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Archiv: Beiträge u. Berichte über Juni
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Beitrag Nr.: 19.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:13:41



Der pneumatische Fernauslöser.

Schon kurz, nachdem die ersten Amateur-Schmalfilmkameras auf den Markt kamen, bildete sich der Bedarf heraus auch Einzelbilder mit einer Filmkamera zu schießen. Einerseits glaubte man, dass die Bildqualität auch für Standbilder ausreicht, die eine Schmalfilmkamera ermöglicht, andererseits zeigte sich, dass der Zeitraffer einen besonderen Effekt mit eindrucksvollen, noch nie da gewesenen Bildfolgen brachte. In der Natur fand man die besten Motive. Insekten und Blumenblüten zeigten sich im Zeitraffer in besonderer Schönheit. Doch abgesehen von einer ausgeklügelten Mechanik der Schmalfilmkamera Einzelbilder zu ermöglichen, galt die Betätigung des Auslösers noch als ein Problem. Findige Erfinder brachten den Drahtauslöser auf dem Markt, der durchaus eine Länge haben konnte, die schon weniger störend auf die empfindlich reagierende Kleintierwelt Einfluss nahm. Doch 1 bis 2 Meter Entfernung waren noch nicht die optimale Lösung. Mittels eines Gummiblags, verbunden mit einem 10 m langen dünnen Schlauch, an dessen Ende ein zylinderartiger Mechanismus mit einem Kolben, die Spitze eines Drahtauslösers verschob, machte eine beeindruckende Fernauslösung durch Druckluft möglich. Ja, der pneumatische Auslöser beließ auch die Kamera ungestört von Kräften in standfester Position. Durch regelmäßige Betätigung des Balgens konnte der Effekt des Zeitraffers erreicht werden, ohne dabei die Umgebung der Szene zu stören. Spätere Lösungen mit dem gleichen Effekt wurden mittels elektrischer Intervallschalter erzielt.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.04.2015
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Beitrag Nr.: 18.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 20:31:15



Haben die Anbieter von Filmtransfer-Diensten noch ein Chance ?

Schmalfilmtransfer auf digitale Speichermedien ist immer dann gefragt, wenn ein Generationswechsel in einer Familie eintritt. Dies umso häufiger, weil derzeitig sehr viele Schmalfilme, die in den 1970er Jahren gedreht wurden, nun ans Tageslicht kommen und nicht selten an die Erben verteilt werden müssen. Nur zeigt sich, dass die einfache Digitalisierung der Super 8 Filme, mittels eines Camcorders der 1990er Jahre auch nicht die Lösung für heutige Fernsehgeräte ist. Seitdem die HDTV-Technik in Flachbildschirmen, in den Haushalten der jungen Generation eingezogen ist, werden hohe Ansprüche an das Bild und damit auch an den Filmtransfer gestellt, der dann, um diese Ansprüche zu befriedigen, doch noch sehr kostenintensiv ist. Es sei somit gesagt, dass der Transfer von 8-mm-Filmen auf DVD, mittels heimischen Computer, zwar eine Lösung darstellt, aber bei weitem nicht mehr den Effekt übermitteln kann, den der Film unseren Vorfahren ausstrahlte. Um letztlich nicht ganz frustriert zu sein, wenn die analoge Technik, die ein alter Camcorder abliefert, sei empfohlen, doch besser eine Familienfeier abzuhalten, auf der das original Filmmaterial nochmals mit einem Filmprojektor gezeigt wird. Schon allein die Vorbereitungen zu so einem Event, bei dem ein verdunkelter Raum eingerichtet sein muss, machen die Vorführung zu einem Ereignis, das selbst den Jüngsten unter den möglichen Zuschauern gefallen wird. Die Digitalisierung alter Filme macht heutzutage nur Sinn, wenn tatsächlich die modernsten Methoden der Einzelbildübertragung gewährleistet wird. Auf keinen Fall sollte der Originalfilm entsorgt werden. Man weiß doch nie was da noch kommt, und keine Kopie reicht je an das Original heran, auch dann nicht, wenn der Film schon verbalst ist.


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Beitrag Nr.: 17.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:12:17



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Revere Eight 50.

Revere Camera Co. mit Sitz in Chicago, USA, galt einmal zu den erfolgreicheren Schmalfilmkameraherstellern, neben Kodak und Bell & Howell. Der hier vorgestellte Apparat, aus den frühen 1950er Jahren, überzeugt durch seine gefällige Form, die in jede Hand passt. Typisch für die damalige Zeit ist die äußere Lackierung mit Schrumpflack. Das Federwerk ist kräftig genug um einige Meter des Rollfilms zu transportieren. Wollensak lieferte hier das Objektiv. Etwas später kooperierten beide Unternehmen, sodass beide Marken auch noch einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichten, bis Super 8 kam. Interessant bei der Revere Fity ist der nach innen gezogene Objektivkanal (siehe unsere Bilderstrecke, Bild Nr. 6). Die Apparate von Revere kamen meist durch Armeeangehörige der USA nach Europa, weshalb diese Marke in Deutschland nicht besonders bekannt geworden ist, wie viele andere US-Marken.


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Beitrag Nr.: 16.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:14:28



Was war es, dass Schmalfilmkameras die Amateure so begeisterten ?



Nachdem die gute Qualität der Dias, die mit Fotoapparaten und dem 35-mm-Filmen geschossen wurden, ein dankbares Publikum gefunden hatten, lag es nah, dass bewegte Bilder, wie sie vom großen Kino bekannt waren, auch im heimischen Bereich Faszination auslösen würden. Immer galt Hollywood als Vorbild; Urlaubsreisen und Familienfeste einzufangen, um diese auch noch nach 40 Jahren ansehen zu können, dass galt als Schick. Die Technik der Projektion von kleinen Bildern, machte es möglich auf einer Leinwand der Größe 120 x 90 cm das kleine Kino zu projizieren. Um nun der Langeweile eines Diavortrags zu entgehen, wurde der Schmalfilm populär. Es dürften nur wenige Haushalte gegeben haben, die in den Jahren 1970 bis 1980 über keinen Schmalfilmprojektor verfügt hätten. Und wenn man davon ausgehen kann, dass es in West-Deutschland zu jener Zeit ca. 28 Millionen Haushalte gegeben hat - in Ost-Deutschland ca. 6 Millionen - dann ergeben sich Zahlen von mehreren Millionen Geräten, die über das Land verteilet waren. Ähnliche Zahlen sind sicher auch für die Schmalfilmkameras einsetzbar. Der sonderbare Effekt, der auch für die Schmalfilmkameras annähernd gelten kann, stellte sich so um 1971 ein und veranlasste die Hersteller ungeahnte Produktionszahlen zu fertigen. Der Film versprach letztlich nicht nur die lebhaften Szenen. Auch die Handhabung war um einiges einfacher als eine Zusammenstellung eines Diavortrags. Wenngleich die Diapositive schon im Rahmen vom Entwicklungslabohr zurückkamen, so verlangte der 8-mm-Film doch weniger Aufwand für eine Projektion. Nur die passionierten Filmer machten aus den kurz gedrehten Szenen eine Story und überzeugten mit ihrer Arbeiten auch noch nach vielen Jahren das Publikum. Warum ? Weil nicht nur Blumen und Berg, Nachtaufnahmen und Stillleben die Vorführung ausmachten. Es war der Reiz der bewegten Bilder, ob verwackelt oder nicht, ob unscharf oder gut ausgeleuchtet, der Film war immer reizvoller als das Dia.



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Beitrag Nr.: 15.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:58:20



Man fragt uns vom sappam immer wieder: Sind die Filmkameras funktionstüchtig ?

Nun, dies ist immer eine sehr direkte Frage. Unsere Antwort, das lieg in der Natur der Sache, kann nicht so geradlinig beantwortet werden. Warum ? Weil wir Apparate bekommen bzw. vom Inhaber des Projekts überlassen werden, ohne diese vorher auf ihre Funktion geprüft zu haben. In erster Linie soll die Sammlung dem Ziel näherkommen, alle je gefertigten Varianten eines Hersteller und somit die aller Hersteller irgendwie zusammenzutragen. Erst an zweiter Stelle steht der Anspruch, der über den Zustand des Objekts befindet, denn man möchte neben der vorgegebenen Funktion eines Apparates seine Ästhetik, sein Äußeres würdigen, also das Erscheinungsbild. Der Zweck, für den eine Filmkameras gebaut wurden, der ist bei Schmalfilmkameras eindeutig, aber in einer Sammlung wird er unbedeutend. Es werden in einem Museum keine Filme gedreht, die solche Anforderungen an die Funktionalität stellen würden. Sicher wäre es schön, wenn eine einwandfreie Funktion gegeben wäre, aber dies würde andererseits bedeuten, das in regelmäßigen Abständen Filme gedreht werden müssten, um den Stand qualitativer Ergebnisse zu messen. Weder das eine, noch das andere, ist für ein Museum von wesentlicher Bedeutung. Ein Museum richtet vielmehr die Aufmerksamkeit auf das gesamte Objekt und wenn überhaupt möglich, seine Historie, die an ihm haften könnte. So lässt sich erklären, dass auch Werte in Münze ausgedrückt, kein Maßstab sein können. Alle Objekte haben einen ideellen Wert, der, wenn überhaupt, nur im Kontext zur Sammlung steht. Daher erübrigt sich eigentlich jede Funktionsüberprüfung.


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Beitrag Nr.: 14.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   14. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:30:47



Über Schmalfilmkameras mit Ton wurde kaum etwas gesagt.

Es war der letzte Versuch den Amateurfilm auf ein gehobenes Niveau zu bringen, indem man, gleich dem professionellen Kino, dem Amateurschmalfilm einen lippensynchronen Ton verpasste. Anders als im Kino war es aber nur möglich, mit einem auf dem unbelichteten Film aufgetragenen Magnetstreifen, ähnlich dem des Tonbandgeräts, die Tonaufnahme gleichzeitig mit der Bildaufnahme festzuhalten. Natürlich werden auch im professionellen Kino die Tonaufnahmen zuerst auf Magnetband gespeichert und mitgeschnitten. Die Kinokopie wird dann allerdings so erstellt, dass die Lichttontechnik für die dazu ausgerüsteten Projektoren zum Einsatz kommt. Dem Amateur bot sich mit dem von Kodak und anderen Filmmaterialproduzenten angebotenen 'Sound-Film' in Super 8 Format die Möglichkeit, mit einer Sound-Film-Schmalfilmkamera die mit Magnetstreifen versehenen Filme zu belichten und gleichzeitig den O-Ton aufzunehmen. In einer solchen Filmkamera ist die gesamte Mechanik und Elektronik, die des eines Tonbandgerätes sehr ähnlich ist, eingebaut. In dieser Zusammenstellung von Technik und Film-Material, gelang es tatsächlich Bild und Ton gleichzeitig festzuhalten. Später - nach der Entwicklung des Films - konnte man mit einem Ton-Projektor den Film, als lippensynchroner Tonfilm vorführen. Dass es dennoch nicht ganz so einfach war, den Tonfilm ins richtige Licht zu setzten, liegt an der Komplexität der beiden recht unterschiedlichen Arbeitsmethoden. Licht und Ton haben andere Frequenzspektren, die zu jener Zeit nur mit 2 sehr unterschiedlichen Verfahren für die menschlichen Sinnesorgane aufbereitet werden konnten. Ganz anders, heute, alles ist digitalisierbar und somit werden Nullen und Einsen aufgenommen, gespeichert und wieder zerlegt um die entsprechenden Signale in Licht und Ton zu verwandeln. Wen wundert es, dass der Amateurschmalfilm, mit oder ohne Ton letztlich da nicht mithalten konnte.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 09.01.2015
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Beitrag Nr.: 13.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   13. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:59:41



Wie fühlt es sich an, wenn eine Filmkamera älter ist als ihr Besitzer ?

Heute passiert es nicht selten, dass eine Erbschaft noch so manches gute Stück ans Tageslicht bringt, wie es beispielsweise ein Fernrohr, ein Fotoapparat ein Mikroskop oder eine Filmkamera ist. Optische Geräte waren vor ca. 120 Jahren so etwas wie heute die Präzision in der Elektronik. Man bestaunte die Technik und pflegte die Apparaturen, wenn man sie sich überhaupt leisten konnte. Es waren die Zeiten der großen Erfindungen und der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Erbstücke aus jener Zeit lassen auch heute noch so manchen Erben in Ehrfurcht erstarren, wenn man sich dessen bewusst wird, wie das Leben damals war. Hinterließ ein Vorfahr einen dieser Apparate, so zum Beispiel eine Filmkamera, ist es nicht selten, dass der Erbe schon die Enkelgeneration vertritt und somit jünger sein muss als es der Apparat selbst. Wenn ein Erwachsener unverhofft eine Filmkamera in Händen hält, die um mehrere Jahre älter ist als er, verharrt dieser, wenn auch nur um Sekunden, in einer seltsamen Haltung. Denn es ist wahrlich schon beeindruckend, das in Händen zu halten und vor Augen zu haben, wie vergänglich die Dinge doch sind. Meistens repräsentiert ein Gerät eine Generation, von denen es aber mehrere gab. Bei den Schmalfilmkameras, die zwischen den Jahren 1945 - 1955 gebaut wurden, zeigt sich schon der Unterschied sehr deutlich, bis das Ende des klassischen Amateurfilms, um 1990 herum, eintrat. Es dürften so um die 5 bis 6 Gerätegenerationen dazwischen liegen. Jede Generation steht dann für einen Umbruch in der Technik. Hier, vom Fix Fokus zum Turret, dann vom Federwerk zum E-Motor, es folgte das Vario-Objektiv, die anspruchsvolle Lösung der Reflex-Sucher. Dann nicht zu vergessen, das bedienungsfreundliche Format Super 8 und schließlich die Tonfilmkamera für den Amateur. Wer heute um die 60 Jahre alt ist, kann sogar noch durch eigenes Erleben Vergleiche anstellen, was die moderne Fototechnik, 20 Jahre nach Aufgabe des Amateur-Films, uns nun anbietet. Wer bewundert da nicht das Alte, oder zumindest das Neue ?


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Ticker Texte

Beitrag Nr.: 12.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   12. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:08:03



Baugleich ist nicht immer identisch.

Das Geschäftsmodell japanischer Firmen, Großhändlern baugleiche Produkte mit dem gewünschten Namen einer Vertriebsorganisation anzubieten, war ab 1945 sehr erfolgreich. Nicht nur Nähmaschinen oder Fahrräder, nein auch Schmalfilm- und Fotoapparate wurde sehr oft auf diese Weise weltweit vertrieben. Die Hersteller mussten sich deshalb kaum um das Vertriebsnetz im Ausland kümmern. Ein Vorteil ! Zum Beispiel: In Deutschland waren es die großen Versandhäuser, wie Neckermann, Quelle und Otto, die sich anboten Schmalfilmkameras und andere Geräte für das Hobby filmen anzubieten. Auch der Filialist Photo Porst konnte sich hier einreihen. So kam es, dass in Deutschland Schmalfilmkameras auf den Markt erschienen, welche, wie es das Beispiel Chinon/Porst zeigte, dass Filmkameras baugleich mit dem Original verkauft wurden. Nur das jeweilige Vertriebs-Label kennzeichnete den Apparat. Porst bot die ZR Reihe an, die von Chinon als Original auf anderen Märkten angeboten wurden. Das Versandhaus Quelle - Nürnberg, mit der hauseigene Marke Revue, kaufte ebenfalls japanische Schmalfilmkameras, u. a. bei Chinon, legte aber wert auf ein anderes Äußeres. So wurden nur die Seitenteile und der Griff anders gestaltet, die Technik blieb gleich. Neckermann, das berühmteste Versandhaus seiner Zeit, machte es möglich, das Hanimex Apparate von einem australischen Großhändler nach Europa kamen. Auch das deutsche Unternehmen Robert Bosch, Hersteller der Schmalfilmkameras namens Bauer lieferte, man kann es kaum glauben, an Porst mit Porst Modellbezeichnung, Apparate und anderer Farbgebung. Wenn man hier ein Beispiel nennen wollte, so kommt man auf die Schmalfilmkamera von Bauer, Modell S 715 XL und die von Porst Modell 1500 XL. Äußerlich gleich aber insgesamt doch nicht identisch. Die wirklichen Unterschiede waren kaum sichtbar, die technischen Änderungen in Inneren blieben weitgehend verborgen.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 29.10.2015
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Beitrag Nr.: 11.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 9:48:51



Warum sind noch so viele Datenblätter von Schmalfilmkameras nicht vervollständigt ?

Aller Anfang ist schwer ! So könnte man es sagen, denn auch so ging es dem sappam. Das Projekt, eine Sammlung von Amateurschmalfilmkameras aufzubauen ist recht skurril, was schon daran zu messen ist, denn es gibt tatsächlich nur wenige Sammlungen, die sich mit ausschließlich mit Schmalfilmapparaten die für den Amateur gedacht waren, beschäftigen. Anfänglich wurden nur einige Filmkameras zusammengetragen, bis auffiel, dass es eine relativ überschaubare Anzahl von Filmkameramodellen gegeben hat, sodass letztlich um die 3500 Ausführungen, im Raum standen. Der Endschluss 2009 alle bis dahin zusammengetragenen Filmkameras zu katalogisieren und als eigenständigen Web-Auftritt zu präsentieren, machte es notwendig ein Konzept zu finden, wie sich so etwas realisieren ließe. Ein Basis-Design für den Auftritt musste gefunden werden. Ein Wiedererkennungsmerkmal als Logo entwickelt, eine Datenbank gefunden und nicht zuletzt, die Programmierung der Sites, die Beschreibung und die Bebilderung sollte sichergestellt werden. So ergab es sich, dass es einer relativ langen Anlauffase bedurfte, bis diese wichtig erscheinenden Details festgelegt wurden. Außerdem kamen zu jener Zeit monatlich Apparate dazu, was einen Katalogisierungsstau verursachte, der bis heute noch nicht vollständig abgebaut werden konnte. Mit mittlerweile mehr als 1300 veröffentlichten Objekten, von denen ca. 440 mit einer Bilderstrecke versehen wurden, kann gesagt werden, diese Exponate sind weitgehendst komplettiert. Eine Beschreibung und somit die Festlegung der Daten ist eigentlich nur noch möglich, wenn alte Verkaufsunterlagen oder das Objekt selbst vorliegt. Eine Recherche um zuverlässige Daten zu den Objekten bekommen ist äußerst schwierig. Wir vom sappam werden uns weiter bemühen, all die bereits gelisteten aber noch unvollständig beschriebenen Apparate, mit Illustrationen und technischen Details zu vervollständigen. Wer glaubt uns dabei helfen zu können, ist herzlich willkommen !

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Beitrag Nr.: 10.06.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. Juni 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 16:45:58



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Copal Sekonic Eye 300.

Copal firmierte auch unter Sekonic und brachte nach der Einführung von Super 8 diesen Apparat heraus, der allem Anschein nach, aus stilistischer Sicht nicht dem Trend der Zeit nachging, sondern vielmehr ein eigenes Konzept im Schmalfilmkamerabau verfolgte. Ob dieses Konzept dann aufging, können wir heute nicht mehr nachvollziehen. Eins ist aber sicher, sehr viele Apparate aus der Serie Eye 300 sind nicht auf den Markt gekommen. Aus dem Copal-Pogramm haben wir auch nur diesen Apparat bisher gesehen, obwohl später unter dem Namen Copal doch noch eine Sound Kamera auf den Markt kam. Vermutlich lagen die Absatzmärkte nicht in Europa. Der hier vorgestellte Apparat fällt durch seinen eigenartigen Griff auf, mit dem die Kamera auf dem Handballen zu liegen kommt. Ähnliche Ausführungen waren an den Revue-Schmalfilmkameras zu sehen. Diese wurden allerdings von Chinon gebaut.


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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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