren wurde die anspruchsvollere Mechanik, die der Ton vom Magnetband abverlangt, erreicht.
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Beitrag Nr.: 07.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:02:41



Über die vergessenen Batterien in einer Schmalfilmkamera.

Eigentlich wirken die weitläufig bekannten Batterien für Spielzeuge und andere elektrisch gesteuerten Apparaten ganz harmlos. Ja man könnte sagen, sie sind ganz niedlich in ihrer schönen Verpackung, wenn sie neu sind. Ganz anders verhält es ich nach ausgehauchtem Leben oder längerer Lagerzeit. Dann verlieren die Zellpakete ihren Charme und werden zur Last. Die am meisten verbreiteten Ausführungen sind jene zylinderförmigen Zellen, wie z. B. die vom Typ 'Mignon', die auch als 'AA' oder die 'Baby' die dann als 'AAA' bezeichnet werden. Das sind Stromzellen von 1,5 V, in der Alkalien Qualität, welche eine höhere Stromdichte aufweisen, verglichen mit den Zink-Kohle-Zellen älterer Technik und gleichen Abmessungen. Beide Typen sind Einweg-Zellen, also nicht wieder aufladbar. In Reihe geschalt werden, je nach Bedarf, Spannungen von 9 V bei 6 Zellen für Tonfilmkameras - Sound movie cameras - bzw. 6 V bei 4 Zellen für Stummfilmkameras erforderlich. Diese Spannungen werden für den Filmtransport und den Motorantrieb des Zoom-Objektivs benötigt. Bei all diesen Stromzellen wird nach ihrer vollkommenen Entladung, chemisch bedingt, ein Prozess der Auflösung eingeleitet, der letztlich dazu führt, dass sich der zylindrische Grundkörper, erst einmal aufbläht und sich folglich die sich darin befindliche Säure auftritt. Langsam aber sicher. Bei den Alkalien-Zellen ist dieser zersetzende Prozess etwas verlangsamt, doch auch hier ist es in sehr vielen Fällen die Ursache eines aggressiven Metallfraßes in den Batteriefächern langer Lagerung. Die Elektrokontakte werden zuerst befallen und angegriffen. Die kriechende Säure wandert zudem in die Verdrahtung und die Kabelanschlüsse werden brüchig. An allen Kontakten wird die Leitfähigkeit abnehmen bzw. ganz unterbrochen. Verweilt ein solcher Batterieblock über mehrere Jahre im Apparat, kann sich der säurebedingte Schaden als irreparabel erweisen. Dies gilt auch für die Batterie aus Silberoxid, das ist jene Knopfzelle, die für den Belichtungsmesser einer Schmalfilmkamera eingesetzt wird und mit der Typenbezeichnung PX beginnen.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 17.11.2015
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Beitrag Nr.: 06.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 12:31:11


Manchmal sind Tabellen in Katalogen, Bedienungsanleitungen und Büchern recht sinnvoll.

Wer eine Schmalfilmkamera oder einen Projektor sein Eigen nennt, zeigt auch gelegentlich Interessen an seien technischen Eigenschaften, die hinter den Apparaten stehen. Der angehende Hobby-Filmer, ob nun jener, der nach traditioneller Art mit Zelluloidfilm sein Glück versucht oder derjenige, der mit den modernen Geräten der digitalen Technik, seine ersten Schritte versucht, eines hätten sie gemeinsam, wenn ein wenig Neugierde dahinter steht, um zu erfahren wie die Dinge funktionieren. Ergebnisse und Probleme will man sehen bzw. begegnen können und wenn möglich eine Lösung parat haben. Eigenschaften verstehen und gegebenenfalls Verbesserungen während der Arbeit einführen. Dazu werden dem Anfänger im Allgemeinen Prospekte, Bedienungsanleitungen und Fachbücher empfohlen und angeboten. Verkaufsfördernde Prospekte vom Händlern, leisten in der Regel nur bedingt Unterstützung, sie heben höchsten einige Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten hervor. Bedienungsanleitungen sind da auskunftsfreudiger, beschränken sich aber auf die Merkmale einer sachgerechten Bedienung des jeweiligen Apparates. Fachbücher für Amateure, wie sie der Buchhandel vorhält, können schon weiter helfen, insbesondere dann, wenn es um Basiswissen der Fotografie und Kinematografie geht. Dem Anfänger werden Begriffe einer Fachwelt mit unbekannter Terminologie vorgestellt. Die enthaltenen Tabellen solcher Bücher sind oft ein willkommener Helfer, weil die Übersicht, die sie bieten, in der Regel leicht verständlich bleibt. Eine typische Tabelle ist, wenn über Schmalfilmkameras gesprochen wird, die Zusammenhänge von Brennweite und Tiefenschärfe eines Zoom-Objektivs. Bei Projektoren wird die mögliche Projektionsfläche im Verhältnis zur Entfernung angegeben. Auch die Tabelle, die die Projektionsdauer in Minuten oder Sekunden angibt, wenn die Filmlänge in Meter bekannt, oder die Anzahl der Bilder die eine Szene hat, wenn man die Dauer in Sekunden kennt. Wichtig für den Bildschnitt. Letztlich scheint auch die selbst gemachte Tabelle zum Drehbuch über die Szenen-Folge eines Films nicht unbedeutend zu sein. Filmen bedeutet kreativ zu werden, gleich ob mit schwerem (35 mm, 16 mm, 8 mm Film) oder leichtem (mov, ogg, mp4-Datei) Gerät.


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Beitrag Nr.: 05.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 23:38:08



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Revue S 8 Sound deluxe

Heute zeigen wir den Objektiv-Ring einer Revue Schmalfilmkamera, ein Modell welches in mehreren Varianten von Quelle, dem Versandhaus aus Nürnberg auf den Markt gebracht wurde. Objektivringe wurde in hoher Präzision gefertigt, da sich im Inneren mehrer Linsen, die ein Linsensystem bildeten, wenn es sich um ein Vario-Objektiv handelte, leichtgängig in der sich veränderbaren Funktion bei der Entfernungseinstellung und der Verschiebung der Brennweite bewähren mussten. Leichtgängig, weil in den meisten Fällen bei die Schmalfilmkameras die nach 1968 auf den Markt kamen, mit einem Elektromotor versehen, die Brennweitenverschiebung bewältigt werden musste und dabei gleichmäßig, vom Weitwinkel zum Telebereich bzw., zurück dei Fahrt durchführen sollten. Das hier gezeigte Zoom-Objektiv, wie auch der gesamte Schmalfilmapparat wurde von Chinon in Japan hergestellt.

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Beitrag Nr.: 04.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:33:08



Warum sammelt das sappam keine 8-mm-Schmalfilme, was doch auch interessant sein könnte ?

Diese Frage oder ähnlich erreicht uns, selbst nach über 7 Jahren Präsenz im Internet, wenn auch nur gelegentlich. Unser Ziel verfolgend, die langsam verschwindenden Apparate der legendären Schmalfilmära, die im Hobbybereich von Amateuren eingesetzt wurden, konnten wir, ohne das ein Zuviel und Zuwenig eintrat bisher gut verwalten. Parallel ein Projekt aufzulegen in dem Amateurfilme aller Art, die zwischen den Jahren 1932 bis 1990 abgedreht wurden, wäre ungemein unterfangreich, zumal schon eine Katalogisierung solcher Streifen mit vielen Recherchen und unendlicher langen Sichtungen verbunden wäre. Ob zudem ein Interesse der Allgemeinheit an so einem Projekt bestünde, dürfte nach unseren Erkenntnissen ziemlich zweifelhaft sein. Sicher wären letztlich an so einer Sammlung die Historiker interessiert, denen aber heute schon, mehrere öffentlich geförderte Museen zur Seite stehen. Eine Sammlung von Amateurfilmen, würde außerdem ein umfangreiches Programm der Filmpflege erfordern, was sich nicht nur auf die best geeigneten Lagerbedingung reduzieren dürfte. Eine Sammlung dieser Art, müsste zudem über geeignete Vorführeinrichtungen verfügen, sonst wäre das Projekt nur ein Torso und könnte höchstens als stummer Zeuge fungieren. Die Summe der Aufgaben käme eine Flut von Kosten gleich, die ein solches Projekt verschlingt, es sei denn, Sponsoren und Mäzene würden sich daran beteiligen. Letzteres scheint aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt unrealistisch, Partnerschaften zu gewinnen. So muss von unserer Seite aus, dem sappam, zumindest zur Zeit, eine Absage jedem Vorschlag dieser Art erteilt werden. Leider, das ist nun einmal so !


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Beitrag Nr.: 03.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:37:09



Analoge Video-Technik der 1980er Jahre, ist für heutige Ansprüche wirklich passe.

Der Film auf Zelluloid der 1960er und 1970er Jahre, ist heute noch ansehnlich, wenn die entsprechenden Gerätschaften für eine Projektion vorhanden sind. Dem steht entgegen, die Aussage, dass analoge Videos der 1980er und späteren Jahren, die auf Magnetbändern aufgezeichnet wurden, also in Video-Kassetten vom Typ VHS oder Video 8 vorliegen, schon an die technischen Grenzen der Verführbarkeit stoßen. Dies liegt auch daran, dass mittlerweile die Fernsehgeräte mit Bildschirmröhre weitgehend ausgemustert wurden und die Fernseher in TVHD, analoge Videos zwar anzeigen aber deren ärmliche Bildqualität nun wirklich vorführen. Der Vergleich mit einem projizierten 8 mm Film würde in jedem Fall dem Film zugutekommen. Mehr noch, wenn der Versuch, den Video-Filme zu digitalisieren gemacht wurde diesen auf DVD zu brennen, dann zeigt sich das wahre Gesicht der Technik und mit ihr die Vergänglichkeit. Gut hat es im Übrigen nur noch derjenige, der einen funktionierenden Camcorder jener Zeit sein Eigen nennt. Denn auch hier hat sich gezeigt, dass der Alterungsprozess seine Arbeit geleistet hat. Es sind nicht wenige Apparate aus der Camcorder-Zeit, die mittlerweile ihre Funktionsfähigkeit eingebüßt haben. Der Grund, die langen Lagerung, insbesondere in feuchter oder trockener Umgebung mit hohen Temperaturschwankungen, wie es der Dachboden z. B. sein könnte, erwiesen sich ebenfalls als unfreundliches und somit zerstörerisches Umfeld. Selbst mit der besten Software auf einem PC kann die analoge Videotechnik keine bessere Qualität entlockt werden, als sie tatsächlich hat. Da kann man so lange diskutieren, wie man will, analoges Video-Material aus Amateurhand, reicht wirklich nicht an das heran, was der 8-mm-Filme der 1970er Jahre schon brachte.


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Beitrag Nr.: 02.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:09:47



Über die gebräuchlichsten Kürzel in der Schmalfilmwelt der Amateure.

Wenn man über die gebräuchlichsten Kürzel etwas sagen will, ist man zuerst mit englischen Begriffen konfrontiert. Schon allein der allgegenwärtige Begriff 'ZOOM' ist in deutscher Sprache so nie da gewesen. Hier würden wir sagen: 'Vario', gefolgt von dem Wort 'Objektiv'. Vario-Objektive galten im Volksmund als Gummilinse. Ein weiterer Begriff ist kaum aus der Schmalfilmwelt Weckzudenken: 'Reflex', was für die Art eines Suchers steht, der dem Kameramann, das Bild zeigt, welches identisch dem ist, was auf dem Film kommt. Durch konstruktive Maßnahmen in den Lichtstrahl zwischen Linse und Filmebene ein Prisma eingebaut, sodass Lichtanteile über weitere Spiegel ein Luftbild im Sucherschacht ausbilden. 'Tele' hat in dieser Welt des Films nichts mit einem Telefon zu tun, vielmehr ist es das Kürzel auf einem Knopf, der das Vario-Objektiv in die Stellung der weitesten Brennweite verbringt. 'T' oder auch nur 'Wide' entspricht folglich dem Gegenteil. 'Auto' und 'Man' stehen für die Steuerung der Blendeneinrichtung. 'Fade' ermöglicht die Blende zu schießen, die folglich das Bild verdunkelt oder erhellt, betätigt man den Knopf. 'Back' löst die Gegenlichteinstellung aus und 'Test' ermöglicht die Batteriespannung zu überprüfen. 'Feet' und 'M' zeigen die verbleibende Filmlänge in dem dafür vorgesehenen Fenster in Fuß oder Meter dem Kameramann an. Gelegentlich wird auch 'TTL' angegeben, was für eine Methode der Lichtmessung steht, eine Messmethode hinter den Linsen. Für Nahaufnahmen sind 'Marco' Einrichtungen am Objektiv, ein Hinweis. 'Sound' steht für Ton, insbesondere bei Kameras mit Tonteil. Das Kürzel 'XL' weist auf hohe Lichtempfindlichkeit hin und ermöglicht auch bei Kerzenlicht gut Filmszenen. Die Brennweitenverstellung wird nicht selten mit einem Faktor angegeben, sodass auch Zahlen einen Hinweis geben können, die schon an der Modellbezeichnung auszumachen ist. Typisch für die 'Porst' Kameras aus dem Hause Chinon, Japan, z. B. ZR 360 = Zoom/Reflex/Serie 3/Zoomfaktor 6,0.







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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.10.2015
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