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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 12.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   12. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 09:28:33



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Das 'Turret'.

In den besten Jahren der Schmalfilmkameras, entwickelte sich die Idee des schnellen Objektivwechsels durch Vorsätze, die das Basisobjektiv einer Filmkamera zu einem Weitwinkel- oder zu einem Teleobjektiv machte. Was lag da näher, als eine rotierende, mechanische Einrichtung zu schaffen, die, wenn präzise genug, den Ansprüchen der Optik genügte. So kamen zuerst drehbare Objektivbrücken auf, die ein zweites Objektiv aufnehmen konnte. Mit dem Turret, ein in den USA gebräuchlicher Begriff für drehende Einrichtungen - Revolver -, wurde es möglich 2 zusätzliche Objektive an der Kamera so zu befestigen, sodass mit einem Handgriff die Linsensätze vor das Basisobjektiv gedreht werden konnten. Diese Anwendung setzte sich im Schmalfilmkamerabau bis 1959 durch, wurde dann aber durch die ersten Zoom-Objektive, die auf den Markt kamen abgelöst. Turrets wurden von fast allen Herstellern in der Branche angeboten.

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Beitrag Nr.: 11.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 18:04:47



Auch wir sind immer wieder Erstaunt, wie viele Kleinteile die Schmalfilmindustrie fertigte.

Bei der Suche nach allem Mögliche, immer rund herum um das Hobby Schmalfilm, kommen nicht selten außergewöhnliche Dinge ans Tageslicht. Einmal ganz abgesehen davon, was die Bastler in ihren Werkstätten änderten, um mit der standarisierten Technik ausgefallenere Ergebnisse zu realisieren, sind es doch Überraschungen, wenn die Artefakte aufgelistet werden sollen. Wie selbstverständlich betrachtete ein Hobbyfilmer den vielfachen Empfang seiner Filme auf einer kleinen Filmspule, die die 15 m langen Streifen geordnet hielt. Was allerdings nie so recht ins Auge viel, war eine dazugehörende Verschlusskappe, welche üblicherweise von Kodak, im klassischen Gelb gehalten, die Spule vor Beschädigung und Schmutz schützen sollte. Manch anderer Hersteller lieferte nur einen Filmhalter, ein Kleinteil, das das Ende des Films auf der Spule bändigte und so vor einem ungewollten Abwickeln hinderte. Auch sah man gelegentlich durchsichtige, offene Ringe aus Kunststoff, die die gleiche Funktion durch Überstülpen erfüllten. Wenn wir im Museum diese Dinge katalogisieren, so stehen wir oft vor der Entscheidung, wohin und wozu, eigenständig oder im größeren Zusammenhang betrachtet, sind es Objekte, die dann einzeln zu erfassen sind. Oder was ? Auch wenn heute noch nicht alle Gegenstände auf der sappam-Homepage erscheinen, so werden doch die bereits vorhanden Objekte, auch wenn sie noch so klein sind, bewahrt und erhalten.


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Beitrag Nr.: 10.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:29:03



Gelegentlich werden wir vom sappam gefragt: in welchem Zustand sind die Sammelobjekte ?

Die sappam-Sammlung, die aus einer privaten Initiative heraus entstanden ist, verfolgt nicht das Ziel, eine Sammlung mit Wertsteigerungscharakter zu sein, vielmehr ist es der Versuch, die noch habhaften Objekte, rund um den Amateurschmalfilm zusammenzutragen und auf dieser Web-Site dem Besucher einen Überblick zur Vielfältigkeit, das dieses Hobby hatte, zu vermitteln. Es zeigte sich allerdings auch sehr schnell, dass eine Dauerausstellung in heutiger Zeit kaum Interessenten anlockt, die Objekte vor Ort und in natura zu besichtigen, hat man ja die modernere Technik der Bildherstellung ständige bei sich und zudem noch im Tascheformat. Die bisher zusammengetragenen Objekte sind mehrheitlich Schmalfilmkameras, die oft als neuwertig zu bezeichnen sind. Dieser Umstand ist dem Sachverhalt geschuldet, dass wenig genutzte Apparate, lange Zeit in gepflegtem Zustand einen Logenplatz im jeweiligen Haushalt fanden, ohne dabei genutzt zu werden. Abgegriffene Objekte spiegeln dagegen oft die Einsatzgegebenheiten wieder, seien es Einsätze am Meer, am Stand oder anderer Orts, denen sie ausgesetzt waren. Ältere, als 50 Jahre, sind es Apparate denen neben der Abnutzungserscheinung auch die mechanische Alterung anzusehen ist. Ein unvermeidlicher Effekt, der sich durch Verblassen der Oberflächen, Korrosion und Beschädigungen an aufgeklebten Schildern deutlich bemerkbar macht. Nur wenige der Einzelstücke, die im Museum gelagert werden, sind derartig beschädigt, dass eine Restaurierung empfehlenswert wäre. Wir halten uns aber hier zurück, da so manches Exemplar bereits durch Dopplungen und somit eine Auswahl zugunsten eines besser erhaltenen Objekts möglich machte. In einigen, aber selten Fällen, konnten wir auch kleine Äußerlichkeiten durch Reinigung bzw. einfacher Tausch von Blenden und Knöpfen, die Objekte wieder anschaulich machen. Allg. betrachtet, kann aber gesagt werden: dass die Sammlung mehrheitlich Objekte bewahrt die im frühreifen Zustand sind. Richtige Antiquitäten werden diese erst in 20 oder 30 Jahren sein.
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Beitrag Nr.: 09.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:49



Filmeinfädeln in einen Schmalfilmprojektor, ist weitgehend automatisiert.

In den Anfängen der Laufbildprojektion war es stets ein schwieriges Unterfangen, den Film am Projektor einzulegen. Mit der fortschreitenden Technisierung wurde das Problem auch für den Laien gelöst, sodass mehrheitlich Projektoren bein den nach 1956 gefertigten Apparaten, eine komplizierte manuelle Einfädelung entfällt. Über 2 laufende Zahnräder und einem geeigneten Filmführungskanal wird der Film vor die Filmbühne und schließlich zur leeren Filmspule geführt. Nachdem Kunststoffteile auch im Projektorbau Eingang fanden, sind auch die erforderlichen Filmspulen mit Filmfangeigenschaften Standard. Seither gilt nur noch den Filmstreifen, sofern er richtig herum auf seiner Filmspule liegt, im vorgesehenen Schlitz am eingeschalteten Projektor einzuführen und abzuwarten, bis der Filmfang in der Leer-Spule gegriffen hat. Beim Einfädeln des Filmes ist folgendes zu beachte: Der Filmstreifen muss die Perforations-Löcher auf der dem Bediener zugewandten Seite haben und sich kopfüber das Bild vor dem Filmfenster, der Filmbühne zeigen. Nur zwischen Normal 8 und Super 8 Film-Formaten ist noch zu unterscheiden, denn die Filmbühnen haben unterschiedlichen Abmessungen und die Transportrollen im Projektor eine andere Verzahung. Die beste Lösung bieten hierbei die sogenannten Dual-Projektoren.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.04.2014
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Beitrag Nr.: 08.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:57:41



Wie steht es um den Literaturfundus im sappam ?

Auch wenn sich das sappam, als eine der wenigen Sammelstellen für Amateur-Schmalfilm-Apparate, durchaus schon einen Namen mit dieser Internetpräsentation erarbeitet hat, so ist doch aus dem Bereich der sammelwürdigen Literatur nur wenig im Museum vorhanden. Es zeigt sich beispielsweise, dass ebenfalls für einen geringen Teil der 1200 Objekte die Bedienungsanleitungen vorliegen. Broschüren, Werbeblätter oder Flyer konnten wir bisher kaum registrieren. Die Fachliteratur in Form von Sachbüchern aus den frühen Jahren des Amateurfilms haben wir bisher so gut wie noch nie als Spende erhalten. Gelegentlich erreichen uns Bücher für den Anfänger, aus den 1960er und 1970er Jahren, die die 'Ersten Schritte' mit der Schmalfilmkamera schmackhaft machen sollen. Einige Hefte der bekannten Publikation 'Schmalfilm', die bis Februar 2013 regelmäßig monatliche Zeitschrift erschien, liegen uns vor, doch von den 610 Ausgaben sind es nur wenige. Plakate und Klubzeitschriften kennen wir derzeitig ebenso wenig. Sicher, in heutiger Zeit werden all diese Drucksachen, sofern sich noch als Bestand in einem Nachlass auftauchen, auf profane Weise entsorgt. Daher haben wir noch viel Arbeit vor uns, um aus den noch vorhandenen, privaten Beständen, die Bücher, Notizen und Hobbyvermerke als Antiquariat zu retten bzw. zu erwerben. So muss es unser Ziel werden, den Bekanntheitsgrad des sappam bei Leuten der jüngeren Jahrgänge zu erhöhen, um zu überzeugen, dass diese Dinge, für ein Museum durchaus noch als interessante Gegenstände eingestuft werden. Schließlich gestalten wir unser Leben, indem wir täglich die Erfahrungen unserer Vorfahren dabei berücksichtigen, ob bewusst oder unbewusst.

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Beitrag Nr.: 07.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:49:22



Über das Leuchtmittel - die Lampen - in einem Schmalfilmprojektor.

Es war schon immer ein großes technisches Problem geeignete Leuchtmittel für Projektoren zu finden. So wurde es auch für Schmalfilmfreunde in den Anfängen des 20. Jahrhundert nicht einfach, ausreichende Leuchtkraft zu erhalten, um eine recht kleine Fläche, wie sie das Einzelbild eines 8mm Filmstreifen ist, stark vergrößert, mittels eins Objektivs auf eine helle Fläche zu projizierte. In den Anfängen der 8-mm-Filme wurden klassische Glühlampen eingesetzt, die mit 220 V aus der Steckdose Energie erhielten. Unendlich viel Hitze entwickelten diese Lampen - um 1935 -, die in einem Metallgehäuse untergebracht waren. Mit der Erfindung der Niedervoltlampe erreichte man eine günstigere, weniger gefährliche, Lichtausbeute. Ab ca. 1948 fertigte die Industrie Projektoren für Amateure mit einem Lampentyp, der bei 12 V / 150 W und mit 4-poligem Sockel ausgestattet war. Die ersten Super 8 Projektoren - um 1965 - wurden mit der sogenannten Ellipsoid-Lampe ausgerüstet, ein Leuchtmittel, das mit 8 V arbeitete und bei 50 W Lichtausbeute und dem speziell ausgeformten Glaskörper ­noch ein gutes Projektionsbild bei einer Entfernung von ca. 4 m abgab. Mit der Einführung der Halogenlampen, die in einem parabolischen Glasspiegel eingebaut wurden, bildete sich ein Standard für Schmalfilmprojektoren heraus. Angeschlossen an 12 V über einen Stiftsockel vom Typ GZ 6,35 warfen die Projektoren, bei 100 W Lichtausbeute, ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild auf die Leinwand. Ausgestattet mit einem Zoom-Objektiv der Lichtstärke F 1:1,3 wurde die übliche Projektionsfläche von 1,2 x 0,9 m gut ausgeleuchtet. Bei größeren Projektionsabständen bzw. Projektionsflächen, kamen gelegentlich Leuchtmittel der Xenon-Klasse zum Einsatz, die, wenn einige technische Umbauten zuvor am Projektor vorgenommen wurden, mit 150 W Lichtleistung leuchteten. Größter Feind der relativ kurzlebigen Lampen war eine Überhitzung, eine höhere Stromspannung als die empfohlene oder jeder noch so kleine mechanische Stoß. Ein guter Ansatz zur Verlängerung der Lebensdauer war folglich: Vorglühen mit weniger Spannung, gezieltes Abkühlen von ca. 5 Minuten nach einer Filmvorführung mittels projektoreigenem Ventilator.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 23.11.2014
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Beitrag Nr.: 06.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 10:58:21



Über den Erfolg der 'Hingucker' und den zielgerichteten Suchfunktionen auf den sappam-Siten.

Seit Anfang 2014 haben wir regelmäßig einen Hingucker vorgestellt. Ein Blickfang auf der Start-Site des sappam wurde ursprünglich eingeführt, um die regelmäßige Aktualisierung der Siten widerzuspiegeln. Mit diesem wöchentlich geändertem 'Eyecatcher' konnten wir unsere Besucher davon überzeugen, dass die sappam-Siten nicht nur die erstarrte Präsentation einer Auflistung von Apparaten mit deren Datenblättern ist, vielmehr konnten überzeugen, dass die Siten regelmäßig betreut werden, so wie es in einem im Aufbau befindlichen Museum üblich sein sollte. Das Konzept hat seine Anhänger gefunden, denn parallel zum Hingucker werden auch immer wieder die Siten der 'Neuzugänge' aufgerufen, wo dem Besucher Einblick gewährt wird, wie sich die Sammlung ständig erweitert. Sortiert nach Jahrgängen und unterteilt in Monaten sind alle Neuzugänge schnell abrufbar. Gleiches gilt für die Auflistung eingetroffener Spenden des laufenden Jahres und der 3 zuvor abgelaufenen. Bei der Fülle von Apparaten, seien es Filmkameras, Projektoren oder Zubehör aller Art, ist es mehr als verständlich, dass unsere Besucher oft Orientierungsnöte auf den Siten hätten, wenn da nicht die Unterteilung in mehrere Suchfunktionen vorhanden wäre. Daher bieten wir eine umfangreiche Möglichkeit für die Suche nach Objekten oder Stichworten an. Es unterscheiden sich daher die Suchfunktionen für den Museumsbestand und den noch gesuchten Apparaten. Eine Suchfunktion für alle bei uns gelisteten Objekten ist ebenso vorhanden, wie eine markenspezifische Abfrage der Modelle. Die Suche im Archiv zu den Themen 'Berichte' und 'Tages Ticker', führt mit einem Stichwort schnell zu den vorhandenen Beiträgen. Nicht zu vergessen, die getrennte Suchmöglichkeit von Fachbegriffen im Glossar. Der allgemeine Überblick der bisher eingestellten offenen Bildersequenzen bietet sich in der 'Bilder - G a l e r i e' an, auch hier nach entsprechender Objektunterordnung sortiert. Jedermann kann mit wenigen Klicks seinen Wunschapparat finden, durch Markenangabe, einer numerischen Modellbezeichnung oder einem naheliegenden Stichwort in einer der passenden Suchfunktionen.


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Beitrag Nr.: 05.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 09:46:09



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Hinterlader'.

Bauer- und Cosina-Schmalfilmkameras gehörten zu den klassischen Filmkameras für Amateure, die man als 'Hinterlader' bezeichnen könnte. Dies waren Apparate, bei denen man das Super 8 Film-Cardridge nicht seitlich in die Filmkamera schob, sondern von hinten einführte. Mittel einer recht kleinen Klappe öffnete sich der Schacht für die Filmkassette. Apparate von Nizo, Elmo, Eumig u. a., gehörten ebenfalls zu dieser Gruppe, die ca. 50% aller hergestellten Kameras repräsentierte. Chinon, der vormals weltgrößte Filmkamerahersteller behielt bis zur Aufgabe der Kameraproduktion die Seitenklappe im Programm. Unser Bild zeigt eine Bauer Schmalfilmkamera, Modell C 6 Macro, zu der es auch eine Bildersequenz gibt, welche durch einfaches Klicken im Bild dieses 'Hinguckers' erscheint.

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Beitrag Nr.: 04.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 10:02:31



Was zu beachten war, beim Filmschnitt mit Klebepressen ?

Das Handwerk des gekonnten Filmschnitts zeichnete sich dadurch aus, dass eine geeignete Klebepresse zur Verfügung stand. Jeder Versuch Filme ohne Vorrichtung zu kleben musste scheitern. Klebepressen wurden in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten. Die meisten Geräte waren, die sogenannte Nassklebepressen, bei denen der Schnitt des Films, einerseits am Filmstrich, andererseits ein halbes Bild trennte. Das halbierte Bild wurde mit einem Hobel keilförmig geschliffen, sodass diese Bildhälfte nur noch als klarer Untergrund zur Aufnahme der acetonhaltigen Flüssigkeit diente. Dieser sogenannte Filmkitt löste das auf Acetatbasis hergestellte Filmmaterial beider Filmenden an, um nicht zu sagen auf. Mit der Klebepresse wurden schließlich die Filmenden unter Druck für einige Sekunden gehalten. Der Film war nun verklebt. Als das Filmmaterial auf Polyesterbasis von einigen Filmproduzenten (z. B. Fuji-Film) eingeführt wurde, war der traditionelle Filmkitt (engl. Cement) nicht mehr einsetzbar. Es wurden die sogenannten Trockenklebepressen eingeführt. Ähnlich die der Nassklebepressen, nur mit entsprechend geänderter Filmführung und Schneidemesser. Das Klebematerial war nun eine durchsichtige Folie oder besser gesagt als Filmklebestreifen bezeichnet. Diese speziell für Super 8 gefertigte Streifen standen in 3 Ausführungen - Tonfilm einspurig, Tonfilm zweispurig oder einfacher Stummfilm - zur Verfügung. Da der Filmschnitt hier am Bildstrich stumpf an stumpf erfolgte, musste sehr sauber geklebt werden. Luftblasen, die evtl. unter der Folie auftraten, wurden letztendlich mit einer Druckrolle im Nachgang zum Klebevorgang verdrängt und entfernt. Diese Methode Film zu kleben setzte sich bei den Amateuren durch und man konnte mit der Würker Klebepresse N8 gleichermaßen den Normal 8 Filme bearbeiten.
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Beitrag Nr.: 03.03.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. März 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:03:36



Wie war das nochmal mit den Verschlußzeiten bei den Schmalfilmkameras für Amateure?

Als Verschlusszeit oder auch Belichtungszeit bezeichnet man den Zeitraum, in dem der Film der Belichtung ausgesetzt wird. Schmalfilmkameras haben im Gegensatz zu einem Fotoapparat in Sache Belichtungszeiten andere Voraussetzungen zu erfüllen. Was hauptsächlich mit der Bildfrequenz im Zusammenhang steht. Denn je höher die Bildfrequenz eingestellt wird, umso kürzer ist der zeitlichen Spielraum der Belichtung gegeben. Umgekehrt erfordert aber auch eine kürzere Belichtungszeit eine größere Lichtmenge, also Helligkeit. Die in den meisten Filmkameras verbauten Belichtungsmesser steuerten die Lichtmenge durch Öffnen oder schließen der Objektiv-Blende. Nebenbemerkung: Es gibt auch einige Kameramodelle die neben der Umlaufblende eine zweite Blende, die sogenannte Verschlussblende, haben. Um nun die Belichtungszeit mathematisch zu erfassen, ist die Bildfrequenz entscheidend. Hier nun eine kleine Auflistung zu den Verschlusszeiten, bezogen auf die jeweiligen Bildfrequenzen (fps = frames per second).


Bei 9 B/s ergibt sich eine Belichtungszeit von 1/21 (in Sekunde) wenn der Hellsektor der Umlaufblende dem Standard entspricht.

In den XL-Kameras, die den sogenannten Super-Hellsektor haben, verkürzt sich diese Belichtungszeit auf 1/14.


Die weiteren Werte sind in gleicher Reihenfolge:


Bei 12 B/S = 1/30 - 1/19.

Bei 16 2/3 B/s = 1/40 - 1/26.

Bei 18 B/s (der Normalfall) = 1/43 - 1/28.

Bei 24 B/s (oft bei Tonfilmkameras) = 1/59 - 1/38.

Bei 36 B/s = 1/86 - 1/56.


Und bei der effektivsten Zeitlupe


mit 54 B/s = 1/130 - in der XL- Ausführung ist keine Amateurfilmkamera bekannt.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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