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Archiv: Beiträge u. Berichte über April
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 30.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 09:22:11



Der Bildbetrachter, auch Editor genannt, ein Gerät ohne hohe technische Ansprüche.


Auch wenn Bildbetrachter bei fasst, allen Amateurfilmern zur Grundausrüstung gehören, damit die entwickelten Filme ohne Projektor gesichtet werden können, so stellen diese doch aus technischer Sicht, keine große Besonderheit dar. Ungeachtet der Tatsache, dass es auch hier anspruchsvolle Apparate gibt, wie die Sound-Editoren sind, so bieten die meisten Geräte doch nur eine einfache Lösung an, die der Projektion der Bilder eines Films auf einer Mattscheibe. Vom Prinzip her wird der Film über eine Filmbühne geführt, über der eine Lichtquelle - meist eine 6 V und 5 W Glühbirne - angebracht ist. Ein unterhalb der Filmbühne befindet sich ein Prisma, gelagert in einer drehbaren Hülse mit entsprechenden Durchbrüchen. Der mittels eines Kurbelantriebs durchgezogene Film wird über ein Spiegelsystem auf eine Mattscheibe projiziert. So kann jedes einzelne Bild des Filmes auf der Projektionsfläche - der Mattscheibe - betrachtet werden. Dies Rückwärtsprojektion ermöglicht dem Betrachter ein aufrecht stehendes Bild zu sehen. Die drehbare Hülse mit dem eingebauten Prisma wird durch ein mit Zähnen, die in der Perforation des Films eingreifen, ausgestattetes Rad angetrieben, wenn der Film über die Filmbühne läuft. So wird Bild für Bild durchleuchtet, ob vorwärts oder rückwärts laufend.
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Beitrag Nr.: 29.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:43:12



Das optische System, das Objektiv mit seinen Linsen, ist essenzieller Bestandteil einer Filmkamera.

Schon mit einer einfachen Lupe, die im Prinzip aus einer Linse besteht, wird es möglich, Gegenstände zu vergrößern oder zu verkleinern. Dies je nach Art der Linse, ob konkav oder konvex. In der Physik der Optik sind Linsen zu Systemen zusammensetzbar und somit berechenbar. Solche Linsenkombinationen, die von vielen Faktoren beeinflusst werden und nicht einfach zu konstruieren sind, ermöglichen Zusammenstellungen, die für optische Geräte gezielt ausgewählt werden. Auch Schmalfilmkameras haben solche komplexen Linsen-Systeme in der Art, der Vario-Objektive. Dabei gilt es, durch eine mechanisch erzeugte Brennweitenverstellung, dem Zoomvorgang, die Bildschärfe stets auch der Filmbühne im Apparat zu belassen und gleichzeitig das abgebildete Objekt so zu erfassen, dass es über den gesamten Weg der Brennweitenverstellung keine Verzerrung oder Unschärfe abbildet. Nicht selten muss, um diese Bedingungen zu erfüllen, eine Tiefenschärfe-Linsesatz, bei langer Brennweite, also dem Telebereich, das abzubildende Objekt mit einem Entfernungsmesser eingemessen werden, um die ermittelte Entfernung danach einzurichten.

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Beitrag Nr.: 28.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:37:12



Wie definierte sich der Super 8 Schmalfilm.

Was die Qualität der Produkte betrifft, so muss bestätigt werden, dass das Filmmaterial eines Super 8 Films die Qualitätsnote 'GUT' bis 'SEHR GUT' immer hatte. Hatte, deshalb, weil die meisten Filmtypen die für das Super 8 Format auf dem Markt waren, nicht mehr erhältlich sind. Die beiden führenden Hersteller der Welt, die diesem Filmformat eine Prägung gegeben haben, waren Kodak aus den USA und Fuji aus Japan. Die lichtempfindlichen Schichten dieser Umkehrfilme überzeugten nicht nur das breite Amateur-Publikum, nein, auch die Fachleute des Metiers waren sich einig in ihrem Urteil. Leider sind die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Film-Typen nach dem Einbruch der Nachfrage zwischenzeitlich abgebaut worden, sodass heute nur noch Super 8 Film-Material zu haben ist, welches zwar im einem Cartridge, aber einem anderen Film-Typen-Standard entspricht, als der ursprünglich vorgesehene. Mit der Folge, dass Belichtungsmesser und Farbspektren von Filtern neu justiert werden müssen, will man ein stimmiges Bild in Farbe oder S/W erhalten.
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Beitrag Nr.: 27.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:52:12



Die Junior-Schmalfilmkameras aus Italien oder Hongkomg, ideal für Film-Experimente.


Bevor richtig der Boom der Amateurfilmer begann, was so um 1967 einsetzte, fertigten nicht nur die deutschen, japanischen und US-amerikanischen Firmen diese Kameras, nein, es gab noch französische, österreichische und schweizerische Hersteller mit großen Namen. Doch all diese Firmen fertigten Apparate hoher Präzision und Qualität. Dennoch so manchem experimentierfreudigen Amateur fehlten oft die Mittel, seine teuer erworbene Schmalfilmkamera für ungewöhnliche Filmaufnahmen zu opfern. Soll heißen, der Einsatz für ein paar Sequenzen Film stand nicht im Einklang, mit den finanziellen Risiken einen Apparat zu verlieren. Oft galt es als ein Traum, Filmszenen, schwebend in der Luft auf Haus und Hof zu bekommen. Oder eine rasante Eisenbahnfahrt, bei der die Kamera die Räder des Waggons aufnahm. Oder, die dampfenden Lok über die Schwellen und somit über den Zuschauer hinweg fegte. Junior-Kameras waren dann die Lösung. Einfach gebaute und anspruchslose Apparate, die aber durchaus Bilder solcher Risiko behafteten Szenen auf den Film brachten. Apparate aus Hongkong und Italien waren bekannt dafür, weil deren Anschaffungspreis so niedrig war, dass ein eventueller Verlust kein Problem darstellte.
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Beitrag Nr.: 26.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:22:32



Auch Super 8 unterwarf sich einer Vereinheitlichung in Sache Film-Abmessung.

Im Oktober Jahr 1964 wurde von Kodak (USA) das Super 8 Format vorgestellt, welches in den darauf folgenden Jahren, dem Amateur-Schmalfilm mit seiner Filmstreifenbreite von 8mm einen Durchbruch bescherte, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war. Dennoch Kodak hielt die Patentrechte und vergab nur wenige Lizenzen, was Film-Material und Cartridge, also die Kassette, betraf. Dennoch unterzog sich Kodak, gemeinsam mit den Herstellern für Schmalfilmkameras einer, von der SMPTE vorgelegten Vereinbarung zu Vereinheitlichung der technisch bedingten Abmessungen des Filmstreifens für das Super 8 Format. Darin wurde definiert, die Breite des Films, die Abmessung der Filmperforation und seine Lage auf dem Film. Die wichtigsten Merkmale, damit der Film nicht nur in den Kameras die richtige Lage erhielt, sondern auch in allen nach 1965 hergestellten Projektoren vorführbar wurde, den auch das von der Firma Fuji (Japan) parallel zum Super 8 entwickelte Single 8 hielt sich an diese Vorgaben der SMPTE, (eng.) Society of Motion Picture and Television Engineers, über die Filmstreifenabmessung.

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Beitrag Nr.: 25.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:48:32



Filmeinfädeln in einen Schmalfilmprojektor, ist weitgehend automatisiert.

In den Anfängen der Laufbildprojektion war es stets ein schwieriges Unterfangen, den Film am Projektor einzulegen. Mit der fortschreitenden Technisierung wurde das Problem auch für den Laien gelöst, sodass mehrheitlich Projektoren bein den nach 1956 gefertigten Apparaten, eine komplizierte manuelle Einfädelung entfällt. Über 2 laufende Zahnräder und einem geeigneten Filmführungskanal wird der Film vor die Filmbühne und schließlich zur leeren Filmspule geführt. Nachdem Kunststoffteile auch im Projektorbau Eingang fanden, sind auch die erforderlichen Filmspulen mit Filmfangeigenschaften Standard. Seither gilt nur noch den Filmstreifen, sofern er richtig herum auf seiner Filmspule liegt, im vorgesehenen Schlitz am eingeschalteten Projektor einzuführen und abzuwarten, bis der Filmfang in der Leer-Spule gegriffen hat. Beim Einfädeln des Filmes ist folgendes zu beachte: Der Filmstreifen muss die Perforations-Löcher auf der dem Bediener zugewandten Seite haben und sich kopfüber das Bild vor dem Filmfenster, der Filmbühne zeigen. Nur zwischen Normal 8 und Super 8 Film-Formaten ist noch zu unterscheiden, denn die Filmbühnen haben unterschiedlichen Abmessungen und die Transportrollen im Projektor eine andere Verzahung. Die beste Lösung bieten hierbei die sogenannten Dual-Projektoren.
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Beitrag Nr.: 24.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 08:50:32



Mit fortschreitender Alterung des Filmmaterials verkürzt sich der Streifen.

Eigentlich gilt auf dieser Welt, das nichts unendlich beständig ist. Im übertragenen Sinnen gilt das auch für unsere geliebten Filmstreifen. Denn bedingt durch ihre Länge, ist es möglich den alterungsbedingten Schrumpfungsvorgang ohne große Hilfsmittel wahrzunehmen. Der Maßstab der dieser Maßeinheit zugrunde liegt, wäre das vergleichende Ergebnis zwischen einem neuen 8mm Schmalfilms und dem gealterten, geschrumpften Film-Material. Die metrische Länge definiert sich an der Anzahl der Perforationen, die jeweils für die Anzahl der Bilder steht. So weiß man, dass bei Neumaterial 100 Bilder, gleich 100 Perforationen, die Länge von 423,42 mm = 0,4234 Meter Filmlänge haben sollte, wobei eine Toleranz von 0,43 mm +/- erlaubt ist. Wird dieses Maß um ein nennenswerten Betrag durch besagte Alterung und somit durch Schrumpfung verkürzt, fehlen genaugenommen am Ende eines solchen Streifens Bilder auf der Zeitschiene. So manchem Projektorgreifer gelingt es nicht diese Verkürzungen zu tolerieren, sodass nicht selten Bilder übersprungen werden. Mehr noch, wenn der Film durch Überlagerung spröde wurde und die Flexibilität des Trägermaterials nachgelassen hat, verstärkt sich der Effekt und Bilder gehen verloren. Schließlich bleiben am Ende des Films mehrere Sekunden auf der Strecke.
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Beitrag Nr.: 23.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:54:32




Die gezielte Pflege von Schmalfilmkameras ist nur gelegentlich erforderlich, wenn überhaupt.

Wie bei den meisten Geräten und Apparaten, die der Handel dem Endverbraucher anbietet, dazu gehören auch Schmalfilmkameras, sind Pflegevorschriften so gut wie nicht vorhanden. Natürlich heißt dies nicht, dass eine Schmalfilmkamera einfach so auf dem Gartentische liegen bleiben sollte, wenn ein sommerlicher Wolkenbruch über das Land zieht. Wasser und Staub sind für optische Geräte ein wirklich heikles Thema. Auch hohe Feuchtigkeit am Lagerplatz, sei es in der Truhe auf dem Dachboden oder der Schrank im Kellergewölbe, dort setzt diese schwankende Atmosphäre dem Apparat zu. Schimmelpilze und die der Schmierung dienenden Fette die langsam verharzen, wirken negativ auf den Langzeitzustand des Apparates, auch dann wenn man es ihm nicht sofort ansieht. Dennoch eine regelmäßige Pflege der Schmalfilmkamera muss nicht vorgenommen werden. Ja, da gibt es Aussagen, die behaupten, dass nach mehrer belichtetem Filmen die Laufflächen der Filmbühne erneuert werden sollten. Und das alle Jahre ein Tropfen Öl nicht schaden würde. Aussagen, die an sich nicht falsch sind, doch genau genommen, es braucht es nicht.
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Beitrag Nr.: 22.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 07:51:32



Wo ist der Unterschied zwischen Single 8 und Super 8 ?

Wenn doch die Single 8 und Super 8 Film problemlos mit jedem Projektor vorgeführt werden können, der nach 1965 hergestellt wurde, so lag dies daran, dass beide Filmstreifen gleiche Filmbreite und die gleiche Filmperforation für den Transport aufweisen. Damit sind aber auch schon die Gemeinsamkeiten beschrieben. Das äußere unverkennbare Merkmal der jeweiligen Formate erkennt man leicht an ihren Film-Kassetten. Die eine länglich und schmal, die andere fasst quadratisch und daumendick. Single 8 führt den Film von einer Rolle auf eine darunterliegende, und im Super 8 Format, liegen beide Filmrollen auf einer Achse. Durch diesen Umstand müssen auch die Kameras konstruktiv für eines der Formate ausgelegt sein. Das heißt, die Kameras belichten nur jeweils das vorgesehene Filmformat. Schließlich gibt es noch die Hersteller-Problematik. Fuji aus Japan führt das Single 8 Format ein und beherrschte den asiatischen Markt, während Kodak aus den USA, das Super 8 Format in der westlichen Hemisphäre dominierend vertrieb.
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Beitrag Nr.: 21.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 18:01:42



Der Trickfilm, ein schwieriges Arbeitsfeld des Schmalfilmers.

Trickfilme, die von Schmalfilmern hergestellt werden, kann man in 2 Kategorien einordnen. Die 1., die leichter herzustellende Kategorie, ist jene, die sich mit den Mitteln der Kamera ohne Extras erstellen lassen. Zum Beispiel durch zurückdrehen des Films und dann der nochmaligen Belichtung an gleicher Stelle des Streifens. Vorbild wären Szenen mit Zwillingen oder Doppelgänger, diese aber dargestellt von einer und der gleichen Person. Dazu muss ein Linkes und ein rechtes Bild erstellt werden, das dann bei einer Projektion gleichzeitig sichtbar wird, wenn die Personen zusammen erscheinen sollen. Zur 2. Kategorie, die um ein Vielfälliges schwieriger herzustellen ist, handelt sich um den sogenannten Zeichentrickfilm. Hierzu müssen die Bilder oder Figuren einzeln fotografiert werden und nur geringfügige Veränderungen erfahren. Dieser kleine Unterschied ist wirklich nur mit großen Aufwand zu erreichen, der Geduld und Können abverlangt. Typische Motive solcher Arbeiten sind Film-Titel und Zeichentrick-Szenen, oder Einzelbildaufnahmen von Puppen und Knetmasse-Figuren.


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