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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 31.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:54:24



Ein ähnliches Schicksal wie es die Schmalfilmkameras erlebt haben, erging den Schreibmaschinen.

Zwar galt eine Schreibmaschine von je her als ein arbeiterleichternder Apparat und nicht wie die Schmalfilmkamera nur dem Vergnügen oder als Gerät zur Freizeitbeschäftigung, dennoch erlebte die klassische Schreibmaschine gleichsam ihren Höhenpunkt um die Mitte des letzten Jahrhunderts. Namen wie Triumph, Adler, Olympia, Erika, Olivetti, Brother und IBM, prangerten auf den Maschinen, die sich in jedem Büro der Welt fanden. Die Mechanik war schließlich zu ausgefeilt und perfektioniert, dass kaum Zweifel bestanden, ein anderer Apparat könnte hier besser helfen. Hunderte von Kursen, eine Schreibmaschine richtig und schnell bedienen zu können wurden angeboten. Flottes 10-Finger-System war angesagt. Meisterschaften wurden gelegentlich abgehalten. Für viel Berufsgruppen wurde die Bedienung einer Schreibmaschine zur Voraussetzung. Bis der Computer, diesem genialem Apparat, das Ende bescherte. Die letzten Produktionsstätten der Welt wurden um 2010 geschlossen. Es blieb, viel Erinnerung und Nostalgie, auch bei so manchem Sammler. Das sappam grüßt !

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Beitrag Nr.: 30.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:50:24



Der letzte noch geschätzte Vertreter aus der 8-mm-Schmalfilmwelt ist der Projektor.

Schmalfilme, die in heimischen Keksdosen oder Filmeschubern schlummern werden, auch wenn nicht oft, aber doch gelegentlich noch gefunden. Anlässe ergeben sich dann diese vorzuführen, wollte man zum Jubiläum der goldenen Hochzeit von Opa und Oma, Geburtstage mit Familienfest zum 50. oder 65. Jahrestag von Papa und Mama oder die Verlobung einer Tochter, eines Sohnes, mit der im Bild festgehaltenen Vergangenheit untermalen. Solche Gelegenheiten macht den Projektor zum unabdingbaren Gerät der Vorführung, was diesen Apparaten auch bei jeder Entrümpelungsaktion im Hause das Überleben sichtert. Nicht selten finden sich die Maschine in der Obhut des Familienältesten der stets darauf achten muss pflegliche die Dinge zu bewahren. Schmalfilmprojektoren sind daher die letzten Vertreter einer nun vergangenen Zeit, mit dem soziokulturellen Potenzial doch noch freudige Stunden im vertrauten Kreis zu erleben. Siehe doch: Da ist ja Heinz und Gerlinde noch ganz klein und spielen im Sandkasten, wie süß !

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Beitrag Nr.: 29.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:54:24



Zum 'Hingucker' dieser Woche, die Minolta 'Autopak-8 D10'.

Die Schmalfilmkamera von Minolta aus der Autopak-Serie mit der Typenbezeichnung 'D10', welche in dieser Woche als Hingucker vorgestellt wird, repräsentiert nicht nur das Unternehmen, es spiegelt auch die Fähigkeiten japanischer Produkte in Sache Qualität wider. Der technisch ausgereifte Apparat überzeugte nicht nur durch das Äußere mit seinem eleganten Design; der Apparat wurde auch mit einem der besten Objektive aus dem Haus Minolta bestückt. Die Modellreihe 'Autopak-8' kam mit 3 Modellen auf den deutschen Markt, wobei die Kamera 'D8' als das Anfängermodell bezeichnet werden kann. Hingegen galt das Modell 'Autopak-8 D12' schon als Kraftpaket, welches nur dem wirklichen Hobby-Filmer als noch sinnvoller im Einsatz, anspruchsvoller Schmalfilm-Produktionen erschien. Minolta lieferte für den Super 8 Amateur, der auf sich etwas hielt, mit dem 'D10' Modell die beliebteste Schmalfilmkamera aus Japan. Mit einem Objektiv, dessen Zoom-Faktor bei 10 liegt, muss schon Können vom Kameramann vorliegen, um die großartige Leistung des Apparates voll auszunutzen.
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Beitrag Nr.: 28.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:50:34



Reichen Kunststoffschuber für Schmalfilme als qualitätserhaltende Lager-Boxen aus ?

Die meisten Schmalfilme in häuslicher Verwaltung werden in, aus Kunststoff hergestellten Schubern, aufbewahrt. Die Filme sind darin auf einer geeigneten Film-Rolle gewickelt. Diese klassische Art der Lagerung reicht aus, um gegen den Flug-Staub einer Wohnung anzugehen, der sich mit den Jahren ansammeln würde. Gegen Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit schützen diese Kunststoffboxen allerdings nicht. Und gerade durch diese beiden Parameter wird es kritisch mit der Zeit. Denn hohe Feuchtigkeit, wie sie evtl. im Kelle oder auf dem Dachboden entstehen kann, führt all zu schnell zur Schimmelbildung oder verklebt die Steifen auf dem Wickel. Temperaturschwankungen sind zudem für die emulsionsbeschichtete Seite des Films nicht zuträgliche. Durch eine beschleunigte Oxidation der Oberflächen bei wechselnden Temperaturen und einer unaufhaltsamen Schrumpfung des Filmträger-Materials ergeben sich langfristig irreparable Schäden. Metallboxen wären eine bessere Lösung für die Lagerung, wenn sich diese zudem noch im gleichmäßig temperierten Umfeld befänden.

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Beitrag Nr.: 27.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:31:34



Anhäufen von Objekten in einer Sammlung, das reicht nicht!

Mit dieser Überlegung muss sich auch das sappam täglich auseinandersetzen. Auch wenn in letzter Zeit der Zugang an gespendeten Objekten aus der Schmalfilmwelt zurückgegangen ist, so wurde doch durch den großen Zufluss an Apparaten in den Jahren 2010-2013 das Problem der Lagerung, Pflege und Katalogisierung für das sappam unverhofft brisanter als ursprünglich gedacht. Schon allein die richtigen technischen Daten zu einem Objekt schriftlich und bildlich neu zuzuordnen und festzulegen, weil größtenteils die Hersteller nicht mehr auf dem Markt sind, bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand. Mehr noch, so hat sich gezeigt, Objekte die mit kleinen oder mäßig großen Bildern auf der Homepage zu präsentieren, reicht nicht aus, um die technischen Details hervorzuheben und erkenntlich zu machen. Die Objekte aus mehreren Blickwinkelen nochmals fotografiert werden, um die Erkennung im Detail zu ermöglichen. Wie man sieht, dies ist nur eines der vielen Merkmale, die einer Sammlung anhaften können, so sie nicht verstauben soll.

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Beitrag Nr.: 26.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:51:32



Da gibt es noch so ein Video-Format, das 'Video 8' und die Verbesserung, 'HI 8'.

Im Wettbewerb um Kundschaft wurde nicht nur 'VHS C' als die Magnetband-Cassette für Camcorder eingeführt, nein, es gab auch noch das 'Video 8', welches mit kleinerer Cassette und besserer Bildlumineszenz überzeugen wollte. Fast alle japanischen Elektronik-Konzerne mit Photo- und Videoabteilung für den Endverbraucher fertigten Camcorder. Allen voran, war Sony der Entwickler des 'Video 8' Formats. Auch wenn es in Bildqualität gegenüber 'VHS'-Systemen etwas besser abschnitt, so haftete an diesem Bandsystem gleichermaßen der Nachteil, das Kopien zur weiteren Bearbeitung an Qualität einbüßten, die nicht erträglich waren. Erst mit 'Hi8' als verbessertes System, bestehend aus hochwertigerem Magnetband (Metall) und anspruchsvollere Elektronik im Camcorder, konnte dieser wesentliche Nachteil behoben werden. Fortan war es möglich, zwar noch immer mit einer geringen Qualitätseinbuße des Bildmaterials, vom Master-Band Kopien zu ziehen, die dem Anspruch jener Zeit für eine Vorführung am heimischen Fernseher genügte. Der Amateur Video-Film konnte erstmals wirklich geschnitten werden.
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Beitrag Nr.: 25.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:21:02



VHS-C und S VHS-C die gebräuchlichen Cassetten-Formate bei Camcordern der Video-Kameras für Amateure.*

Mit der Markteinführung der sogenannten Camcorder, also der Video-Kameras mit Aufnahmeteil, wurde das verkleinerte Videoband-Format VHS-C Standard. Die Magnetbandeigenschaften und die Bandgeschwindigkeit für Aufnahme und Wiedergabe entsprach dem bis dahin weitverbreiteten VHS Format bei Video-Rekordern, sodass die Aufnahmen mit Camcordern auch im Video-Rekorder (VRC) mittels eines Adapters abgespielt werden konnten. Die Bildqualitäten die die kleinen Camcorder erzeugten waren zu jener Zeit verblüffend gut, was dazu führte, dass eine massenhafte Verbreitung einsetzte. Nachteil, der ersten VHS-C Generation war, dass die gemachten Aufnahmen als Masterband angesehen werden mussten, da eine Vervielfältigung so gut, wie nicht sinnvoll erschien, der Qualitätsverlust war zu groß. Erst mit der Einführung des S (Super) VHS-C Formats und einer höheren Bandqualität gelang es, den Mindeststandard des Luminanzsignals nach erfolgter Kopie vom Masterband einzuhalten. Dieses Signal wurde durch Verlagerung auf der FM-Trägerfrequenz in den Bereich von ursprünglich 3,8 - 4,8 MHz auf 5,4 - 7 MHz verbreitert bzw. verlegt.
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Beitrag Nr.: 24.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:01:02



Was bleibt dem Hobby-Filmer ?

Ungeachtet dessen, das eine erste Gegenfrage zu beantworten wäre, wie viel Hobby-Filmer gibt es noch ? Kann mit Sicherheit gesagt werden, es sind mehrheitlich ältere Herrschaften, die nämlich mit dem klassischen Film von Kindesbeinen auf, alt geworden sind. Der eine oder andere mag sogar schon zum Lager der Video-Filmer übergetreten sein, was dem Hobby als solches keinen Abbruch täte. Dennoch wird eine ganze Reihe von Erkenntnissen beide Gruppen weiterhin begleiten. Video-Filmer haben es, aus technischen Gründen, mit ganz anderen Apparaten zu tun, die nicht einmal bei der Bildgestaltung als kompatibel gelten. Lediglich der Stoff einer Film-Produktion wäre auf beiden Systemen zu verwirklichen, wenn überhaupt noch eine Entscheidung darüber getroffen wird, in wie weit die klassische Film- oder analoge Video-Technik zum Einsatz kommt. Auch letztere Apparaturen gelten heute schon als überholt. Digitales Video ist angesagt. Nun aber zurück zur Überschrift ! Es bleibt nur noch Nostalgie.

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Beitrag Nr.: 23.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:04:02



Beeinflussen moderne Medien die Filmkunst des Amateurfilmers in diesem Jahrzehnt ?

Es war der Ansporn des kleinen Mannes, es dem Kino gleich zu tun. Mit dem Aufkommen des Super 8 Formates ermöglichte die Industrie jedem, der es wollte, sich in Sache Filmkunst zu üben. Der Boom war geboren, aus dem Bedürfnis heraus, Bilder ins Haus zu bringen, die kein Kino erstellen konnte. Mit den bewegten Bildern verschob sich der Wunsch zugunsten des Schmalfilms, nachdem das Dia-Positiv der vorherigen Generation Erfolge bescherte und somit Achtung, gepaart mit Bewunderung dem Urheber brachte. Mit dem Aufkommen der Videotechnik, und der damit verbunden Eigenschaft, bewegte Bilder sofort sehen zu können oder die misslungenen Szenen einfach zu löschen, erschloss sich der einschlägige Markt ein neues Feld der Innovation, aber stieß auf einen schon vorhandenen Abnehmerkreis. Als Fortsetzung des Schmalfilmbooms entwickelte sich die Video-Technik in den 1990er Jahre so erfolgreich, dass heute, im Jahrzehnt 2010, der Bedarf an Laufbildern des Video-Hobby-Filmers durch die aufgekommene Flut anderer, meist professioneller Medien, mehr als befriedigt zu sein scheint. Amateur-Video Adieu !


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Beitrag Nr.: 22.03.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. März 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:02:02



Das klassische Kino stirbt ! Die digitalen Bildgeberverfahren kommen nicht mehr, sie sind da.

Es heißt, dass schon 80 % aller deutschen Kino-Häuser ihre Projektoren auf digitale Projektionstechnik umgestellt haben. Damit wird klar, dass nur noch kleinere Kinos den Film auf klassische Art und Weise vorführen werden. Obwohl da auch schon das Damoklesschwert über den Dächern schwebt. Die Filmindustrie bedient sich bei Neuproduktionen nicht mehr der klassischen Aufnahmetechnik mit dem chemischen Film, vielmehr setzt sie auf die elektronischen Aufnahmeverfahren, die zugegeben in letzter Zeit gewaltige Fortschritte in der bilderzeugenden Technik gemacht hat. In Kürze wird man sich kaum mehr vorstellen können, dass in der Vorführkabine eines Kinos ein rattern und schnattern zum Markenzeichen der Filmpaläste gehörte. Die modernen Techniken machen den Filmstreifen entbehrlich, somit den Transport der Filmrollen, die es nicht mehr gibt, das Kleben gerissener Streifen und den Regen entstanden durch Kratzer auf dem Film. Wir alle werden im Kino den 'Flash' eines verschmorten Films vermissen.

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