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Archiv: Beiträge u. Berichte über Juni
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 30.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:12:52



Hochleistungsobjektive an Schmalfilmkameras ?

Es war schon immer erstaunlich, dass so kleine Linsen, die in den ersten 8-mm Schmalfilmkameras verbaut wurden so leistungsstark waren. Das Filmmaterial jener Zeit - um 1934 - machte die einschränkende Qualität der Filme aus. Nach dem die sogenannte Gummilinse, der richtigere Begriff Vario-Objektiv, eingeführt wurde, kamen die Gruppenlinser in den Vordergrund. Die in höchster Genauigkeit berechneten und in hervorragender Qualität gefertigten Linsen wurden zu Gruppen zusammengestellt und als fertiges Objektiv zur Montage geliefert. Einige Kamerahersteller fertigten die Objektive selber. Andere bedienten sich renommierter Zulieferer. Nicht selten wurden Marken-Objektive das Synonym des Schamfilmapparates. Doch mit der Einführung des Super 8 Formats und mit ihm ein sehr gutes Film-Material, konnten sich nur noch diejenigen Kamerahersteller mit hochwertigen Objektiven an ihren Apparaten durchsetzen.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 31.01.2014
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 29.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:14:02



Berauschende Film-Musik in der Freilichtbühne zu Berlin

Die Berliner Philharmoniker präsentierten zur abendlicher Stunde und angenehmen Temperaturen in der Waldbühne ein Musikreigen der bekanntesten Filmmusikkompositionen vor mehr als 40.000 tausend Zuhörer. Unübertroffen spielte der 33 jährige Solo-Pianist Lang Lang das Klavierkonzert in a-Moll op. 16 von Eduard Grieg unter der Leitung von Sir Simon Rattel. Die Klassiker der Filmmusik nach der Pause begeisterten das Publikum. Nicht nur Stücke von John Williams wie das 'Fly Theme' aus dem Film E.T., auch die Komposition zum Film 'Indianer Johns' waren zu hören. Der eindeutige Liebling aller Filmkompositionen für die Jüngeren unter den Zuhörern durfte nicht fehlen 'Star Wars', was den Eindruck nicht schmälerte als das Musik-Thema 'Tom & Jerry', komponiert vor vielen Jahren von Scott Bradley, durch die Arena schallte. Auch wenn die Waldbühne an diesem Abend nicht als Hypodrom ausgelegt war, so wurden doch die musikalischen Film-Szenen aus dem Film 'Ben Hur' von Miklós Rózsa zum Ereignis. Auch von Jerome Moross aus 'The Big Country' sowie Bronislau Kaper´s aus 'Meuterei uaf der Baunty' war etwas zu hören. Natürlich durfte in der Waldbühne gegen 22:28 Uhr 'Berliner Luft' nicht fehlen, komponiert von Paul Lincke, eine Melodie die jedes Jahr dazu gehört ! Bei dieser Veranstaltung stimmte alles und nicht zuletzt auch das bedeutende Engagemnt der Musiker und Besucher als ein Benefiz-Konzert zugunsten vieler Kinder in Not.

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Beitrag Nr.: 28.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:38:39



Warum sind die Bedienungselemente an Schmalfilmprojektoren rechts am Apparat ?

Das ist konstruktiv bedingt, aber es liegt schon an den Bedingungen der ersten Stunde, die der Zelluloidfilm verlangte. Üblicherweise wird das Film-Material so belichtet, das die lichtempfindliche Schicht auf dem Zelluloidstreifen zum Objektiv hin ausgerichtet ist. Also liegt die emulsionsbelegte Oberfläche vorne. Der Lichtstrahl des Objektivs wird bedingt durch die Optik seitenverkehrt im Brennpunkt, nämlich da, wo der Film liegt, dargestellte. Dieser Brennpunkt muss sehr präzise festgelegt werden, ein Grund dafür das die meisten Schmalfilmkameras ein festmontiertes Objektiv aufweisen. Das so belichtete Film-Material zeigt folglich die Film-Szenen auf dem kopfstehend, obwohl im Sucher der Filmkamera das dort sichtbare Luftbild die Szenerie richtig darstellt. Entwickelt man nun dieses Film-Material, so bleibt der Effekt der seitenverkehrten Darstellung bestehen. Im Projektor wird folglich das Bild gleichermaßen kopfstehend abgespult und durch das Projektionsobjektiv wieder auf der Leinwand aufreicht stehend sichtbar. Aus diesem Grund zeigt sich, dass die Bedienungselemente eines Projektors rechts am Apparat leichter anzubringen sind als links davon, denn in der Welt der Technik hat sich eingebürgert, dass die Gerätschaften für Antriebe so positioniert werden, dass eine Bedienung rechtsdrehend, also im Uhrzeigersinn, abläuft. Natürlich wäre es machbar auch links die Steuerung eines Projektors anzubringen, so wie es das große Kino kennt, da gibt es nämlich einen rechten und einen linken Projektor im Vorführraum.

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Beitrag Nr.: 27.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:22:59



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Das 'CM 4 Modul von Bell & Howell für die MS 45'.

Bell & Howell hat mit dieser Schmalfilmkamera für Amateure und somit für das Super 8 Format eine Tonfilmkamera auf den Markt gebracht, die, ginge man den üblichen Begriffsbestimmungen nach, so würde eine 'Systemkamera' vorliegen. Auch wenn die MS 45 - siehe auch den sappam 'Hingucker' März 2014 ID - 13 aus dem Jahr 2014 - nicht über ein Wechselobjektiv verfügt, was eigentlich die Voraussetzung darstellen würde, als Systemkamera zu gelten, verfügt dieser Apparat als Alternative über eine flexible Kamerasteuerung, dem Steuermodul. Das CM 4 ist in seiner Ausführung das komplexeste und somit vollständigere Steuermodul, verglichen mit den zudem noch angebotene Modul CM 2. Fast alle Funktionen, die sich ein Kameramann vorstellen kann, können hiermit ausgeführt werden. Interessant ist zudem, dass die Austauschbarkeit, gleich einem Autoradiopaneel, hier geboten wird. Die Kamera selbst verfügt noch über eine Einrichtung für ein abnehmbares Mikrofon und ein Autofocus-Modul. Letzteres liegt dem Museum bisher noch nicht vor.

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Beitrag Nr.: 26.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:18:27



Kunststoffgehäuse und Kunststoffgriffe für Schmalfilmkameras !

Seit Mitte der 1970er Jahre wurden die ersten Schmalfilmkameras für Amateure just aus Kunststoffteilen gefertigt. Anfänglich wurden die Griffe und etwas später das Chassis und mehrheitlich die Seitenteile aus schlagfestem Kunststoff gefertigt. Technisch betrachtet war das eine Gewichtseinsparung für die gesamte Konstruktion. Die erforderliche Präzision bestimmter Teile konnte selbst bei schwanken Temperaturen gut eingehalten werden. Äußerlich konnte man diesen Apparaten kaum nachsagen, sie seinen größtenteils aus Kunststoff gefertigt, denn die Techniker legten großen Wert auf das Erscheinungsbild und die Haptik. Selbst da wo keine Lackierung die Oberflächen aufwiesen, und das waren eigentlich wenige, zeigten sich die Apparate noch im klassischen Metall-Look. Nur eines konnte über die Materialien Kunststoff nicht hinwegtäuschen, ein leichtes knarren und merkwürdiges aber typischen schaben der beweglichen Teile an einer solchen Schmalfilmkamera. Der Kunststoff hinterließ sein typisches Merkmal jedes Mal, wenn man den Apparat anfasste.

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Beitrag Nr.: 25.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:31:59



Warum gibt es nur noch bedingt Film-Material für den Schmalfilmer von 8 mm breiten Streifen?

Man könnte natürlich einfach sagen: Es gibt zu wenig Schmalfilmer, die noch dem 8 mm breiten Streifen treu geblieben sind. Andererseits kann behauptet werden, es gibt kaum noch Film-Material was für den Amateur erschwinglich wäre. Natürlich stehen da die modernen Techniken der Fortsetzung mit Zelluloid im Wege. Auch kann ganz klar gesagt werden: Die Video-Technik hat das alte Material eindeutig überholt. Und doch, es gibt noch immer treue Schmalfilmamateure. Sie müssen sich aus noch vorhandenem Rohfilm-Material die Streifen selber zuschneiden und perforieren, sie müssen das Film-Material auch noch entwickeln. Das alles zusammen ist nicht ganz einfach und beschränkt sich mehrheitlich auf schwarz/weiß Filme. Der sogenannte Color-Umkehrfilm kann nur noch auf Anfrage in Mengen, um nicht zu sagen großen Mengen, zu einem Auftrag konfektionierter Ware erteilt werden, wobei zu beachten ist, dass die Entwicklung vom Lieferanten dieser Filme auch zugesagt wird. Kodak, der vormals größte Hersteller von Super 8 Film-Material hat seine Entwicklungslaboratorien für das K 40 Filmmaterial schon seit Jahren geschlossen, weil die Beschaffung der erforderlichen Chemikalien für das Entwicklungsverfahren zu kostspielig gewesen wäre und mangels entsprechender Entwicklungsaufträge wohl keinen Sinn mehr gehabt hätte. Man erkennt also den Reigen dieser Geschichte. Kein verkaufter Film, keine Entwicklung. Keine Entwicklung kein Labor. Kein Labor kein verkaufbarer Film. Was war die Folge? Einstellung der Schmalfilmkameraherstellung und somit auch aller Apparate bzw. Hilfsmittel, die der Super 8 Amateur benötigt.



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Beitrag Nr.: 24.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:58:52



Was entschied oft den Kauf einer Filmkamera ?
In der Regel boten Fachhändler jeweils 3 Modelle einer Serie, verschiedener Marken an. In den 1970er Jahre waren die Zoom Reflex (ZR) Kameras die begehrtesten Apparate. So wurde mit dem 4-fach, 6-fach oder 8-fach Zoom geworben. Eine 10-fach Zoom Kamera, manchmal auch noch im Programm, kam nicht so oft zum Erfolg, da diese am hohen Eigengewicht scheiterte. Die Renner waren eindeutig, jene Kameras mit einem 8-fach Vario Objektiv.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 01.08.2013
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Beitrag Nr.: 23.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:03:52



Wie aktuell sind die Web-Siten vom Schmalfilm-Apparate-Museum, dem sappam ?

Über die Aktualität von Web-Siten im Internet dürfte noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Mehrheitlich werden nur Web-Site von Großunternehmen, Mediengesellschaften, Auktions- und Vertriebsshops ständig aktualisiert, sieht man von einer reinen Bannerwerbung einmal ab. Soll heißen, diese Siten werden täglich bearbeitet und auf ihnen Neues mitgeteilt. Andere Portale lassen ihre Seiten über Jahre unverändert und unbearbeitet im Netz. Und doch es gibt noch eine Ausnahme, 'Wikipedia' die offene Enzyklopädie, die weder auf Gewinn noch Wichtigtuerei ausgelegt ist. Hier werden täglich einige Seiten des Auftritts bearbeitet und die Erkenntnisse der Welt auf den neusten Stand eingebracht. Museen habe es da schwerer, ihre Internetauftritt täglich zu aktualisieren. Schon allein der Aufwand an Zeit und somit der der Geldmittel ist nicht unerheblich, wenn tägliche Informationen herausgegeben werden, die, wie man weiß, sporadisch nur eine kleine Gruppe von Menschen interessiert und zudem von älteren Museumsobjekten zwangsläufig handeln muss. Die Archive der Museen sind keinesfalls selten ein Notnagel und bieten sich für die Recherchen auf den Seiten für bestimmte Berufskreise an. Für ein Projekt wie es das sappam ist, stellt sich ein ähnliches Problem, dem der ständigen Aktualisierung um einen Interessenskreis von Besuchern die Web-Seiten attraktiv zu machen. Mit unserem wöchentlichen Hingucker konnten wir allem Anschein, noch mehr Besucher anlocken und interessierte Gruppen reichen. Der 'Tages Ticker' schaffte diesen Effekt nicht ganz. Zudem ist unser Projekt bei Weitem nicht vollendet, sodass auch die Beiträge und Datenblätter der jeweiligen Apparate nur sporadisch vervollständigt werden konnten. Es sind immerhin schon über 1000 Objekte die im sappam vorhanden, beschrieben und bebildert worden. Wir schaffen ies derzeitig, das zumindest wöchentlich die noch unvollständigen Datenblätter einiger Objekte zu vervollständigen.


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Beitrag Nr.: 22.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:48:40



Wie entstand die Bezeichnung 'Doppel 8' ?

In der Schmalfilmkamera-Welt, die allg. ab dem Format 16-mm Film und kleiner, als Definition über die Filmbreite bekannt ist, entwickelte sich so um die Jahre 1932/33 mit der Überlegung, einem breiteren Interessentenkreis das Filmen zu ermöglichen. Filmmaterial wird in der Regel auf Spulen gewickelt, sodass auch bei einer Länge von nur 7,5 m der Durchmesser einer Spule, in einem vertretbaren Durchmesser konfektioniert werden konnte. Damit wurden die kleineren, handlicheren Film-Apparate Wirklichkeit. Teilte man die Breite von 16-mm, so entstand die Möglichkeit, aus dem aufgewickelten Material eine theoretische Länge von 15m zu machen, wodurch der Begriff 'Doppel 8' Format entstand. Im Apparate- bzw. Kamerabau zeigte sich diese Lösung als gangbar, wenn dem 16-mm-Filmstreifen, noch eine zusätzliche Perforation für den Filmtransport hinzugefügt wird. Die Qualität des kleineren Bildformats wurde befriedigend kompensiert, durch die schnell fortschreitende Objektiv-Technik und dem mechanischen Antrieb der Uhr- bzw. Federwerke. Der Rollfilm 'Doppel 8' (Normal 8) war geboren.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 15.03.2014
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Beitrag Nr.: 21.06.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. Juni 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:42:52



Die schwächste Stelle eines 8-mm-Schmalfilmprojektors.

Die technischen Ausführungen der Schmalfilmprojektoren für den heimischen Betrieb waren über die Jahre hinweg, in denen diese Apparate gebaut wurden, doch recht unterschiedlich. Anfänglich waren es klobige Geräte mit schweren Elektromotoren und nicht selten mit großen elektrischen Widerständen ausgerüstet, um die Lichtquelle mit erträglichen Eigenschaften versehen zu können. Nachdem die Kaltlichttechnik mit Niedervolt Halogenlampen eine ausreichende Lebensdauer des Leuchtmittels sichergestellt war, verbesserte sich schlagartig die Leistungsfähigkeit der Schmalfilmprojektoren. Neben stärkeren Motoren für den Antrieb und Drehwiderständen gelang es auch die Mechanik so auszulegen, dass die korrekte Bildfrequenz vom Filmvorführer eingestellt werden konnte. Erst mit der Einführung von Toneinrichtungen am sogenannten Sound-Projektor wurde mittels einer Schwungscheibe eine einigermaßen konstante Vorführgeschwindigkeit sichergestellt. An guten Projektions-Objektiven hatte es nie gefehlt ob FixFicus oder Zoom-Objektiv. 2 Dingen sorgten immer wieder übrig die unverhofft eine Vorführung zu einem unverhofften Ende führen konnten. Es war ein Riemenriss, der durch Alterung seiner Funktion nicht mehr erfüllte, oder das Leuchtmittel versagte. Man sagte: die Lampe ist durchgebrannt. Letzteres blieb bis zum Ende der Produktion von Projektoren das am häufigsten auftretende Problem, was natürlich der hohen Temperatur geschuldet war, die eine Kaltlichtspiegel-Lampe erzeugt.




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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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