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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Beitrag Nr.: 11.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 17:07:53



Über Fernbedienungen für Schmalfilmkameras.

Wer kennt ihn nicht, den Auslöser an einer Filmkamera. Dieser Auslöser ist meist auch ohne eine Bedienungsanleitung lesen zu müssen, schnell gefunden. Als noch die Schmalfilmkameras für Amateure mit Federwerk konstruiert wurden, war der mechanische Auslöser in der Regel auf der rechten Seite des Apparates angeordnet. Natürlich gab es auch Cine-Maschinen, die den Auslöser an der vorderen Kameraplatte aufwiesen, dann unterhalb des Objektivs oder seitlich davon. Bei diesen Apparaten, die recht leicht zu handhaben waren, benötigten man noch keinen Handgriff, zumal de gesamte Kamerakörper mit einer Hand leicht zu fassen war. Doch mit der Verbesserung und der Einführung langer Brennweiten - der Telebereich - bei den Objektiven, kamen die anschraubbare Griffe auf. Nun waren die Finger nicht mehr in Nähe des Auslösers. Folglich stattete man den Griff mit einem zusätzlichen Auslöser aus. Man half sich zum Ersten mit Drahtauslösern. Für die Einzelbildschaltung, wie schon bekannt vom Fotoapparat, war diese Anpassung ideal. Mit der Einführung der Elektromotoren für Filmtransport und Vario-Objektiv bot sich die elektrische Fernbedienung an, der Remote-Schalter. Ein äußerst einfaches Gebilde, bestehend aus einem Kabel, an dessen Ende ein simpler ein/aus Schalter saß. Die Stromzufuhr und somit der Auslöser konnte somit beliebig gesteuert werden. Schließlich gab es noch die sogenannten Timer, eine Zeitschaltuhr, die je nach Einstellung Intervalle für den Zeitraffer festlegte. Manche Selbstauslöser wurden für die Längen der Filmszenen eingesetzt. Hochwertige Schmalfilmapparate verfügten schon serienmäßig über eine solche Einrichtung. IR-Fernbedienungen, wie sie für Fernsehgeräte üblich wurde, fand bei Schmalfilmkameras, aus technischen Gründen, nie Einzug. Die Firma Chinon brachte einmal für Soundkameras eine FM-Funkfernbedienung auf den Markt, die allerdings - aus rechtlichen Gründen in Deutschland - kaum Absatz fand.

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Beitrag Nr.: 10.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:07:33



Mit einem Computer Stummfilme vertonen, das war 1996 auch für den Amateur schon möglich.

Man muss selbstverständlich wissen, dass 1996 noch nicht in jedem Haushalt ein Computer stand und schon gar nicht einer der zu jener Zeit das maximal Mögliche schon lieferte. Und doch war es mit einer 'Windows 3.11' Maschine bzw. einer 'Windows 95' gegeben, ein Programm der Marke 'Magix' mit Name 'Music Studio' ab Vs. 2, analoge Ton-Sequenzen zu digitalisieren, wobei das erzeugte Format für den Filmamateur für dieses Vorhaben keine große Rolle spielte. Wenn der Computer nur - für damalige Zeit - über eine ausreichend schnelle und ca. 1 GB großen Festplatte verfügte, konnte man mit dem Projekt Filmvertonung beginnen. Selbstverständlich sollte auf dem Rechner eine Sound-Karte, wie die damals bekannte 'Soundblaster' von 'Creativ Labs' installiert sein. Das oben erwähnte Audioprogramm in der Version Harddisk-Recording, ermöglichte die Bearbeitung von 4 Audiospuren, was zur Vertonung eines Stummfilms vollkommen reichte. Hatte man schon einen Tonfilmprojektor zur Hand gestaltete sich die Arbeit nochmals um eine Vielfaches einfacher, denn durch Feststellung der zu vertonenden Bild-Kapitel und somit deren Filmstreifenlänge bzw. Festlegung der Bilderanzahl, konnte fast Bild und somit sekundengenau der Dialog und die Musik am Rechner bearbeitet und später eingespielt werden. Einmal alle Ton-Kapitel des Films digitalisiert, wurde es möglich den Ton wieder analog abzuspielen und zugleich auf den bespurten Filmstreifen über die Aufnahmefunktion am Projektor einzuspielen. Wollte man sich eine nachträgliche und kostspielige Stummfilmbespurung sparen, so galt es mit wenigen Abstrichen zwar, den Ton auf einer Music-Cassetten festzuhalten und diese zeitgleich mit dem Film abzuspielen. So wurde zwar nicht ganz der lippensynchrone Ton erreicht, aber der relativ genaue Filmtransport eines schon warmgelaufenen Tonprojektors konnte in etwa mit dem Gleichlauf eines Cassetten-Recorder mithalten.

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Beitrag Nr.: 09.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 17:34:33



Die Anfälligkeit auf Schäden einer Schmalfilmkamera.

Im Allgemeinen hat die Industrie, die sich dem Schmalfilmkamerabau als Geschäftsgrundlage stellte, Apparate ausgeliefert, die zumindest für 10 bis 15 Jahre der von ihr selbst geschätzten Nutzung, recht ordentlich standhielten. Als ein der wichtigsten Merkmale zur Funktionserhaltung galt, der Sturz eines Apparates aus einer Fallhöhe von 1 m auf harten Boden. Allerdings zeigte sich, dass dieser unglückliche Fall nur sehr selten auftrat, da die meisten Amateurfilmer ihrer Kamera eine Handschlaufe gönnten. Wasser und Feuchtigkeit stellten einen wesentlich häufigeren Funktionsverlust dar, da Mechanik und Optik nicht explizit dagegen ausgelegt wurden. Korrosion und Pilzbefall verpassten so manchem Apparat ein unrühmliches Ende. Staub hingegen lösten nur gelegentlich Probleme aus, die als Kratzer am Film oder unschöne gepunktete Bilder zur Folge hatten. In den späten 1980er Jahren führte eine verharze Mechanik durch gealterte Schmiermittel oder spröde gewordene Gummi- oder Kunststoffteile zu unerwarteten Störanfälligkeiten. Befestigungen von optischen Linsen, die mittels eines Keglers vorgenommen wurden, lösten sich in Inneren, wenn häufige Hitzeeinwirkung den Apparat zuvor belastet hatte. Doch die schlimmsten Feinde aller Schmalfilmapparate waren ausgelaufenen Batterien. Nach längerer Zeit des nicht Nutzens wurden diese einfach vergessen. Dass Säure der Batterien unerbittlich durch den Apparat kriechen würde, merkte man, erst als es schon zu spät war. Was blieb zu sagen: Schade !

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Dieser Beitrag wurde schon einmal am 24.06.2014 veröffentlicht !
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Beitrag Nr.: 08.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:59:43



Das diesjährige Rennen zur Cinematographica, der 37. Int. Filmbörse hat begonnen.

(Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 23.01.2015)

Zum dritten Mal finde die deutschlandweit größte technische Filmbörse in Deidesheim statt. So steht es in der Einladung zur nächsten Filmbörse, die am 21.März 2015 zwischen 10:00 und 16:30 Uhr in der Stadthalle Deidesheim, Bahnhofstraße 11, stattfinden wird. Als besondere Schwerpunkte der Börse werden erwartet: Angebote für Filmtechniksammler, Kino- und Filmliebhaber, Filmkameras und Filmprojektoren aller Formate. Außerdem Bearbeitungsgeräte und ergänzendes Zubehör. Literatur und Cinememorials. Man erwartet auch so manche Neuheit, hergestellt auf Film-Material, insbesondere auf Super 8 Format. Aussteller können sich bis zum 16. März 2015 beim Veranstalter: Deutsches Film- und Fototechnik Museum, Deidesheim schriftlich bewerben. Weitere Auskünfte können auf der Internetseite des Museums www.dftm.de abgerufen werden. Wir wünschen dem Veranstalter viel Erfolg und allen Besuchern ein Erlebnistag mit vielen Begegnungen und neuen Kontakte. Für Schnäppchenjäger wird zudem eine Filmtechnik-Auktion unter Federführung des Museums, um 14:30 Uhr, im Foyer der Stadthalle abzuhalten.

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Beitrag Nr.: 07.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 18:51:54



Heute feiern wir den 250. Geburtstag von Joseph Nicéphore Niepce, der Vater der Fotografie.

Wer glaubt, dass die Fotografie eine einfache Angelegenheit sei, der sollte einmal in die Geschichtsbücher schauen. Denn der Weg zu einem Lichtbild, also einer Fotografie wurde erst durch die unbändige Tätigkeit und dem Erfindergeist des heute vor 250 Jahren in Frankreich geborenen Joseph Nicéphore Niepce auf den richtigen Weg gebracht. Im Jahr 1822 experimentierte Niepce mit verschienen Substanzen um Bilder zu fixieren, doch erst im Jahr 1826 gelang es ihm mit einer der damals bekannten Camera Obscura, also eine Kiste mit einer Lochblende, nach ca. 8-stündiger Belichtungszeit ein Bild auf eine polierte Platte, die mit einer lichtempfindlichen Asphaltsubstanz beschichtet war und so die wirkliche Fotografie zu schaffen. Ein Bild, dass durch die Fixierung mit Lavendelöl lichtbeständig blieb. In der Fachwelt wird dieses Verfahren als das erste Bild der Fotografie anerkannt, auch wenn etwas später der Franzose L. Deguerre mit seinen Deguerreotypien weitmehr bekannter wurde.

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Beitrag Nr.: 06.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 8:11:58



Oft werden wir vom sappam gefragt: ob wir auch Test und Qualitätsprüfungen an bestimmten Apparaten durchführen.

Schon von der Bezeichnung her, als Museum aufzutreten und nicht als ein gewinnorientiertes Unternehmen zu erscheinen, erlaubt es uns nicht Testreihen und Qualitätsprüfungen durchzuführen, seinen es arbeiten für gebrauchte oder neue Gerätschaften. Als Museum verfügen wir über kein Testlabor, vielmehr beschränkt sich unsere bescheidene Werkstatt auf oberflächliche Begutachtungen und gelegentliche Reinigungen der eingehenden Spenden oder vorhanden Objekten im Lager. Manchmal erreichen uns Apparate, die von ihrem äußerlichen Zustand her nicht mehr optimal für Ausstellungen oder Workshops geeignet erscheinen. Diese werden dann als Ersatzteilspender vorgehalten. Von Zeit zu Zeit kommt es dann vor, dass ein Teileaustausch stattfinden kann, um ein besser erhaltenes Modell zu vervollkommnen. Auch sind die Doppelungen begehrte Apparate, wenn sie sich als Anschauungsmodelle eignen oder deren äußere Schalen entfernt das Innere der Technik einsehbar machen. Reparaturen und gezielte Qualitätstests werden an keinem der Objekte vorgenommen. Es sollen Ausstellungsstücke sein und bleiben. Auch dann, wenn nicht selten, der erhaltene Zustand als 'neuwertig' zu bezeichnen ist, denn Gebrauchsspuren fehlen oft nur dann, wenn der Vorbesitzer kaum als ein passionierter Schmalfilmamateur zu bezeichnen wäre. Abgegriffen Apparate gelten aber im Museum gleichermaßen als interessante Objekte, die vom Zustand her beibehalten werden, denn sie zeigen die eigentlichen technischen Eigenarten auf und vermitteln die tatsächliche Wertschätzung, die dem Apparat vormals zuteil wurde.

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Beitrag Nr.: 05.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 11:34:22



Ab 1935, mit der Einführung des Kodachrome-Films verbesserte sich die Situation für den Amateur merklich..

Auch wenn zu jener Zeit die verschiedensten Filmformate auf dem Markt waren - z. B. das 9,5 mm von Pathé oder das professionelle 16 mm Format, der 8-mm breite Filmstreifen war schon 1932 von Kodak eingeführt worden, so galt das neuartige Farbfilmmaterial aus den USA für den Amateur des Standard 8 Formats als die neue Errungenschaft in der Fotografie. Denn bis zum Ende der Produktion und der damit verbundenen Entwicklung der Filme durch Kodak, im Jahr 2012, gab es kaum ein besseres Produkt, weltweit. In Deutschland versuchte Agfa ein ähnliches Filmmaterial auf dem Markt zu bringen (1938 mit dem Mehrschicht-Farbfilm Agfa Color Neu), konnte aber nie die Erfolge feiern, die Kodak mit dem bis dahin untadeligen Filmen schon erzielt hatte. 1933 brachte Nizo, mit dem Modell 8 E, die erste Normal 8 Schmalfilmkamera auf den deutschen Markt. 1934 folgte Eumig mit dem Modell C2 allerdings für das 9,5 mm breite Pathé Format, in der eine fotoelektrische Nachführbelichtungsautomatik eingebaut war. Ein Apparat, der als Vorlage der Eumig C3 galt und damit bei Eumig das Normal (Doppel) 8 Format einführte. Von diesen Modellen für den Amateur wurden mehr als 300000 Einheiten gebaut. Ein Zeichen, dass sich der Amateurfilm durchsetzen konnte. Das schwarz/weiß Film-Material bleib jedoch nach der Einführung des Farbfilms noch einige Zeit 'en Vogue', da das große Kino mit seinem 35 mm breiten Steifen mehrheitlich noch immer Filme in schwarz/weiß zeigte. Erst nach 1945 setze sich auch in Deutschland der Farbfilm bei den Amateuren durch und verbesserte die Beschaffungssituation. Kodak konnte einmal mehr für einen Boom sorgen, als das Super 8 Formats (1964) eingeführt wurde, denn durch das leicht zu ladende Film-Cartridge in eine Super 8 Filmkamera, förderte den Verkauf des Kodachrome II Typ A Film um so mehr.

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Beitrag Nr.: 04.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 10:27:43



Warum das sappam keine Schmalfilme vorstellt oder sammelt.

Mit der Entscheidung das Schmalfilm-Apparate-Museum zu gründen, im Jahr 2009, wurde schon im Vorfeld klar, dass die Vielfalt an Apparaten die dazu dienten, des Hobbyfilmers Erinnerungen zu bewahren, dem ­Ziel des sappam-Projekts genügte. Dieses Ergebnis legte nah, dass all jene Filmstreifen, die mithilfe der Schmalfilmkameras entstanden waren und in der Regel sehr privater Natur sind, nicht in diese Sammlung integriert werden sollten. Die ungeheure große Menge an Filmmaterial, die sich auch noch heute in privatem Besitz befindet, würde bei einer Zusammenführung in einer Sammlung einen verpflichtenden Fundus historischer Dokumente bedeuten, doch würde es auch einer sehr großen, technisch anspruchsvoll ausgerüsteten Lagerstätte, mit einer umfangreichen Infrastruktur bedürfen. Schon allein der Gedanke, aus der Fülle des noch vorhandenen Materials ein plausibles Konzept zu erarbeiten, bedeutet ein Heer von Mitarbeitern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen zu beschäftigen, um nicht nur das kulturelle, sondern auch das soziale Element das diese Filmstreifen beinhalten zu klassifizieren bzw. zu inventarisieren. Allein das Film-Material zu erhalten bzw. zu digitalisieren, um diese Dokumente nicht verfallen zu lassen, ist im eigentlichen Sinne eine Aufgabe die Historiker anstoßen sollten. Ob bei privaten Sponsoren, Mäzenen oder staatlichen Institutionen sei hier dahingestellt. Das in privater Initiative geführte sappam-Projekt widmet sich, neben den bereits in Deutschland und in anderen Ländern der Welt aufgebauten privaten Sammlungen und staatlichen Museen, erst einmal ausschließlich den technischen Apparaturen für Schmalfilme im Hobbybereich, die zu jener Zeit gebaut und genutzt wurden.

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Beitrag Nr.: 03.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 10:15:23



Warum sammeln wir vom sappam eigentlich die Schmalfilmapparate ?

Diese Frage hören wir des Öfteren, auch wenn sie nur flüchtig in den Raum gestellt wird. Denn einem jeden ist es klar, dass die Technik für bewegte Bilder mittels eines Zelluloidstreifens, dem Film, zu erfassen, mittlerweile Vergangenheit ist. Und dennoch, ohne die Technik die der Menschheit diesen Schritt ermöglichte, wäre es kaum denkbar gewesen dem heute so aktuellen, elektronisch erzeugen Bild, diesen einzigartigen Erfolg zuzuschreiben. Die Grundeinstellung die, der Eigener dieser Sammlung verfolgt, ist folglich, die technischen Errungenschaften, die sind in der ca. 110 Jahre währenden Entwicklungsphase des klassischen Kinos geöffnet hatten, zu bewahren und irgendwann mit den Geräten die dies möglich machten, der Nachwelt zu erhalten. Mit der Vielfalt an Ingenieurwissen und dem darin gebundenen Erfindergeist soll diese zusammengestellte Ansammlung an Objekten, für die Zukunft, den Beitrag leisten, all den menschlichen Geist zu würdigen, wenn schon ihrer Urheber nur noch selten gedacht wird. Letztlich sind es nicht nur die eigentlichen Kunstwerke, genannt 'Film', von kultureller Bedeutung, welche mit diesen Apparaten entstand sind, nein es sind auch die dazu eingesetzten Apparaturen und all die verwendeten Hilfsmittel. Dieser Bogen kann erstaunlich weit gespannt werden, wollte man alle Schritte gleichzeitig vollziehen.

Das sappam-Projekt, welches als ein Langzeitprojekt angelegt wurde, beschränkt sich vorläufig erst einmal auf die Zusammenführung einschlägiger Artefakte aus dem 8 mm Schmalfilmbereich der für Amateure, die allem Anschein der 'Wegwerfgesellschaft' jetzt schon, unbedacht zum Opfer fallen könnten, gäbe es nicht dieses Auffangbecken, das sappam. Auch der großzügigste Spender kann kaum eine bessere Heimat finden, für die Apparate und Gegenstände, dieses vormals so erquickende Hobby.

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Beitrag Nr.: 02.03.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. März 2015 - Mitteleuropäische Zeit 9:11:24



Was ist eigentlich 'Zoom', der Begriff der in aller Munde ?


Man müsste glauben, dass die Wurzel dieses Begriffs aus dem Griechischem käme, aber nein, es ist nichts anderes als die lautmalerische, englische Benennung zu dem was wir in deutscher Sprache als 'Husch' bezeichnen würden. Also etwas schnell Vorbeiziehendes, es Licht oder unverhofft ein Gegenstand. In der Fotografie und hier im Objektivbau hat man sich dieses Ausdrucks bedient um ein Vario-Objektiv zu benennen, das den technischen Eigenschaften des pankratischen Systems entspricht. In Deutschland bildete sich auch der Begriff der 'Gummilinse' um 1970 heraus, als der Schmalfilmboom begann, was dann aber durch den internationalisierteren Sprachgebrauch mit dem Wort 'Zoom' nicht lange hielt. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Begriffe Transfaktor oder Transfokar. Der Einsatz dieser Objektiv-Typen in der Amateurfotografie und somit auch beim Schmalfilm, ermöglichte neue Wege der Gestaltung und vereinfachten oft entfernter Filmszenen problemlos einzufangen. Was die mit dem Fixfokus-Objektiv ausgerüsteten Kameras nicht so einfach vermochten. Eine Zoomfahrt ersetzte aber nie eine Kamerafahrt, da bei ihr nur der Bildausschnitt verändert wird, bei immer gleichbleibender Perspektive. Beides kombiniert, Zoomen und Kamerafahrt, ergibt allerdings einen beeindruckenden Effekt für den Betrachter, der seines Gleichen noch immer sucht, wird er angewandt. Mitte der 1970er Jahre wurden die Vario-Objektive an Schmalfilmkameras auch mit Makro-Funktion ausgerüstet. Fertigungstechnisch bedingte Fehler der Zoom-Objektive fielen formatbedingt bei Super 8 kaum auf, und dennoch kann gesagt werden, dass die Qualitäten dieser Objektive allg. gesehen untadelig und gut waren.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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