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Archiv: Beiträge u. Berichte über Mai
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Beitrag Nr.: 31.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 9:05:19



Was geben die Bilder unserer 'B i l d e r - G a l e r i e' auf der sappam-Site her ?

Ungeachtet dessen, das wir uns bemühen jedes Objekt mit mehreren zusätzlichen Bildern, als nur das eine Übersichtsbild im Datenblatt, auszustatten, zeigt sich doch, wie viel Aufwand getrieben werden muss, um eine attraktive Internetseite zu erstellen. Leider mussten wir feststellen, dass jüngere Besucher nur kurz auf der sappam-Site verweilen, schon weil unser altbackenes Auftrittsdesign nicht mehr den hohen Ansprüchen genügt die heutzutage Standard zu sein scheinen. Und dennoch zeigt sich andererseits, dass der wirklich interessierte Besucher auf unseren Siten durchaus Überraschungen vorfindet. Insbesondere dann, wenn er erkennt, dass das Hobby Schmalfilm für Amateure doch mehr Anhänger hatte und der Umfang des Angebots an Geräten und Zubehör größer war als je gedacht. Die bisher 360 Bilder G a l e r i e n, die wir neben dem Basisbild eines Objektes bereits veröffentlicht haben, sind in unserem Atelier, nach sorgfältiger Auslese entstanden. Immer nach der Suche einer fototechnischen Lösung, den jeweiligen Apparat ins rechte Licht zu rücken, um der Monotonie der Massenbilder zu entkommen. Wir wenden häufiger, als es andere Internetpräsentationen zeigen, Bilder der Nahaufnahme an. Eine Arbeit, die um einiges schwieriger ist, als die stereotype Aufnahme eines Gerätes im Lichtkasten und unter Blitzlichteinwirkung. Natürlich zeigt sich bei unseren Arbeiten eine geringere Tiefenschärfe, die es vermeiden soll, das dargestellte Objekt sehr flach erscheinen zu lassen. Und doch, es gibt noch einen für uns nicht unerheblichen Dissens, was die Anfertigung und schließlich die Betrachtung der Bilder angeht. Die Anfertigung, Bearbeitung und Auslese der einzelnen Fotos ist um ein vielfaches zeitaufwendiger als jene 40 Sekunden, die schließlich der Betrachter im Internet bei durchschnittlich 10 Bilder in einer sappam Bilderstrecke aufwendet. Wir würden uns freuen, doch gelegentlich einen Kommentar zu erhalten, der das Projekt mit neuen Ideen, insbesondere bei der Anfertigung neuer Bilderstrecken, beflügeln könnte.

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Beitrag Nr.: 30.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 8:03:17



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Noris 6000 M' Schmalfilmkamera

Man nimmt als Käufer an, dass die meistverkauften Geräte als die besseren zu gelten haben, da man i. A. davon ausgeht, dass sich nicht all zu viele Menschen irren können, einen Fehlkauf zu tätigen. Hier, mit der Noris 6000 M verhält es allerdings anders. Es ist eine klassische Filmkamera des Herstellers Chinon, dem größten Hersteller von Schmalfilmkameras Japans, die im abgewandelten Design, exklusiv für Noris, sehr gute Qualität in Ausführung und Leistung zeigte. Noris konnte mit der Modellreihe zwar nicht an den Verkaufserfolg anknüpfen, die die Wettbewerber in Deutschland, Photo Porst bzw. Versandhaus Quelle mit den 'Revue' Kameras mit ihren Chinon-Modellen verbuchten, der Kunde von Noris konnten aber immer erfreut mit dem erworbenen Apparat nach hausen gehen. Es stimmte alles !

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Beitrag Nr.: 29.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 9:14:33



Über Schäden und Reparaturen an Schmalfilmkameras, nach einem Sturz.

Normalerweise sind die kleinen Schmalfilmkameras für den Amateur sehr robust gebaut und wenig reparaturanfällig. Selbst den Sturz aus Tischhöhe überstehen die Apparate oft ohne größere Schäden. Doch dann zeigt sich nicht selten in einem solchen Fall, die Verformung des Filtergewindes am Objektivring. Auch wenn der Absturz nicht unbedingt dem Apparat gut tut, so sind doch die Folgen häufig unbedenklich. Vorsatzfilter, zusammen mit einer gummierten Sonnenblende lassen auch diese, aus ca. 80 cm Höhe gefallenden Kameras, glimpflicher ausgehen, wenn dieses Zubehör montiert war. Und doch sind uns Fälle bekannt, bei denen ein Sturz, das Objektiv aus seiner Fassung gerissen hat. Hier wird in aller Regel eine umfangreiche Reparatur fällig, will man nicht riskieren, dass das nachfolgende Film-Material unscharf belichtet wird. Ist das Objektiv nicht mehr fest auf seinem Sitz, darf davon ausgegangen werden, dass zumindest eine der üblicherweise eingesetzten 4 Verschraubungen ab- bzw. ausgerissen wurde. Ein Zustand, der nur noch bei offenem Kameragehäuse behoben werden kann. Schwieriger wird es bei Apparaten, deren Objektive eingeschraubt sind. Hier wird ein neuer Objektivsitz fällig. Die unangenehmsten Erscheinungen infolge eines Sturzes sind, ein überspringen des Gewindes vom Ring der Entfernungseinstellung. Zu erkennen, wenn der vorderste Ring an einem Objektiv, nicht mehr gedreht werden kann. Hier kann nur noch, der Austausch des gesamten Objektivs helfen. Sofern dieses Teil eines Objektivsatzes überhaupt vorhanden wäre, ist es auch denkbar, in minutiöser Kleinarbeit den übersprungenen, verletzten Ring zu sprengen, um dann einen neuen aufzusetzen. Immer mit der Maßgabe, dass das verbliebene Gewinde am Objektiv nicht all zu stark in Mittleidenschaft gezogen wurde. Ein Versuch könnte sich dennoch lohnen !

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Beitrag Nr.: 28.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 9:48:32



Wie sieht es aus mit der Sammelleidenschaft ?

Sammeln, das ist bekanntlich eine Leidenschaft. Ob es der Staat tut, der Museen auch fördert oder der Privatier, der seinen Gefühlen damit einen Kick gönnt ist einerlei. Sammlungen sind, zumindest dann, wenn es sich um ein Geordnetes zusammentragen handelt, die Basis für ein erhaltenswertes Kulturgut. Denn es werden, dem Leitfaden einer Sammlung entsprechend, Gegenstände zusammengetragen, deren Einmaligkeit tatsächlich schon gegeben, erfüllt ist, oder, denen keine besondere Aufmerksamkeit in der Gegenwart mehr zukommt. Sammlungen letzter Art, unterliegen einem Reifeprozess, denn je vollständiger sich eine Sammlung zeigt und in der sich die Vielfalt der Objekte widerspiegelt, umso interessanter werden sich in der Zukunft die Gegenstände präsentieren lassen. Zu den Klassikern eines Sammelgebiets dürfte die Briefmarkensammlung gehören. Aber auch Spielzeugsammlungen, Porzellansammlungen, um noch einige anderen zu nennen, könne sehr attraktiv sein. Fotofreunde sammeln nicht selten Fotoapparate, von denen es letztlich eine Unmenge an Modellen und Varianten gibt. Es bedarf, wollte man alle Modelle zusammentragen, schon eines Lagerhauses. Natürlich gibt es auch Sammlungen, hier seinen einmal die Kunstsammlungen ausnahmsweise ausgenommen, deren Objekte heute kaum Interesse in einer öffentlichen Ausstellung fänden. Man muss nicht lange nachdenken, um Beispiele zu nennen. Auch zielgerichtete Sammlungen, wie es z. B. die sappam-Sammlung ist, die sich ausschließlich den Schmalfilmapparaten und dem dazugehörenden Amateur-Zubehör widmet, wecken heutzutage kein Interesse in der Öffentlichkeit. Es werden noch Jahrzehente vergehen müssen bis eine Sammlung, wie sie im sappam zusammengetragen wurde, wieder Interesse beim einem breiteren Publikum finden wird.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 23.06.2014
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Beitrag Nr.: 27.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 8:14:39



Nicht immer reicht die Zeit, um alles sofort ins Netz zu stellen.

So oder so ähnlich müssen wir Anfragen beantworten, wenn es darum geht zu erklären warum noch nicht alle Objekte des sappam im Internet vollständig beschrieben sind. I.Allg. pflegen wir die Seiten, genaugenommen täglich mit diesen 'Tages Tickern'. Doch der Aufwand, Stück für Stück, Objekt für Objekt aus der Sammlung zu beschreiben ist um einiges größer als nur gedacht. In der Wintersaison, von Oktober bis ende März, pflegen wir die Internetseiten sehr intensiv und mit größerem Zeitaufwand. Die Sommerzeit läst es nicht zu, dass wir diesen Dienst so konzentriert erbringen. Man möge es uns nachsehen. Und dennoch ist es das Ziel, alle Objekte die sich im Besitz der Sammlung befinden, neben der eigentlichen Katalogisierung zusätzlich mit einer unfangreicher Beschreibung sowie technischen Datenblättern zu versehen. Probleme ergaben sich in letzter Zeit, in der wir mehrerer Projektoren einstellten wollten. Da uns zu diesen Apparaten so gut wie keine Bedienungsanleitungen bzw. Datenblätter vorliegen, ist die Beschaffung und Recherche zu den Eigenschaften um einiges schwerer, ja selbst im Internet sogar unergiebig. Daher möchten wir hier nochmals erwähnen, dass das sappam Team auf Hinweise und Angaben zu technischen Details von außen angewiesen bleibt. Mit der geschaffenen Möglichkeit uns auch Erfahrungsberichte zu übermitteln, evtl. ergänzt mit technischen Daten für ein bestimmtes Objekt, erhoffen wir uns eine schnellere Wissensvermittlung, die letztlich allen unseren Besuchern zugute kommt.





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Beitrag Nr.: 26.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit -15:58:09



Warum das Schmalfilm-Apparate-Museum noch keine Objekte zum 16mm Format zeigt.

Wenn man sich mit einer Sammlung überheben wollte, käme man auf den Gedanken, auch das Filmformat 16mm und andere Filmformate, die es noch neben dem 8mm Filmstreifens gab, zu sammeln. Ungeachtet der großen Anzahl an unterschiedlichen Modellen und Ausführungen, die das Filmformat 8mm hervorbrachte, scheint es auf den ersten Blick so, dass der professionellere Bereich des zum Schmalfilmbegriff gehörende 16mm Film weniger Modelle, seien, es Kameras oder Projektoren auf den Markt gebracht wurden. Weit gefehlt würde man dieser Annahme Glauben schenken. Auch hier gibt es eine unermessliche Anzahl von Modell mit ihren Varianten, die für ein privat geführtes Museum attraktiv sein könnten. Es macht aber wenig Sinn, von allem nur einen Teilbereich zu bedienen, der aber letztlich die Geschlossenheit in sich vermissen ließe. Aufgrund der Tatsache, dass professionelle Filmkameras einen, nach ihrer Ausmusterung, nicht unerheblichen Verschleiß zeigen und zudem einige der Elemente, wie es z.B. die Objektive, vor der Einmottung entnommen werden, kann man die Apparate in der Regel als unvollständig und unansehnlich bewerten. Historische Apparate werden zudem meist von großen Museen bzw. der öffentlichen Hand auf schnellstem Wege erworben. Eines der klassischen Beispiele wäre, obwohl es sich hier um eine 8mm Filmkameras handelt, die Bell & Howell Schmalfilmkamera, mit der, von einer privaten Person, fast vollständig, das Ereignis zum Attentat des US-Präsidenten J.F. Kennedy (1963 - in Dallas) gefilmt wurde. Film und Kameras sind in den Besitz des amerikanischen Staates übergegangen.
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Beitrag Nr.: 25.05-2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:58:41



Zeitweilig hatten Schmalfilmapparatehersteller auf der ganzen Welt sehr viele Mitarbeiter.

Mit über 1000 Mitarbeiter führte das österreichische Unternehmen 'Eumig' in der Produktion von Schmalfilmprojektoren. Unter der eigenen Hausmarke wie auch unter dem Namen Revue für das Versandhaus Quelle wurden die Apparate gefertigt. Aber auch die japanischen Firmen Chinon und Fuji hatten für den Schmalfilmkamerabau, in den 1970er Jahren, eindrucksvolle Zahlen an Mitarbeiter gehabt. Im asiatischen Raum war, beispielsweise das von Fuji eingeführte Single 8 Format, sehr erfolgreich. Der deutschen Hersteller Robert Bosch fertigte in Malaysia die Bauer, Porst und Silma Kameras in eindrucksvollen Fabrikanlagen. Kodak, in den USA, bekannter durch das weltweit eingeführte Super 8 Filmmaterial, bot zwar Schmalfilmapparate an, drängte aber nicht sonderlich auf den Markt. Aber auch Wollensak mit Revere standen zeitweilig, was die Anzahl an Mitarbeitern betrifft, in den 1950er Jahren mit über 1000 Personen, an 2. Stelle unter den Anbietern für Filmapparate in den USA. Ab 1984 wurden viele Fertigungsanlagen stellgelegt.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 15.05.2014
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Beitrag Nr.: 24.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:38:24



Über die Erscheinung des Pilzbefalls im Inneren von Objektiven.

Immer wieder wird das Thema Pilzbefall oder auch Fungus-Befall genannt, berichtet. Aufmerksam wird man auch deshalb, weil eine Schmalfilmkamera mit ihrem großen Objektiv - dem Varioobjektiv - die Erscheinung eines Pilzes auf der Glasoberfläche sichtbar werden kann. Zum Vergleich, die kleine Objektive der ersten 8 mm Schmalfilmkameras mit 12,5 mm Brennweite ließen diese Erscheinung nicht sichtbar werden. Pilzbefall an Objektiven ist meistes auf eine Verunreinigung bei der Herstellung oder bzw. durch Schmutz zusammen mit Feuchtigkeit im Objektivinneren zurückzuführen. Unter den vielen Pilzarten die die Welt bevölkern, sind es hauptsächlich einige Arten aus der Gruppe der Zellulosepilze, besser gesagt, der Eipilze und die der Schlauchpilze, welche sich von wenigen Resten der eingesetzten Fertigungsmittel bei der Objektivherstellung ernähren können. Der Pilzbefall kann bis zur völligen Erblindung des Objektivs führen, wenn sein Geflecht von ausgebildeten Fäden sich vollends entfalten konnte. Eine Reinigung befallener Objektive ist zumindest für den Schmalfilmfreund keine Option, zumal jeder Eingriff am Objektiv ein Aufwand bedeutet, der in keinem Verhältnis zu dem zu erwartenden Erfolg stünde. Eins ist sicher, ein Glaspilz ist keine besondere Art von Pilzen und schon gar nicht, ein Pilz, der ausschließlich Glas als Material befällt. Ein merklicher, und somit der sichtbare Befall, kann nur durch konsequente Lagerung im trockenen Umfeld - geringe Luftfeuchtigkeit - vermieden oder zumindest stabilisiert werden.

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Beitrag Nr.: 23.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:53:24



Über die analoge Video-Technik der ersten Stunde und die der letzten.

Video Technik im professionellen Bereich lehnte sich an die Tonbandtechnik der 1950er Jahre an. Da sei nur 'Ampex' genannt, eine Firma aus den USA, die bildaufzeichnende Technik in fasst allen Fernsehstudios der Welt aufstellen konnte. Schon Mitte der 1960er Jahre waren die ersten tragbaren (portablen) Bandmaschinen für Video-Bilder auch dem Amateure zugänglich. Was heißt erhältlich ? Nun, es mussten Apparate sein, deren Abmessungen für den Hausgebrauch noch tragbar waren. 'Akai' in Japan, fertigte schließlich eine der ersten Amateur-Kombinationen, die aus Video-Kamera und Band-Recorder, die in einem Koffer untergebracht, bestanden - vergleichbar mit der etwas später erschienen und verbesserten Version von Bauer, Modelle VC 1004 mit VTR 1004 -. Die Bildqualitäten waren mangelhaft bis mäßig verglichen mit heute, aber faszinierend, wenn auch nur in schwarz/weiß. 'Sony' aus Japan ließ auch seine Kenntnisse zur TV-Bild-Technik in den Markt einfließen und bot den sogenannten 'Camcorder' an, eine Kombination von Kamera und Aufnahmegerät in einem. Man schrieb Mitte der 1970er Jahre. Zum Ende der Dekade wurde das Video 8 Format für Camcorder, neben dem VHS-C, zum verbesserten Standard der Amateur-Videotechnik, dann schon alles in Farbe. Der synchrone Ton wurde immer in analogen Video-Bereich von Anfang an mit berücksichtigt. Eine Fülle an Modellen, vom Typ 'Camcorder', bereiteten schließlich Mitte der 1990er Jahre dem klassischen Schmalfilm das Ende. Nur 10 Jahre später wurde es sichtbar, dass die analoge Bandaufzeichnung durch die Digitaltechnik mit CD-RMO's und DVD's abgelöst wird. Der Speicher-Chip brauchte nicht mehr viel Zeit um alles Vorherige in den Schatten zu stellen.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 23.09.2014
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Beitrag Nr.: 22.05.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Mai 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 09:44:27



Es gibt tatsächlich Schmalfilmkameras mit besonderen Eigenschaften.

Manchmal schien es, dass die Angebote von Schmalfilmkameras, die der Amateur kaufen konnte, auch wenn diese von verschiedenen Herstellern kamen, keine sonderlichen Unterschiede aufwiesen. Da war das oft hervorgehobene Merkmal des Zoom-Objektivs, welches eine Brennweitenfaktor zwischen 6 oder 8 aufwies. Auch moderne TTL Belichtungsmessvorrichtung, was aus dem Englischen abgeleitet 'Through the lens', was und 'Durch die Linse' gemessen bedeutet, wurde zum Standard. Die sogenannte Reflex-Einrichtung, die nicht selten bei den Verkaufsgesprächen in den Vordergrund gestellt wurde, galt der Sucher-Einrichtung, die das Bild des Objektivs zeigte. Zweifelsfrei stellte die Qualität des Objektivs mit all seinen Eigenschaften einen wichtigen Punkt, bei den zu erwartenden Ergebnissen auf dem Film dar. Und doch, es gab neben den Objektiveigenschaften noch andere Merkmale, die eine Kamera von der anderen interessant machten für den Amateur. Nicht alle Apparate verfügten, z. B. über eine Rückspulvorsichtung des Films um Mehrfachbelichtung zu ermöglichen. Nicht alle Kameras verfügten über einen Timer, eine Intervallschaltung für Trickaufnahmen. Was zwar häufiger bei den bekannteren Marken zu finden war, aber durchaus nicht immer angeboten wurde, war die mittels eines Knopfes erreichte Blendenverstellung, das 'Backlight' um Gegenlichteinfall zu kompensieren. Einige Kameras besaßen eine Belichtungsmesserkompensation, eine Justiermöglichkeit, die die Blende auf einen von der Norm abweichenden Wert einstellt. Gleiches galt für die Fade-Einrichtung, mit der ein Auf- u. Abblenden möglich ist. Auch wenn die meisten Apparate eine sogenannte 'Slow Motion' Funktion hatten, so arbeiteten nicht alle Modelle mit der gleichen Zeitlupengeschwindigkeit. Es konnte zwischen 24 - die üblichste - über 32/36/48 bis hin zu 56 Bildern/Sekunde variieren. Die ersten Filmkameras mit Macro-Einrichtung waren schon etwas Besonderes, doch in den Jahren nach ihrer Einführung, kam kaum ein Hersteller umhin, jeden Apparat seiner Marke damit auszustatten.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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