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Archiv: Beiträge u. Berichte über Oktober
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 31.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  31. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:38:34



Tonaufzeichnung mit einem speziellen Kassettenrekorder verbunden über ein 4-poliges Verbindungskabel zur Schmalfilmkamera.

Erst seit Kurzem verfügt das Museum über einen Musik-Kassetten-Rekorder, wie er zur Zweiband-Vertonung von Stummfilmen zusammen mit Schmalfilmkameras aus dem Hause Chinon möglich war. Um 1972 brachte Chinon, Japan, und somit auch für deutschen Kunden der Firmen Porst und Quelle, Letztere unter dem Namen 'Revue', diese Apparate auf den Markt, Apparate, die über einen so genannten 'Synchrone-Ton-Anschluss' verfügten (siehe auch die Porst Kameras ZR 248, ZR 260, ZR 348, ZR 360, ZR 365). Der an den Kameras vorhandene 4-polige Anschluss, ermöglichte die Verbindung zum Musik-Kassetten_Recorder. Somit kommt der nunmehr gefragte Tonmeister mit ins Spiel, denn ihm wurde die Verantwortung zur richtigen Tonaufzeichnung bzw. Tonuntermalung der Filmszene auferlegt. Beide Geräte wurden verbunden mit einem Kabel, denn nur so übermittelte die Kamera je Bild, bzw. im vorgegebenen Intervall - mal 1 Bild, mal 4 Bilder - Impulse zum tonaufnehmenden Kassetten-Recorder wo auf getrennter Spur, neben dem Ton, der Impuls aufgezeichnet wurde. Auch der Projektor musste über einen geeigneten Anschluss zwischen beiden Geräten verfügen (siehe Revue Super 8 Projektor 4000 H), damit der Projektor tonsynchron zum Musik-Kassetten-Rekorder laufen konnte. Es war ein sinnvolles Angebot, den Stummfilm mit Ton zu versehen und somit die Filmszenen vollendet zu beleben. Es verlangte aber auch zusätzlichen Zeitaufwand, die Filme richtig zu schneiden. Die Cutterarbeiten von Film und Ton wurde nicht einfacher. Mehr noch, wenn zwecks Nachvertonung das Filmmaterial all zu oft durch den Projektor lief, bestand die akute Gefahr das sich Verletzungen am Filmstreifen bildeten. In jedem Fall wurden vom Cutter äußerste Präzision und Reinlichkeit abverlangt.


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Beitrag Nr.: 30.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  30. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:22:53



Über die Funktionsfähigkeit eines sappam Sammelobjekts.

Museen sammeln in der Regel die Objekte als solche. Ihren Zustand, und darunter befindet sich auch der Punkt Funktionsfähigkeit, bewerten die Museen erst in zweiter Linie, wenn es sich um das 1. Objekt handelt, dass eine Serie, ein Typ oder ein Modell im Museum repräsentiert. Es gilt als selbstverständlich, dass neuwertige oder gut erhaltene Objekte ansehnlicher auf Ausstellungen sind, als jene verbrauchten und abgenutzten. Und dennoch haben auch diese Objekte ihren Reiz, denn sie zeigen Gebrausspuren, die den Nutzen widerspiegeln, den das Objekt vor Jahren einmal hatte. So werden auch, die im sappam vorhanden Objekt, keiner Bewertung unterzogen, nur weil an ihnen äußere Merkmale oder Abnutzungen sichtbar sind. Gleiches gilt für deren Funktionalität, ein Aspekt, der insbesondere bei den Spenden im sappam eingehen eine untergeordnete Rolle spielt. Denn gerade die Einmaligkeit des Objektes in der Sammlung trägt zur Bedeutung bei und weniger der Sachwert. Mehr als die Hälfte aller im sappam vorhandenen Objekte sind in einem annähernden Neuzustand oder mit sehr wenigen Gebrauchsspuren. Der kritischste Punkt zeigt sich in den Batterie-Fächern der Schmalfilmkamera, denn die Säuren gealterter, ausgelaufener Batterien neigen zum kriechen und wandern, wobei das Umfeld stark angegriffen wird. Die in den 1960er Jahren eingeführte und somit immer häufiger eingesetzte Klebetechnik macht vielen Apparaten zu schaffen, da sich durch die eingetretene Alterung des Klebstoffs, die zusammengefügten Flächen nun lösen. Gleiches gilt für Gummiteile, deren Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, über die Jahre hinweg, stark nachliess. Einige Kameramodelle leiden jetzt schon erheblich an den Auflösungserscheinungen von Gummiteilen. In Projektoren - insbesondere bei einigen Antriebsriemen - sind die verbliebenen Eigenschaften der Gummiteile schon erschreckend.
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Beitrag Nr.: 29.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  29. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:12:51



Der Knopf bzw. das Lämpchen 'Test' an einer Schmalfimkamera.

Die Jahre, in denen es als Schick galt für den Herrn Steuerungs-Knöpfe an allen möglichen Geräten anzubringen, waren auch jene Jahre, in denen der Schmalfilm seinen Höhepunkt an Beliebtheit erreichte. Schließlich war zu diesem Zeitpunkt schon fast alles problemlos zu machen. Große Fähigkeiten musste selbst ein unbedarfter Anfänger nicht mehr aufbringen, um selbst die anspruchsvollsten Apparate erfolgreich bedienen zu können. Filme wurden in großer Anzahl gedreht und kaum einer erinnerte sich daran, dass Batterien für Belichtungsmesser oder Motorantrieb, ja sogar das Vario-Objektiv von der Tele- (T) auf Weitwinkel-Stellung (W) hin und her bewegt, durch Batteriestrom erfolgte. So kam der 'Test-Knopf' bei vielen Kameras hinzu. Man fragte sich zwar, was man testen hätte können, doch die findigen Ingenieure ersannen recht schnell 2 Knöpfe, die ein keine Glühbirne aufleuchten ließen. Eine zu Messung der Spannung des Belichtungsmessers (CdS) und eine zu Kapazitätsmessung der Antriebsbatterien (Motor). Leuchtete durch Drücken des jeweiligen Knopfes das Lämpchen auf und hielt es sich für eine Weile, so wurde signalisiert, dass für den nächsten Filmdurchlauf ausreichende Energie zur Verfügung stand. Einige Kamerahersteller verbannten das Signallämpchen in den Sucher, andere zeigten seitlich am Kameragehäuse das Ergebnis an. Es war also keine Spielerei, es hatte alles schon einen Sinn !

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Beitrag Nr.: 28.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  28. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:02:53



Über die Schmalfilmkamerabefestigung auf einem Stativ.

Mitunter gibt es Dinge, denen keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, so scheint es manchmal. Und doch sind die unscheinbarsten Details nicht ohne Grund einmal erdacht worden. Dazu gehört auch das Stativgewinde an einer Schmalfilmkamera. Sicher stammt die Idee noch aus Zeiten der Anfänge, als riesige Kästen eine Kamera darstellten und deren Befestigung auf einem Dreibein aus Holz unumgänglich war, zumal der Kameramann noch mit Muskelkraft die Kurbel des Filmtransportes betätigen mussten. Ein fester Stand war unerlässlich. Die Schmalfilmkameras vom Format 8mm wurden aber mit der Zeit leichter und leichter. Der Antrieb wurde dann auch von einem Federwerk und später mit Elektromotor erreicht, sodass das Gewicht des Apparates keine Rolle mehr spielte und ein Stativ sich zu erübrigen schien. Dennoch sind an jeder Kamera noch die üblichen 1/4 Zoll Anschlussgewinde verbaut, damit eine stabile Befestigung möglich wird. Leider haben aber manche Ingenieure diese Befestigungsmöglichkeit nur noch als unbedeutende Einrichtung gesehen und in ihrer Ultima Ratio einen Befestigungsplatz gewählt, der in jeder Hinsicht als unpraktisch angesehen werden muß. Dies gilt insbesondere für Apparate, deren Befestigungspunkt sich am unteren Ende eines fest angebrachten Hand-Griffs befindet. Denn gerade hier wirken Hebelkräfte zwischen Stativ-Schwenkkopf und Kameraschwerpunkt auf unangenehmste Weise. Nicht selten kippen diese Kameras nun am Stativ befestigt nach vorne oder kippen unverhofft samt Stativ. So manche nicht nur hochwertige Schmalfilmkamera brachte schließlich schon 1,5 kg und mehr auf die Waage.

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Beitrag Nr.: 27.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  27. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:12:34



Es waren 16, später 18 und zuletzt 24 Bilder pro Sekunde.

Das Schmalfilmformat 8-mm durchlief in seiner Geschichte einige Wandlungen, die es dem Filmamateur erleichtern sollte, Filme so zu drehen, dass die Technik nicht den Kameramann erschlägt und die Preise eines Familienstreifens nicht den persönlichen Konkurs einläutet. Das 1932 eingeführte Doppel 8 (Normal 8) Format mit Filmstreifen von 16 mm Breite, setzte darauf, eine kostengünstige Lösung anzubieten und ein vertretbares Bild projizieren zu können. Mit 16 Bilder/sec. liefen diese Streifen durch die Kameras und Projektoren. Damit konnten die zappligen Figuren aus dem Kino der ersten Stunde einigermaßen gebändigt werden zumal auch der Federwerkantrieb nicht mehr lange auf sich warten ließ. Erst mit der Einführung des Super 8 Formats im Jahr 1964/65 beschloss die Industrie Kameras mit einem elektromotorisierten Filmdurchlauf von 18 Bilder/sec. als neuen Standard einzuführen. Ein größeres Bild und neue Lichttechnik der Projektoren gaben nun den Bildern, zumal meist in Farbe, eine überzeugende Qualität. Erst mit dem Aufkommen der Tonfilmkameras, Mitte der 70er Jahre kamen Empfehlungen auf, auch zugunsten der Tonqualität, einen Filmgang von 24 Bilder/sec. anzuwenden. Die Bilder wurden dank der nunmehr 100 W Leuchtmittel in den Projektoren sehr Brillant und angenehm zu betrachten. Mit dem Aufkommen der Video-Technik im TV-Format versuchte die Filmkameraindustrie den 25 fps-Filmgang noch einzuführen, doch es war zu späht, denn die Videotechnik kam aus den Kinderschuhen und stieß schon ab 1980 systematisch den klassischen Schmalfilm für Amateure vom hohen Sockel.

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Beitrag Nr.: 26.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  26. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:58:17



Das Stativ des Schmalfilmers.

Im professionellen Bereich der Filmindustrie und des Fernsehns standen stets Kameras auf Stativen. Natürlich gab es auch die sogenannten Trolleys, Wagen, die auf Schienen liefen und die legendären Stativ-Kräne, die die Kameras in Höhen liften, um nie gesehene Perspektiven zu erreichen. Auch wurden gelegentlich Fahrzeuge aller Art vorgerichtet, um unglaubliche Situationen mit ruhigen Bildern erfassen zu können. Im Amateurbereich waren solche aufwendigen Inszenierungen kaum denkbar und dennoch wurden dem Leihen der Schmalfilmszene oft verführt, was Teleobjektive so schon heranziehen. Ohne Stativ gelangen aber nur die wenigsten Tele-Sequenzen, denn jeder Wackler vervielfältigte sich proportional zur verlängerten Brennweite des Vario-Objektivs. Einbeinstative wurden angeboten, die aufgrund ihrer Eigenschaften nur die horizontalen Schwankungen des Kameramannes abfingen und somit den kritischsten Anteil der Wackler verhinderten. Seitliche Schwankungen fallen i.A. nicht so störend auf, auch wenn über das ruhigere Bild vom Dreibeinstativ aus aufgenommen nichts geht. Lediglich die Schwenks dieser weitverbreiteten leichteren Dreibeinausführungen misslangen, wenn ruckartige Bewegungen am Stativkopf das gesamte Gerüst das aus Aluminumprofilen hergestellt ist, den aufgebauten Kameraturm erschütterte. Und da gab es noch eine Lösung: die Bruststütze, als Stativersatz. Es lehnte sich am Kameramann auf dessen Brust, wodurch eine wesentlich ruhigere Führung der Kamera erzielt wurde. Erst mit der 3. Generation von Video-Camcordern wurde eine 'Image Stabilizer' Funktion an den elektronischen Kameras eingeführt, die es tatsächlich ermöglichen auch bei größter Brennweite ruhige Bildszenen zu machen.
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Beitrag Nr.: 25.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  25. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:46:34



Der Einsatz von 1000 W Brennern im heimischen Umfeld.

Der Schmalfilm-Amateur hatte eigentlich mit dem Tageslicht bei seinen Aufnahmen wenige Probleme, ja sogar bei schlechten Wetterverhältnissen konnte das Filmmaterial durchaus die Stimmung einfangen und bildtechnisch übermitteln. Was schon etwas schwieriger wurde, waren Bühnenbilder in geschlossenen Räumen zu erfassen. Hier kamen Spots und Leuchten zum Einsatz. Ein Unterfangen, das größeren Aufwand an Technik forderte. Aber nicht einmal die kleine Bühne der Schule oder im Sportverein konnten da den Anspruch erfüllen den die Filmkamera der frühen 1970er Jahre erhoben um hier eine Aufführungen gut einzufangen. Das Film-Material eignete sich am besten, wenn zusätzliche Strahler, die sogenannten Brenner, zu Einsatz kamen. Diese Ungetüme der Beleuchtungstechnik fanden einige Abnehmer aus der reinen Not. Oft befestigt an der Schmalfilmkamera selbst, aber auch an einem Stativ oder in der Hand eines Freiwilligen gehalten, egal, es war stets ein Ritt, der all zu oft mit Verbrennungen endete. Abgesehen davon, dass das eingebaute Halogenröhrchen mit seinen 1000 W, eine schrille und somit unangenehme Lichtquelle für die Akteure der Handlung war, so war der Brenner zudem der ungebändigte Schattenteufel, der jede Filmszene unkontrollierbar machte. Die Ergebnisse folglich auch infrage zu stellen waren. Sowieso kam hinzu, dass mit einer längeren durchgehenden Bestrahlung die kurze Lebensdauer des Glühfadens erreicht wurde. Bei unsachgemäßer Handhabung, wie es z.B. der kleinste Stoß am Schrank oder ein unbedachtes Ablegen auf hartem Holz sein konnte, zeigte sich unverhofft, bis hier und nicht weiter. Das alles war der unheimlichen Hitze geschuldet. Das Schlimmste aber blieb, nicht alle Filmszenen konnten gedreht werden.

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Beitrag Nr.: 24.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  24. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:06:56



Gibt es noch ein einfacheres Kino als den Schmalfilm in 8 mm.

Gemeinhin verstehen wir, das der Schmalfilm von 8-mm Breite, also dem Normal 8 oder dem Super 8 Format, für den Amateur als die geeignetste Art ist, den Kinofreund zu begeistern, wenn er nicht auf die professionellen Formate zugreifen will. Das 8-mm-Format hat sich teilweise bis in die Kinderzimmer vorgearbeitet, ein Feld, das vorwiegend von der Spielzeugindustrie angenommen wurde. Da seien nur kurz die Marken DUX und Rollybral aus Deutschland bzw. Italien erwähnt die Projektoren und vorgefertigte Filme aus der Märchenwelt ins Kinderzimmer brachten. Und doch gibt es ein Kino, das mit noch weniger auskommt als die technisierten Systeme. Das Daumenkino. Auch diesem Feld, dem der Daumenkinos, sollte man ein Denkmal setzen, denn es ist durchaus sammelwürdig. Büchlein und Blattwerke, bei denen an einer Ecke mit dem Daumen und ein wenig Geschicklichkeit in der anderen Hand der Seitenwechsel so schnell erfolgt, dass der Inhalt eines jeden Blattes dem Betrachter, die dargestellten Figuren wie tanzende Puppen, vorgaukeln kann. Zur Herstellung solcher Kino-Szenen geht es nicht ganz ohne Geschicklichkeit bei der Anfertigung der keinen sehr kurzen Episoden. Mit ein wenig Zeichentalent kämme man nicht sehr weit. Es gehört schon eine gute Portion Geschicklichkeit und anatomischer Kenntnisse dazu, Figuren in ihrer Gestalt mit Bewegung zu zeichnen zu können. Und dies so, als würden alle Bewegungen zu einem Ziel geführt. Nämlich dem Ziel, eine Handlung zu erreichen. Ja, es gibt noch eine einfachere Art Kino zu machen als das uns bekannte 8-mm-Format. Man kann sich leicht davon überzeugen, dass ein gutes Daumenkino auch anspruchsvoll sein kann.
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Beitrag Nr.: 23.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  23. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:44:21



In der Herbst- und Winterzeit wecken abermals ältere Dinge des Haushalts unverhofft unser Interesse.

Wenn die Tage kürzer und somit so mancher Abend länger wird, kommen unverhofft Dinge wieder in den Sinn, die schon lange keine Beachtung fanden. Ein Klassiker aus der Männerwelt wäre da zu nennen, die Modelleisenbahn. Aber solche Dinge, wie eine Modelleisenbahn, ist nicht alles. Da kommt auch ein altes Fotoalbum unverhofft auf den Tisch und nicht selten werden an dunklen Nachmittagen auch die Dia-Kisten aus dem Keller geholt. Ja sogar manch alter Schmalfilm aus Opas oder Vaters Hobby-Ecke taucht unvermittelt auf. Projektoren werden auf Funktion überprüft und Ersatzlampen bereitgestellt. Nun gilt es noch ein kleines Programm zusammenzustellen aus der Fülle von Filmen, dem Material aus dem Familienarchiv. Denn eins will man sicherlich nicht erreiche: Einen langweiligen Abend mit der Familie zu verbringen. Gähnenden Enkeln und Flunsch ziehenden Nichten gilt es, zu erheitern. Es soll eine Erinnerungs-Party werden, denn die alten Bilderalben wurden bestimmt das letzte Mal vor 10 Jahren abgestaubt und vor 25 Jahren die alten Filme auf eine Wand projiziert. Ja, da waren die Kleinen von heute noch nicht einmal dabei. Ja, vielleicht waren die Protagonisten von einst, so alt wie heute die jüngsten unter den Zuschauern und so kreisen unweigerlich die Gedanken um das alte Material. Welch ein Fest wird das wohl werden, dank der Herbst- und Winterzeit.

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Beitrag Nr.: 22.10.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  22. Oktober 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:12:23



War der Unterschied zwischen Ton- und Stummfilm-Projektor erheblich ?

Einmal davon abgesehen, dass Tonfilmprojektoren des Super 8 Formats ein integriertes, elektronisches Tonteil ähnlich eines Tonbandgerätes hatten, so war auch die Mechanik um einiges komplexer als jene eines Stummfilmprojektors. Stummfilmprojektoren waren nie so präzise gebaut, um z.B. dem Problem der Projektionsgeschwindigkeit von 18 Bilder pro Sekunde beizukommen. Denn die Mechanik dieser Geräte war stets stark temperaturabhängig. Bedingt durch die Hitzeentwicklung der Projektionslampe starteten die Projektoren erst langsam und wurden mit zunehmender Temperatur immer schneller. Einige Projektoren hatten daher eine justierbare Geschwindigkeitsregelung in Form eines Drehknopfes. Die Ingenieure konnten aber bei Ton-Projektoren diese Eigenschaften nicht zulassen und mussten daher mit mehr Aufwand die Geschwindigkeitsproblematik des Bild- und Tonlaufs wesentlich genauer auslegen. Allein der Capstanantrieb, der das bespurte Film-Material über den Tonkopf führen musste, forderte eine konstante Geschwindigkeit. Mit Schwungmassen, die im Projektor eingebaut waren, konnte man zu jener Zeit dem Problem am besten beikommen, zumal die Antriebstechniken auch noch von Stromstärke und seinen Schwankungen stark abhängig waren. Da wurde der Umstieg von 220 Volt - bis 1987, danach in Intervallen bis 2009 angestiegen - auf 230 V im Versorgungsnetz schon zu einem Problem. Im Klartext: Es ist erheblich mehr technischer Aufwand von Nöten, um einen guten Tonfilmprojektor des Schmalfilmformats Super 8 zu fertigen als ein vergleichbares Gerät für den Stummfilm.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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