| Sitemap | Kontakt |
       Home | Ausstellung | Museums-Archiv | Museums-Café | Das Museum sucht | Programm u. Vorträge | Spenden | Modell-Listen | Wochen Ticker
Veröffentlichungen

hier können Sie Beiträge u. Berichte des

Museums

abrufen !

Archiv: Beiträge u. Berichte über Juli
Home --> Ticker Texte --> Ticker Texte 2014 --> Juli

Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

. 2 3 4





Tages Ticker

Beitrag Nr.: 31.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  31. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:52:38



Ein sehr interessantes Projekt des WDR zur Digitalisierung analoger Filme.

Seit nun mehr über einem Jahr bietet ein hochinteressantes Projekt für junge und alte Film-Amateure, federführend vom Westdeutscher Rundfunk (WDR), die Möglichkeit vorhandene Film-Schätze aus vergangener Zeit fachmännisch zu digitalisieren. Unter dem Auftritt 'digit.wdr.de' im Internet, ist es möglich, die Bedingungen zur Teilnahme am Projekt mit einer einfachen Registrierung einzusehen. Besondere Ansprüche werden an einer Teilnahme nicht gestellt. Das Projekt ist derzeitig mit ca. 10.000 Beteiligungen und Beiträgen aus der analogen Welt des Schmalfilms und der klassischen Standbild-Fotografie unterstützt worden, sodass schon allein die Sichtung durch geschultes Personal zu einem nicht unerheblichen Problem führen könnte. Dennoch ist zu erwarten, dass die gesammelten Film-Schätze in guten Händen sein werden, zumal es naheliegt, dass diese historischen Dokumente der Vergangenheit leicht vergessen bzw. durch Unwissenheit oder Unkenntnis der profanen Vernichtung unterliegen würden. Nicht selten sind gerade im privaten Bereich Bilder entstanden, die nicht nur rührend ausfallen, nein, auch den Zeitgeist widerspiegelt der über 80 Jahre vom klassischen Amateurfilm eingefangen wurde.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 30.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  30. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:53:37



Batterieboxen in Schmalfilmkameras, gehorchen selten einem Standard oder einer Norm.

Stromzellen die mit einheitlichen Abmessungen, die unter AA, Mignon oder R6 bzw. UM3 bekannt sind, kamen bei der Mehrzahl von Schmalfilmkameras zum Einsatz. Als Batteriepaket besehend aus 4 Zellen, wurden diese lose oder in einer Box im Griff untergebracht. Die Schmalfilmkameras, die modelltypisch eine Batteriebox hatten, machten einen schnellen wechsle der Stromzellen möglich. Die japanischen Hersteller setzten mehrheitlich auf Batterie-Boxen, während die europäischen Modelle zugunsten kleinerer Griffe auf Boxen verzichteten. Die wesentlich schlankeren Kameragriffe kamen kleinen Händen sehr entgegen. Nachteil dieser Griff-Batteriefächer - ohne Box - war, ein umständlicher Wechsel der Zellen, der zeitraubend ausfiel, zumal die meisten Verschlüsse mit Schraubknöpfen versehen wurden. Jene Kameramodelle, die eine Batterie-Box aufweisen - vorbildlich waren die Modelle von Chinon und Cosina - gaben dem Benutzer die Möglichkeit, einen Vorrat von 2 oder 3 Boxen vorzuhalten und im angesagten Moment den Wechsel zügig vorzunehmen. Leider konnten sich die Kamerahersteller nie so richtig auf eine einheitliche Norm für Batterieboxen einigen, sodass fast jeder Hersteller seine markentypische Box anbot. Selbst eine Kompatibilität mit anderen Modellen gab es kaum. Erst mit der Notwendigkeit 6 Stück der AA Zellen als Batteriepaket zusammenzustellen - dies forderte die Technik bei Tonfilmkameras oder anspruchsvolleren Stummfilmmodellen - wurden von den europäischen Herstellern die modellabhängigen Boxen für wiederaufladbare Stromzellen - Akkus - eingeführt. Dennoch, eines konnten auch die Boxen nicht verhindern: Eine kriechende Korrosion zu verhindern, die durch vergessene, geplatzte und ausgelaufene Stromzellen, eine Kamera nachhaltig beschädigten.
Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 29.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  29. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:23:27



Hatte der Schmalfilm eine Berechtigung in Künstlerkreisen ?

Bedingt durch die großen Filmprojekte der Kino-Studios, sei es in Hollywood oder anderswo, hatten die Amateure des Schmalfilms wenige Chancen zu illustren Gemeinschaft der Künstler zu gehören. Ws war zweifelsfrei, dass das Kino Künstler aller Art aufbaute, versammelte und förderte. Nicht nur Stars und Sternchen zählten dazu, auch Drehbuchautoren und Regisseure konnten sich als Künstler bezeichnen lassen. Dem Amateur hingegen wurde dieses Prädikat nur selten verliehen, denn er musste mit seiner bescheidenen Ausrüstung an Apparaten nicht nur das technische Handwerk beherrschen, nein er hätte auch die Visionen und Extravaganzen auf der Bühne realisieren müssen. Wem das dennoch gelang, stand unverhofft vor dem Problem der Präsentation vor großem Publikum. Und nur das war Garant für die Proklamation zum Künstler. Natürlich gab es auch Experimetalkünstler die wie z.B. der Franzosen Gérard Courant mit dem von ihm erfunden Cinèmaton. Diese Filmstreifen wurden ab der Nr. 10 bis 2116 in Super 8 gedreht und haben wirklich die Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient. Neben diesem hervorragenden Künstler der Kinematografie gibt es bestimmt noch viele andere, doch man fragt sich: Wo sind sie geblieben ? Dennoch, es muss sie gegeben haben ! Nur sie blieben leider all zu oft, bescheiden im Hintergrund, das dürfte sicher sein.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 28.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  28. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:18:26



Über die Energiespender, Batterien und AKKUs für Schmalfilmkameras.

Nachdem es der Industrie gelang hochwertige Stähle herzustellen, die einen dichteren Magnetismus ermöglichten, wurden (DC) Gleichstrommotoren auch in Schmalfilmkameras eingebaut, womit konsequenterweise das Federwerk entfiel. Vorwiegend wurden miniaturvisierte Motoren für 6 V verbaut, die in der Lage waren über eine längere Strecke mit den ebenfalls aufkommenden und bis heute handelsüblichen Zellen vom Typ AA, auch Mignon Size genannt, betrieben werden konnten. Die Kohle-Zink Stromzellen hatten allerdings noch nicht die geeignete Energiedichte um einen längeren Betrieb sicherzustellen. Erst als die Alkaline Zellen im Batteriepack zu 4 Stück für anspruchsvolle Antriebe - dazugehörten auch Schmalfilmkameras - empfohlen wurden, verbesserte sich die Lebensdauer und somit die Situation für den Hobby-Filmer. Mit dem Aufkommen der Sekundärzellen, den wiederaufladbaren Batterien, auch im Volksmund 'AKKU ' genannt, konnte dem Schmalfilmer nur bedingt eine kostengünstigere Lösung angeboten werden. Mit einer Spannung von 1,2 V und der Energiedichte von 0,7 mA war es eigentlich nicht möglich Schmalfilmkameras zu betreiben, denn mit 4 AKKUs im Fach, reichte die summierte Spannung von 4,8 V nicht aus. Erst mit den Modellen die 6 Batterien vom Typ AA für den Antrieb forderten, wurde ein Weg gefunden, AKKUs auf Ni-MH-Basis einzusetzen. Und nicht nur das, auch das Wiederaufladen dieser AKKUs innerhalb der Schmalfilmkamera machten manche Modelle dann auch möglich.



Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 27.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  27. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:48:36



Ein gutes Drehbuch vereinfacht die Dreharbeiten, auch bei den Schmalfilm-Amateuren.

Es dürften wohl die wenigsten Schmalfilmkamerabesitzer beim Kauf eine Drehbuchvorlage gehabt zu haben. Sicher war der Entschluss eine Filmkamera zu erwerben durch einen vorbildlichen Film im Kino gefördert worden oder durch die gelungene Vorführung eines Amateurstreifens, der in Freundeskreisen sein Debüt hatte. Aufmerksamkeit und Ehrgeiz sind nicht selten Antrieb gewesen, der Gilde von Filmern beizutreten. Das klassische Drehbuch kam erst viel später, nach vielen selbst gedrehten, verwackelten und ungeordneten Filmstreifen ins Kalkül des selbst ernannten Regisseurs. Nur jene die sich von ihrer Wesensart als strickte Organisatoren bezeichnen konnten gelang es auf einfache Weisen, fasst wie im Flug, eine spannende Geschichte aus spontan gedrehten Szenen zu machen, immer gepaart mit der nötigen Fantasie. Drehbücher als Vorlage haben dennoch Vorteile, die Szenenfolgen können konsequent erarbeitet werden, auch dann, wenn nicht gleich alle Requisiten, Kulissen oder Darsteller am Set präsent sind. Der scheinbar größere Aufwand an Vorarbeit, die ein Drehbuch mit sich bringt, erweißt sich in der Regel als Positiv, in Film-Gestaltung und im Filmschnitt. Außerdem erkennt der Zuschauer das Ziel der Veranstaltung schon an der Führung von Bild und Ton. Ein Drehbuch als Vorlage zu einem Filmprojekt, das kann jedem Amateur nur empfohlen werden.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 26.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  26. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 13:07:26



Es stellt sich immer wieder die Frage: Wer soll die ganzen Filme nochmal ansehen ?

In fast jedem Haushalt lassen sich Schmalfilme finden, sein es nur eine 15-m-Rolle oder seinen es mehrere Spulen, die ordentlich in Schubern gut verstaut sind. Der Eine oder Andere kann sich noch erwärmen, das Film-Material einer Kopieranstalt zu übergeben, damit die Streifen wenigstens noch einmal auf DVD gespeichert sind, denn Projektoren für den Schmalfilm werden immer seltener. Außerdem sieht sich so mancher Erbe vor dem Problem der Unkenntnis in Sache Betreiben eines Film-Projektors. Die DVDs können zumindest noch einige Jahre auf einem Fernseher wiedergegeben werden. Sind allerdings mehrere Dutzend Filmspulen à je 120 m mit Familienfilmen vorhanden, wird die bereits gestellte Frage, sehr akut. Denn jede Spule dürfte mit annährend 10 Filmen bestück sein, was einer Vorführdauer von mind. 30-40 Minuten entspräche. Eine Sondierung erfordert nochmals bestimmte Auswahlen und nicht zuletzt sogar noch einen Filmschnitt, wenn auch sehr großzügig aber es muss sein, denn sonst verzweifeln all jene, die sich einer Sitzung zur Vergangenheit hingeben müssen. Ja, ja, wer soll das alles noch mal ansehen ? Da kommt höchstens noch das heiratslustige Kind mit dem ausgewählten Partner in Betracht. Weil da der Wunsch nochmals aufflammt, eine Antwort zu finden, auf die drängende Frage: Wo komme ich her ?

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 25.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  25. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:57:16



Gibt es neben der eigentlichen Schmalfilmkamera noch Zubehör von Wichtigkeit ?

Ganze Kataloge wurden gefüllt mit ergänzendem Zubehör für den Amateurfilmer. Es gilt natürlich zu beachten, dass eine Priorität bei den Anschaffungen eine Rolle spielte. Da war es die Reisetasche für die bevorstehende Exkursion ans Meer mit der ganzen Familie. Da war es das Stativ, um nun endlich die wackligen Filmszenen zu vermeiden. Nicht selten stand eine Nah-Linse mit +2 Dioptrie auf dem Bestellzettel, wenn es um einen Naturfilm ging. Das Ladegerät für aufladbare Akkus durfte nicht fehlen, wenn die Tonfilm-Kamera aufs Äußerste bei Reportagen belastet wurde. Filter mit Trickeffekten waren angesagt bei lustigen Garten-Festen. Um einer Film-Materialbeschädigung an der Flughafen-Kontrolle zu entgehen, wurden Strahlungsschutztaschen angeschafft, denn die Reise nach Afrika sollte ja einmalig sein. Literatur zum Thema Regie und Filmszenenaufbau musste in der privaten Fachbibliothek jederzeit griffbereit sein. Der Film-Schnitt war nicht zu schaffen mit der klassischen Haushaltsschere, da musste eine Klebepresse angeschafft werden. Gelegentliche Aufnahme im Wohnzimmer an einem verregneten Nachmittag konnte nur mit starken Leuchten, den gefährlichen Brennern mit 1000 W und grellstem Schein, gemacht werden, sollte die Runde der Freunde oder Familienmitglieder ins rechte Licht gestellt werden. Wichtig war alles, benötigt wurde das meiste Zubehör nur gelegentlich.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 24.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  24. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:03:11



Sind die Angebote von Schmalfilmapparaten in Internet seriös ?

Eine jahrelange Beobachtung des Gebrauchtwarenhandels für Schmalfilmapparate in Europa, durchgeführt vom sappam hat ergeben, dass die besten Angebote aus dem deutsch- und dem französischsprachigen Raum kommen. Was wohl daran liegt, dass in beiden Ländern traditionell das Hobby Filmen und Kinematografie eine große Anerkennung genießt. Der Fachhandel - der auch gelegentlich gebrauchte Apparate anbot - ist weitgehend eingestellt worden, sodass einer der modernsten Vertriebswege für gebrauchte Güter, der Internet-Handel übrig blieb. Abgesehen von sogenannten Trödel-Märkten, die in regelmäßigen Abständen in kleinen und größeren Städten dem Antiquitätensammler auch Schmalfilmkameras anbietet, sind noch Tauschbörsen, veranstaltet, von Film- und Fotofreunden, die bekanntesten Adressen für den Erwerb von Raritäten, wo der Kauf eines Objekts unmittelbar begutachtet werden kann. Käufe im Internet dürften folglich mit weit größerem Risiko verbunden sein, was die Qualität der Ware betrifft. Eines der größten Auktionshäuser im Internet weißt z.B. konstant um die 1200 Objekte unter der Rubrik Filmkameras aus, wobei im 10-tägigen Turnus ca. 40 % Wiederholungen sind, die im vorherigen Durchlauf nicht abgesetzt werden konnten. Ca. 10 % zeigten einen überhöhten Fantasiepreis und andere, die mit ca. 20 % vertreten sind, dürften eindeutig Apparate aus den Beständen gebrauchter Apparate des Fachhandels sein. Portale, die im Internet mit Kleinanzeigen kinematografische Apparate anbieten lassen, zeigen beim Absatz ihrer Ware unbedeutend Erfolg. Doch die meisten Anbieter liefern Geräte, die nicht, wenn durch Alterung beschädigt, doch in einem guten bis sehr guten Zustand. Wen wundert es, nicht selten lagen die Apparate jahrelang ungenutzt und gut behütet in einem Schrank.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 23.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  23. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:53:21



Das Angebot an Schmalfilmkameras war in den 1970er Jahren durchaus bemerkenswert.


Mit der Einführung des Super 8 und Single 8 Formats von Schmalfilmkameras für den Amateur wuchs auch die Anzahl an Modellen, die die vorwiegend japanischen Hersteller auf den Weltmarkt brachten. Nachdem die Fototechnik japanischer Herkunft nach 1945 rasante Entwicklungen in Qualität und Präzision hervorbrachte und den Amateur überzeugen konnte, dass die Fotografie ein erquickendes Hobby sein kann, schnellten die Verkaufszahlen in die Höhe. Davon profitierten auch die Schmalfilmkameraanbieter, die schließlich großen Druck auf europäischen und US-amerikanischen Hersteller machten, sodass die meisten mit der Einführung der Super 8 Formats - 1965 - aufgeben mussten oder fusionierten. Das in Japan eingeführte Single 8 Format von Fuji für 8mm Filmstreifen wurde in Asien gut angenommen, während in Europa und den USA das Super 8 Format von Kodak beliebter wurde. Dennoch bediente Japan beide Formate mit Schmalfilmkameras und war stets erfolgreicher als die der anderen Länder. Mit den sehr fortschrittlichen Entwicklungen, die in der elektronischen Bildverarbeitung, welche ebenfalls in Japan ihren Ursprung hatte, kam die klassisch Fotografie ins Wanken. Und so kam ein neues elektronisches System dem Hobbyisten sehr entgegen. Dennoch, mit mehreren Millionen verkauften Schmalfilmkameras, bediente die japanische Industrie den Weltmarkt und fertigte insgesamt ca. 1800 unterschiedliche Modelle bzw. Varianten in Serie. Selbst amerikanische und europäische Unternehmen von Weltrang verlagerten in den Jahren zwischen 1978 und 1992, ihre Fertigung nach Japan oder ließen dort fertigen.
Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 22.07.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  22. Juli 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:53:21



Der Trickfilm, hergestellt im Super 8 Format, auf einem Trickfilmtisch.

Leider gab es - oder gibt es - so gut wie keine käuflichen Trickfilmtische für den Hobby-Filmer. Trickfilmtische im herkömmlichen Sinne, wie sie in den Studios von Walt Disney in den 1945er bis 1955er Jahren benutzt wurden, hätten ohne Weiteres auch Schmalfilmer einsetzen können. Daher mühten sich nur wirklich Überzeugte, ein Film-Projekt mit selbst gebauten Tricktischen lustige Geschichten zu schaffen. Der klassische Trickfilmtisch, bestehend auch einer soliden Metallkonstruktion war die Grundlage, um erfolgreich in Einzelbildbelichtungsverfahren die vollkommenen Szenen drehen zu können. Neben einer geeigneten Beleuchtung (Flash oder Strahler) des Szenenmaterials auf der Tischebene war die Kameraaufhegung ein wichtiges Merkmal. Genauso, wie die optimale Ausrüstung bzw. Einstellung der Kamera mit Filter am Objektiv, und in puncto Blende oder in Brennweite. Eine als geeignet erwiesene Bildfrequenz, zwischen 1 bis 4 Bilder pro Sekunde sollte mittels einer elektrischen Fernbedienung durchgehend eingehalten werden. Die Auswahl des eingesetzten Film-Materials ist bedacht einzusetzen. Damit die zu erzielenden Trick-Bewegungen in allen Phasen der Herstellung einem Mindeststandard gerecht werden zu können, müssen die Bilder-Führungen für alle Bilder-Folien präzise gearbeitet sein und leicht jede Veränderung aufnehmen. Zu erwähnen wäre noch die Arbeiten von Christoph und Wolfgang Lauenstein mit ihrem Oscar prämierten Kurzfilm Balance (1990).

Top


. 2 3 4
 



 



Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



unau-design

Aktionen



Zur Suche geben Sie ein
Stichwort ein !




oder, suchen Sie
einen Apparat des Muesums