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Archiv: Beiträge u. Berichte über August
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 21.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:22:14



Wieso hatten nur die wenigsten Schmalfilmkameras ein Auto-Focus (AF) ?

Die in modernen Filmkameras arbeitenden Auto-Focus-Einrichtungen basieren auf elektronisch gesteuerten Chips, die komplexe Berechnungen über das auffallende Licht durchführen und je nach Ergebnis die Justierung vornehmen. Schmalfilmkameras - ja überhaupt Filmkameras der 1. bis hin zur 4. oder 5. Generation besaßen keine diesbezügliche AF-Steuerung mangels geeigneter Technik. Denn erst ab den 1980er Jahren kamen die Ersten, AF Camcorder, also Video-Kameras mit Bandaufnahmeteil, auf den Markt. Die bis dahin entwickelten und einsetzbaren elektronischen Schaltungen erlaubten auf kleinem Raum und wenig Energie die Ansteuerung eines Elektromotors am Ring der Tiefenschärfelinse. Die Schmalfilmkameraindustrie, die nicht so eng mit der Elektronikindustrie verbunden war, wie es die für Camcorderhersteller sein mussten, hatte letztlich einige Modell der letzter Stunde, doch noch mit einem Auto-Fokus-Antrieb auszustatten. Bekannt wurden die Apparate von Canon mit dem Modell AF 514 XL S, sowie das Modell Revue CS 60 AF vertrieben von Quelle. Selbst Yashica mit dem Modell 50 XL Sound und Bell & Howell mit der MS 45 boten ein nachrüstbares AF-Modul für ihre Schmalfilmkameras an. Die hierzu eingesetzte Technik, die auf der Mischbild-Entfernungsmessung, basierte; dem Vergleich zweier Bilder - daher die beiden Sucheröffnungen oberhalb des Objektivs - die über Prismen bzw. Spiegel zu einem deckungsgleichen Bild verschoben werden, wodurch die Entfernung des zentral erfassten Objekts ermittelt wird. Die Trägheit dieses Systems war entsprechend groß und konnte nach damaligen Vorstellungen schon nicht mehr dem Druck bekannter Standards auf diesem Gebiet standhalten. Fazit: Auto-Fokus an Schmalfilmkameras war definitiv der letzte Versuch der Industrie, sich gegen die junge Videotechnik zu stemmen. Wie man heute weiß, ohne Erfolg.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 05.01.2015
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Beitrag Nr.: 20.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:21:32



Tut sich etwas an der Digitalisierungsfront von Schmalfilmen, Teil 2 ?

Teil 1 wurden am 18.08.2017, erstmals veröffentlicht!


Unsere Erfahrung mit dem in Deutschland seit ca. eineinhalb Jahren vom Handel angebotenen Film-Scanner, der Bild für Bild einscannt und das Ergebnis auf einem SD-Speichermedium, in Form einer mp4-Datei hinterlässt, ist gar nicht so schlecht. Man dürfte meinen, dass ein so simpler Apparat nie eine sehenswerte Qualität liefern würde, vergleicht man die Ergebnisse, mit denen, die von professionellen Filmstransfer-Studios abgeliefert werden.


Gut, es bedarf noch zusätzlich ein wenig Geschicklichkeit mit einem modernen PC, um die Ergebnisse, welche in Form von .mp4 Dateien nach dem Scannen vorliegen, in der richtigen Geschwindigkeitn Vorführen zu können. Auch fallen jetzt erst noch so manche ungeeignete, weil unschafte oder verwackelte Szenen auf, die den Genuß der Vorführung schmälern würden. Auch kann es sein, dass die generierten .mp4 Scanner-Dateien nicht unbedingt auf jedem HDTV-Fernsehgeräten abspielbar sind, was letztlich an der vom Fernsehgerät lesbaren Codierung liegen mag. Um diesem Problem beizukommen, bedarf es einer weiteren Bearbeitung, eben, an einem PC-Computer.


Die vorliegenden .mp4 Dateien können - zur Darstellung im Internet auf ene Server hochgeladen bzw. auf den meisten HDTV-Fernsehgräten - vorgeführt werden. Mit geeigneten PHP5 Programmen sogar auf jeder privaten Homepage als Stream angeboten werden. Manche PC-Browser bedürfen allerdings anderer Formate die Filme anzusehen. Mit dem kostenlosen Software-Programm 'HandBrake' lässt sich diese Konvertierung, mit etwas Zeitaufwand, erfolgreich durchführen.


Nun wird ein weiteres Manko sichtbar, nämlich dem, dass der Film mit einer überhöhten Geschwindigkeit abläuft. Damit das korrekte Zeitmaß des Films erreicht wird, sollte nun die gesamte Filmlänge mit dem Faktor 0,6 verlangsamt werden, was mit der Software 'MovieMaker von MS', erreicht werden kann. Dieser Vorgang - ebenfalls zeitaufwendig - macht die Film-Datei letztlich, auf einem USB-Stick geladen, am HDTV-Fernsehgerät mit der korrekten Laufgeschwindigkeit abspielbar. Es ergibt sich ein wunderschönes Erlebnis, wie es bisher kaum für den Amateur und seinen Zuschauern vorstellbar war.

Weitere Fragen zum Thema können Sie hier stellen.
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Beitrag Nr.: 19.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:54:30



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, der Sony CCD TR 60 Camcorder

Es kann kaum verwundern, dass, als die Videotechnik von Sony - damals 1982, zumindest in Europa - der Marktführer elektronischer Unterhaltungsgüter, mit dem hauseigenen Video 8 Aufzeichnungssystem auf den Markt kam, hier der Erfolg nicht ausblieb. Mit 8 mm breiten Magnetbändern wurde ein weiterer Qualdiätsprung bei den Amateur-Farbvideos erreicht. Neben der eigentlichen elektronischen Kamera mit Linse bot der Apparat die Möglichkeit der Wiedergabe vom bespielten Band mittels integrierter Wiedergabeeinheit, dem Rekorderteil. Viele Aufnahmeeigenschaften aus der Schmalfilmwelt konnte diese Videokamera, genannt Camcorder, bewältigen und lieferte nebenbei auch noch den O-Ton der Filmszenen. Außerdem überzeugten diese Apparate die Anwender insbesondere, wenn im häuslichen Bereich die Verbindung zu einem Fernsehgerät erreicht wurde, sodass die Filmszenen problemlos und unmittelbar nach Aufzeichnung vorgeführt werden konnten. Die geringere Auflösung des Bildes, gegenüber der des Super 8 Films, fiel durch den zum Maßstab gewordenen und daher gewohnheitsbedingten Fernsehbildqualität nicht mehr ins Gewicht. Das Konzept des Camcorders setzte zum Erfolg, ab 1980 an und verdrängte damit den Zelluloidfilm gänzlich.
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Beitrag Nr.: 18.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:31



Tut sich etwas an der Front der Digitalisierung von Schmalfilmen ?

Die professionellen Betriebe die sich anbieten 8-mm-Schmalfilme zu digitalisieren, müssen seit circa einem Jahr mit einem unverhofft aufgekommenen Konkurrenten kämpfen. Dem Hobbyfilmer bietet sich nunmehr, mit dem auf dem Markt erhältlichen Schmalfilm-Scanner, die Gelegenheit, in eigener Regie, Schmalfilme zu digitalisieren. Der Transfermethode, Bild für Bild aufzunehmen, wird von einer recht simpel anmutenden Maschine durchgeführt, wobei 2 besondere Merkmale auffällig sind. Zum Ersten: die Filmtypen, ob Normal 8 mit 16 Bilder pro Sekunde aufgenommen, oder Super 8/Single 8 mit 18 Bilder pro Sekunde aufgenommen, werden über einen Schalter am Gerät eingestellt.

Die Digitalisierung wird auf raffinierte Weise erreicht, indem jedes Bild einfach verdoppelt wird und doch, das eine oder andere Bilder, nur einmal letztlich gespeichert, um so die .mp4 Bedingungen von 30 fps zu erfüllen. Zweitens: Das Gerät bietet eine .mp4 Datei, die auf einer SD-Speicherkarte abgelegt wird. Über eine USB-Verbindung lassen sich die so erzeugten Dateien mit einem geeigneten HDTV-Geräten abspielen.

Das der Apparat nicht für die Nachbearbeitung des digitalisierten Films ausgelegt wurde, ist sicherlich der Kostenfrage geschuldet. Was aber die vernünftige Vorgehensweise nicht schmälert, denn mit geeigneter Software am PC lassen sich die .mp4 Dateien gut bearbeiten. Insbesondere die Nachvertonung von Stumm- und Tonfilmen wird somit möglich, denn der Scanner tastet tatsächlich nur die Bilder ab und überträgt vom Tonfilm keinen Ton.

Als letzte Bemerkung die durchaus wichtig sein könnte, für alle diejenigen die Interesse hätten, mit einem dieser Film-Scanner, ihre alten Filme auf eine Speichermedium zu bekommen, sei noch gesagt: Ein 26 Minuten langer Film, das entspricht in etwa der Filmlänge die auf einer 120 m Filmspule aufgewickelt ist, wird in ca. 5 Stunden digitalisiert. Ergo, das Verfahren ist zeitaufwendig. Die Ergebnisse können sich aber sehen lassen, wenn das original Film-Material noch eine gute Qualität aufweist.

Weitere Fragen zum Thema können Sie hier stellen.
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Beitrag Nr.: 17.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:07:42



Manchmal fragen wir uns: Macht es überhaupt Sinn, viele Seiten unseres Auftritts anzubieten.

Wird man sich die Mühe machen, im Internet Recherchen anzustellen, um einiges über Filmkameras oder besser gesagt Schmalfilmkameras erfahren zu wollen, dann gibt es natürlich eine ganze Reihe von Angeboten, die das Thema aufgreifen. Doch genau genommen muss man dann noch unterschieden zwischen Anzeigen gewerblicher Natur und Hinweisen auf Angebote von privat oder in Auktionshäusern bzw. On-Line-Shops. Öffentliche Museen sind ebenso vertreten wie private Internetbetreiber, die über eine stattliche Sammlung verfügen. So, eben auch, das sappam. Ohne nun unser Portal besonders hervorzuheben, zeigt sich doch, das der sappam-Auftritt, der sich als virtuelles Schmalfilm-Apparate-Museum vorstellt, einiges mehr bietet, als es üblicherweise Museums-Web-Sites tun. Museen sind, das entspricht ihrer Natur, daran interessiert Besuchern die Exponate vor Ort zu zeigen. Internetauftritte dieser Einrichtungen, müssen daher auf weitgehende Informationen der Exponate verzichten und beschränken sich i. A. nur auf den Hinweis vorhandener Exponaten. Das sappam, das derzeitig keine Ausstellungsräume unterhält, kompensiert diese fehlende Möglichkeit, Objekte aus der Welt der Hobbyfilme vor Ort vorzustellen, indem beispielsweise eine umfangreichere Bebilderung der vorhandenen Objekte gezeigt wird. In unserer B i l d e r - G a l e r i e befinden sich zum heutigen Tage mehr als 450 Bilderstrecken, der im Magazin vorhandenen Objekte, Tendenz der Anzahl steigend. Einerseits hat unser Engagement dazu geführt, dass die finanziellen Mittel für das Projekt schneller aufgebraucht wurden als geplant, andererseits wurde die Darstellung der Objekte um ein Vielfaches anschaulicher, ja sogar lebhafter. Lebhafter, deshalb, weil eine Reihe von Modellen nur mit geringen Merkmalen oder kleinsten Änderungen in eine Sammlung gehören und somit gleichermaßen Aufmerksamkeit finden sollten. Die durch die Vielfältigkeit angestiegene Seitenzahl von über 5000 abrufbare Screens, ist doch schon beeindruckend, und deshalb nur durch gezielte Suchmöglichkeiten vertretbar für einen Web-Auftritt. Vorschläge, die die Navigation bei uns im sappam erleichtern könnte, nehmen wir gerne entgegen. Schreiben Sie uns !


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Beitrag Nr.: 16.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:42:49



Warum gibt es nur noch bedingt Film-Material für den Schmalfilmer von 8 mm breiten Streifen?

Man könnte natürlich einfach sagen: Es gibt zu wenig Schmalfilmer, die noch dem 8 mm breiten Streifen treu geblieben sind. Andererseits kann behauptet werden, es gibt kaum noch Film-Material was für den Amateur erschwinglich wäre. Natürlich stehen da die modernen Techniken der Fortsetzung mit Zelluloid im Wege. Auch kann ganz klar gesagt werden: Die Video-Technik hat das alte Material eindeutig überholt. Und doch, es gibt noch immer treue Schmalfilmamateure. Sie müssen sich aus noch vorhandenem Rohfilm-Material die Streifen selber zuschneiden und perforieren, sie müssen das Film-Material auch noch entwickeln. Das alles zusammen ist nicht ganz einfach und beschränkt sich mehrheitlich auf schwarz/weiß Filme. Der sogenannte Color-Umkehrfilm kann nur noch auf Anfrage in Mengen, um nicht zu sagen großen Mengen, zu einem Auftrag konfektionierter Ware erteilt werden, wobei zu beachten ist, dass die Entwicklung vom Lieferanten dieser Filme auch zugesagt wird. Kodak, der vormals größte Hersteller von Super 8 Film-Material hat seine Entwicklungslaboratorien für das K 40 Filmmaterial schon seit Jahren geschlossen, weil die Beschaffung der erforderlichen Chemikalien für das Entwicklungsverfahren zu kostspielig gewesen wäre und mangels entsprechender Entwicklungsaufträge wohl keinen Sinn mehr gehabt hätte. Man erkennt also den Reigen dieser Geschichte. Kein verkaufter Film, keine Entwicklung. Keine Entwicklung kein Labor. Kein Labor kein verkaufbarer Film. Was war die Folge? Einstellung der Schmalfilmkameraherstellung und somit auch aller Apparate bzw. Hilfsmittel, die der Super 8 Amateur benötigt.






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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.06.2015
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Beitrag Nr.: 15.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:00:07



Gibt es noch etwas zu sagen ? Dass fragen wir uns manchmal, nach über 1000 'Tages Ticker'.

Wenn wir hier Gedankenspiele durchführen, die sich in der Regel ausschließlich um die Apparate des Schmalfilms für Amateure beschäftigen, dann kommt unweigerlich auch einmal die Vorstellung auf, die da in die Frage mündet: Wer liest denn heute noch Beiträge, die vor 40 Jahren interessant hätten sein können ? Heutzutage hält jedes Kind ein Smartphone in die Luft und macht unendlich viele Video-Clips, die wenn sie überhaupt angeschaut werden, dann nur noch als Sensationsbilder. Also, nach dem Motto: Ich war auch dabei. Oft genug passiert es, dass die Geschehnisse, die die Video-Clipser aufnehmen, von ihnen selber gar nicht als etwas besonders wahrgenommen werden können, da man mit dem Smartphone beschäftigt ist. Die Erfahrungen, auch die vor 40 Jahren, haben gezeigt, dass ohne sofortige Katalogisierung der Filme, und ohne penible Ordnung der Streifen, einschließlich einer aussagekräftigen Kennzeichnung, die Bildermacherei in einem letztlich undurchdringlichen Wirrwarr verloren geht, aus dem schon wenige Zeit kein Durchkommen mehr möglich ist. Ja, das Interesse lässt auch nach, wenn die erste Euphorie der Smartphonenutzung verflogen ist und um so schneller, dass einmal angeblich Wichtige unbedeutend wird. Der klassische Film, der Film auf Zelluloid, der noch mit bedacht gedreht wurde, weil der Filmvorrat stark beschränkt war und seine Kosten hoch lagen, zielte letztlich nur auf durchdachte Filmszenen, auch wenn nicht alle gelangen. Doch hier spielte die Welt der erfassten Filmereignisse doch noch eine bedeutendere Rolle im Privatleben, welches Selbst nach Jahren noch in Erinnerung blieb. Nicht der Film, sondern das Ereignis als solches war von Bedeutung. Wir können nur hoffen, dass so manche Erkenntnisse, die wir hier im 'Tages Ticker' veröffentlich haben, auch noch zukünftig als gute Tipps für den für die Jungfilmer von Morgen dienen.


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Beitrag Nr.: 14.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   14. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:04:29



Kunststoffe im Schmalfilmkamerabau, war es ein Fortschritt ?

Jeder weiß heutzutage, dass Kunststoff im täglichen Leben allgegenwärtig ist. So wurde auch in der letzten Phase vor dem Untergang des Schmalfilmkamerabaus, mit konstruktiven Änderungen, versucht die Apparate durch den Einsatz von formstabilen und wärmebeständigen Kunststoffen, zumindest eine Gewichtsreduzierung zu erreichen. Mitte der 1970er Jahre zeichnete sich der Trend ab, dass einige Teile am Kamerakörper, die zuvor aus Metall gegossen waren nun als Kunststoffteil eingesetzt und verbaut wurden. Zu den ersten sehr erfolgreichen Anwendungen des Kunststoffs war der Kameragriff, denn hier musste noch nicht die hohe Präzision, die später andere Teile forderten, eingehalten werden. Erst mit der konsequenten Einführung von Kunststoffen im Chassisbau wurden diese Anforderungen erfüllt bzw. eingehalten. Kaum ein Hersteller hat sich je dazu bekannt, welch Thermoplast tatsächlich an seinen Apparaten zu Einsatz kam. Eines ist aber sicher: Das Ziel der Gewichtsreduzierung wurde erreicht. Die Witterungsbeständigkeit konnte ebenfalls nachgewiesen werden und an Präzision bzw. Haltbarkeit hat es nicht gefehlt, auch wenn hier und da noch so mancher Konstrukteur mit einer filigranen Formgebung spielte, wobei die Belastungsfähigkeit und die Alterung des Rohstoffes unterschätzt wurden. Im Apparatebau für fotografische Geräte wäre der Verzicht auf Kunststoffe heutzutage kaum denkbar, insofern kann gesagt werden: Der Einsatz von Kunststoffen kann durchaus als Fortschritt im Filmapparatebau gewertet werden.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 14.04.2015
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Beitrag Nr.: 13.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   13. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:34:39



Auch wir ärgern uns, wie viele, wenn es uns erreicht !

Wer heute eine Tragetasche mit einer Schmalfilmkamera aus den 1970er Jahren vom Dachboden holt, diese öffnet und glaubt ein Schätzchen vor sich zu haben, wird sehr schnell enttäuscht. Mehr noch, er setzt sich nicht selten einer riesigen Gefahr von Kleidverschmutzung aus, die erst wahrgenommen wird, wenn es zu spät ist. Schwarze Flecken tauchen überall auf und es ist anfänglich kaum erkennbar woher diese nur stammen. Die Kamera wurde am Griff aus der Tasche entnommen, die Hand war und blieb sauber, die Oberfläche der Kamera ist zwar schwarz, aber sie glänzt. Dann kommt die Überraschung: Der Gummi am Okular des Suchers sieht verdächtig schrumpelig aus, ja, er ist ziemlich weich und nach jeder Berührung zeigen sich die schwarzen Schlieren nun auch an dem Fingern. Zwar ist die Quelle des Übels nun erkannt und doch geht das sich Verschmieren unerbittlich weiter. Wirklich, es fängt erst richtig an ! Der verflixte Gummi am Suche löst sich aus Alterungsgründen einfach auf. Die ersten Flecken an Hosen und Hemd sind penetrant und unangenehm, sie werden zum Ärgernis. Mittlerweile liegt die Kamera auf dem Tisch, die Hände haben noch mehr Schmiere abbekommen. Glücklich derjenige, der nun ein Tuch zur Hand hat. Aber Vorsicht, und hier kommt unsere Empfehlung: Kein Lösungsmittel zur Beseitigung der Flecken einsetzen. Die Schwärze rührt von dem beigemischten Ruß im Gummi her, Ruß, der den Gummi elastischer machen sollte. Bitte gehen Sie an alle Flecken nur mit Wasser und normaler Seite ran. Seien es die Flecken auf der Haut oder die, die sich in den Textilien befinden. Nur so ersparen Sie sich den berechtigten Ärger. Alle andren Reinigungsmittel würden einen Fleck hinterlassen. Auch die Kamera zu säubern, und vom schmierigen Gummi zu befreien, ist die Arbeit eines Schornsteinfegers. Das Beste ist, was zwar noch keine Lösung wäre, den Sucher mit samt den Gummiresten mit einer Folie zu umwickeln. Die Kamera wieder in die Tasche zu stecken und als Spende an das sappam versenden. Wir ärgern uns dann nochmals, mit dem sich auflösenden Sucher-Gummi, wissen aber wie es geht, diesen zu entsorgen.
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Beitrag Nr.: 12.08.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   12. August 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:17:38



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, der Revue lux Sound 50 b Projektor

Dieser Projektor wurde von Eumig in Wien 1978 für Quelle, dem Versandhaus in Nürnberg gebaut, zu einer Zeit, in der schon absehbar im Hintergrund das Damoklesschwert der Videotechnik schwebte. Mit ca. 45.000 Exemplaren unter dem Namen 'Revue lux Sound 50 a und 50 b' und gleich vielen Projektoren aus der S 900er Serie von Eumig, kam dieser sehr komplex gebaute Ton-Schmalfilmprojektor auf den Markt. Die Merkmale waren hervorragend und doch konnte dieser Apparat den Vormarsch der analogen Bildverarbeitung in TV-Qualität für Amateure, der sich mit dem Aufkommen der Camcorder abzeichnete, nicht aufgehalten werden. Schade !

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