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Archiv: Beiträge u. Berichte über Januar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 31.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit -13:11:21



Die Projektor-Modelle von Raynox sind mit einer 8V/50W Halogenlampe bestückt.

Unter den Projektoren der ersten Stunde für das Super 8 Format befand sich unter anderen ein robuster Apparat eines japanischen Herstellers, der unter dem Namen Raynox auf dem europäischen Markt vertrieben wurde, mehrheitlich über den Versandhandel. Das eigenartige dieser Apparate war die äußerliche Erscheinung, welches durch gestalterisches Aussehen überzeugend wirkte. Der Apparat war stabil gebaut und verfügte über eine zuverlässige Mechanik. Selbst der Antriebsriemen, der die 3 blättrige Umlaufblende antreibt, zeigt Qualität, die bis heute, noch nach über 40 Jahren hält. Die Eigenschaften der 8V/50W Projektorlampe auf einem P 30 Sockel überzeugten, auch wenn dieser Lampentyp heutzutage kaum mehr zu bekommen ist. Die erste Serie dieser Raynox-Projektoren wurde noch mit dem Umbausatz ausgeliefert, mit dem es möglich wurde, die beiden 8-mm Formate laufen zu lassen. Mit der Zeit wurde allerdings diese Möglichkeit vom Hersteller mehr und mehr zurückgedrängt, sodass die Maschine nur noch für Super 8 Filme ausgelegt war. Im Rahmen dieser marktbedingten Anpassung wurde auch im Lampenhaus eine Veränderung vorgenommen, was sich auch mit der nun eingeführten Modellbezeichnung 'H' sichtbar wurde. Die Ellipsoid-Lampe auf dem P 30 Sockel ist zugunsten einer Halogen-Lampe mit Glasspiegel gewichen. Die Leistungsaufnahme der Lampen mit 8V/50W blieb erhalten. Diese hier eingeführte Leuchtmittelausführung blieb allerdings eine Ausnahme unter Projektoren, was die Beschaffung des des Ersatzes heute sehr erschwert. Und dennoch ist man heute auch noch im Besitz des Anschlusskabels für diese Projektorlinie, die einen besonders gestalteten Stecker benötigt, verfügt man über einen Apparat, der auch durch die stufenlose Geschwindigkeitsregelung des Filmtransports bis ca. 20 fps, ein verlässliches Gerät für eine Stummfilmprojektion in kleinen Räumen.
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Beitrag Nr.: 30.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:01:21



Das diesjährige Rennen zur Cinematographica, der 37. Int. Filmbörse hat begonnen.

(Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 23.01.2015)

Zum dritten Mal finde die deutschlandweit größte technische Filmbörse in Deidesheim statt. So steht es in der Einladung zur nächsten Filmbörse, die am 21.März 2015 zwischen 10:00 und 16:30 Uhr in der Stadthalle Deidesheim, Bahnhofstraße 11, stattfinden wird. Als besondere Schwerpunkte der Börse werden erwartet: Angebote für Filmtechniksammler, Kino- und Filmliebhaber, Filmkameras und Filmprojektoren aller Formate. Außerdem Bearbeitungsgeräte und ergänzendes Zubehör. Literatur und Cinememorials. Man erwartet auch so manche Neuheit, hergestellt auf Film-Material, insbesondere auf Super 8 Format. Aussteller können sich bis zum 16. März 2015 beim Veranstalter: Deutsches Film- und Fototechnik Museum, Deidesheim schriftlich bewerben. Weitere Auskünfte können auf der Internetseite des Museums www.dftm.de abgerufen werden. Wir wünschen dem Veranstalter viel Erfolg und allen Besuchern ein Erlebnistag mit vielen Begegnungen und neuen Kontakte. Für Schnäppchenjäger wird zudem eine Filmtechnik-Auktion unter Federführung des Museums, um 14:30 Uhr, im Foyer der Stadthalle abzuhalten.

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Beitrag Nr.: 29.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:48:32



Welche Lösungen sind es, mit denen die 8-mm-Zelluloidfilme auf elektronischen Medien zu bekommt sind ?

Genau betrachtet sind es mehrere Möglichkeiten, einen Amateurfilm so zu bearbeiten, sodass am Ende ein elektronisches Gerät die Filme lesbar und sichtbar machen kann. Bei dem Versuch diese Frage zu beantworten, wird es allerdings von Bedeutung sein, zuerst die Frage zu beantworten, die da heißt: Welches Ziel verfolgt so ein Projekt und auf welcher Grundlage es gemacht werden soll ? Denn als ein Projekt ist diese Aufgabe im wahrsten Sinne des Wortes zu sehen. Es gehört nicht nur ein gehöriger Zeitaufwand dazu, Filme zu überspielen, auch wäre es wichtig, über die sich heutzutage schon abzeichnenden Möglichkeiten zu informieren, welche Übertragungsverfahren schon absehbar sind. Eine der ältesten Methoden, Zelluloidfilme auf ein elektronisches Medium zu übertragen, war die profane Projektion einer Filmszene auf eine helle Oberfläche, welche dann von einem Camcorder aufgenommen wurde. So nahm man schon in den 1990er Jahren die ersten Hürden, um ein Videosignal zu schaffen. Hier handelte es sich noch um eine analoge Bildübertragung. Eine weitere Möglichkeit ergab sich mit einer Videokamera, die die Filmszenen über ein Spiegel und Linsensystem, dem Telescreen, von einem durchsichtigen Schirm abzulichten. Die mäßige Qualität, die damit erreicht wurde, fiel oft ernüchternd für den Amateur aus. Verfahren die nur mit Linsen und Prismen arbeiteten, zeigten schon bessere Ergebnisse, bedurften aber letztlich noch eines leistungsfähigen Computers mit viel Speicherplatz und DVD Brenner. Die Nachbearbeitung wurde zum Geduldsspiel. Einmal die Daten auf DVD kopiert, schien die Arbeit getan. Doch es zeigte sich schnell, dass auch die Wiedergabetechniken im heimischen TV-Bereich gewaltige technische Fortschritte machten und daher analogen Aufnahmen, bald nicht mehr dem Anspruch des Betrachters genüge taten. Wer bis dahin seine originalen Filmstreifen noch besaß, durfte sich freuen. Denn nun war digitale Technik gefragt, die ungeahnte Farben und scharfe Konturen aus den Filmen hervorbringen konnte. Das Kapitel der digitalen Bildaufzeichnung wurde in der Filmgeschichte mit der HD-Technik, dem OGG-Codex und der Bild- für Bild-Aufzeichnung eröffnet. Und dennoch, auch hier sollte einmal mehr gelten: Bewahre alle Filme auf, die Echten, die Originale, denn wer weiß es schon, was da noch an unerwarteten Möglichkeiten kommen wird.




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Beitrag Nr.: 28.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 9:01:25



Hat es Schmalfilmkameras gegeben, die nur selten gekauft wurden ?

Natürlich hat auch hier der Markt gesprochen. Es gab durchaus Schmalfilmkameras die so gut, wie keinen Absatz auf den Weltmärkten fanden. Darunter auch Modelle, die selten angeboten wurden, bzw. heute aufzufinden wären, wollte man sie suchen. Das sappam könnte da einige Modelle nennen, auch solche, die nicht nur durch hohen Preis keinen Absatz fanden. Man sollte natürlich nicht der Versuchung unterliegen verkaufte Stückzahlen der 'Renner' als Maßstab des Vergleichs zu nehmen, mit denen die nur seltenen einen Kunden fanden. Das Modellangebot, das die Schmalfilmkameraindustrie ab 1965 vorgelegt hat, war beeindruckend und da kann es nicht verwundern, dass einige Modelle auf der Strecke blieben. Raritäten bliebe schon damals auch jene Exemplare, die zwar die Verkaufsstände erreichten, aber nur kurzfristig im Angebot standen. Da sei z.B. die Schmalfilmkamera von Bauer, das Modell S 205 XL erwähnt, welches nach kürzester Zeit durch das später sehr erfolgreiche Modell S 207 XL ersetzt wurde. Die meisten Filmkameras aus Japan, bei denen in einer Serie 3 unterschiedliche Zoom-Objektive verbaut waren, konnten mit dem Modell des kleinsten Zoom-Objektivs kaum den Kunden überzeugen. Daher waren diese Ausführungen nicht selten nur der Köder für die besser ausgestatteten Schwestermodelle. Es seinen dafür kurz als typisch genannt, die Modellreihen von Chinon, die unter dem Namen Rollei, Porst und Revue in Deutschland vertrieben wurden. Seltenheit haben mit den Jahren auch hochpreisige Modelle erhalten, wie die Agfa Movexoom S 2 oder die Canon 1218. Nicht zu vergessen wären auch die unterschiedlichsten Modell-Varianten von Bolex und Beaulieu. Natürlich haben sich auch jenen Modelle unbekannter Marken sehr schwer getan den Markt zu erobern, mehr noch wenn deren äußere Gestaltung schon nicht mehr dem Modetrend der Zeit entsprach, wie die der Marke 'Prinz' oder all jene mit anderen Fantasienamen.

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Beitrag Nr.: 27.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 12:23:48



Gehören heutzutage die schwarzen Camcorder schon zum alten Eisen ?

Dass die Menschheit viele Jahrhunderte brauchte, um bewegte Bilder auf eine Projektionswand zu werfen, wird heutzutage kam mehr realisiert. Es gilt als selbstverständlich ein Videoclip in höchster Qualität innerhalb von Sekunden aufzunehmen, unmittelbar danach wiederzugeben und schließlich, wenn es sein soll, zu verschicken. Die Geräte, die so etwas vermögen, sind kaum größer als 2 Zigarettenschachteln, da kommt selbst ein Camcorder aus den 1990er Jahren, schon wie ein Dinosaurier der Videotechnik daher. Ganz zu schweigen, käme man mit einer Schmalfilmkamera an, die knapp 10 Jahre früher hergestellt wurde. Bewegte Bilder genießen heute mehr den je, große Sympathie und die Apparate die es vermögen herzustellen, werden immer kleiner. So kommt man auch schnell zum Schluss, dass Camcorder der 1990er Jahre und jenen die bis in die Jahre 2010 hinein mit noch mehr Hochleistungstechnik gebaut wurden, bald nicht mehr verwendet werden. Eine anspruchsvolle Magnetbandmechanik oder die ihr nachfolgende Technik mit den miniDVD-Laufwerken sind weitgehend überholt. Ja es gibt nicht einmal mehr die passenden Magnetbänder u. Speichermedien im Fachgeschäft. Video-Bänder seien es jene in VHS C, S VHS C oder Video-8 Kassetten, Bänder in Metall oder HQ Qualität, überall Fehlanzeige. Nur noch als Sonderposten oder gebrauchte Ware bietet der Markt an. MiniDVDs für Camcorder sind vom Markt so gut wie verschwunden. Abgesehen von so manchen AKKU-Typen, essenziell für jeden Camcorder. All diese Apparate verlieren an Wert und werden unbrauchbar, auch wenn sie noch so gepflegt im heimischen Schrank lagen. Die Welt der Bilder dreht sich immer schneller. Das ist nun einmal die Tatsache !

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Beitrag Nr.: 26.01.02015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 11:38:12



Gedanken zu einem besonderen Sachbuch für den fortgeschrittenen Schmalfilmer, aber auch für Anfänger.

Es ist ein Sachbuch "Schmalfilmkamera" von Peter Sbrzesny (* 8. Mai 1924; † 8. Dezember 2012 in Berlin), veröffentlich im Jahr 1966, im VEB Fotokinoverlag - Leipzig, das einmal mehr im Stil der ostdeutschen Schreibweise als Ratgeber vorgelegt wurde und sich der Vermittlung von Fachwissen im technischen Umfeld von Schmalfilmkameras verpflichtet sah. Ein Nachschlagewerk besonderer Art, welches in keinster Weise mit Besserwisserei dem Leser Details zur Mechanik und ihrer Funktionsweise in Schmalfilmkameras nahe bringt. Auf 279 Seiten wird erläutert, wie eine Filmkamera arbeitet und auf die wesentlichen Merkmale ihrer Funktionsweise ausführlich eingegangen bzw. hingewiesen. Was in einer Szenegestaltung und bei der Kameraführung von Bedeutung sein könnte, ohne dass gleich der Eindruck entsteht, andere Möglichkeiten sollen tunlichst unterlassen werden. Lichtverhältnisse und Kinotricks, Bildaufbau werden erläutert, auch auf die Eigenschaften des Filmmaterials wird eingegangen. Auch wenn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der 3. Auflage (1975) auffällt, dass anhand unzähliger Skizzen älteren Datums, die japanische Schmalfilmkamera-Industrie um ein weites fortgeschrittener war, als die damals angebotenen Schmalfilmkameras auf die sich das Buch offensichtlich bezieht und nur aus Ost-Europäischer Produktion stammen konnten, so tragen doch alle Anmerkungen in diesem Buch dazu bei, dem Leser einen gründlichen und gesamten Überblick in fachlicher Hinsicht zu verschaffen, wie und warum die Technik mit Lichtspielen auf Zelluloid bei so vielen Amateuren Faszination ausübte.

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Beitrag Nr.: 25.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 10:20:32



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Xacti CC 65 EX' von Sanyo

Manchmal kann man es nicht glauben, wie schnell doch das scheinbar modernste Gerät auf einmal doch schon der Vergangenheit angehört. Natürlich beabsichtigt das sappam nicht Amateurfilm-Kameras aus dem Jahr 2006 als museale Objekte einzufügen. Doch merklich ist es, dass diese beachtenswerten Apparate schon nach knapp 8 Jahren als überholt gelten. Dabei kamen die meisten ihrer Benutzer nicht einmal mit all den Funktionen, die diese Geräte bereithalten, zurecht. Auf einer microSD-Flash Karte mit 4 GB werden Filmszenen möglich die über 2 Stunden in höchster Video-Qualität bei 640 x 480 Pixel Auflösung auf Fernseher und Monitoren abgespielt werden können. Das eingesetzte Speichermedium ist nur knapp ein 1 qcm groß. Bewundernswert ! Ja, und das alles mit Ton, wovon jeder Amateurfilmer immer träumte. Die digitalen Aufzeichnungen, die im Mpeg-Format entstehen, lassen auch, mit geeigneten PC-Programmen, den Filmschnitt zu. Diese Art der Bearbeitung ist keineswegs schwieriger als es die klassische Art des Filmschnitts am Schneidetisch mit dem Zweiband-Tonsystem war. Man kann es drehen und wenden, die modernste Technik, die heutzutage dem Amateur zur Verfügung gestellt wird, überzeugt, und wird auch künftig, den passionierten Amateur-Filme die vielfältigen Möglichkeiten erhalten, die zuvor mit dem Zelluloid-Streifen machbar waren. Künstler und Regisseure kommen nicht herum, diese modernen Apparate zu nutzen. Das sappam wird all die Geräte zusammentragen, die langsam aber sicher das Interesse ihrer Nutzer verlieren, auch wenn sich das Karussell der innovationen immer schneller drehen wird.

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Beitrag Nr.: 24.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:01:12



Was uns im Museum fehlt, ist eine Perforationsmaschine für 8mm Schmalfilme.

Nicht dass wir mit diesem Wunsch es verbinden würden, eine Werkstatt zu eröffnen, die uns befähigen könnte, 8 mm Filme zu konfektionieren. Nein, wir hegen nur diesen Wunsch, da stark anzunehmen ist, dass die letzten Exemplare solcher Maschine oder auch Maschinchen kurz vor der Entsorgung stehen. Als Museum haben wir weder das Interesse noch die Möglichkeiten solche Aktivitäten geschäftlich aufzubauen. Dennoch, auch Labor- und Werkstattgeräte, die unmittelbar zum technischen Bereich der 8 mm Schmalfilm-Branche gehören, sollten als Anschauungsstücke durchaus Bestandteil einer Sammlung sein und müssen daher unser Interesse wecken. Zum Beispiel, ein professioneller Schneidetisch wäre da ein weiterer Wunsch oder eine Filmkopiermaschine, eine Laboreinrichtung zur Entwicklung von Schmalfilmen, auch wenn es nur schwarz/weiß wäre. Die Wunschliste ist noch länger, aber wir wissen um die Grenzen, auch die unserer eigenen Möglichkeiten. Nur steht der Faktor Zeit dem Wunsch Pate. Einerseits ist es für das sappam zu früh zu viel Technik anzunehmen, andererseits wird es höchste Zeit noch Vorhandenes zu retten und zu erhalten. Dass wir dennoch guter Dinge sind, versteht sich von selbst, mehr noch beflügelt durch die enorme Anzahl von Objekten die wir bereits vorhalten. Eine Filmperforationsmaschine wäre als ein erfüllter Wunsch nicht schlecht. Gibt es denn keine Spender ?

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Beitrag Nr.: 23.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:18:31



Das diesjährige Rennen zur Cinematographica, der 37. Int. Filmbörse hat begonnen.

Zum dritten Mal finde die deutschlandweit größte technische Filmbörse in Deidesheim statt. So steht es in der Einladung zur nächsten Filmbörse, die am 21.März 2015 zwischen 10:00 und 16:30 Uhr in der Stadthalle Deidesheim, Bahnhofstraße 11, stattfinden wird. Als besondere Schwerpunkte der Börse werden erwartet: Angebote für Filmtechniksammler, Kino- und Filmliebhaber, Filmkameras und Filmprojektoren aller Formate. Außerdem Bearbeitungsgeräte und ergänzendes Zubehör. Literatur und Cinememorials. Man erwartet auch so manche Neuheit, hergestellt auf Film-Material, insbesondere auf Super 8 Format. Aussteller können sich bis zum 16. März 2015 beim Veranstalter: Deutsches Film- und Fototechnik Museum, Deidesheim schriftlich bewerben. Weitere Auskünfte können auf der Internetseite des Museums www.dftm.de abgerufen werden. Wir wünschen dem Veranstalter viel Erfolg und allen Besuchern ein Erlebnistag mit vielen Begegnungen und neuen Kontakte. Für Schnäppchenjäger wird zudem eine Filmtechnik-Auktion unter Federführung des Museums, um 14:30 Uhr, im Foyer der Stadthalle abzuhalten.

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Beitrag Nr.: 22.01.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Januar 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:12:38



Motor Zoom, ein Begriff an vielen Schmalfilmkameras.

Als das Zoom-Objektiv in den Anfängen der 1960er Jahre an Schmalfilmkameras zum Standard wurde, waren diese Objektive meist mit einem seitlich angebrachten Hebel versehen, mit dem es möglich wurde, die Brennweiten leicht und kontinuierlich zu verstellen. Der Stellweg war noch nicht sehr groß, da diese ersten Gummilinsen meist als Ausführung mit 3-fachem Zoom-Faktor verbaut wurden. So erreichte man einen bescheidenen Weitwinkelbereich und im gegenüber, ebenfalls bescheiden, lag der untere Telebereich. Durch die Weiterentwicklungen in der Stahlindustrie, die nun in der Lage war auch hochmagnetisierbaren Stahl herzustellen, zeichnete sich parallel dazu, eine neue Ära im Elektromotorbau ab. Kleinformatigen Gleichstrommotoren kamen auf den Markt, deren Einsatz im Schmalfilmkamerabau Absatz fand und konsequent das Federwerk ablöste. Mithin lag es auf der Hand, dass auch dem Vario-Objektiv ein solcher Elektromotor zukam. Der Motor-Zoom-Antrieb war geboren. Mit dem radikalen Film-Formatwechsel auf Super 8 wurde auch bei den meisten Neukonstruktionen das Motor-Zoom zum Standard. Obwohl noch viele Jahre der bekannte, seitlich am Objektiv angebrachte Zoom-Hebel beibehalten wurde. Mit einer Tele/Wide-Wippe als Schalter war das Zoomen durch den Kameramann mit seiner zweiten stützenden Hand am Apparat ein leichtes. Leider führte die Einrichtung all zu oft zu Verwechselungen in der Bedienung, sodass nicht selten die Richtung der angedachten Zoom-Fahrt vertauscht wurde. Linkshänder unter den Kameraleuten hatten es oft schwer eine einfache Haltung für die Bedienung einzunehmen, um an die Zoom-Wippen zu gelangen. Was zudem nie gelöst wurde, war eine Fernsteuerung des Zoom-Objektivs, so wie eine mechanische Arretierung im machbaren Zoom-Bereich. Nur durch die Betrachtung des Szene im Sucher, war es möglich, eine Kamerafahrt mittels Gummilinse, am idealen Bildausschnitt anzuhalten. Da nützte auch nicht viel die ergänzende Umschaltmöglichkeit auf eine 2. Zoom-Geschwindigktkeiten, an den Kameras der gehobenen Klasse.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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