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Archiv: Beiträge u. Berichte über Februar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 28.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:01:43



5 Jahre Präsenz im Internet, ein Weg in die und für die Öffentlichkeit.

Das Schmalfilm-Apparate Museum ist mit dem Domainname sappam.de, ab dem kommenden Monat 5 Jahre im Internet präsent. Mit einfachsten Mitteln wurden mehr als 3200 Siten generiert, die täglich abgerufen werden können. Grundlage dieser Idee wurde eine Sammlung von Apparaten der Schmalfilm-Ära, die heute mit ca. 1200 Objekten in Köthen beheimatet ist. Anfänglich sah die Internetseite aus als handele es sich um einen Katalog, doch mehr und mehr zeigte sich, auch durch das Interesse der Besucher gestärkt, dass allg. Informationen zum Thema Amateur-Schmalfilm gepaart mit einer umfangreichen Bebilderung der Museums-Gegenstände gefragter sind. So wurden in den letzten beiden Jahren verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung am Objekt für den Internetbesucher eingerichtet, dank derer die sappam-Siten lebhafter und interessensorientierter gestaltet werden konnten. Der letzte Hit scheint unser Archiv der Bilder, geworden zu sein.

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Beitrag Nr.: 27.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:41:43



Warum haben es privat geführte Museen so schwer ?

Ungeachtet aller Anstrengungen, die schon mit der Verwaltung einer Sammlung beginnen, haben es privat geführte Museen oft schon aus räumlichen Gründen nicht einfach. Die meisten Sammlungen werden im privaten Umfeld gehalten, was nicht selten an den baulichen Vorgaben liegt, die den Gebäuden mit Zugang für die Öffentlichkeit abverlangt wird, wenn ein regelmäßiger Besucherstrom zu erwarten ist. Auch den Exponaten ist Aufmerksamkeit, im Umfeld einer Ausstellung zu schenken. Nicht selten sind noch besondere Bedingungen der Aufbewahrung zu erfüllen, wie es z.B. eine Klimatisierung der Räume sein könnte, um die Sammelobjekte unter geeigneten Bedingungen für weitere Jahre zu erhalten. Diese kurze Auflistung macht schon klar, dass nicht nur ein persönliches Engagement und Eitelkeiten der Inhaber, auch Sammler genannt, eine Rolle spielten, nein es sind auch nicht unerhebliche finanzielle Mittel erforderlich um ein Museum, so klein es auch sein mag, erfolgreich zu führen. Und wann kommen die Besucher ?

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Beitrag Nr.: 26:02:2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:11:43



Baby-Boom und Familien-Film - kamen zusammen.


Die meisten Schmalfilmkameras wurden selbst zu Zeiten des Booms in den 1970er Jahren circa 4 Jahre, bis maximal 5 Jahre regelmäßig genutzt. Danach wurde es immer stiller um das Hobby Filmen. Motive waren Familienszenen auf Urlaubsreise und Kinderszenen im heimischen Umfeld. Winterlandschaften mit ihrer Schönheit und das Frühlingserwachen. Blume und Blüten, Insekten und kleine Reptilien gehörten als Nachweis der Naturverbundenheit zum Reppertuar, des klassischen Familienstreifen. Auch der Schulanfang der Kleinen und der Bauernhof waren oft genug Kulisse für 2 oder 3 Film-Kassetten. Seltener wurde ein Abendrot oder der herbstliche Nebel der frühen Morgenstunde ein Szenario. Wald und Wiese kamen vor. Doch die Dunkelheit unter den Baumkronen machte es schwerer als im Zoo, lustige Begebenheiten zu filmen. Versuche Mond und Sterne einzufangen, mussten scheitern und die Fischwelt konnte nur auf dem Markt oder vor einem Aquarium erfasst werde.

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Beitrag Nr.: 25.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:31:43



Erstaunlich, wie präzise und leistungsstark die Objektive der Schmalfilmkameras waren.

Wenn man an Schmalfilmkameras Mängel suchen wollte, so fand man sie an einigen Stellen, seien es jene konstruktiv bedingter Art oder Fertigungsmängel. Eines jedoch konnte man an Bewunderung in jeder Hinsicht nicht absprechen, der Qualität von Vario-Objektiven. Ob motorisch und nur handverstellbar, die Linsen-Systeme waren in der Regel, selbst bei den billigeren Ausführungen, gut. Man übertraf sich schließlich auch noch bei der Einführung der Vario-Objektive mit Makro-Einstellung. Die hohe Lichtleistung von F 1:1,2 bei den XL Kameras führte regelrecht zu einem Wettlauf um die Gunst der Käufer, ohne dass es je bemerkt wurde. Leider waren die Vario-Objektive in ihrer Bauart, mit Reflexsucher-Einrichtung, kaum geeignet um System-Kameras anzubieten. Denn die einfachere Konstruktion mit angebautem Prisma für den Reflexsucher ermöglichte eine genaue Anpassung zur Filmebene innerhalb des Apparates während der Fließbandfertigung im Kamerawerk.
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Beitrag Nr.: 24.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:33:43



Ton-Aufnahmen mit Tonfilm-Kameras, ein teures Vergnügen.

Auch wenn alle namhaften Schmalfilmkamerahersteller die sogenannten Sound-Kameras im Programm führten, die Ausnutzung dieser Möglichkeit, den Ton Synchrone auf Film zu bannen, war ein teures Vergnügen. Zudem wurde es sinnvollerweise notwenig einen entsprechenden Sound-Projektor zu besitzen, um den dokumentarischen Effekt wirklich zu genießen. Ob sich und in wieweit dieser Kostenfaktor auf den Misserfolg des Systems von Schmalfilm-Kamera mit Ton ausgewirkt hat, ist heutzutage müßig zu ergründen. Fakt ist vielmehr, dass der Tontechnik, die immer ein Stiefkind des Schmalfilms im 8-mm-Format war, auch mit diesem Angebot den Durchbruch nicht schaffte, um eine Verlängerung des Schamfilm-Booms der 1970er Jahre zu erzielen. Andere Techniken standen schon in den Startlöchern, obwohl diese noch nicht dem Endverbraucher zugänglich waren. Dennoch, Tonfilmdokumente, sofern sie heute noch existieren, sind durchaus erhaltenswert, zumal es nicht annähernd soviele gab, wie es Stummfilmdokumente gibt.
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Beitrag Nr.: 23.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:41:43



Millionen von Schmalfilmmetern werden stiefmütterlich gelagert.

Wenn Filmboxen mit ihren 120 m Filmspulen noch im Schrank oder in einem Sideboard des heimischen Wohnzimmers liegen, haben diese meisten noch einen befriedigenden Lagerplatz. Schlechter ergeht des dem privat gedrehten Schmalfilm dann, wenn der Keller oder der berüchtigte Dachboden für drohende Endstation sorgt. Manchmal sind auch Schuhkartons oder Truhen beliebte Verstecke. Dennoch das sogenannte Raumklima ist all zu oft der größte Schädling für belichtetes Filmmaterial. Wechselnde Trockenheit, Feuchtigkeit und nicht zuletzt die Raumtemperatur ist maßgebend für den Erhalt einer Mindestqualität, der nunmehr über 30 Jahre alten Familiendokumente. Man könnte sich fragen: Wer geht schon mit Büchern so um ? Für einmalige Dokumente einer Familie sind es einfache Metallboxen, die da schon helfen. In der Not tun es auch Keks-Dosen. Die zeigten besserer Ergebnisse bei langjähriger Lagerung, als eine Kunststoffbox.
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Beitrag Nr.: 22.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:43



Ist das Sammeln nur des Sammlers Lust ?



Sammler sind eine eigenartige Spezies. Nicht das sie nur daran glauben, morgen ist nichts mehr zu haben, so wie es historisch betrachtet dem Homo sapiens sapiens nachgesagt wird. Nein, dem ist bei Weitem nicht so. Es gehört zur Natur der Sache, Respekt den Dingen zuzumessen. Ob von der Natur geschaffen, oder vom Menschen selbst. Es ist dabei vollkommen unwichtig, was gesammelt wird. Der Sammler bewertet sein Sammelgut und schenkt ihm eine besondere Hochachtung. So betrachtet könnte alles was wir als Kultur bezeichnen, einfach nur eine Ansammlung von Dingen sein. Täglich trachten wir danach, auf der Grundlage unseres angesammelten Wissens, Neues zu schaffen oder zu ergänzen. Sammlungen gehören zum Wesen unseres Seins. Eine Sammlung würdigt Vergangenes, um der Zukunft mit Wissen zu begegnen.

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Beitrag Nr.: 21.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:43



Eine weiße Wand ist keine Leinwand und doch wurde sie genutzt.

Wer kennt es nicht ? Im Kino sitzt man vor einer Leinwand, auf der der Film projiziert wird. Ein Erlebnis. Doch im heimischen Umfeld haben sich Leinwände für die Projektion eines Schmalfilms nur dann durchgesetzt, wenn der Vorführraum keine weiße oder beige Wandfläche zeigte. Nicht selten wurde ein Bild abgehängt, auch wenn sich schon eine Kontur des Rahmens gebildet hatte, die den bereits fälligen neuen Anstrich in Bälde forderte. Leinwände werden aus simplem Tuch gefertigt. Es gab aber auch hoch spezialisierte Leinwände mit perlenartiger Oberfläche, die das Licht um ein vielfaches reflektierten, womit der Eindruck der brillanten Bilder erzielt wurde. Leider und wie immer, so gab es auch hier Nachteile, nämlich, für jene Betrachter, die sich seitlich im Raum platziert sahen, hatten nichts von der höheren Reflexion, im Gegenteil, sie saßen oft im dunkleren Bereich der Logge.

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Beitrag Nr.: 20.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:52:43



Haben gute Amateurfilme im 8-mm Format einen hohen Bekanntheitsgrad verdient ?

Allein die 'Low-Budget' Filme der Amateure gaben es nicht her, auch teure Werbekampagnen zur Bekanntmachung zu schalten. Da waren eigentlich die Amateurfilm-Klubs und Regionalverbände für zuständig, eine wirklich gute Amateurproduktion zu promoten. Regelmäßige Filmfesttage werden auch heute noch abgehalten. So z.B. das bekannte Dresdner Kurzfilm-Festival ein Forum, wo auch Amateurfilmer ihre Arbeiten präsentieren können. Aber nicht nur hier ist es schwer, als Hobbyfilmer der großen Konkurrenz standzuhalten. Die Amateurfilmverbände von Deutschland sollten da - zwar etwas spät - dem künstlerisch gelungenen und technisch hochwertigen, Amateurfilmen vergangener Jahre, einen breiteren Bekanntheitsgrad verschaffen. Diese Werke haben es aus historischen Gründen schon verdient und gepflegt zu werden. Unser Appell: Zeigt sie der Jugend !

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Beitrag Nr.: 19.02.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. Februar 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:22:43



Ton und Bild vernünftig zu vereinen, ist nie richtig gelungen.

Die beiden grundverschiedenen Trägermaterialien, mit denn man versuchte, Bild und Ton auf Schmalfilm-Material zu vereinen, waren zwar in jenen Jahren ein Angebot, aber technisch betrachtet, eine weitere Notlösung. Viele Versuche, den Ton synchron auf das Bild zu zwingen, waren schon gescheitert, zumindest, wenn man Vergleiche aus der professionellen Kino-Welt heranzog. Hier, die Hochleistungs-Fotografie und dort die Stereo-Hi-Fi Qualitäten aus dem hoch entwickelten Musiksektor. All das wurde auch vom Zuschauer des Schmalfilms stets als Maßstab herangezogen. Dem Amateur standen immer nur lächerliche Bruchteile zur Verfügung. Zum Beispiel: Die Bildgröße reduziert auf ein noch scheinbar sinnvolles Minimum, der Ton auf Magnetstreifen die nicht einmal dem einfachsten Standard, dem der 'Music-Cassette', entsprachen. Wer es fertig brachte, da noch ein Vergnügen zu schaffen, Hochachtung !
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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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