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Archiv: Beiträge u. Berichte über Mai
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Beitrag Nr.: 31.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:21:51



Das Museum, ein Ort des staunen und der Würdigungen.

Museen entstehen und mache müssen leider wieder schließen. Sie erblühen im Strom der Zeit und verblühen durch so manchen Muff de sich angesammelt hat. Je nach dem, wie die Strömungen in einer Gesellschaft fließen. Museen können Spiegelbilder ihrer Zeit sein. Sie können aber auch das widerspiegeln, was in vergangenen Epochen von Bedeutung war. Museen müssen reifen dürfen, sie müssen sich von Zeit zu Zeit anpassen und entwickeln können, immer auf der Grundlage der ihnen anvertrauten Objekte. Sie beherbergen Schätze der Welt und bereits vergangenem Kulturgut. Sie geben dem Besucher, nicht nur in Kunst und Technik, in Natur und Wissen, Einblick zu den Dingen der Generationen vor uns, sie bringen uns nah was zuvor genutzt und würdigt wurde, ja, für unsere Vorfahren von Bedeutung waren. Museen können uns in Staunen versetzen und geben nicht selten den Anstoß zur Reflexion. Museen sind so etwas wie das Gewissen der Menschheit.


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Beitrag Nr.: 30.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:01:51



Auch Schmalfilm-Amateure tragen dazu bei, historische Aufnahmen zu liefern.

Seit je her wurden wichtige Ereignisse von Mund zu Mund, später in Periodika und letztlich mehr und mehr mit Bildern vermittelt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lieferte auch die klassische Fotografie einen bedeutenden Anteil an Informationen über wichtige und bedeutende Ereignisse. Doch seitdem die Gilde der Amateur-Filmer immer größer wurde, vermehrten sich die Gelegenheiten, wichtige und bedeutende Ereignisse auf Film zu bannen. Damit sei gemeint, Beispielwiese: Die Auftritte politischer Persönlichkeiten oder die Taufe eines großen Schiffes, einer Brücke, der Start eine Rakete ins All. Den Ausbruch eines Vulkans hingegen, als unverhofftes Ereignis, oder den Meteoriteneinschlag in der Steppe, den zerstörerischen Tsunami an bewohnten Küsten, ein Unfall im Verkehr, das sind gewissermaßen auch historische Ereignisse, die seither vom Amateur im Bild festgehalten wurden. Oft schicksalsbedingt und unfreiwillig, doch bleiben deren Beiträge, festgehalten auf Filmstreifen oder Chip, für immer das historische Zeugnis der Menschheit. Amateure bleibt dran !
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Beitrag Nr.: 29.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:38:31



Standbilder vom 8-mm-Filmstreifen, das war mit einer Spezialoptik gut zu bewerkstelligen.

Kopien vom Schmalfilm zu Schmalfilm wurden nur selten gemacht, wenn ja, dann nur von Fachbetrieben und meist für kommerzielle Zwecke. Doch aus einer selten schön gewordenen Filmszene mit vielen schönen Gesichtern aus der Familie, da gab es eine Lösung, auch ohne Projektor und anderem Zubehör, den Lieben ein Standbild in Angedenken zu übergeben. Mit dem Markennamen 'Rondo' wurde ein Vorsatz-Objektiv für die klassischen Spiegelreflexkameras, den Fotoapparaten für wechselbare Objektive angeboten, mit dem das einzeln, handverlesene Bild eines Schmalfilmstreifens nochmals fotografiert werden konnte. Nicht alle Bilder eines Filmstreifens zeigen scharfe Konturen des Dargestellten. Dies bedingt sich durch die Bewegung des Kameramanns oder die der aufgenommenen Objekte. Dennoch bei einer derartigen Anzahl von Bildern, die nun einmal eine Filmkamera in der Sekunde belichtet, da gab es bestimmt eins oder gar mehrere, die für die Erinnerungsfotos mit Qualität ausreichten. Eindrucksvoll konnten Dias oder Papierabzüge, wenn die Lichtverhältnisse stimmten, mit dem 'Rondo' Standbilder nochmals gemacht werden.


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Beitrag Nr.: 28.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:52:32



Können eigentlich Sammlungen vollständig sein ?

Selbstverständlich können alle möglichen Objekte zu einer vollständigen Sammlung zusammengeführt werden: Da sei z.B. an die in den 1950er Jahren einmal erschienenen Afrika- oder Südamerika-Bilder-Sammelalben einer Margarine Marke gedacht. Auch an 'Schlümpfe' Sammlungen und ähnlich kleine Objekte, deren Nachschub an Verschiedenheiten beeindruckend war, aber irgendwann versiegte. Bei etwas anspruchsvolleren Objekten, die vielleicht noch mit komplexen Funktionen technischer Art versehen sind, wird das Unterfangen, eine Sammlung zu vervollständigen schon etwas schwieriger. Selbst wenn ein bestimmtes Sammlergebiet klein ausfällt, weil vermeintlich nur wenige Objekte das Licht der Welt erblickten, so ist doch so manche Hürde auch hier zu nehmen, um eine Vervollständigung aller Objekte zu erreichen. Nur wer sind die, die das wollen ? Sammlungen erzeugen eigentlich eines, den Reiz der immerwährenden Überraschung. Hier ein unbekanntes Objekt, dort ein verändertes Objekt. Ein Objekt als Muster gedacht, ein Prototyp, ein Werbegag, eine Zweckentfremdung oder nur eines der vielen Plagiate, Originale aus der Massenfertigung mit einem Fehler besonderer Art. All das bewirkt einen endlos wirkenden Rausch im Herzen des Sammlers.
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Beitrag Nr.: 27.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:28:32



Der Schmalfilmtransfer vom Streifen auf ein digitales Medium ist mit Vorsicht zu bedenken.

In den letzten Jahren hat sich die Situation um die Digitalisierung von Schmalfilmen im 8-mm Format wesentliche verbessert. Doch bleibt oberstes Gebot, die Erhaltung des Originals. Sicher werden Originale auch nicht viel besser, wenn sie weitere 20 Jahre unbetreut im Schrank liegen, dennoch Original ist Original. Und jede Kopie vom Master ist immer noch charmanter als die Kopie einer Kopie. Durch die Digitalisierung der Bilder, der Filme in heutigen Tagen, verbesserte sich unter Umständen auch das Ergebnis, wenn es sich um eine gut gemachte Kopie vom Original, dem Master handelt. Die heute angewandte Technik, der Bild für Bild Aufzeichnung, vermindert das Flimmern und vermindert den oft störenden Effekt des 'Hot Spots'. Der 'Hot Spot' ist jene Erscheinung, auf schlechten Kopien, die ein sehr helles Mittelfeld bei der Projektion/Vorführung am Fernsehgerät aufweisen. Auch mit modernen HD-Videokameras und PC unterstützenden Bearbeitungsprogrammen, sollte der amateurhaften Versuch, Filme zu kopieren, wo möglicherweise noch mit einem Spiegel-Schirm (Tele-Screen) eingesetzt wird, unterlassen werden. Die technischen Ansätze zwischen Schmalfilm- u. Videotechnik sind so unterschiedlich, dass ein Filmtransfer nur Könnern vorbehalten bleiben sollte, damit die Kopien alter Filme letztlich auch überzeugen. Da in den nächsten Jahren weitere, noch bessere digitale Bildverarbeitungsverfahren zu erwarten sind, gilt, wie oben schon erwähnt, ein original Schmalfilm sollte auf alle Fälle erhalten bleiben.
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Beitrag Nr.: 26.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:35:32



Die Schmalfilmkamera war nur gelegentlich geeignet, als Ersatz für einen Fotoapparat zu dienen.

Zwei Aspekte verführten immer wieder dazu, eine 8-mm Schmalfilmkamera als Ersatz für einen Fotoapparat zu sehen. Da war es die Überzeugung: Ein so viel vergrößertes Bild wie es auf eine Leinwand kommt, müsste doch als Vorlage reichen um ein gutes Bild vom Steifen, wesentlich kleiner auf Papier zu bringen. Zweitens: Die Anzahl der machbaren Bilder mit einer Filmkamera übersteigt in jeder Hinsicht die eines normalen Fotoapparates. Argumente, die in sich scheinbar stimmig waren, aber in Wirklichkeit sich nicht überzeugend verwirklichen ließen. Da war: Das um ein Vielfaches größere Auflösungsvermögen, eines klassischen Standbildes und, zweitens: Die weitaus bessere Möglichkeit, ein Standbild als Foto, konzeptionell komponieren zu können. Dennoch gab es einige Apparate unter den Schmalfilmkameras, die die Möglichkeit, Einzelbilder zu schießen, systembedingt vorsahen. Der bekannteste technische Vorschlag kam von Agfa, mit der 'Family' Serie. Doch die meisten, oft hochwertigen Schmalfilmapparate verfügten per se über eine Einzelbildschaltung. Nur für einen ganz anderen Zweck. Gedacht für Zeitrafferaufnahmen.

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Beitrag Nr.: 25.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:06:32



Die Faszination optischer Geräte währt schon über Jahrhunderte hinweg.

Schon die Gelehrten der arabischen Welt machten Experimente mit Licht und Schatten. Ja, sie vergrößerten schon Abbilder in dunklen Kammern. Sie erkannten die Eigenschaften des Lichtes als Strahlen-Phänomen und forschten mit den ersten Linsen. Optische Geräte fanden seit je her Aufmerksamkeit und Bewunderung, was sich in unserer heutigen Welt noch immer niederschlägt. Objektive und Linsen werden in vielfältiger Form eingesetzt, um uns die Welt im Kleinen und Großen näher zu bringen. Denken wir an die Mikroskopie oder ihrem Pendant der Astronomie, wo komplexe Linsensysteme von entscheidender Bedeutung sind. Der Bereich der Fotografie kommt ohne Linsen noch nicht aus, obwohl im Smartphon von heute kaum mehr die Optik zu erkennen ist, die in ihm verbaut wurde. Dennoch, all diese Geräte gäbe ist nicht, wenn die Erfahrungen und Erkenntnisse vergangener Zeiten, die in unserer Wahrnehmung kaum mehr auffallen und als selbstverständlich gelten, dort eingeflossen währen. Der menschliche Geist hat in der optischen Physik erstaunlich viel geleistet.

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Beitrag Nr.: 24.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 16:56:31



Die 'Doppelte Rolle' ist kein Sprung im Sport.

Der Schmalfilmer vergangener Tage kennt das sogenannte Normal 8 Format. Es bezieht sich mit der genannten 8, auf die Filmbreite, das heißt, der Filmstreifen ist tatsächlich 8 mm breit. Auf diesen 8 mm sind in einer geeigneten Schmalfilmkamera, die manchmal auch auf das Format bezogen, Doppel 8 genannt wird, im vorgegebenen Abstand Perforationen eingestanzt. In Wahrheit wird aber dem Amateur eine Film-Rolle an die Hand gegeben, die einen Film von 16 mm Breite aufweißt und dennoch in die Schmalfilmkamera passt. Der Grundgedanke, der hinter dieser Ausführung steht, ist einfach zu erklären. Aus dem ursprünglich leicht zu beschaffenden Film-Material für 16 mm Filmkameras wurde das 8mm Filmformat geboren. Auf kleinen Filmrollen konnte man 7,5 m Film-Material wickeln, das allerdings noch eine zusätzliche Perforation erhalten musste, neben der üblichen für das 16 mm Format. So nun vorbereitet wurde der Film in der 8-mm-Kamera mit 16 Bildern pro Sekunde belichtet, was nach ca. einer Minute und 50 Sekunden abgespult war. Durch Umdrehen, der nunmehr leeren Filmspule auf den Platz der mittlerweile vollen Spule, innerhalb der Kamera, war es mögliche den gleichen Film nochmals zu belichten. Hier war nun die 'Doppelte Rolle' in der Filmgeschichte geboren.

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Beitrag Nr.: 23.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:31



Schmalfilm filmen, war ein Hobby für Jung und Art, und nicht selten berufsfördernd.

In Zeiten, in denen ein Hobby noch handwerkliches Können und Geschick verlangte, wurde so mancher Jugendliche zum Experimentator. Die älteren Semester jener Zeit konnten mit etwas mehr finanziellem Hintergrund Dinge verwirklichen, die an die technischen Grenzen der Schmalfilmtechnik stießen. Ob nun im Keller-Studio oder im Schulbereich so einiges entstand, was bühnenreif wurde, oder durch direkte Manipulationen an Apparaten oder Geräten der Filmtechnik, Überraschungen hervorbrachte, ist eigentlich unbedeutend. Vielmehr war es der unwiderstehliche Drang mit dem vorhanden Material etwas anzufangen und zu probieren, weil es nachhaltig den Geist beschäftigte. Nicht selten wurde aus den gewonnenen Ergebnissen eine Berufung oder die im Verborgenen liegende Begabung erkannt. Handwerkliche Erkenntnisse machten aus so manchem Tüftler einen Regisseur, einen Bühnenbildner, Kameramann, Drehbuchautor, Fotograf, Tontechniker oder Laborant. Alles Berufe, die, will man die Liste mit dem, Feinmechaniker, Konstrukteur oder Optiker ergänzen, zu bemerkenswerten Fähigkeiten führte. Der Schmalfilm bewirkte somit etwas mehr als nur ein paar belichtete Filmstreifen, die nun in einem Schrank unbeachtet dahinschlummern.
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Beitrag Nr.: 22.05.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Mai 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:05:31



Es war immer ein großer Wunsch der Fotografie die Dinge heranzuholen.

Normal 8 Schmalfilmkameras wurden in den Anfängen - so um 1932 - mit einfachen Objektiven ausgestattet, wobei es als normal galt, mit einer Brennweite von 12,5 mm zu arbeiten. Natürlich bedingt es der Wunsch zum Fortschritt, dass eine Vergrößerung, der relativ klein ausfallenden Gegenstände, und somit auch die der aufgenommenen Personen, durch ein Teleobjektiv ergänzt werden sollte. Zug um Zug entstanden wechselbare Objektiv-Vorsätze, zuerst als Wechselobjektiv mit präzisem Objektivsitz und zum Zweiten, Vorsätze die als eine Verlängerung bzw. Verkürzung der Basisobjektiv-Brennweite aufgesetzt wurden. Letzteres führte schließlich dazu, auf einem Revolver, entweder ein weiteres bzw. 2 weitere Linsen am Apparat anzuordnen, dem sogenannte Turret. In jedem der Fälle wurde allerdings immer nur eine feste Brennweitenänderung erreicht, bis diese Lösung durch ein Vario-Objektiv ersetzt werden konnte. Hier nun zeigte sich, dass die Verschiebung der Brennweiten, vom Weitwinkel- bis hin zum mächtigen Tele-Bereich großen Anklang bei den Hobby-Filmern fand. Mit der Gummilinse, so der Volksmund, wurde folglich auch jede Amateur-Schmalfilmkamera bestückt, die durch die technische Weiterentwicklung
- ab 1966 - einen Reflex-Sucher bekam.
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