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Archiv: Beiträge u. Berichte über August
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 21.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 22:14:48



Die Kunst im Regieführen !

Im professionellen Bereich des Kinos ist ein Studium zum Regisseur unabdingbar, was nicht heißen soll, dass es natürlich Hochbegabten auch gelingen kann, als Quereinsteiger Filme zu drehen. Der Schmalfilmfreund hingegen hat es da leichter ins Fach einzusteigen. Aber auch hier gilt natürlich, nicht jeder ist künstlerisch so begabt und technisch so versiert um mit diesem Medium - dem Film - gleich zum anerkannten Maestro aufzusteigen. Filme zu drehen, ist heutzutage ein anspruchsvoller Beruf, wenn nicht sogar eine Berufung. In Deutschland sind die bekannten Studios in Babelsberg bei Berlin und einige Einrichtungen in München und Köln für den Film von heute die bevorzugten Adressen des Schaffens. Hollywood, in den USA kennt ein jeder als die Adresse des Films, denn hier versammelten sich schon vor vielen Jahren Filmstudios und all die dazugehörenden Personen, die zum Film beitragen. Es sind die Produzenten, die Regisseure die Schauspieler und natürlich alle jene die die anspruchsvollste Technik beherrschen. Wir sehen das an jeden Nachspann im Kino oder Fernsehen wie viel Leute an einem Film, einer Reportage, einer Dokumentation gearbeitet haben. Wir sehen, das es Berufe gibt, die mehr als nur die Kamera zu tragen bedeuten. Daher ist der gute Schmalfilm des Amateurs so selten. Wo sollte er die erfahrenen Schauspieler her bekommen, all jene die gekonnt die Szene mit dem Klavier spielen würden. Loriot der unvergessliche (Vicco von Bülow) hat es einmal auf den Punkt gebracht. Und das war wirklich Regie !

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Beitrag Nr.: 20.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 08:31:28



Die Datenblätter unserer Schmalfilmkameras.

Immer wieder gehen bei uns Anfragen ein, bei denen darum gebeten wird, eine bei uns vorhandene Schmalfilmkamera neben dem Bild auch Näheres zu beschreiben bzw. die technischen Daten zu ergänzen. Da wir in mehreren Aufrufen auch unsere Besucher diesbezüglich aufgerufen haben, ist es uns gelungen in den letzten 12 Monaten mehr als 85 Modelle detailliert zu beschreiben und mit deren Eigenschaften, wie Objektiv, Filmgänge, Timer und vieles mehr, auf dieser Homepage festzuhalten. Es ist nicht immer leicht, über die sichtbaren Merkmale eines Apparates hinaus Informationen zu erhalten, da die meisten Hersteller nicht mehr als Firma bestehen und solche Firmen die heute noch ihren Markennamen um die Welt tragen, die entsprechende Abteilung für Schmalfilmkameras nicht mehr führen um Auskunft geben zu können. So sind wir gelegentlich auf alte Unterlagen angewiesen Daten und Testergebnisse zu bewerten, um Ergänzungen zu erbringen. Hauptsächlich die Apparate der unteren Preisklasse sind kaum gefragt bei diesen Anfragen. Eigentlich verständlich, da die meisten der verbliebenen Schmalfilmfreunde sich heute auf die vormals hochpreisigen Apparate fixieren, um endlich die hohe Kunst des Filmemachens zu vervollständigen. Im Prinzip auch die richtige Einstellung, denn diese sehr anspruchsvoll hergestellten Filmkameras verfügen über ein hohe Präzision in Mechanik und Optik und können jedem 'Semi-Professional' eine Stufe höher bringen. Den schließlich gehört noch heute noch das Arbeiten mit Zelluloid zu den Grundlagen im Studium der Filmschaffenden.

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Beitrag Nr.: 19.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:36:29



Der Polyester-Schmalfilm 8 mm hatte ...

... andere Eigenschaften als ein Acetat-Film. Ungeachtet der aufgebrachten Emulsionen, die das eigentliche Bild erzeugen, war dieses Trägermaterial oft etwas dünner, dadurch war es möglich etwas längere Filmstreifen in die Kassette zu bringen, wie z.B. das Single 8 Film-Material von Fuji. Außerdem konnte man dieses Film-Material nur mit einem durchsichtigen Klebestreifen nach dem Schnitt verbinden.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 19.08.2013
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Beitrag Nr.: 18.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 08:34:09



Gelegentlich werden wir gefragt, wie denn ein gerissener Riemen im Projektor ersetzt werden kann.

Nun, diese Frage ist heutzutage nicht ganz einfach, beantwortete zu werden. Vorab, dass sappam als ein Museum, bietet diesen Service nicht an ! Projektoren leiden sehr häufig, auch jene im gepflegten Ruhezustand und wohl temperiertem Ambiente einer heimischen Kommode, am Alterungsprozess. Mehrheitlich sind die Antriebsriemen betroffen. In der Regel fallen Projektoren die um 1965 auf den Markt kamen darunter und somit all jene, die für das Super 8 Format konzipiert wurden. Die Apparate, die als 'Dual' bezeichnet werden, jene die beide Film-Formate zuließen fallen auch darunter. Die Alterung der Antriebsriemen wird bemerkbar, wenn der Riemen aushärtet und damit seine Elastizität verliert, was zur Folge hat, dass der E-Motor nur noch die eigene Welle drehen lässt. Eine weitere Erscheinung, ist die Zersetzung des Riemens, als Ganzes, was durch langjährige chemische Prozesse zustande kam. Eine klebrige Substanz ist die Folge, eine Masse, die sich um die Antriebsräder legt und schmierig erscheint. Beide Erscheinungen, sind nicht aufzuhalten und macht den Ersatz des Riemens erforderlich, um den Projektor wieder lauffähig zu machen. Und nun kommt das nächste Problem. Da schon seit Jahren die Produktion von Schmalfilmprojektoren eingestellt wurde, werden auch Ersatzteile rar. Mehr noch, es gibt kaum Reparaturbetriebe, die solchen Arbeiten z. Zt. ausführen. Umgeht man einen erheblichen Kostenaufwand bei professioneller Reparatur so hilft nur noch der Eingriff auf eigene Gefahr. Der Tipp: Mit ein wenig Geschick lassen sich die meisten Projektoren auf der linken Seite öffnen, oft schon nur mit einer Münze zur Hand. Nimmt man nun einen Zopfgummi, also jene elastischen Ringe zum einbinden der Haaren, so könnte man sich sehr oft helfen, in dem ein solcher elastischer Ring - kein Gewebebewährter -, erhältlich in Drogerien, auf die Motorwelle und Blendenscheibe aufgezogen wird.

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Beitrag Nr.: 17.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:56:31



Sonnenblende und Handschlaufe !

Diese beiden Zubehörteile waren die am meisten gekauften Hilfsmittel zusätzlich zur Schmalfilmkamera. Abgesehen von einer Bereitschaftstasche, erwies sich die Sonnenblende als ein durchaus sinnvolles, wenn nicht sogar erforderliches Zubehör, sollte diese nicht schon mit dem Apparat geliefert worden sein. Sonnenblenden vermeiden seitlich eintretendes Licht auf die Linse, wo durch Brechung evtl. Farbveränderungen auftreten könnten. Sonnenblenden werden aus Gummi hergestellt und mehrheitlich mit einen Ring versehen, auf dass an der Linse vorhanden Gewinde geschraubt.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 26.10.2013
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Beitrag Nr.: 16.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 10:07:30



Der 'Slow Motion-Gang' an einer Schmalfilmkamera.

Schon bei den ersten Normal 8 Schmalfilmkameras, die nach 1945 gebaut wurden, war es möglich mehr Bilder in der Sekunde aufzunehmen, als es der Normalgang von 16 Bildern pro Sekunde vorsah. Eine Eigenschaft die für Federwerke kein großes Problem darstellte, auch wenn dadurch die Szenenlänge entsprechend verkürzt wurde. Bei den elektromotorischen Schmalfilmkameras mussten noch andere Faktoren berücksichtigt werden. Mit der Einführung des Super 8 Formats welches mit 18 Bildern pro Sekunde (fps) als Standard arbeitete, wurden die höheren Belichtungsgeschwindigkeiten als SM bezeichnet. Da gab es z.B. die Gänge 32 fps oder 36, ja, bei manchen Apparaten sogar bis 54 fps oder 60. Der Effekt mehr Bilder je Sekunde belichten zu können, ermöglichte auch mehr Details des Geschehens, zu studieren. So wurden sehr gerne Sportveranstaltungen in Zeitlupe gedreht, um die einzelnen Bewegungsabläufe der Sportler besser studieren zu können. Allerdings war dabei immer zu berücksichtigen, dass durch die kürzere Belichtungszeit, die durch den schnelleren Durchlauf, zur Verfügung stand, mehr Licht in der Szene liegen musste. Wurde dem Genüge getan, waren die einzelnen Bilder auch schärfer in den Konturen. Konnte die Fokussierung, also die Entfernung nun auch noch genau eingestellt bzw. getroffen werden, galt es als sicher ein perfektes Bild zu bekommen, mit dem der Zuschauer der Szenerie genauer, weil langsameren Bewegungen ablaufen, wahrnehmen kann. Die wirklich überzeugenden SM-Szenerien wurde aber erst mit dem 3fachen und darüber liegenden des Normalgangs erreicht.

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Beitrag Nr.: 15.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 09:16:28



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Yashica SU 40 E'.

Bei Yashica stand diese SU-Serie für Super, deshalb weil schon Vorgängermodelle aus dem Hause die Bezeichnung 'Super' trugen, musste man hier die Abkürzung SU wählen. Des vorliegende Modell ist das Kleinster der Serie die dadurch auffällt, dass ein sehr schlichtes und angenehm zu handhabendes Modell, was die Gestaltung betrifft, gelungen ist. Die SU 40 E ist eine klassische Anfängerkamera, die aber auch in jeder Hinsicht alle Wünsche befriedigt und dem Hobby Schmalfilm näher zu kommen. es ist eine ideale Starter-Kamera.

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Beitrag Nr.: 14.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   14. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 22:34:01



Der mechanische Intervallschalter.

Schon früh verstand man es, Einzelbilderschaltungen an Schmalfilmkameras einzubauen. Es waren die ersten Versuche, viel Standbilder auf einen Streifen zu bekommen. Doch nur Standbilder zu Fotografieren, um diese später einzeln vorzuführen, mündete in einer Sackgasse, aus verschiedenen Gründen. Doch Einzelbilder im Film zu verarbeiten brachte den Reiz der Beobachtung über längere Zeiträume in Spiel. Mit verblüffenden Erfolg. So konnten Wolken schneller über den Himmel ziehen, Blütenknospen aufgehen und Strahlen. Gerade in der Kleintierwelt fand der Hobby-Filmer die Szenen für die er Bewunderung ernten konnte, bewies er doch die erforderliche Geduld. Ausgerüstet mit einem langen Drahtauslöser und gut getaktetem Gespür wurden Bilder in Abständen von mehreren Sekunden einzeln geschossen. Diese Zeitrafferaufnahmen hatten allerdings den Nachteil, dass erst über Stunden hinweg die Anzahl der Bilder erreicht wurden, die dem späteren Filmgeschehen einen Sinn geben konnten. Da kam der Intervallschalter gerade zur richtigen Zeit auf den Markt. Ein Uhrwerk, welches in Abstand, die bei anspruchsvolleren Modellen einstellbar war, gut getaktet jeweils ein Bild an der Kamera auslösten und das über Stunden. Lediglich ein fester Stand der Kamera bei genügend Beleuchtung und gut eingestellter Entfernung des Objekts zu Kamera sicherten einen perfekten Zeitraffereffekt. Bilder die der Mensch bis dahin so nicht wahrnehmen konnte. Spätere Ausführungen von Intervallschaltern wurden elektrisch betrieben. Einige Kameras hatten sie auch als 'Timer' bekannt bereits eingebaut.

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Beitrag Nr.: 13.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   13. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 07:01:45



Der Grund, warum die sappam-Sammlung nur wenige Projektoren ausweist.

Ursprünglich war es der Gedanke der Schmalfilmkamera für Amateure ein Denkmal zu setzten. Doch mit der Zeit entwickelte sich nicht nur die Sammlung zu einem anspruchsvollen Unterfangen, im Sinne der Katalogisierung und Lagerung dieser Apparate, die an der Anzahl, so um die 350 Objekte im Jahr 2008/9 betrug. Wissend, dass sich das Internet nicht mehr umgehen ließ, soll ein endsprechender Bekanntheitsgrad über die Sammlung erreicht werden, entschloss sich der Gründer die Entwicklung von Internetseiten anzugehen um auch die Objekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In mühevoller Kleinarbeit wurde ein Konzept für das Internet erarbeitet, das sich in weiten Teilen mit den damals vorhanden Möglichkeiten einer Objekt-Präsentation vereinbaren ließ. Andererseits wuchs die Sammlung immer schneller, sodass auch hier die interne Entwicklung immer größere Bedeutung fand. Mit der Erkenntnis das die Industrie den Schmalfilmfreunden der 1970er Jahre mehr als 3000 Schmalfilmkameramodelle bereits angeboten hatte, verstärkte sich der Drang, diesen Apparaten, also den Filmkameras, eine Priorität einzuräumen, wohl wissend, dass diese zuerst der Entsorgung zum Opfer fallen, zumindist weniger als Projektoren. Letztere genießen doch noch mehr Akzeptanz in den Familien, um aufbewahrt zu werden. Ähnlich einem Fotoalbum. Daher ergibt sich, dass für eine Sammlung wie das sappam nur einige wenige, meist etwas ausgefalleneren Projektoren zum derzeitigen Bestand gehören. Obwohl die Anzahl der Modelle bei Projektoren nicht an die der produzierten Kameras annähernd heranreicht und allg. betrachtet, Projektoren weniger 'Engineering' aufweisen, wird es sich auch für das sappam in Zukunft lohnen mehr Aufmerksamkeit dieser Apparategruppe zu schenken.
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Beitrag Nr.: 12.08.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   12. August 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 09:31:20:



Sollte ein Museum wie das sappam auch die Hersteller der Objekte öfters würdigen ?

Nicht selten sind es große Firmennamen, die Schmalfilmkameras kleiden. So gehören die bekanntesten europäischen Hersteller, wie Bolex und Carena, Beaulieu und Pathe, Leitz und Bauer zu den renommiertesten Firmen, weil ihre Kameras durch hohe Präzision überzeugten. Auch Kodak und Wollensak in den USA galten als hervorragend. Während in Asien, und um es genauer zu sagen, die Firmen Arco und Canon, Chinon und Cosina, Sankyo und Elmo auf Produkte bester Qualität ihre Namen druckten. Natürlich gab es auch im Bereich der verbauten Objektive höchste Ansprüche, getragen von namhaften Firmen, die die Kamera-Hersteller belieferten. So sind legendär die Zeiss-, die Mayer-, und Schneider-Objektive. Die Agineaux-, die Kern Paillard- und die Som Berthiod-Objektive stehen nicht minder für höchste Qualität. Auch in Japan standen Canon- und Shinsei-Linsen hoch im Kurs. Doch wie auch immer, kaum ein Hersteller konnte es sich leisten in der Verarbeitung seiner Apparate die Präzision und somit die Qualität zu vernachlässigen, denn alle waren dem weltweiten Wettbewerb ausgesetzt.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 07.05.2014
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