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Archiv: Beiträge u. Berichte über August
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 31.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:00:42



Wir machen Sommerferien !

Unser 'Tages Ticker' Dienst wir erst wieder ab Sonntag den 6. September 2015 regelmäßig erscheinen. Wir gönnen uns eine kurze Sommerpause. Bleiben Sie uns treu !

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 30.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 09:09:42



Der Objektivdeckel, ein unscheinbares Zubehör.

Nicht nur bei Schmalfilmkameras ist ein Objektivdeckel ein interessantes Zubehör. Allgemein kann man sagen: Jede Art von Schutz dem Objektiv kann nur gut sein. Der Fotograf kennt das Problem der leichten Verschmutzung durch Staub, dem er mit einem Objektivdeckel versucht zu begegnen. Der Schmalfilmer sieht es ein wenig lässiger, denn eine verschmutzte Oberfläche am Objektiv fällt bei bewegten Bildern nicht all zu sehr auf, zumindest nicht so, wie es der Fall bei den Standbildern ist. Und dennoch, auch Schmalfilmkameras haben Objektive, die sehr große Oberflächen haben, wenn es sich um Zoom-Objektive handelt. Daher ist der Gebrauch von Objektivdeckeln ein guter Schutz, wenn die Kamera nicht im Gebrauch ist. Leider gibt es da noch einen Nachteil: Wenn nämlich der Apparat mit einer Sonnenblende versehen ist, so wird in der Regel ein Objektivdeckel nicht mehr einsetzbar sein. Die aus Metall hergestellte Sonnenblende weist meist nicht mehr den geeigneten Durchmesser auf, der für einen Deckel ausreicht. Die gummierten Sonnenblenden, all jene die am meisten verbreitet sind erlauben es kaum zusätzlich einen Deckel aufzusetzen. Und doch fanden sich auch hier Lösungen, die zwar in eine andere Richtung weisen aber dennoch sehr effektiv erschienen. Die UV-Filter-Vorsätze. Auch wenn diese Filter eine Verschmutzung nicht vorbeugten, so haben diese den Vorteil ständig am Objektiv verbleiben zu können und gleichzeitig die große Frontlinse vor Kratzer und Verschmutzung zu schützen. Eine Filteroberfläche zu reinigen ist leichter als eine beschichtete Zoom-Objektiv-Linse für hohe Ansprüche. So wurde der Objektivdeckel bei den Schmalfilmern oft zum unbedeutenden Zubehör.

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Beitrag Nr.: 29.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 09:55:21



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Bell & Howell 2146 XL'.

Diese Schmalfilmkamera ist in der Ausführung 2146 XL G - wie sie hier gezeigt wird - ein sehr gut zu führender Apparat. Das verbaute Vario-Objektiv zeigt eine hohe Lichtleistung von F 1:1,2 was es ermöglicht auch im dunklen Umfeld noch gute Szenen zu erhalten. Das vorliegende Modell ist im Gegensatz zur 1. Ausführung der Serie mit einem festen Griff versehen, wo der Apparat noch mit einem Klappgriff bedacht wurde, gleich dem, wie es die Presenta 865 XL zeigt, eine Schmalfilmkamera mit einer anderen Hausmarkenbezeichnung, nämlich für des Versandhauses Neckermann. Andere Eigenschaften besaß dieser Apparat darüber hinaus jedoch nicht.

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Beitrag Nr.: 28.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:54:59



Wie weit ging es mit der Automatisierung einer Schmalfilmkamera für den Amateur ?

Seit der Erfindung des Objektivverschlusses mit einer Blende wurden Anstrengungen unternommen, einen Fotoapparat zu automatisieren, damit jedes Bild mit Sicherheit ansehnlich wird. Dies geschah in Schritten, so wie es die Technik nach dem Stand der Technik möglich wurde und der Markt danach verlangte. Im Zeitalter der Knöpfchen, so ab Mitte der 1960er Jahre, wurden allerdings all diese Errungenschaften einer Automatisierung durch zusätzliche Bedienungselemente oft konterkariert. Das war dem Typus von Alleskönner-Mann geschuldet, der dann fachlich versiert, genau wusste, wie es und warum es mit Bedienungselementen doch noch besser geht. Auch die Schmalfilmkameras kamen an diesem Phänomen nicht vorbei, obwohl das Drehen von Filmen einiges mehr dem Regisseur abverlangte als es die profane Fotografie damals tat. Hier sind natürlich wirkliche alle Profis des Metiers von dieser kritischen Bemerkung ausgenommen. Und dennoch zeigte sich, dass automatisierte Schmalfilmkameras sehr gute Ergebnisse erbrachten. Selbst bei Ton-Filmkameras, den Sound-Maschinen, erweiß sich eine Effizienz druch den Einsatz einer Automatik. Was allerdings erst in der Schlussfase des Schmalfilms aufkam, war die automatisierte Entfernungsmessung, die sogenannte Autofocus-Einrichtung (AF). Das lag in diesem Fall aber wirklich nur an der sehr komplexen Steuerungstechnik und der dafür benötigten Elektronik. Das Einmessen eines Standbildes war um ein vielfaches einfacher als es die ständige Entfernungsbestimmung bewegter Objekte ist. Obwohl AF in der letzten Fase der Schmalfilmära noch eingesetzt wurde, den Niedergang des Amateurfilms auf 8 mm breiten Streifen, konnte es nicht aufhalten. Die vollständige Automatisierung der Schmalfilmkameras war damit zwar erreicht, doch gegen den elektronischen Video-Trend konnte der Zelluloidstreifen nicht mehr bestehen.
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Beitrag Nr.: 27.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 08:08:27



Video-Clip auf der sappam-Site, wird das nötig sein ?

Mit den bisher eingestellten Bilderstrecken von Objekten der Sammlung, die an der Zahl bei über 280 liegen, ermöglichen wir unseren Besuchern eine umfangreiche Bebilderung. Die Darstellungen der Objekte sind meist zwischen 6 und 10 Bilder gehalten, womit der jeweilige Apparat oder das Zubehör von mehreren Seiten beleuchtet und einsehbar wird. Diese Form der Darstellung entspricht zwar kaum mehr dem heutigen Standard, wie er sich in den bekanntesten sozialen Netzwerken, wie z. B. 'YOUTUBE' durchgesetzt hat. Andererseits hat uns aber die Erfahrung gezeigt, dass die Einzelbilddarstellung wie wir sie bringen, alle Besucher unserer Web-Site sehr befriedigt. Sie ist für jedermann einsehbar und verständlich, auch jenen, die noch immer keinen modernen Computer besitzen. Andererseits wird die Einzelbilddarstellung auf Tablets und anderen mobilen Geräten zum Fingerspiel. Hier wäre der Einsatz von Video-Clips eine Alternative. Und heutzutage vom jungen Publikum erwartet. In den nächsten Tagen, ab Oktober 2015, werden wir einen Versuch starten, Objekte in Video-Clips zu präsentieren. In wieweit sich diese Art der Darstellung, die sehr viel aufwendiger ist, als positiv erweist, können wir noch nicht einschätzen. Zweifel sind aber angesagt, da das Interesse an vergangenen Techniken, wie es nun einmal das Thema Schmalfilm ist, bei jungen Menschen verständlicherweise nicht sehr groß ist. DieVideo-Clip-Präsentation in professioneller Aufmachung erfordert einiges mehr an fachlichem Können bei der Herstellung, weil dazu auch die Ton-Technik anfällt. Wir bitten daher unsere Besucher, diesbezüglich Ihren Kommentar zum Thema in unserem Gästebuch abzugeben. Unser Gästebuch erreicht man problemlos unter dem LINK 'Museum-Cafe' auf jeder der sappam-Site.

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Beitrag Nr.: 26.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 08:59:34



Film-Material für den Hobby-Schmalfilmer, die Beschaffung ist eine Odyssee.

Der Schmalfilmer, der die schmalen Filmstreifen für das 9,5mm Pathe Format und/oder für die klassischen Formate Doppel 8, Super 8 bzw. DS8 als Rohmaterial für seine Filmprojekte sucht, hat schwere Zeiten vor sich. Selbstverständlich gibt es noch ein paar Quellen, bei denen, dann meist für mehrere Kassetten ausreichend, Roh-Film beschafft werden kann. Doch all zu oft sind die Rohfilme Zuschnitte aus Schwarz/Weiß Material die zudem noch in Eigenregie entwickelt werden müssten. Selbst die geübtesten Schmalfilmer, die noch mit Farbfilmen agieren, verzweifeln oft an der eigentlich peripheren Arbeit, den Film überhaupt erst einmal in die Kamera zu bekommen. Neben der eigentlichen Filmaufnahme steht dann noch immer erbarmungslos die Entwicklung im eignen Labor bevor, was eine Reihen von Umständen nach sich bringt, die das Hobby zu einer wirklichen Tortur werden lässt. Wer sich das alles heutzutage, im Jahre 2014, noch antut, dem sei uneingeschränkter Respekt entgegen gebracht.





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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 05.05.2014
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Beitrag Nr.: 25.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 08:46:01



Spielfilm, Dokumentation, Reportage oder auch der Werbefilm.

Wenn man sich Schmalfilme von Amateuren ansieht und diese analysiert, stellt man fest, dass die klassischen Kategorien des Films auch hier vertreten waren. Es sind die aus dem Genre, Spielfilm und Dokumentation, die am meisten vertreten sind. Spielfilme im Stil Hollywood, pompös und aufwendig, sind naturgemäß die wenigsten, aber Spielfilme mit inszenierten Darbietungen schon häufiger als angenommen. Schüler haben in sogenannten AGs sich dieser Art von Spielfilmen nach bekannten Theater- und Bühnenstückvorlagen bedient und nicht selten sehr erfolgreich. Zu den Dokumentarfilmen können die üblichen Urlaubsfilme gezählt werden oder jene Streifen von Hochzeiten und Familienfeiern, bei denen ohne großes Drehbuch ein Geschehen mit Details eingefangen wurde. Geschehen, die im Sinne der Fotografie eigentlich in ein Fotoalbum gehören. Eine klassische Reportage erforderte vom Regisseur und Kameramann umfangreiche Vorbereitungen und schließlich gekonntes Nacharbeiten, denn hier sollten filmisch, die Dinge, die vorauszusehen waren oder deren Ereignisse bereits vorlagen, beleuchtet werden. Ereignisse, die nur selten vor der eigenen Haustür auftraten, wenn überhaupt. Anreisen mussten geplant werden und Faktensuche wurde unabdingbar. Beides Aufgaben von hohem Anspruch für den oder die Macher. Schließlich der Werbefilm. Nun, hier wurden weniger die Amateure herangelassen. Für solche Vorhaben kamen oft ausgewiesene Agenturen infrage um in professioneller Manier ein Produkt, eine Firma, ein Bauvorhaben besonders hervorzuheben. Untermalt mit Musik und Text kamen diese Filme im 8-mm-Format auf Ausstellungen und Messen zum Einsatz, wo die Tageslichtprojektor als Vorführmaschinen aufgestellt, die zu Schleifen verklebten Filme mit unendlicher Hartnäckigkeit, die Filme der Selbstdarstellung, vor staunendem Publikum flimmern ließen.


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Beitrag Nr.: 24.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:08:31



Eine wirkliche Ausnahme unter den Super 8 Filmkameras gibt es auch.

Als im Jahr 1964 Kodak das Super 8 Filmformat vorstellte und die Lizenzen weltweit vergab, blieben einige Länder doch ohne diese Rechte. Die lizenzierten Kamerahersteller machten sich ab 1965 daran, neue Modelle auf den Markt zu bringen um damit die in einem Cartridge untergebrachten Filme einsetzen zu können. Mit Erfolg! Andererseits war die Zeit aber schon gekommen, elektromotorische Antriebe für den Filmtransport zu verbauen. Batterien und Motortechnik stellten bereits eine sichere Funktion dar, zumindest in klimatisch temperieren Erdteilen. Winterliches Klima machte aber dieser Technik zu schaffen, wenn der Kameramann die Batterien nicht im wärmeren Umfeld vor dem Einsatz halten konnte oder gar vergaß. Doch ein Hersteller dieser Erde nahm sich des Problems an und baute, wenn auch etwas verspätet, eine Super 8 Schmalfilmkamera mit einem Federwerk auf des Basis einer veralteten Technik die damit den Film in der Kamera durchlaufen ließ. Die legendäre Quarz aus der UdSSR, heute Russland, brachte dieses Kunststück fertig, mit dem Modell 1x8S-2 (sappam Katalog Nr. 2410.00.00.0000) eine Super 8 Maschine für die Tundra und die Steppen, für die Wüsten und die arktischen Kontinente zu fertigen. Es blieb die erfolgreiche Ausnahme in der Welt der Super 8 Kameras mit mechanischem Federwerk.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 17.09.2014
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Beitrag Nr.: 23.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 18:02:27



Die erste Erfolgswelle der Schmalfilme für Amateure, in Normal 8.

Um 1932 kamen in Deutschland die ersten 8 mm Schmalfilmkameras auf den Markt, die allerdings nur den Betuchten jener Zeit als Hobby dienten. In den darauf folgenden Jahren, bis 1936, dem Jahr der Olympischen Spiele in Berlin, sanken ein wenig die Preise, sowohl für Kameras als auch für Projektoren und Filme. Der deutsche Filmhersteller Agfa hatte anfangs 1936 auch schon Farbfilme im Sortiment, was das Hobby noch attraktiver machte. Zur gleichen Zeit wurden die ersten Schmalfilmkameras mit Objektiven für Farbfilme ausgeliefert. Agfa und Kodak, Letzteres ein US-amerikanisches Unternehmen, stellte in Berlin Schmalfilmkameras für den europäischen Markt her. Man nutzte die Gelegenheit der olympischen Sportveranstaltungen, um das Hobby Filmen einer breiteren Schicht in der Gesellschaft näher zu bringen. So entstanden doch ungewöhnlich viele Amateurfilme der einzelnen Sportveranstaltungen. Die Federwerke dieser Kameras konnten bis zu 30 Sekunden ohne erneutes Aufziehen den Film belichten. Auch die nun vereinheitlichte Filmrolle, genannt Normal 8 (Doppel 8) von 16 mm Breite, die nach ca. 1 3/4 Minute Belichtungszeit im ersten Durchlauf gewechselt werden musste, überzeugte, sodass in den folgenden Jahren der Olympiade der erste Boom des Schmalfilmes einsetzte. Natürlich waren die Zahlen noch nicht annähernd vergleichbar mit dem Erfolg, der sich dann ab 1970 ein zweites Mal einstellte. Dennoch kann gesagt werden, dass bis 1940 eine relativ große Anzahl an Amateurfilmen gedreht wurde, die dem Hobby sein Erfolg verdankt. Leider sind, durch die Kriegswirren ab 1941 sehr viele dieser Filmkameras und die damit eingefangenen Filmdokumente verloren gegangen.
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Beitrag Nr.: 22.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 09:03:41



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Kopil III A 8'.

Die Kopil III A 8 bringt stattliche 1,3 kg auf die Waage. Man müsste glauben, es handele sich hierbei um einen Apparat in dem Blei verarbeitet wurde. Doch das sehr gut ausgebaute Gehäuse hält bei dieser Masse den meisten Unbilden des Gebrauchs stand. Natürlich ist dies kein Garant das ein Sturz der Kamera aus Hüfthöhe und nicht mit dem Objektiv voraus, spurlos vorbei ginge. Insgesamt eine gute Maschine, die aber schnell vom kurz danach aufkommenden Super 8 Format überholt wurde.

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