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Archiv: Beiträge u. Berichte über November
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 30.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  30. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit -7:54:23



Über die Filmbespurung von Stummfilmen der Amateure .

Schon öfters wurde in unserem 'Tages Ticker' über die Eigenschaften des Tonfilms für Amateure berichtet. Heute soll kurz auf die Möglichkeit der nachträglichen Bespurung eines Stummfilms eingegangen werden. Als ein nicht einfacher Vorgang kann die Aufgabe verstanden werden. Mit einem speziellen Bespurungsapparat - siehe z. B. den Bespurungsapparat 'Juwel', im sappam vorhanden - kann der klassische Stummfilm mit einem Magnetband nachträglich versehen werden. Diese Spuren, derer es zwei sind, machen es möglich, mittels eines Tonprojektors lippensynchrone Sprache und Musik als Untermalung zum Bild vorzuführen. Zwar kann die Bearbeitung der Stummfilme auf denen die Spuren angebracht werden sollen, eine zeitraubende Angelegenheit sein, doch einmal getan ist der Erfolg sicher. Es versteht sich von selbst, dass erst der fertig geschnittene Film der Prozedur unterzogen werden sollte, denn der Bespurungsvorgang sollte in einem Arbeitsgang vorgenommen werden. Die sehr schmalen Tonbänder, das 1., für den Monobetrieb aufzubringende Magnetband ist mit einer 0,8 mm Breite nicht gerade einfach zu handhaben. Es wird auf der unperforierten Seite des Films aufgeklebt. Während das Ausgleichsband, das 2., mit nur 0,45 mm, als Stütze am äußeren Rand auf der gelochten - perforierten - Seite des Filmes angebracht wird. Gelegentlich wird diese Spur auch als die 2. Tonspur genutzt, z.B. bei Stereofonie-Projektoren genutzt. Die Bespielung der Tonspuren wird nachträglich mit dem geeigneten Tonfilmprojektor in Monoton- bzw. auch in Stereoton-Qualität aufgezeichnet. Hier sollte natürlich auch das Konzept der Vertonung schon stehen, denn ein häufiger Durchlauf des Films über den Projektor ist nicht unbedingt förderlich für das gesamte Film-Material. Außerdem sollte äußerste Reinlichkeit bei allen anfallenden Arbeiten Voraussetzung sein.


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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 29.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  29. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit -10:14:19



Ist es möglich alte Super 8 Cartridges mit anderem Filmmaterial zu bestücken ?

Nachdem Kodak die Filmproduktion seiner Super 8 Filme eingestellt hat, ist es immer schwieriger geworden, Film-Material für Filmkameras dieses Formats zu bekommen. Sicher, es gibt noch einige wenige Fotohändler, die Film-Cartridges konfektionieren, wobei der Rohfilm meist aus Japan kommt. Prinzipiell sei aber gesagt, würde man Rohfilm-Material habe und auch dieses entsprechend dem Super 8 Format zuschneiden und perforieren, wäre es denkbar, alte, noch nie geöffnete Cartridges weiterhin zu benutzen, auch wenn ein wenig umständlich, aber dan eine neue Bestückung gelingen kann. Im Internet gibt es dazu einen sehr schönen und gut gemachten Beitrag auf 'Youtube' - unter How to reload a Super 8 Cartridge - der ausführlich die einzelnen Schritte und Vorgehensweise zeigt, wie ein Cartridge geöffnet wird und wie es, dann natürlich in einer Dunkelkammer bzw. einem Filmwechselsack mit dem neuen Filmmaterial bestückt werden kann. Hat man sich zu dieser Aufgabe entschlossen, sind natürlich noch andere Punkte zu beachten, um keinen Schiffbruch zu erleiden. Da sind es die Filmeigenschaften, besonders die Lichtempfindlichkeit und Entwicklungsbedingungen, denen man noch Aufmerksamkeit schenken sollte. Auch ist der Belichtungsmesser an der Filmkamera in der Regel nicht mehr passen justiert, selbst wenn man noch über original Batterien des Belichtungsmessers verfügen würde. Am besten wäre es folglich, die Werte für die Belichtungsbedingungen durch Tests vor Beginn eines neuen Projekts festzulegen.

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Beitrag Nr.: 28.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  28. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:27:09




Sonnenblende für Schmalfilmkameras, die unscheinbaren im Zubehörsortiment.


Die meisten Schmalfilmkameras, die im Einsatz waren wurden, mit einer Sonnenblende zusätzlich ausgestattet. Dieses merkwürdige Zubehör vor dem großen Objektiv, das in schwarz gehaltene sich als Gummiteil präsentiert, wird normalerweise auf den Linsenring geschraubt und lässt sich mit einem Handgriff nach vorne oder hinten verschieben. Nach hinten, um in seinen Abmessungen besser in eine Tragetasche zu passen. Nach vorne, um seiner Funktion gereicht zu werden. Seitliches Licht, welches auf das relativ große Objektiv beim Filmen fallen kann, insbesondere wenn das Sonnenlicht oder jede andere Lichtquelle schräg von vorne auf die Linse fällt, entstehen Reflexionen, die sowohl den Belichtungsmesser der Kamera beeinträchtigen können, als auch Lichtbrechungen am Objektiv gelegentlich verursachen, Effekte, die sich später als unangenehmes Falschlicht auf dem Film zeigen. Durch das konusgeformte Gummigebilde, entseht bei schrägem Lichteinfall ein Schatten, der die gesamte Frontlinse des Objektivs abdeckt bzw. abdecken sollte, um so die unangenehmen Reflexionen vermeidet. Im Grunde genommen eine sehr einfache und praktische vorbeugende Lösung gegen störendes, seitlich einfallendes Licht. Hier zu ist noch zusagen: Jeder der eine solche Sonnenblende sein eigen nennt, tat gut daran, diese auch auf das Objektiv zu schrauben. Einige Hersteller lieferten sogar in der Grundausstattung eine passende Sonnenblende im Schmalfilmkamera-Set.
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Beitrag Nr.: 27.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  27. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:23:25



Heute haben wir Fototermin im sappam.

Seitdem sich es als besonders wirksam gezeigt hat, dass die Apparate aus unserer Sammlung nicht nur von einem Bild in Datenblatt gezeigt werden, sondern mit mehreren Ansichten dem interessierten Betrachter Eindrücke vermitteln, haben unsere Fotografen doch viel Arbeit dazubekommen. Aber nicht nur, dass die Bilder geschossen werden, es wird auch darauf geachtet, dass einige hervorragende Details durch Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln sichtbar werden. Da gibt es z.B. Kamera-Modelle die in mehreren Varianten unter der gleiche Bezeichnung auf dem Markt kamen. Zudem gab es auch Modelle verschiedener Hersteller, es sein z.B. Chinon genannt, der für mehrere Firmen und unter deren Namen, das gleiche Modell auslieferte, wie es das eigene Original war. Man vergleiche hierzu die Chinon-Serien aus Asien mit den Chinon Schmalfilm-Kameras für Porst, Deutschland, ausgeliefert unter der Modell-Reihe ZR. In unserem Atelier werden dementsprechende Fotografien mit großer Sorgfalt geschossen und bearbeitet. Bei mehr als 800 Schmalfilmkameras ein nicht einfaches Unterfangen schaut man der Tatsache ins Auge, dass erst um die 200 Modelle im sappam mit solcher Aufmerksamkeit bearbeitet wurden. Zukünftig werden wir daher mehr Spendenaufrufe machen müssen, da uns die Kosten aus dem Ruder laufen. Sie als Besucher unserer Site, möchten doch weiterhin Informationen und Berichte zum Thema Schmalfilm-Technik aus dem 20. Jahrhundert aus erster Hand und auf dieser Site genießen. Und immer aktualisiert sollten die Siten auch noch sein !


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Beitrag Nr.: 26.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  26. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:08:25



In eigener Sache. Ab heute laufen die ersten Versuche 'Besichtigung unserer Vitrinen'

Als Museum möchten wir gerne auch unseren On-Line-Besuchern einen Platz geben, der ihnen einen visuellen Rundgang um unsere Sammelobjekte ermöglicht. Dazu haben wir unter dem Link in der oberen Navigations-Leiste 'Ausstellung' einen Zugang zum Probelauf unter dem Knopf
'... hier und jetzt, entlang unserer Vitrinen' eingerichtet. Sie können vorerst 7 Schmalfilmkameras fortlaufend und unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten, ohne auch nur einen weiteren Klick zu machen. Aufgrund der unterschiedlichsten Browser und ihre Einstellmöglichkeiten - die wir nicht alle berücksichtigen können - haben wir vorerst die Bildmaske auf die Monitor Bildgröße 1024 x 768 Pixel optimiert. Betätigt man die Tastaturtaste F 11, ist in der Regel das gesamte Bild der Vorführung einsehbar. Moderne Rechner (Notebook oder Tablet PC) haben bereits das Breitbandbild als Standard, so kann es sein, dass durch senkrechtes Scrollen das Bild besser zentriert werden sollte. Wir hoffen mit diesem neuen Dienst, der auch demnächst erweitert werden soll, für so manchen Besucher unserer Siten interessante Blickwinkel auf die Objekte eröffnet. Auf Kommentare zur neuen Darstellung von Objekten, die wir als ein Rundgang um unsere Vitrinen betrachten, würden wir uns freuen ! Wir wünschen aber in erster Linie ein wenig Entspannung.

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Beitrag Nr.: 25.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  25. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:13:22



Mit 4-5 Sekunden langen Film-Szenen kann man viel erreichen, z.B. Spannung

Der private Kameramann, der mit seiner Schmalfilmkamera gut vertraut war, wusste auch, wie ein Film zustande kommt. Familien- und Tierfilme waren sehr beliebt und standen an vorderster Stelle der Beliebtheit. Reportage, Dokumentationen und Interviews, sowie dramaturgische Auftritte kamen schon seltener auf die Agenda. Und doch hatte alle guten Streifen einiges gemeinsam. Eine geordnete Kameraführung, ein Konzept in der Handlung oder im Geschehen - auch Drehbuch genannt - und nicht zuletzt einen guten Filmschnitt. Ob Ton- oder Stummfilm, eines durfte nicht vernachlässigt werden. Die Chronologie der Handlung verwirklicht durch geschickt eingesetzte Szenenfolge. So ist es auch heute noch zu verstehen, bedingt durch des Menschen Erfassungsvermögen, welches ab der 3. Sek erst gefestigt wird, dass man sich dieser Erkenntnis ebenfalls beim Filmschnitt bedient. Filmszenen sollte folglich nicht unter 3 Sek Länge sein, aber auch nicht mit langweiliger Überlänge den Betrachter strapazieren. Klar, eine allg. Empfehlung kann es nicht geben, und dennoch zeigte sich schon früh in der Filmgeschichte, dass im Schnitt 5 bis 6 Sekunden lange Szenen ausreichen um die wichtigsten Merkmale des Bildes vom Zuschauer erfasst werden. Natürlich sind Monologe und Dialoge zwischen Personen unter Umständen mit längeren Einstellungen zu filmen, aber auch hier ist große Sorgfalt angebracht, den Betrachter nicht zu ermuntern das Geschehen gedanklich zu verlassen. Spannung aufzubauen ist eines der Merkmale des guten Films. Und sie zu erhalten, ja sogar unablässig zu steigern, ist eine Kunst.

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Beitrag Nr.: 24.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  24. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:44:32



Die schnellen Bewegungen in Sportveranstaltungen aufgenommen in Zeitlupe.

Es galt als ein besonderes Ereignis Sportler, ob Athleten oder Motorsportler bei ihren Veranstaltungen zu filmen. Diese Reportagen versprachen immer ein spannendes Szenario. Doch so manche Filmszene verschwand in Unschärfe und Verwackler. Bis die Schmalfilmkamera- hersteller die Zeitlupe als besondere Eigenschaft für gute Bilder an bewegten Objekten ihren Apparaten zuschreiben. Und in der Tat, diese Möglichkeit wurde häufiger genutzt als gedacht. Durch die schneller Abfolgen von belichteten Bildern und somit einer verkürzten Belichtungszeit, wurden die Einzelbilder schärfer in der Zeichnung bewegter Objekte. Sei es das fahrende Objekt, welches durch das Bild fährt oder der Hintergrund, der durch die Mitführung der Kamera zum Objekt Unschärfe zeigt. Im Laufe der Jahre bot die Industrie zwar immer wieder den Zeitlupengang an, aber ein Standard, als solcher wurde nie definiert. So kann man sagen, dass ein schneller Durchlauf des Filmes nicht immer dem Begriff der Zeitlupe entsprach. Denn die Beschleunigung, selbst auf 36 Bilder pro Sekunde, also eine Verdopplung der normalen Super 8 Bildfolge brachte zwar den Effekt der besseren Bilder in bewegter Szene, stellte aber im Sinne einer wirklichen Zeitlupe noch keinen idealen Wert dar. Erst ab der 3-fach schnelleren Bilderfolge konnte man auch Details in der Bewegung von Sportlern wirklich als Zeitlupe betrachte, wenn letztendlich der Projektor in Normalstellung (18 fsp) die Bilder projizierte. Den Tonfilmkameras blieb diese Einrichtung vorenthalten, da es keinen Sinn ergab, im Zeitlupengang den Film zu vertonen.

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Beitrag Nr.: 23.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  23. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 13:34:32



Über das Leuchtmittel - die Lampen - in einem Schmalfilmprojektor.

Es war schon immer ein großes technisches Problem geeignete Leuchtmittel für Projektoren zu finden. So wurde es auch für Schmalfilmfreunde in den Anfängen des 20. Jahrhundert nicht einfach, ausreichende Leuchtkraft zu erhalten, um eine recht kleine Fläche, wie sie das Einzelbild eines 8mm Filmstreifen ist, stark vergrößert, mittels eins Objektivs auf eine helle Fläche zu projizierte. In den Anfängen der 8-mm-Filme wurden klassische Glühlampen eingesetzt, die mit 220 V aus der Steckdose Energie erhielten. Unendlich viel Hitze entwickelten diese Lampen - um 1935 -, die in einem Metallgehäuse untergebracht waren. Mit der Erfindung der Niedervoltlampe erreichte man eine günstigere, weniger gefährliche, Lichtausbeute. Ab ca. 1948 fertigte die Industrie Projektoren für Amateure mit einem Lampentyp, der bei 12 V / 150 W und mit 4-poligem Sockel ausgestattet war. Die ersten Super 8 Projektoren - um 1965 - wurden mit der sogenannten Ellipsoid-Lampe ausgerüstet, ein Leuchtmittel, das mit 8 V arbeitete und bei 50 W Lichtausbeute und dem speziell ausgeformten Glaskörper ­noch ein gutes Projektionsbild bei einer Entfernung von ca. 4 m abgab. Mit der Einführung der Halogenlampen, die in einem parabolischen Glasspiegel eingebaut wurden, bildete sich ein Standard für Schmalfilmprojektoren heraus. Angeschlossen an 12 V über einen Stiftsockel vom Typ GZ 6,35 warfen die Projektoren, bei 100 W Lichtausbeute, ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild auf die Leinwand. Ausgestattet mit einem Zoom-Objektiv der Lichtstärke F 1:1,3 wurde die übliche Projektionsfläche von 1,2 x 0,9 m gut ausgeleuchtet. Bei größeren Projektionsabständen bzw. Projektionsflächen, kamen gelegentlich Leuchtmittel der Xenon-Klasse zum Einsatz, die, wenn einige technische Umbauten zuvor am Projektor vorgenommen wurden, mit 150 W Lichtleistung leuchteten. Größter Feind der relativ kurzlebigen Lampen war eine Überhitzung, eine höhere Stromspannung als die empfohlene oder jeder noch so kleine mechanische Stoß. Ein guter Ansatz zur Verlängerung der Lebensdauer war folglich: Vorglühen mit weniger Spannung, gezieltes Abkühlen von ca. 5 Minuten nach einer Filmvorführung mittels projektoreigenem Ventilator.

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Beitrag Nr.: 22.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  22. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:35:34



Der Filmschnitt ist keine unbedeutende Tätigkeit.

Es gibt kaum einen Kino-Film bei dem im Vorspann - manchmal auch im Nachspann - der Begriff Schnitt vorkommt. Durchgeführt von einem Fachmann seiner Zunft und neben dem Tonmeister repräsentiert er eine wichtige Rolle bei der Bearbeitung eines Filmes. So sollte es auch bei den Schmalfilmern sein, doch hier ist der Schneidetisch nicht ein eigenständiges Gerät wie in den Profi-Studios, nein, es ist mehr oder weiniger ein sauberer Tisch mit glatter Oberfläche bestückt mit einem Filmbetrachter (Editor) und mindestens einer Film-Klebepresse. Im penibel sauberen Umfeld kann so ein Stummfilm geschnitten werden. Gelegentlich findet man noch ein Bildzählwerk am Editor. Noch seltener ist ein Editor mit Toneinrichtung zur Stelle. Unter den Klebepressenausführungen finden sich die Trocken- und Nassklebepressen, wobei sich in den letzten Jahren des Schmalfilmbooms jene für den durchsichtigen Klebestreifen geeigneten Maschinchen durchgesetzt haben. Mit acetonhaltigen Flüssigkeiten, die traditionelle Art des Filmklebens, fällte ein Abschleifen und Überlappen der Filmenden an. Der einfache Filmschnitt ist schon aufwendig in all seinen Arbeitsabläufen. Kam allerdings noch eine Regieanweisung oder Drehbuchvorgabe hinzu, mussten mehrere Bedingungen zusätzlich erfüllt werden, wie z.B. die Einhaltung der Szenenlänge, der Szenenübergänge und einiges mehr. Der erfahrene Amateur hängte seine ausgewählten 3 bis 5 Sekunden langen Film-Streifen an Wäscheklammern auf um sie dann in geeigneter Reihenfolge zu verbinden. Im Falle eines Tonfilms galt es zudem die Tonabschnitte so zu schneiden, dass Dialoge lippensynchron zum Bild passen. Der Filmschnitt ist ein Handwerk von großer Geschicklichkeit und Einfühlungsvermögen. Nicht selten hängt auch vom gekonnten Schnitt der Erfolg eines Films ab, obwohl nur das Material verarbeitete werden kann, was tatsächlich zur Verfügung steht.

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Beitrag Nr.: 21.11.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  21. November 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:34:21




Über die Zoom-Objektive mit Macro-Stellung bei Schmalfilmkameras.


Allein schon die Berechnung von Objektiven mit einer nicht unerheblichen Menge an Linsen bzw. Linsensätzen ist nicht einfach. Mit der Einführung der Vario-Objektive ist die Technik ein ganzes Stück weiter gekommen, um dem Amateur bei seinen Filmvorhaben Erleichterungen bei der Arbeit zu geben. Alles in einem Objektiv vereint zu haben, nämlich den Weitwinkel- und gleichzeitig den Telebereich durch einfaches Verdrehen eines Ringes zu erreichen, gleicht wahrlich einem kleinen Wunder. Doch die ersten Zoom-Objektive beschränkten sich - eben aus technischen Gründen - auf den Faktor des 3 bis 4-fachen des Brennweitenspielraums. Erst um 1970 kam der Durchbruch für Objektive mit 6, 8 oder 10-fachem Zoom-Faktor. Immer eingeschränkt damit, dass bei ca. 1 m vor der Linse bzw. der Filmbühne die zu filmenden Objekte unscharf blieben. Da es zuvor dem Amateur mit Nahlinsen ermöglicht wurde, Nahaufnahmen kurz vor der Linse zu machen, kam auch die Industrie dem Wunsch nach, diese Eigenschaft, durch technische Ergänzungen in der Konstruktion, dem fest installierten Zoom-Objektiv einzuverleiben. Die Macro-Zoom-Objektive waren geboren. So um 1972 boten die größten Schmalfilmkamerahersteller diese Objektive als ein neues Muss an, allerdings zeigten sich noch unterschiede in den Eigenschaften, je nach Marke. So wurden Objektive angeboten, die ab Front-Linse schon scharf zeichneten, andere fingen bei ca. 26 cm vor der Filmbühne mit dem Bereich des scharfzeichnens an. Da wo dieses nicht immer ab Frontlinse möglich war, kennzeichnete die Industrie die Position der Filmbühne mit einem markanten Zeichen - Kreis mit senkrechten Balken - am Kameragehäuse. Letztlich fanden aber alle Hersteller einen Weg das Vario-Objektiv, sei es mit normaler Lichtstärke - F 1:1,7 - oder für den XL-Bereich - F 1:1,2 -, mit einer Macro-Stellung auszurüsten.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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