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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 31.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:03:34



Zum 1. Quartalsende 2017, in eigener Sache.

Seit geraumer Zeit haben wir auf unserem 'Tages Ticker' die Link-Funktion der hervorgehobenen Begriffe eingeführt. Die in blau und kursiv gehaltene Wörter können durch Anklicken auf weitere sappam-Seiten führen, wie es z. B. mehrere B e i t ä g e zur Schmalfilmtechnik, Bilderstrecken in unserer G a l e r i e oder Stichworte im G l o s s a r sind. Kurzum, dieser erweitertet Dienst erleichtert unseren Besuchern, sich mit den wichtigsten Begriffen aus der Welt des Schmalfilmhobbys auseinanderzusetzen. Des Weiteren müssen wir bekennen, dass es uns bisher nicht gelungen ist, einen PHP 5 Programmierfachmann zu finden, der bereit wäre, als aktiver Teilnehmern im sappam-Team, unsere Web-Sites auf diesen mittlerweile gängigeren Programmcode umzuschreiben. In erster Linien stünde hier eine Anpassung der vielfältigen Suchfunktionen an, die von PHP 4 auf PHP 5 migriert werden müssten. Es handelt sich dabei lediglich um 3 Grundkonzepte, die umgeschrieben werden müssten. Ausserdem müssen wir gestehen, dass unsere Bemühungen geeignete Ausstellungsräume zu finden bzw. herzurichten ins Stocken geraten sind, was nicht nur an den erforderlichen Baumaßnahmen und Auflagen für Gebäude mit öffentlichem Zugang lag. Im ersten Quartal 2017 sind an die 30 hervorragende Objekte bei uns eingegangen. Dies bedeutet ein geringer Rückgang an Eingängen, verglichen mit dem 1. Quartal 2016. Aufgrund der hochgradigen Vervollständigung unserer Sammlung in der Abteilung Schmalfilmkameras ist so ein Rückgang nicht verwunderlich, mehr noch, weil in Deutschland die vormals auf den Markt gekommenen Apparate bereits zu 82 % vertreten sind. Dieser Umstand sollte jedoch keinen Spender und Museums-Freund davon abhalten seine gepflegten und treuen Begleiter, die Schmalfilmkameras, dem sappam doch noch eines Tages in Obhut zu geben.


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Beitrag Nr.: 30.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:09:05



Warum sind Schmalfilmprojektoren heute noch sehr begehrt ?

Eigentlich hat ja der Amateurschmalfilm heutzutage keine Zukunft mehr, und doch zeigt sich immer wieder, dass Schmalfilmprojektoren, die im Internet auf Online-Auktionen und im Second Hand Handel bzw. auf Trödelmärkten angeboten werden, durchaus noch Interessenten finden. Vielleicht mag es daran liegen, dass diese Apparate die Letzten sind, deren Nutzung - sofern noch funktionsfähig - sinnvoll erscheint. Dies gilt natürlich nur, dann, wenn der Apparat noch ein intaktes Leuchtmittel und nicht ausgeleierte Antriebsriemen aufweist. Da dies Eigenschaften allerdings nur durch die Aussage des Anbieters im Vertrauen glaubhaft gemacht werden, zumal in den meisten Fällen eine Vorführung unmöglich ist, ist nicht selten die Überraschung groß, das hier und da doch so einiges am Projektor dem Alterungsprozess zum Opfer viel. Wer allerdings das Glück hat, einen funktionstüchtigen Projektor zu erwerben, dem wird es gelingen, die alten Filme aus dem Nachlass seiner Vorfahren genießen zu können. Selbstverständlich sind in Sache Bequemlichkeit bei der Bedienung des Projektors sowie der Beurteilung über Bildqualität Abstiche zu machen, denn nur mit einer Fernbedienung lassen sich die Dinge, die vor 30 Jahren die Menschen begeisterten, noch nicht steuern. Hier muss richtig Hand angelegt werden, ja, es sind Sitzungen angesagt, echte Events. Solche Vorführungen waren früher und sind es heute noch ein Ereignis. Weil es schon unsere Vorfahren so berichteten, bleibt es spannend. Daran wird es auch liegen, dass heute ein Projektor einen höheren Verkaufswert hat als jede, noch so hochpräzise, technisch ausgereifte Amateurschmalfilmkamera aufweist.


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Beitrag Nr.: 29.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:15:23



Eumig in Österreich, war einmal für Schmalfilmer ein bedeutender Name !

Schon vor den Boom-Jahren der 1970er Jahren war 'Eumig' ein Begriff für den Schmalfilmer, aber in diesen Jahren um so mehr, da die Projektoren aus dem Hause Eumig für den Filmamateur einen sehr guten Ruf genossen. Wer über einen Eumig-Projektor verfügte, konnte schon in der Amateur-Szene mitreden. Und dennoch, der vormals größte Schmalfilmprojektorhersteller der Welt verzettelte sich in der letzten Hälfte der 1970er Jahre, derartig, dass ein Entkommen aus der Misere nicht mehr aufzuhalten war. Es war nicht nur das absehbare Ende des Amateurschmalfilmbooms schuld am Umstand, nein, auch die vertraglichen Lieferbedingungen mit mehreren Unternehmen, die letztlich Eumig eingegangen war, die der Firma stark zusetzten. Da sei nur an den Flop mit Polaroid erinnert. Oder die Kostenproblematik mit Quelle, bezogen auf die enorme Zahl der zu liefernden Revue-Projektoren, die von EUMIG kamen. Letztlich kann nicht das Engagement mit Bolex vergessen werden, welches ebenfalls zum Desaster wurde. Auf dem Gebiet der bereits aufkommenden Video-Technik, hier in Partnerschaft mit Grundig arbeitend, konnte kein rettender Weg aus der verfahrenen Situation gefunden werden. Und dennoch, vielen Schmalfilmfreunden bleiben einige Eumig-Erzeugnisse in guter Erinnerung. Weniger die Schmalfilmkameras waren es, wenn man von dem legendären Apparat mit Namen 'Nautica' absieht. Eine Kamera die ohne besondere Schutzvorrichtung bis in Tiefen der maximale Lichtgrenze, problemlos abtauchen konnte und von dort hervorragende Unterwasserbilder lieferte. Eumig war nicht der einzige Betrieb, trotz gutem Namen, der nach und nach seine Produktion aufgeben musste, weil sich die Welt der bewegten Bilder, durch die aufkommende elektronische Bilderfassung, unaufhaltsam veränderte.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 15.02.2015
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Beitrag Nr.: 28.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:56:27



Über den Wert einer Ware und hier, den einer Schmalfilmkamera.

Der Wert einer Ware, eines Gegenstandes und somit auch der eines Objektes richtet sich in der kapitalistisch ausgerichteten Welt nach seinem Nutzungspotenzial. Dies ist natürlich eine stark verallgemeinerte Aussage, dessen was Karl Marx in seinen 3 Bänden 'Das Kapital, über den Wert eines Gegenstandes u. A. aussagte. Und doch empfinden wir eine gewisse Wahrheit darin, wenn die Wertigkeit einer Schmalfilmkamera genauer betrachtet wird. Durch den simplen Umstand, dass Wesentliches, nämlich der Film für eine Amateurfilmkamera nur noch schwer zu bekommen ist, vermindert sich zugleich der Wert der Filmkamera, auch dann, wenn die Produktionskosten zuvor einmal sehr hoch gewesen sein sollten. Soll heißen: Wenn die Nutzung eines Gegenstands nicht mehr sinnvoll erscheint, schon deshalb, weil die angewandte Technik den Ansprüchen der Zeit nicht mehr entspricht, so wird der Wert des betrachteten Gegenstandes gegen Null gehandelt. Der Kreislauf ist einfach zu verstehen: Filmkamera ist vorhanden, wird aber nicht mehr genutzt, daher werden keine Filme mehr benötigt, die Filmproduktion wird gedrosselt, die Filme werden teurer, letztlich kauft keiner mehr die Filme. Fazit: Die Filmkamera wird nicht mehr eingesetzt, ihr Wert geht zurück, bis auf Null. Museen haben bei so einer eingetretenen Rotation technischer Objekte eine besondere Aufgabe. Sie bewahren die nun als nutzlos erklärten Objekte und stellen diese dann, möglichst vereint, einem interessierten Publikum zu Anschauungszwecken zur Verfügung. Hier wird dann die Leistung derjenigen die sie einmal hergestellt haben gewürdigt und die der Nutzer bewundert. Die vernehmlichen Wertigkeiten sind hierbei unbedeutend, auch wenn immer wieder ein Dissens auftritt, nämlich den Wert eines Gegenstandes bemessen zu wollen, nach Alter, Zustand und Seltenheitsgrad. Ungeachtet der Begierde von Sammlern, die danach trachten alles möglichst an einen Sammelplatz zu bekommen, wird jeder Wert ideell. Nur so versteht sich dann noch der Schätzwert, auch der einer Amateurfilmkamera. Wie auch immer: Diese Gegenstände sind meist nur gealtert und haben daher faktisch ihren Nutzwert verloren.

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Beitrag Nr.: 27.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:04:25



Gehören heutzutage die schwarzen Camcorder schon zum alten Eisen ?

Dass die Menschheit viele Jahrhunderte brauchte, um bewegte Bilder auf eine Projektionswand zu werfen, wird heutzutage kam mehr realisiert. Es gilt als selbstverständlich ein Videoclip in höchster Qualität innerhalb von Sekunden aufzunehmen, unmittelbar danach wiederzugeben und schließlich, wenn es sein soll, zu verschicken. Die Geräte, die so etwas vermögen, sind kaum größer als 2 Zigarettenschachteln, da kommt selbst ein Camcorder aus den 1990er Jahren, schon wie ein Dinosaurier der Videotechnik daher. Ganz zu schweigen, käme man mit einer Schmalfilmkamera an, die knapp 10 Jahre früher hergestellt wurde. Bewegte Bilder genießen heute mehr den je, große Sympathie und die Apparate die es vermögen herzustellen, werden immer kleiner. So kommt man auch schnell zum Schluss, dass Camcorder der 1990er Jahre und jenen die bis in die Jahre 2010 hinein mit noch mehr Hochleistungstechnik gebaut wurden, bald nicht mehr verwendet werden. Eine anspruchsvolle Magnetbandmechanik oder die ihr nachfolgende Technik mit den miniDVD-Laufwerken sind weitgehend überholt. Ja es gibt nicht einmal mehr die passenden Magnetbänder u. Speichermedien im Fachgeschäft. Video-Bänder seien es jene in VHS C, S VHS C oder Video-8 Kassetten, Bänder in Metall oder HQ Qualität, überall Fehlanzeige. Nur noch als Sonderposten oder gebrauchte Ware bietet der Markt an. MiniDVDs für Camcorder sind vom Markt so gut wie verschwunden. Abgesehen von so manchen AKKU-Typen, essenziell für jeden Camcorder. All diese Apparate verlieren an Wert und werden unbrauchbar, auch wenn sie noch so gepflegt im heimischen Schrank lagen. Die Welt der Bilder dreht sich immer schneller. Das ist nun einmal die Tatsache !


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 27.01.2015
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Beitrag Nr.: 26.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:29:25



Über die merkwürdig anmutende Selfie-Welle.

Wer hätte das vor 30 Jahren gedacht, mit den kleinen Apparaten von heute, ja schon vor 10 Jahren Laufbilder zu drehen und gleich unmittelbar danach abspielen zu können. 2002 bot man schon Apparate - z. B. Sanyo xacti CC 65 - an, die über einen kleinen Monitor verfügten, drehbar um 180°, sodass es möglich wurde, Selbstbildnisse ähnlich der Porträts in der Malerei, zu drehen, den sogenannten 'Selfies'. In den 1970er Jahren, der Hochzeit des Schmalfilmbooms, kamen monatlich Tausende Filme in die Filmentwicklungslabors. Die Resultate zeigten nur in den seltensten Fällen den Familienvater und zugleich Regisseur, auf den Filmstreifen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn einer aus der Familie nie zu sehen war, es war nämlich der Kameramann. Nach 2014 wurde die Selfie-Stange, ein Apparatehalter mit Verlängerung, zu einem der beliebtesten Zubehöre für Menschen auf Reisen. Nun konnten auch die Standorte besser ins Bild gerückt werden. Und doch, Selfies sind nicht nur eine modische Erscheinung, sie geben dem Individuum die Möglichkeit, um seiner selbst Willen, ein Bild von sich zu verbreiten. Das wäre in den Jahren des klassischen Films doch mit merkwürdigen Kommentaren versehen worden, wenngleich es die Schwelle der Selbstdarstellung schon erreichte, man hielt ja schon im Film fest, was man hatte und zeigte die Familie mit Stolz, da wo es nur ging.

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Beitrag Nr.: 25.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 13:23:09



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die Bauer, Modell Royal 8 E Macro.

Diese sehr schnittig gehaltene Schmalfilmkamera beeindruckte durch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten auf kleinstem Raum. Dass diese Serie und die ihr folgenden, große Erfolge feinern würde lag schon in der Luft. Interessant ist, dass Bauer dieses sehr schöne Modell einige Jahre später unter dem Namen Porst MS 800 vom Filialisten Photo Porst vertreiben ließ. Mag wohl daran gelegen haben, dass die Objektive, die hier eingesetzt wurden bei den folgenden Bauer Filmkamera-Serien einen anderen Aufbau bekamen. Dies merkte man aber nur, bei genauerem hinsehen.

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Beitrag Nr.: 24.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:01:26



Wir benötigen Hilfe, Hilfe bei der Beschaffung technischer Daten und angewandter Erfahrung.

Seit Kurzem wird auf diesen Sites, im 'Tages Ticker', so mancher Begriff in der Farbe blau und dem Schriftzug kursiv dargestellt. Solch hervorgehoben Worte oder Wortkombinationen, Modellbezeichnungen oder Personennamen haben in der Welt des Schmalfilms eine hervorgehobene Stellung, meist, weil weitere, evtl. ergänzende Informationen im sappam Archiv bereits zu finden sind. Durch Anklicken gelangt man, ähnlich wie der Hinweispfeil in einem Lexikon auf näher beschriebene Eigenschaften, Hinweise oder ein umfangreicheres allg. bekanntes Wissen. Dazu bedurfte es eines Glossars, gestützt auf einer umfangreich gefüllten Datenbank. Auch Datenblätter einzelner Objekte, die im Museum derzeit gelagert werden, fallen darunter. Es liegt in der Natur der Dinge, dass dieses Wissen nicht nur statisch niedergeschrieben sein sollte, es bedarf auch einer ständigen Betreuung und Pflege der Datensätze. Um dies zu erreichen, scheint es uns angebracht, dass das Wissen um die Schmalfilmtechnik, von unseren Museumsfreunde gleichermaßen eingebracht werden kann. Diese Beiträge können dadurch auf unserer Plattform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch Kommentare und gegebenenfalls Hinweise auf seriöse Quellen, die uns unbekannt sind, wären dabei dienlich. Web-Formulare, in Gruppen aufgeteilt, stehen hier zur Verfügung. So können relevantes Wissen und Informationen aus der Amateurfilmwelt problemlos eingetragen werden. Ein Anspruch auf Veröffentlichung des eingereichten Beitrags kann vonseiten der Autoren uns gegenüber nicht erhoben werden. Werden in den Beiträgen Auszüge oder grundlegende Erkenntnisse aus bereits veröffentlichten Quellen wiedergegeben, sind diese unbedingt zu nennen. Unsere Redaktion muss sich allerdings vorbehalten, gegebenenfalls Änderungen und Kürzungen der Beiträge vorzunehmen, wenn diese zweckmäßig erscheinen.



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Beitrag Nr.: 23.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:44:32



Spielte der PC in den 1980er Jahren mit im Wettbewerb um die Bilder eine Rolle ?

Die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern, dass die Anfänge der Computerwelt im heimischen Bereich, was Leitung betrifft, noch recht bescheiden und holperig ausfielen. Da war der keine Sinclair ZX 81 ein verführerisches Gerät, dass uns versprach in Windeseile komplizierte Rechnungsaufgaben zu lösen. Ja, eigentlich alles kann, was man sich so vorstellte, auch wenn es nur andeutungsweise sinnvoll war. Dann kam der Comodore 64, ein Volkscomputer, der die Jugendlichen verzauberte, gleich dem Smartphones von heute. Auf Monitoren mit grünen Zeichen auf schwarzem Hintergrund wurden skurrile Figuren in und her bewegt. Die ersten Computerspiele kamen auf. Erst mit dem Atari 1024 und Apple-Computern wurden die Darstellungen am Monitor, der nun in schwarz/grau, eine augenfreundlichere Darstellung anbot, machte den Weg frei, für die Darstellungen, die wir heute noch kennen. Symbole und Ikone setzten sich durch, Buttons wurden als Grafik eingesetzt, Bilder konnten in Farbe betrachtet werten. Man schrieb 1995. Der Durchbruch war gelungen. Das Telefonkoppler-Modem war schon überholt. Internet hieß die Zauberformel. Der Wettlauf von Kilobytes auf Megabytes (MB), vom Disk auf IDE-Festplatte (HDD), den klassischen Speichermedien im Personal Computer (PC) war voll im Gange. Windows in der 95er-Version eroberte die Haushalte. Erste Bilder wurden von Scannern erfasst und als Grafik gespeichert. Die Bildschirme zeigten nun bunte Oberflächen und mit Präsentationsprogrammen wie PowerPoint oder ähnlichen, konnten textilastige diashowähnliche Vorträge gezeigt werden. Der Schmalfilm des Amateurs wurde immer uninteressanter, denn Camcorder waren schon seit 10 Jahren auf dem Markt. Nun galt es nur noch, die Videosequenzen auf den Computer zu bekommen. Fernsehsendungen konnten auf einmal am Bildschirm, in beeindruckender Bildqualität betrachtet werden. Wer geschickt war, konnte auch seine Videoaufzeichnungen am 17-Zoll-Monitor betrachten. Im Jahr 2000, auch schon auf 19-Zoll-Monitoren. Bei genügend Speicherplatz auf einer schnellen HDD, vielleicht auch schon mit Linux oder Win 2K bearbeiten, wie ein Profi. Videoschnittprogrammen kamen auf. Ja, der klassische Schmalfilm, war definitiv, nach ca. 8o Jahren sang- und klanglos untergegangen !

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Beitrag Nr.: 22.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:16:21



Es ist nicht einfach Schmalfilme im alten 8 mm Format auf ein Video-Format, wie h.264 = .mp4 zu kommen.

H.264 ist eines der Gängigsten aber ein nicht lizenzfreies Video-Format, welches mit dem Code AAC erstellt und mit der ebdzbf .mp4 als Datei erstellt wird und somit für PC-Browsern und TV-Geräten lesbar ist. Auch die mit Theora / Vorbis codierten Dateien, deren Dateiendung unter .ogg abgespeichert werden, können im html5 programmierten Container bzw. einem Movie-Player angezeigt werden. Beiden Dateien-Typen mit ihren unterschiedlichen Video-Kodizes sind weit verbreitet. Video-Player, wie z. B. der 'Quick Time' ermöglichen die .mov Dateien abzuspielen. Schmalfilmfreunde leiden immer wieder darunter, dass die alten Normal 8 oder Super 8 Farbfilme nicht so einfach auf eines dieser digitalen Videoformate gebracht werden kann. Es liegt in erster Linie an den völlig unterschiedlichen Ansätzen der Technik, mit denen die alten Zelluloidfilme verglichen mit heutigen Video-Clips erstellt wurden. Mehr noch, arbeitete die analoge Bildaufzeichnung (.avi Format) mit hintereinandergereihten Standbildern (50 Halbbilder pro Sekunde) und durchgehenden Magnetimpulsen auf Bändern oder Speichermedien, so arbeitet die digitale Aufzeichnung von Bildern durch die Abfolge von generierten Nullen und Einsen. Um die beiden ersten Techniken ( Zelluloidfilm - analoge Video-Clips) auf den modernen digitalen Nenner zu bringen, bedarf es tatsächlich ungewöhnlicher Vorgehensweisen, die zudem nicht so einfach von Amateuren bewältigt werden können, es sei denn, ein unverhältnismäßig größer Aufwand an technischen Geräten stünde zur Verfügung. Allein schon die simple Erkenntnis, dass Schmalfilme mit 18 Bilder pro Sek. (fps), auch einige mit 24 fps, aufgenommen wurden, bringt der Versuch einer Anpassung, die elektronischen Systeme in Schwierigkeiten. Bei den digitalen Video-Formaten werden bis zu 30 fps aufgezeichnet. Dadurch entstehen schon zeitlich bedingte Abweichungen, wenn vom Zelluloidfilm nur 18 fps zur Verfügung gestellt werden können. Auch das erste Videoformat mit der Dateiendung .avi, stolperte schon um einen Ausgleich in der Zeitschiene zu schafften. Da .mp4 auf der Höhe von Full HD-Video-Qualität arbeitet und somit auf 30 fps als Standard abgestimmt ist, wird eine Anpassung noch schwieriger. Dieser Umstand macht es dem Filmamateur so gut wie unmöglich, die alten Filme in der Bildqualität die diese eigentlich hergeben müssten, auf dem heimischen 'Full HD' Fernseher zu genießen oder als Streem über die eigene Homepage laufen zu lassen. Schade ! Wirklich Schade !





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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 03.05.2015
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