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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 31.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 17:13:27



Schon in den Anfängen der digitalen Music-Welt war es möglich, Filme zu vertonen.

Was heutzutage als eine Selbstverständlichkeit zu sein scheint, nämlich die digitalisierte Welt überall vorzufinden und zu nutzen, galt um 1997 noch lange nicht als selbstverständlich, auch wenn schon 1/3 aller deutschen Haushalte über einen Computer verfügten. Die Leistung dieser Computer war schon beträchtlich, verglichen mit denen die 10 Jahre zuvor Bewunderung ausgelöst hatten. Die sogenannten Festplatten waren mittlerweile um ein Vielfaches an Speicherkapazität gewachsen. Die Prozessoren im Computer schneller den je. Und doch kamen die etwas aktiveren Benutzer schnell an die technischen Grenzen, die der Computer damals bot. Eine Digitalisierung von Musik gehörte aufgrund begrenzter Rechenleistung und geringem Speicherplatz zu den schwierigeren Arbeiten. Wenn unter den Schmalfilmfreunden der eine oder andere Amateur letztlich einen Computer besaß, so war es durchaus noch nicht üblich, dass sich ein jeder, mittels Computer traute, seine Filme zu Vertonung. Und doch, es gab schon eine einfache Möglichkeit dies zu tun, würden ein paar Bedingungen erfüllt. In erster Linie gehörte das Betriebssystem von Microsoft - Windows Vs. 3.11 oder höher auf den Computer, der mit einer Soundkarte ausgestattet war. Ein Softwareprogramm vom Magix - Music Studio Vs. 3 oder höher. Ein Cassettenrecorder mit ein paar leeren Musikkassetten um den O-Ton einer Szene einzufangen und wiedergeben zu können. Ein geeigneter Tonfilmprojektor für Super 8 Filme.Und schließlich war noch eine gute Portion Geduld und durch Übung gemachte Erfahrung mit dem Umgang dieser technischen Einrichtungen erforderlich. Wie das im Einzelnen zu bewältigen war, wurde im 'Schmalfilm'-Magazin Nr. 5-6/1998 wunderbar auf verständliche Weise, von Autor des Beitrages Matthias Matthai beschrieben.


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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 30.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:33:24




Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Bauer VEC 266 AF' von Bosch/Bauer, hergestellt bei Panasonic.

Es handelt sich bei diesem Apparat um eine Amateur-Video-Kamera die mit all ihren technischen Möglichkeiten, für die Zeit in der Sie auf den Markt bebracht wurde, sehr fortschrittlich war. Als eigenständige Kamera konzipiert gehört der Apparat zu der Gruppe von Video-Geräten, die zusammen mit einen Recorder als tragbares Set für Reportagen und Dokumentationen mit Interviews zum Einsatz kamen. Interessant an dem Konzept ist die Vidicon-Röhre die als Bildwandler in neuartiger Ausführung unter dem Markennamen 'Newvicon' verbaut wurde. Der Bildwandler mit seinem 1/2 Zoll großen Durchmesser ist für Farbaufnahmen geeignet und arbeitet mit 625 Zeilen bei 50 Hz und Zeilensprung von 2:1. Neben diesen wichtigen Eigenschaften, für das Fernsehsystem wird das Videoausgangssignal mit 1 Vss FBAS an 75 Ohm ausgewiesen, welches direkt über ein 3 m langes Kabel an einen Rekorder gegeben wird. Dieser Rekorder ist auch zugleich der Stromspender mit 12 Volt. Die typischen Funktionen des Weißabgleichs, der bei Video-Kameras wichtig ist, kann, automatisch wie manuell beeinflusst werden. Die Auto-Fokus-Einrichtung stellt die Objektentfernung der Szene automatisch nach, wodurch die Tiefenschärfe eingehalten wird. Im Gegensatz zu den Ergebnissen eines Zelluloid-Films kann hier schon bei geringen Beleuchtungswerten - von ca. 15 Lux - ein Bild aufgenommen werden. Das auch dieses Video-System den lippensynchronen Ton mit aufzeichnet gilt schon als eine Selbstverständlichkeit, ein Muss. Über das 8-polige Verbindungskabel zwischen Kamera und Rekorder wird und kann auch der Aufnahme- und Wiedergabe-Prozess von der Kamera aus ferngesteuert werden. Ein Titelgenerator, der dem Apparat aufgesetzt werden kann, ermöglicht die Szenen mit Text und Farbe zu gestalten.

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Beitrag Nr.: 29.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:01:27



Auch heute werben wir zum 2. Mal für unsere Stadt Köthen (Anhalt).

Im Jahr 2015 feiert Köthen (Anhalt) ihr urkundlich nachgewiesenes Gründungsjahr vor 900 Jahren. Im Rahmen dieses Jubiläums werden die zentralen Feierlichkeiten zu den Sachsen-Anhalt-Tagen 2015, vom 29. bis zum 31. Mai 2015 in Köthen abgehalten. Natürlich bietet Köthen nicht nur eine wunderbare Jakobskirche mit ihren beiden prägnanten Türmen, die auch skizzenhaft das Jubiläumsemblem stellen, nein, in Köthen wirkten neben Samuel Hahnemann, der bekannte Homöopath, Friedrich Naumann der weltbekannte Ornithologe auch Johann Sebastian Bach über mehrere Jahre (5) in Köthen, zu dessen Andenken die 'Bachfesttage' - letzte 2014 - und der 'Nationaler Bach-Wettbewerb' Veranstaltungen, die sich im Turnus von 2 Jahren abwechseln. Die 'Neue Fruchtbringende Gesellschaft' zu Köthen, die als Verein seit 2007 die einst von Ludwig Fürst von Anhalt gegründete 'Fruchtbringende Gesellschaft' zur Pflege der deutschen Sprache ablöst, hat ihren Sitz in dieser reizvollen Stadt mit Schloss und sehenswertem Rathaus. Die Fachhochschule mit über 3000 Studierenden zieht nicht nur deutsche, sondern auch viele ausländische Studenten in großer Zahl an. Wodurch diese jungen Menschen der Stadt ein liebevolles internationales Ambiente mit viel Flair schenken.

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Beitrag Nr.: 28.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 11:01:52



Heute werben wir einmal für unsere Stadt Köthen (Anhalt).

Im Jahr 2015 feiert Köthen (Anhalt) ihr urkundlich nachgewiesenes Gründungsjahr vor 900 Jahren. Im Rahmen dieses Jubiläums werden die zentralen Feierlichkeiten zu den Sachsen-Anhalt-Tagen 2015, vom 29. bis zum 31. Mai 2015 in Köthen abgehalten. Natürlich bietet Köthen nicht nur eine wunderbare Jakobskirche mit ihren beiden prägnanten Türmen, die auch skizzenhaft das Jubiläumsemblem stellen, nein, in Köthen wirkten neben Samuel Hahnemann, der bekannte Homöopath, Friedrich Naumann der weltbekannte Ornithologe auch Johann Sebastian Bach über mehrere Jahre (5) in Köthen, zu dessen Andenken die 'Bachfesttage' - letzte 2014 - und der 'Nationaler Bach-Wettbewerb' Veranstaltungen, die sich im Turnus von 2 Jahren abwechseln. Die 'Neue Fruchtbringende Gesellschaft' zu Köthen, die als Verein seit 2007 die einst von Ludwig Fürst von Anhalt gegründete 'Fruchtbringende Gesellschaft' zur Pflege der deutschen Sprache ablöst, hat ihren Sitz in dieser reizvollen Stadt mit Schloss und sehenswertem Rathaus. Die Fachhochschule mit über 3000 Studierenden zieht nicht nur deutsche, sondern auch viele ausländische Studenten in großer Zahl an. Wodurch diese jungen Menschen der Stadt ein liebevolles internationales Ambiente mit viel Flair schenken.

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Beitrag Nr.: 27.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 17:32:52



Über die Video-Kameras für Amateure, in der 3. Generation.

Nachdem wir uns als Museum auch bereit erklärten, den Übergang vom Amateur-Schmalfilm zur Videotechnik der ersten Stunden in unserer Sammlung von technischen Apparaten einzubeziehen erreichen uns auch gelegentlich Apparate aus diesem Video-Bereich. Die ersten Kameras für Amateure und somit die leichteren Konstruktionen waren noch in schwarz/weiß Technik. In dieser Ausführung konnte die Video-Technik noch nicht überzeugen, auch wenn doch die sofortige Präsenz des Bildes sehr verlockend war. Mehr noch, die Bandtechnik verführte so manchen Hobbyfilmer, da diese zumeist schon Erfahrungen mit Tonbandmaschinen gemacht hatten. Einige Apparate aus dieser Kategorie der 1. und 2. Generation liegen schon im Lager des Museums. Erst die Farb-Video-Kameras vom Typ Newvicon der Firmen Panasonic, Japan und Philips, Niederlande konnten den Sprung nach vorne machen, indem die dazu gehörigen Video-Recorder das VHS Band-Material einsetzten. Denn dieses Format für Magnetbänder wurde schon in Videorekordern der heimischen Wohnzimmer genutzt, denn wollte man kommerziell hergestellte Filme betrachten, so waren diese nach dem VHS-System kopiert. Als Kompatibilität zu diesen erwies es sich als der Schlüssel zum Erfolg der Video-Technik für den Amateur. Der Streit um die Wiedergabe-Systeme war entschieden, so bleib das 'Betacam' und 'Video 2000' auf der Strecke. VHS war angesagt. Das Museum präsentiert in der Kalenderwoche 14 im 'Hingucker' die Video-Kamera von Bauer, Modell VEC 266 AF, eine Video-Kamera, die nur mit einem tragbaren Video-Recorder und somit Batterie-Betrieb genutzt werden kann - mit einem Adapter auch direkt an einem Fernsehgerät zuschaltbar -. Die Auflösung der Bilder entsprach der Zeit und somit der damaligen Qualität üblicher Fernseher.

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Beitrag Nr.: 26.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 15:46:32



Wir im sappam werden immer häufiger gefragt: Was ist 'Neu' auf der Site ?


Normalerweise werden von uns die Siten jeweils zum Monatsanfang mit den im Vormonat eingetroffenen Spenden und von uns ergänzend erarbeiteten Datenblättern vorhandener Apparate veröffentlicht. In der jahresbedingten Herbst- und Winter-Saison, von Oktober bis April habe wir aufgrund geringerer Verpflichtungen außer Haus mehr Zeit für die Pflege der Siten in der Frühjahrs- und Sommer-Saison wird die Betreuung der Siten etwas flacher ausfallen. Und dennoch hat sich gezeigt, dass für jenen Besucher unserer Siten der schnellste Weg zur Auffindung von ergänzenden Einträgen oder Neuerungen über die dafür vorgesehenen Links und Suchfunktionen erreicht wird. Unter dem Link 'Neuzugänge', der auf jeder Site unserer Homepage zu finden ist, gelangt man auf eine ausführliche Tabelle von Jahrgängen die unterteil in Monate jeweils Listen erstellen, die auf entsprechende Apparate hinweisen. Zum Beispiel: 'Neuzugänge' im Monat März 2015 können als Liste aufgerufen werden. Beiträge die wie dieser hier, als 'Tages Ticker', werden nach ihrem Datum gesucht und sind unter der Suchfunktion im Archiv mit der Datumsangabe nach europäischer Schriftart (Tag.Monat.Jahr), abzurufen. Auch die Angabe von Monat und Jahr bzw. nur das Jahr ergibt ein entsprechendes Ergebnis. Lediglich mit denr Bilder-Sequenzen haben wir, was den jeweiligen Neueintrag betrifft noch keine Schnellsuchmöglichkeit eingerichtet, obwohl mit 250 offenen Bilder-Sequenzen von Kameras Projektoren oder deren Details durchaus auch die Einträge durch die Suchfunktion im Archiv auftauchen, hier aber nur in der Selektion über die Anzahl der Bilder, z.B. '8 Bilder'. Der entsprechende Archiv-Link listet alle offenen Bilder-Sequenzen auf und ermöglicht nochmals über eine Unterteilung nach Gruppen, die im oberen Bereich der Site erscheint, nachdem das Gesamtergebnis angezeigt wurde. Sorgen bereitet uns noch ein wenig das Glossar, was die Suchfunktion betrifft. Hier werden im Falle zu kurzer Eingaben noch zuviel Begriffe erfasst und markiert die unter Umständen nicht von der erwarteten Relevanz sind.

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Beitrag Nr.: 25.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 16:04:38



Das Stativ, Garant eines ruhigen Bildstandes.
Bei Weitem waren nicht immer die großen Vario-Objektive ein Segen in der Bildführung. Dem Kameramann musste es gelinge, wenn er die längste Brennweite von f = 60 mm oder noch länger an seiner Schmalfilmkamera einstellte eine sehr ruhige Hand haben, was auch dann noch nicht ausreichte, um die Szene ohne Verwackelungen abzudrehen. Mit jeder stärkeren Vergrößerung des Bildes macht sich auch jede Vibration der Kamera verstärkt bemerkbar, auch wenn es im Sucher während der Dreharbeiten nicht danach aussah. Am professionellen Film-Set ist es undenkbar, ohne Stativ auszukommen. Daher wird auch jedem Amateurfilmer ziemlich schnell klar, dass die besten Filme nur mit einem Stativ gelingen. Mehr noch, wenn die Brennweite am Objektiv mehrheitlich für Tele-Aufnahmen eingestellt wird. Stative gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Angefangen mit der stativersetzenden Konstruktion, die einer Schulterstütze, oder das sehr selten, vom Amateur eingesetzte Schwebestativ (Steadycam). Stative auf Stangen in Form eines Tripoden sind leichte Konstruktionen aus Metallrohren und Querverbindern. Sie waren die gängigsten Ausführungen die Amateure nutzten. Schwerere Stative aus Holz, die auch die leichtesten Stöße auf die Kamera nicht übertragen galten als zu aufwendig und wurden kaum angenommen. Schade ! Gelegentlich fand man noch das Tischstativ, das meist bei Nahaufnahmen eingesetzt wurde und für Langzeitbelichtungen ideal schienen. Oder die für Verfolgungsfahrten eingesetzten Fensterstative an Automobilscheiben, die es erlaubten eine seitliche Mitfahrt zur Szene zu filmen. Wenn auch wenig bekannt, so waren die Einbeinstative für den Hobbyfilmer immerhin die einfachsten und besten Helfer, auch wenn man es nicht so richtig glauben wollte.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 12.12.2014
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Beitrag Nr.: 24.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:12:38



Über die Projektionstechnik von Schmalfilmen am Anfang der im Super 8 Ära.

Mit der Einführung des Super 8 Filmformates im Jahr 1965 durch Kodak, USA, wurde eine wesentliche Erleichterung für den Amateur geschaffen - das gilt auch für das Format Single 8 von Fuji, Japan, was nur wenige Monate später auf den Markt kam -. Der Verkauf an Kameras und Filmen nahm schlagartig zu und mündete schon ab 1968 in einen Boom. Was oft in der Zeit des Übergangs vergessen wird, ist die Tatsache, dass auch Projektoren für das neue Format auf den Markt kamen. Die Hersteller dieser Projektoren nutzten zugleich die Gelegenheit, die neusten Leuchtmittel in Niedervolttechnik als Lichtquelle einzubauen. Da das Normal 8 Format älterer Filme nicht ohne Weiteres auf reinen Super 8 Format-Projektoren läuft, wurde noch über Jahre hinweg der sogenannte 'Dual' oder 'Twin' Projektor angeboten. Geräte die in der Lage waren, nach kleinen mechanischen Veränderungen am Projektor durch den Vorführer, beide Formaten laufen zu lassen. Diese letztlich modernen Projektoren wurden zeitgemäß auch mit Kaltlichtlampen ausgerüstet, Leuchtmittel, die mit einem parabolischen Glasspiegel versehen waren. Um diese Niedervoltlampen zu betreiben, musste ein Transformator die Netz-Spannung erst auf 8 Volt, bei etwas später gebauten Projektoren dann auf 12 Volt reduziert werden. Der Umstand, dass nunmehr 18 Bilder/Sek. für Super 8 und 16 Bilder/Sek. für Normal 8 die Projektion erforderte, verlangte eine stufenlose Regelung. Typisch für die Stummfilmprojektion war es, dass die absolut genaue Durchlaufgeschwindigkeit nicht von Nöten war, denn kleinere Zeitverschiebungen wurden kaum wahrgenommen. Auf der Seite der Objektivausrüstung setzte sich der Einsatz von Vario-Objektiven durch, deren Brennweitenverstellung es erlaubte problemlos in normalen Wohnräumen eine Projektionsfläche von 1,2 x 0,9 m lichtstark auszufüllen. Auch ohne große Berücksichtigung des Abstandes zwischen Leinwand und Projektor. Abschließend sei noch erwähnt, dass Filme, die in Single 8 Filmkameras gedreht wurden, auch auf jedem Super 8 Projektor vorgeführt werden konnten.

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Beitrag Nr.: 23.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 9:44:32



Es gibt wahrlich in der Hobbyecke der Amateurfilmer einiges, was unbedeutend zu sein scheint.

Immer wird darüber berichtet, was so für wichtig gehalten wird. So wird über Apparate und Geräte, über Objektive und Filter, über Projektoren und Filmbetrachter, über Klebepressen und Filmeschneider, über Stative und Leinwände geschrieben. Datenblätter mit technischen Eigenarten von verschiedenen Modellen werden ausgefüllt oder ergänzt. Über Filmformate, ob Normal 8 oder Super 8, ob über das 9,5 mm Format von Pathé oder das absonderst exotische DS 8 (Doppel Super 8), werden Qualitätsunterschiede ausgearbeitet und technische Eigenarten gesprochen, ja sogar das Filmmaterial wird nicht vergessen. Und dennoch, es gibt merkwürdigerweise noch ein paar Dinge die den Filmamateur oft begleiten aber nur selten Erwähnung finden. Da ist z.B. das Objektiv-Tuch oder der Objektiv-Pinsel. Der Objektiv-Deckel oder der Augenschutz am Sucher - Letzterer ein Artikel - der bei vielen japanischen Kameras sehr stark der Alterung ausgesetzt ist und heute, nach 40 Jahren - unangenehme - Verschmutzungen verursacht. Es zersetzte sich das gummiartige Material. Da sind auch die 1/4-Zoll-Gewindeschrauben, oft mit Handschlaufe versehen, die für Kunstlichtaufnahmen eingeschraubt werden müssen, um den 85 A Filter in Super 8 Kameras aus dem Strahlengang zu bringt. Nicht selten stellt man nach einem Test der Stromzellen des Belichtungsmessers fest, dass diese nun auch einmal ersetzt werden müssen. Die Vorratshaltung an Leuchtmittel für den hauseigenen Projektor wird mehrheitlich ebenfalls vernachlässigt. Leinwände werden unsachgemäß gelagert und schlagen dann Wellen wie ein Waschbrett, wenn sie nach Jahren entrollt werden. Das heikelste Thema ist und bleibt allerdings die Filmlagerung. Das staubdichte Boxen erforderlich sind, ist weithin bekannt. Aber die klimatischen Verhältnisse am Standort der Lagerung bleiben gänzlich unberücksichtigt. Wenn wundert es, wenn dann heutzutage eine der recht seltenen Vorführungen, letztlich zur Enttäuschung wird, weil der Film über die Jahre hinweg verblasste.

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Beitrag Nr.: 22.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 10:04:05



'Synchron-Zoom', ein Begriff, der an manchen Modellen von Super 8 Filmkameras prangert.

So oder so ähnlich wurde an einigen Schmalfilmkameras ein Schriftzug angebracht der hier und da Irritation auslöste. Mit der Einführung der Vario-Objektive, die weitläufig als Zoom-Objektive bekannt sind, kam auch der Gedanke auf, die Verstellung der Brennweite nicht nur manuell, sondern auch elektromotorisch zu bedienen. Dadurch wurden einige technische Ergänzungen notwendig, die so einen Antrieb am Zoom-Objektiv ermöglichten. Abgesehen von dem erforderlichen Zahnkranz, der vor einer Rutschkupplung den entsprechenden Zapfen im Tubus des Objektivs verschieben sollte, mussten noch einige Merkmale für den Elektromotor zu beachten werden. Der Gleichstrom, mit dem die Kamera von einer Batterie betreiben wird, ermöglichte über eine einfache Schalterwippe die Drehrichtung des Zoom-Motors vom Weit- zum Telebereich und umgekehrt zu steuern. Lediglich die zusätzliche Stromaufnahme musste so kontrolliert werden, um den Filmantrieb und somit die Durchlaufgeschwindigkeit der Bilder nicht zu beeinflussen. Die meisten Schmalfilmkameras für Amateure ermöglichten den Zoombetrieb auch ohne Bild-Aufnahme, mit dem Vorteil, dass auch das Objektiv elektromotorisch vor der Aufnahme eingestellt werden konnte. Andere Apparate zeigten allerdings die in der Überschrift erwähnte Synchronschaltung für das Zoom-Objektiv, die als ihre typische Eigenschaft aufwiesen, nur bei laufender Kamera die Brennweiten am Objektiv elektromotorisch vornehmen zu können. Zu dieser relativ kleinen Gruppe von Apparaten gehörten aber durchaus auch hochpreisige Geräte, bei denen kaum zu vermuten wäre, dass eine Preisdifferenz durch erhöhten Materialaufwand eine Rolle hätte spielen können. Vermutlich lag es vielmehr daran, dass patentrechtliche Gründe, die synchrone Zoom-Verstellung bei diesen Modellen erzwang.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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