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Archiv: Beiträge u. Berichte über April
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 10.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:54:02



Film-Klebepressen, zwei Erfindungen halfen beim Schneiden von Filmen.

Film mussten seit je her geschnitten werden, da gedrehte Szenen, einmal im Kasten nicht mehr verändert werden konnten. Bei unzufrieden stellenden Szenen half sich der Regisseur, indem er mehrere Male die gleiche Szene drehen ließ. Aus dem so vorliegenden Material, z.B. 'Wintersturm 23, Klappe die 5.' wurden Filme geschnitten, um die gewünschte Handlung mit den besten Szenen zu erhalten. Der Cutter, den es auch beim Schmalfilm gab, bediente sich am Schneidetisch einer Klebepresse, wenn der Film auf Acetat-Basis war. Der Kitt, auf Aceton-Basis, löste das Filmmaterial, an entsprechend vorbereiteter Stelle des Filmes und erreichte eine fachgerechte, dauerhafte Verbindung. Filme auf Polyester-Basis konnten so nicht mehr verbunden werden, womit die 2. Erfindung, die Film-Klebe-Vorrichtung eingesetzt werden musste. Mittels eines durchsichtigen Klebebands werde damit ohne Überlappungen, die beiden Streifenenden verbunden. Welche Art, nun die dauerhafteste war bzw. sein wird, da streiten sich die Leute, heute noch !
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Beitrag Nr.: 09.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:47:12



Stative, die besten Helfer des Hobbyfilmers.

Auch wenn die meisten Schmalfilmkameras mit einem Handgriff versehen sind und all zu oft das Stativgewinde von 1/4 Zoll, ungünstig angebracht war, so ist doch der ruhige Film mit einem Stativ gedreht worden. Ein Labsaal für das Auge.Nun, man könnte meinen, das die leicht träge Szenenführung, früherer Zeiten, mit der heutigen Überzeugung, das schnelle Szene Dynamik in die Handlung bringen, nicht mehr en vogue sind. Das erfunden Schwebe-Stativ mit Kamera, auch Steadicam genannt, erlaubt auch am Mann gedrehte Szenen ruhig zu halten. Dennoch, das Einbein-Stativ war früher der treuste Begleiter des Amateurs. Dann kam das klassische Dreibein-Stativ mit verstellbaren Fußlängen zu Einsatz. Das Auto-Stativ, welches mit einem Saugnapf an der Fensterscheibe eines Fahrzeuges befestigt wurde, ermöglichte elegante Querfahrt-Szenen und Schulter- bzw. Brust-Stützen ersetzen das Stativ bei manch schnell geschossener Nahaufnahme in Telebereich.
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Beitrag Nr.: 08.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:23:12



Lohnt es sich Video-Apparate für Amateure der ersten Generationen zu sammeln ? Ja !

Immer wieder werden dem Museum Apparate als Spende angeboten, die eigentlich schon der Video-Welt angehören. Doch viele Amateure sahen sich nach dem Systemwechsel von Schmalfilm auf analoge Video-Technik verführt dort einzusteigen. Bedingt durch den rasenden Erfolg, gepaart mit einer sehr schnellen Abfolge von Modellen, die tatsächlich von Jahr zu Jahr beeindruckende Sprünge in der Entwicklung zeigten, ließ gleichermaßen die 1. und 2. Generation von Video-Apparaten schnell zum 'Alten Eisen' werden. Nur die hohen Anschaffungskosten begründeten sehr häufig ein einmottet. Die Zeit ist aber gekommen, diese nun doch zu Entsorgen oder mit ein wenig Wehmut im Herz, einem Museum zu spenden. Leider, und das muss gesagt sein, haben die meisten Apparate die langen Lagerungszeiten nicht gut überstanden, wenn nicht schon vorher die ersten Fertigungsfehler zur Aufgabe des Hobbys führten. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzten manchem elektronischen Bauteil zu, sodass die Video-Geräte oft nicht mehr, durch Alterung, so funktionieren, wie sie es tun sollten.
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Beitrag Nr.: 07.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:03:12



Die Sammelwut geht um. Aber wie ?

Noch nie wurden so viele Sammlungen, welcher Art auch immer, in privater Hand geführt. Es werden nicht nur sogenannte Kunstwerke gesammelt, nein, es werden alle möglichen Gegenstände und Artefakt gesammelt. Von der Briefmarke, ein Klassiker der Sammler, angefangen, bis hin zum Schlumpf, den modernern Zinnsoldaten. Jeder Sammler, ob es eine Porzellan- oder Tret-Autos-Sammlung ist, trachtet danach, die allerletzten, der fehlenden Modelle aufzuspüren und einzubringen, in das neue Heim der Gegenstände. Da gibt es fasst vollständige Sammlungen einer Gattung, aber auch Sammlungen, die aufgrund ihrer Vielfältigkeit im Chaos zu ersticken drohen. Da gibt es Sammlungen, die unbeachtet und verlassen im Lager liegen und verstauben. Auch solche, die gespendet wurden und von der örtlichen Kommune betreut sind. In luxuriösen Ausstellungsräumen sich präsentieren und solche, die dem Fernsehzuschauer nahegebracht werden. Kleine und große Sammlungen, angefangenen und nie endenwollende. Doch vor allem: Alle Sammlungen müssen reifen dürfen, und das dauert !

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Beitrag Nr.: 06.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:03:12



Die Frage der Fragen !

Ja, keiner weis es und doch meinten viele, sie wüsten es. Wer stellte die Objektive für Schmalfilmkameras her ? Nun, die ersten Apparate, die den 8-mm Schmalfilm belichteten, waren eindeutig mit Objektiven besetzt, deren Herkunft sichtbar eingraviert war. Es war die Zeit, in der ein Objektiv, welcher Art auch immer, Bewunderung erzeugte. Carl Zeiss, Rodenstock, Schneider Kreuznach, Angenieux, Kern Palliard, um nur einige zu nennen belieferten die großen, namenhaften Hersteller von Schmalfilmkameras mit Federwerk. Später, als Super 8 den Markt aufrollte und in Japan die Hersteller durch hohe Präzision und Qualität überzeugten, wurde es üblich, das jeder Anbieter von Schmalfilmkameras, seinen Apparaten Objektive mit einem eigenen Namen versah. Die gewählten Wortschöpfungen als eigener Markenname auch oft registriert, verrieten nur selten den eigentlichen Hersteller. Rokkor von Minolta machte schon etwas her, die Objektive von Canon standen nicht im Hintergrund, Bauer/Deutschland mit Produktionsstätten in Malaysia überzeugte mit Neovaron. Und dennoch, keiner wusste so richtig über deren Provenienz.

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Beitrag Nr.: 05.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:04:12



Im Wandel der Zeit, der große Sprung von link nach rechts.

Bis zur Einführung des Super 8 Formats bei Schmalfilmkameras wurde bei den meisten Apparaten der Film links am Kameragehäuse eingelegt. Natürlich gab es die Ausnahme, wenn man die zwischen 1945 bis 1965 gebauten Apparaten von der Zeiss Ikon AG als solche ansieht. Auf der linken Seite eines Kamerakörpers war stets eine Klappe um Zugang in den Film- oder auch im wahrsten Sinne des Wortes, dem Kamera-Raum zu erhalten, damit dort die Doppel-8-Filmrolle, mit 16 mm breiten Filmstreifen, eingelegen werden können. Einige Hersteller führten Magazine für den Rollfilm ein: z.B. Agfa Reflex, Pentaflex 8, Nizo. Hinterlader wurden dadurch auch möglich, bleiben aber auch eine Seltenheit. Erst mit der Einführung des Super-8-Formates änderte sich grundsätzlich der Kameraaufbau und mit diesem, die Lage des Film-Raumes. Die meisten Apparate wiesen daher rechts am Kamerakörper die Filmklappe für die Film-Kassette auf. Nur Bauer und Cosina boten Modelle für Cartridges in einer Bauweise an, die man diesbezüglich als Hinterlader bezeichnet.

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Beitrag Nr.: 04.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:34:22



Die Verwirrung mit Zeichen, Symbolen und Bedienungsanleitungen.

Manchmal ist es verwirrend die Aufschriften, Zeichen und Symbole auf Schmalfilmkameras zu verstehen. Natürlich bedurfte es keiner akademischen Titel um, wenn nur in Englisch aufgeduckt wurde, verwirrender wurde es, wenn 'denglisch' als Kombination von deutscher und englischer Sprache auftrat, um alles so zu verstehen, wie es ursprünglich gemeint war. Zudem kam hinzu, dass bei so manchen Apparaten, die mitgelieferte Bedienungsanleitung nicht besser abgefasst war. Die asiatischen Anleitungen waren Spitzenreiter lustiger Übersetzungen. Europäische Hersteller legten Heftchen dem Original bei, die zwar verständlicher waren, doch wer konnte schon beurteilen, wie deren Übersetzung in eine asiatische Sprache vom dortigen Bürger verstanden wurde. Also keine Überheblichkeit, schließlich haben wir alle verstanden, was gemeint war und die Schmalfilmkameras liefen einwandfrei.

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Beitrag Nr.: 03.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:41:24



Eine fusselige Angelegenheit.


Wer Schmalfilm-Material mit einem Projektor versucht zu schneiden, hat schon verloren. Nicht nur, dass dieses Unterfangen schwierig ist, nein es ist auch filmzerstörend. Durch beides, die Hitze des Projektors und feinste Fussel in der Luft von Kleidung und Teppichen, entsteht ein schädliches Gemisch an Fremdkörpern vor der Filmbühne des Projektors, mit der Folge übler Kratzerbildung auf dem Film. Ergebnis, eine wirklich unschöne und nicht reparierbare Verletzung des Originals. Da hilft meist doch der geeignete Bildbetrachter, auch Editor genannt. Mit diesen Geräten lassen sich Filme bestens schneiden und zusammenstellen. Selbst motorgetrieben Filmbetrachter, womöglich noch mit Tonteil, machen dem Cutter das Leben einfach. Was nicht heißen soll, vor Arbeitsbeginn gründlich das Atelier zu reinigen und für mind. 3 Stunden die verbliebenen Schmutzpartikel aus der Luft sich senken zu lassen. Sonst würde es wieder eine fusselige Angelegenheit werden.

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Beitrag Nr.: 02.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:50:24



Wirklichkeiten oder nur flimmerfreie Bilder ? Eine offen Frage für die Zukunft.

Unsere heutigen Ansprüche an Bildereigenschaften, wie Farbe, Tiefenschärfe und eine flimmerfreie Darstellung bei hoher Auflösung, übertreffen bei Weitem das, was vor 100 Jahren noch aufregende Wirkung dem Betrachter beweglicher Bilder brachte. Ja, es gab sie schon, die Kino-Filme vor 100 Jahren. Die Bilder waren in schwarz/weiß, die Figuren zappelten, die Auflösung bescheiden, das Flimmern charakteristisch. Es würde heute nur der Inhalt von Bedeutung sein, also die Historie die die Bilder vermitteln sollen. Sicher, beide Welten haben ihre Bedeutung, doch darf es hier gesagt sein, die heutigen Bilder, hergestellt auf elektronische Weise, wirken allzu oft unpersönliche und ohne Charme. Die ständige Manipulation am Dargestellten, seien es Personen oder andere sich bewegende Szenarien, werden zunehmend von der Wirklichkeit entfremdet. Sie rauben dem Zuschauer die Verlässlichkeit auf Vorstellung. Der wirkliche Vorgang, der gezeigt werden soll, erscheint zu weilen schon als irreal. Muss das sein ?
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Beitrag Nr.: 01.04.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   01. April 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:10:24



Schon einmal, vor 10 Jahren, wurde angezeigt, dass die C 107 XL nun endlich auch als Video Kamera genutzt werden kann.


Nun wird bekannt, dass es deutschen Erfindern gelungen ist in einem Super 8 Cartridge großen Kästchen die gesamte Elektronik, einschließlich AKKU und Speicherkarte für das Video-Format AVI unterzubringen. Damit wird es möglich, alte Super 8 Kameras zu beleben, denn das System funktioniert gleichermaßen in jeder Super 8 Kamera. Der Clou, die gesamte Optik, dass wertvollste an einer Schmalfilmkamera wird genutzt, einschließlich Makro-Einrichtung. Die Leistung der Speicherkarte reicht für 3 Minuten Aufnahmezeit. Danach wird die Speicherkarte ausgetauscht. Zur Wiedergabe der Aufnahmen genügt ein herkömmlicher PC mit Video-Grabber oder Fernseher mit entsprechendem Adapter. Der Hersteller gibt bekannt, dass die gemachten Aufnahmen in brillanter Qualität, auf dem Niveau aus Charlie Chaplins Zeiten, in s/w erscheinen, womit Spaß bei jeder Vorführung gesichert wird. Die für Farbaufnahmen geeignete Elektronik ist auf dem besten Weg, in zukünftige Cartridges eingebaut zu werden. Ab April, April steht das System in Deutschland zur Verfügung.

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