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Archiv: Beiträge u. Berichte über Dezember
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 11.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  11. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 11:05:11



Beschriftungen und Symbole an Schmalfilmkameras.

Eigentlich war es anfänglich üblich, allen Objektiven eine Fertigungsnummer zu geben. Die meisten Kamerahersteller kauften ja diese Objektive von der Optik-Industrie zu. Da seien die Namen kurz noch erwähnt, ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu haben. Isco, Schneider Kreuznach, Zeiss oder Angenieux. Doch mit der Einführung der Vario-Objektive verflog diese Eigenart und man beschriftete nurmehr das Objektiv so, dass die Lichtstärke und der Brennweitenbereich neben der Objektivgattung bzw. Serie, wie z.B. Neovaron oder Rokkor, vorhanden war. Damit fielen auch die Skalen für Blendeneinstellung und Filmempfindlichkeiten mehr oder weniger weg, denn als das Super 8 Format die Bühne betrat, wurden diese Parameter automatisch gesteuert. Meist in einer Mischung von verkürztem Englisch, wurden die Funktionen de Schmalfilmkameras gekennzeichnet. So Stand der Buchstabe T für Telebereich und W für Weitwinkel angebracht auf einer Wippe, um mit dem Objektiv Bilder heranzuholen bzw. das Panoramabild anzusteuern. Gelegentlich fanden sich noch Buchstabengruppen wie REM für REMOTE gleich Fernsteuerung oder TEST, um die Batteriespannung zu prüfen. Der Objektivring zeigte traditionell in Meter und in Fuß die Tiefenschärfestellung an auch so im Filmlängenfenster. OFF und ON standen für Aus u. An galten als bekannte Begriffe, während ZOOM SPEED darauf hinwies, dass es 2 Geschwindigkeiten gibt, mit dem das Zoom-Objektiv verstellt werden kann. FADE und BACK beeinflussten die Blende je nach Wunsch. Knöpfe die mehrere Zahlen, wie z.B. 18 24 aufzeigten, boten mehrere Durchlaufgeschwindigkeiten des Films. Fehlte dieser Knopf, wurden 18 Bilder pro Sekunde belichtet. Schließlich zierte gelegentlich noch ein Blitz-Symbol einen verchromten Anschluss, der für ein Blitzlicht, im Einzelbild-Modus gedacht war.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 10.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  10. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:38:21



Über Qualität und Eigenschaften der Vario-Objektive an Schmalfilmkameras.

Seit den frühen 1960er Jahren fing die Schmalfilmkamera-Industrie damit an die Apparate mit einem Vario-Objektiv auszurüsten, wobei der Begriff Zoom-Objektiv schnell zu Synonym wurde. In fast allen Prospekten, ja sogar am Apparat selbst wurde der Begriff Zoom zum Standard, wenn es darum ging, die Gummilinse hervorzuheben. Diese Erfindung war ja auch ein Segen für den Amateur, denn damit blieb ihm als Kameramann erspart selbst den Standort all zu oft zu wechseln, obwohl unterschiedliche Bildgeometrien zwischen Standortwechsel und Zoom-Fahrt merklich auffallen. Was nun die Eigenschaften der Vario-Objektive betrifft, so kann gesagt werden, dass zwar die Brennweitenverstellung stets hervorgehoben wurde, indem der Zoomfaktor schon an der Modellbezeichnung erkennbar war, doch über die eigentlichen konstruktiven Merkmale wurde der Amateur so gut wie nie informiert. Man setzte Voraus, dass mit der Wahl des Objektivs auch die beste Wahl der Machbarkeiten erreicht wurde. Und dennoch sind durchaus größere Unterschiede zwischen den einzelnen Marken-Objektiven an den Schmalfilmkameras zu erkennen. Das mag auch an der patentrechtlichen Situation der Objektivhersteller gelegen haben, denn diese entwickelten ihre Produkte stets weiter. Über die Fähigkeit, einen Zoomfaktor von 3 auf 6, 8, 10 bis 12 zu erhöhen, lagen technisch betrachtet Welten. Dann folgte die Einführung der Macro-Objektive, was einen weiteren Fortschritt bedeutete. Davor stand noch die Qualitätsverbesserung der Linsen-Sätze einschließlich die der Antireflex Oberflächenbeschichtung (Cooting). Um schließlich mit Zoom-Objektiven höchster Lichtstärke von F 1:1,4 bis F 1:1,2 für XL-Kameras anzutreten. Bei vielen Objektiven dieser Art blieben dem Laien die tatsächlichen technischen Eigenschaften und deren optischen Qualitäten oft verborgen.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 09.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  9. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:12:34



Eine kurze vorläufige Jahresbilanz des sappam-Auftritts im Internet.

Wir vom sappam wissen, dass der Stoff mit dem sich diese Siten beschäftigen nicht besonders aktuell ist. Und dennoch zeigt sich, auch im Jahr 2014 konnten wir einiges an Popularität erreichen, was anfänglich nicht so gesehen wurde. Nachdem wir die Möglichkeiten einer ständigen Ausstellung in unseren Räumen, an der Friedrichstraße in Köthen verkleinern mussten, haben wir das Merkmal unserer Aktivitäten verstärkt auf die Präsentation im Internet gelegt. So sind einige - im modernen Englisch gesprochen, Features - dazu gekommen, die allem Anschein nach großen Anklang gefunden haben, was sich an den Rückmeldungen widerspiegelte. Nachdem wir den 'Tages Ticker' eingeführt haben wurden auch in diesem Jahr, mit einigen Ausnahmen, urlaubsbedingt, täglich kurze Beiträge rund um die Schmalfilmtechnik veröffentlicht. Mit der Einführung des wöchentlichen 'Hingucker' ist es uns gelungen die ständige Aktuallität der Site unter Beweis zu stellen. Außerdem sieht es so aus, dass eine der bekanntesten Suchmaschinen unter den Stichworten 'Museum Hingucker' das sappam fast immer auf erster Site führt. Unsere Bilder-Sequenzen, die einzelnen Objekte angefügt wurden - in diesem Jahr sind es über 120 Slide-Shows - konnten auch unsere Besucher ausführlicher das jeweilige Objekt betrachten. Weiterhin gelang es uns verbesserte und differenziertere Suchfunktionen für die einzelnen Objekte im Katalog auf der sappam-Site einzubauen, denn bei über 1000 Artefakten wird die Suche nicht einfacher. Mit einer Jahresübersicht der 'Neuzugänge' angefangen ab 2011 sowie dem vereinfachten Aufruf aller Spenden, die im Jahr 2014 eingegangen sind, wird dem Besucher gezeigt, dass dieses Museum nicht träge dahindümpelt. Schließlich kann gesagt werden, dass wir derzeitig erste Probeläufe gestartet haben, unseren Besuchern mit ein wenig Muse eine Vitrinen-Besichtigung zu ermöglichen. Ein erster Vorgeschmack kann bereits abgerufen werden, indem man das blauweiße Karree auf der sappam Start- oder Home-Site* anklickt.
*) Zur 1. Vitrinen-Besichtigung von ca. 10 Min.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 08.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  8. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 10:43:45



Das Federwerk der Schmalfilmkameras.

Die meisten Schmalfilmkameras, die aus der Zeit des Normal 8 Filmformats stammen, arbeiteten mit einem Federwerk um den Filmtransport zu gewährleisten. Mit einer Spiralfeder versehen, die meist in einem Gehäuse verbaut wurde, war es möglich durch Aufziehen - dem Drehen der rechts am Kamerakörper angebrachten klappbaren Lasche bzw. Kurbel - eine Vorspannung zu erzeugen. Die so gespeicherte Federkraft konnte in der Folge, entsprechend dosiert, mittels Auslöser der Kamera über ein uhrwerkähnliches Getriebe* auf die mechanischen Teile zum Vortrieb des Films und des Wickelantriebs der Filmspule übertragen werden und wirken. Dafür musste die Mechanik so konstruiert sein, dass ein Gleichlauf unmittelbar nach dem Auslösen der Kamera gegeben war. Denn mit der Vorgabe den Film mit mindestens 16 Bilder pro Sekunde zu belichten, war eine konstante Kraftabgabe der Feder gefordert, um alle mechanischen Teile, wie die für den Filmtransport und die Umlaufblende zu bewegen. Außerdem war zu bedenken, dass mindestens mehrere Filmszenen zwischen 6 und 8 Sekunden ohne Unterbrechung gedreht werden konnten. Denn gerade diese Unterbrechungen waren mangels Federkraft all zu oft gegeben, was nicht selten einen natürlichen Verlauf oder die Chronologie der Szenerie vereitelte. Daher wirkt auch so mancher Film, der im Normal 8 Format gedreht wurde, ein wenig abgehackt in der Szenenfolge. Erst mit der Einführung des batteriegespeisten Elektromotors besserte sich merklich dieser Zustand der ungewollten Szeneunterbrechung.

*) Bebilderte Innenansicht eines Federwerkantriebs, zu sehen unter:

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Beitrag Nr.: 07.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  7. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 18:43:45



Über die Filmklebepressen für Filmkitt bzw. für das transparentem Klebeband.

Anfänglich wurden Filme mit einer acetonhaltigen Flüssigkeit verklebt, da das Trägermaterial des Films auf Acetatbasis hergestellt, löslich darauf reagiert. Nachdem ein halbes Bild des Films mit einem Schaber oder einer Reibe auf der emulsionsbeschichteten Seite von dieser befreit wurde und das andere Ende des anzuklebenden Films ebenfalls aufgeraut wurde, benetzte man diese beiden Flächen mit besagter Flüssigkeit, die im allgemeinen Sprachgebrauch als Filmkitt (eng. cement) bezeichnet wurde. In schneller Folge wurden die beiden Enden, die bereits in einer Schablone der Klebepresse lagen übereinander gebracht und mit leichtem Druck verpresst. Diese Verbindung konnte nach kurzer Verweildauer aus der Presse zum erneuten Einsatz entnommen werden. Eine ideale Lösung Film-Material zu verbinden. Mit dem Aufkommen von Filmen, deren Trägermaterialien auf Polyesterbasis hergestellt wurden, wirkte Aceton nicht mehr. Daher behalf man sich mit transparenten Klebebändern, die über beide Seiten des Films geklebt wurden. Hier wurden die Bilder am Bildstrich geschnitten und stumpf aneinandergelegt verklebt. Die speziell vorbereiteten Klebebänder wurden an passender Stelle vorgestanzt, damit die Perforation vom Film durch das Klebeband nicht verdeckt blieb. Da beide Methoden, Filme zu verbinden, unterschiedliche technische Ansätze verfolgen, konnte die alte Klebepresse für Filmkitt nicht mehr zur trockenen Verklebung eingesetzt werden. In wieweit die eine oder anderer Art der Filmverklebung sich als die Bessere erwies, konnte nicht immer festgestellt werden. Sie ließ aber oft genug pro und kontra aufkommen. Sicher ist schon heute, dass die mit Filmkitt verbundenen Filme nach gewisser Alterung ein kritischeres Verhalten zeigen als jene mit transparentem Klebeband.


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Beitrag Nr.: 06.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  6. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:45:12



Es gibt da ein Frage.

Wo fängt das Sammeln von Schmalfilmkameras im 8mm-Format an und wo hört es auf ? Tatsächlich gibt es keine verlässliche Zahl, die Genaueres angibt, wie viel Apparaten überhaupt je gefertigt wurden, mit denen das Filmformat Normal 8 (Doppel 8) und sein Nachfolgeformat Super 8 gedreht werden konnte. Schätzungsweise ab dem Jahr 1929 experimentierte man an einer technischen Lösung, aus dem damals üblichen 16mm breiten Filmstreifen, eine noch preiswertere Variante für den Amateur zu finden, denn die damaligen wirtschaftlichen Verhältnisse ließen es kaum zu, dass sich das Filmen als Hobby etablieren hätte, können. Eine Möglichkeit sah man in der Verkleinerung und somit der besseren Handhabung von Kameras. An eine Beschneidung des Film-Materials von 16mm Breite auf 9,5mm (Pathè) oder einer Halbierung der 16-mm-Streifen auf 8mm breite Filme, wurde dabei in erster Linie gedacht. Der Gedanke, den Apparat erst einmal zu verkleinern schien somit trivial und dennoch ist es ihm zu verdanken, das das Doppel 8 als neues Format weiter mit einem 16-mm-Film-Material arbeitete. So wurden die ersten Apparate aus dieser frühen Zeit nur in geringer Stückzahl gefertigt oder blieben vielleicht nur als Unikate in den Werkstätten zurück. Erst mit dem Beginn der Massenfertigung, um 1931 werden Schmalfilmapparate für den Amateur erschwinglich und fanden auch bescheidenen Absatz. Sowohl in Europa wie auch in den USA, die wichtigsten Absatzmärkte damaliger Zeit. Für ein Museum sind folglich die aus jener Zeit stammenden Exemplare sehr interessant und würden unter der Kategorie - Schätzchen - bewahrt werden. Und dennoch sind auch jene Mondelle, die ca. 60 Jahre später gefertigt wurden für eine Sammlung von entscheidender Bedeutung. Denn diese schon sehr viel komplexeren Geräte - zwar in großer Menge gefertigt - zeigen das Ende bzw. den Übergang von einer Technologie zur anderen. In unserem Fall zur elektronischen Bildverarbeitung, der Video-Technik.

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Beitrag Nr.: 05.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  5. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:49:52




Kein Laser Power Pointer, aber schon ein elektrischer Zeiger für den Schmalfilmer.


Zu Zeiten des Schmalfilms war der Laserzeiger, wie man ihn heute kennt, kein Aller-Welt-Gerät. Um Details auf der Leinwand bei Dia-Projektionen oder Filmvorführungen hervorzuheben, benutze man eine Teleskopstange, die den, aus Holz gefertigte Zeigestab, bekannt aus früheren Schulzeiten, ersetzte. Nachteil dieses Zeigers war, obwohl praktisch in der Handhabung, dass bei Dunkelheit im Filmvorführraum, die anzuzeigenden Details auch nicht besonders auffielen, obwohl die Teleskopstangen schon verchromte Oberflächen hatten und somit glänzten. Dennoch erfand man den elektrischen Zeiger als Verbesserung. Ein Gerät, welches dem Filmvorführer eines Stummfilms größeren Spielraum gab, die gezeigten Szenen zu kommentieren. Das einer Taschenlampe ähnelnde Gerät benutzte eine Glühlampe mit speziell angefertigtem Glühfaden. Am Lampenkörper wurde in einem verlängernden Tubus eine Linse angebracht, sodass mit dieser Kombination von Licht des Glühfadens und Linse der erzeugte Strahl auf jede beliebige Fläche projiziert werden kann. Die pfeilartige Form des Glühfadens besagter Glühlampe ist hell genug, um selbst die hellsten Stellen des projizierten Films zu überstrahlen. Somit kann ohne Weiteres der Kommentator auf markante Objekte hinweisen, die durch den sichtbaren Lichtpfeil auf der Leinwand hervorgehoben werden. Der Betrachter wird bei ruhigen Bewegungen den Lichtpfeil erfassen und seine Aufmerksamkeit entsprechend ausrichten, ohne dass die Projektion durch Streulicht oder Schattenbildung beeinflusst wird. Seitdem es möglich ist, Lasergeräte für ähnliche Zwecke einzusetzen, kann gesagt werden, dass jeder der oben beschriebenen Pointer wahrlich ein Museumsstück geworden ist.

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Beitrag Nr.: 04.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  4. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 8:38:22



Das Anamorphot für die Bauer 88 E und ES.

Neulich erhielt das sappam eine Spende, bei der im Normal 8 Format gedrehter Film beilag, der allem Anschein nach aber auch mit einer Normal 8 Kamera mit vorgeschraubtem Anamorphot-Objektiv gedreht wurde. Nach einigen Recherchen kamen wir zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei um eine 1,5 fache Bildverbreiterung handelt, was mit einem Isco-Anamorphot-Objektiv vor einer Bauer 88 E bzw. die für den Tonsynchrone ausgelegte 88 ES Kamera möglich war. Das sappam als Museum verfügt bislang noch nicht über ein solches Anamorphot für die oben aufgeführten Bauer Kameras. Allerdings liegt dem Museum der entsprechende Objektiv-Halter seit Kurzem vor, mit dem das Objektiv von Isco an den Kameras befestigt wird. Filme die mit diesem Objektiv gedreht wurden, sind durch die erzeugte Verdichtung der Bildbreite ohne ein Anamorphot von gleichem Spreizfaktor - hier 1,5 x - nicht auf normalen Projektoren bildgetreu vorführbar, es sei denn, dem Projektor wird ein Anamorphot gleichermaßen auf das normale Projektionsobjektiv vorgeschraubt. So gab es verständlicherweise Lösungen von Bauer, wo mit deren Projektoren das gleiche Isco-Anamorphot vor das Projektor-Objektiv gesetzt werden kann, um damit das gestauchte bzw. verzerrete Bild des Films auf die gewünschte Breitbildweite wieder zu entzerren und bildgetreu projizieren zu können.

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Beitrag Nr.: 03.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  3. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 7:56:52



In eigener Sache. Was bietet eigentlich der sappam-Auftritt im Internet ?

Uns fällt auf, dass sich sehr viele Interessenten am Projekt sappam bei uns melden, nachdem sie diese WEB-Präsentation im Internet gesehen haben. In den bekanntesten Suchmaschinen des Internets zeigt sich, dass unter dem Suchwort 'Schmalfilm' eigentlich der sappam-Auftritt erst auf Seite 2, 3 oder 4 erwähnt wird. Allerdings wird schon unter 'Schmalfilm' bei 'Wikipedia' das sappam angezeigt. Viel besser und auch sinnvoller ist es für jeden Amateur und Fachmann, der schon einmal mit Schmalfilm-Apparaten zu tun hatte, und einen Begriff wie den eines Markenmodells eingibt. Denn, wenn dieses Modell im sappam bereits gelistet wurde, erscheint es zumeist auf vorderster Seite im Ergebnis der Suchmaschinen. Die Wortkombination 'Schmalfilm Apparate' ist gleichermaßen wie 'Museum Schmalfilm' sehr effizient in Ergebnis. 'Museum Hingucker' führt bei fasst allen Suchmaschinen schon zum Erfolg auf erster Seite, auf jene, die wöchentlich unser geändertes Überraschungsfoto bietet. Und gleiches gilt für die 3 Wörter 'Museum Texte Ticker'. Das Internet bietet natürlich noch eine Vielzahl von Möglichkeiten, die das sappam aus verständlichen Gründen noch nicht bedienen kann. Leider hat unser Skype -Anschluss, mit dem Nickname 'ulricheduard' den wir werktags von Montag bis Freitag zwischen 18:30 und 19:30 Uhr aktivieren noch keinen großen Anklang gefunden. Ohne die Wirksamkeit einer solchen Möglichkeit auch über das direkte Bild Informationen auszutauschen, erhalten wir zu wenig Anregung, diesen Kanal der Kommunikation auszubauen bzw. zu nutzen. Stöbern auch Sie einmal intensiv auf unserer Site, da findet sich so manches, vielleicht auch noch Unverhofftes.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 02.12.2014      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:  2. Dezember 2014 - Mitteleuropäische Zeit - 9:48:12



Die Schmalfilm(Reflex)kamera.

Seite der Einführung des Super 8 Formats im Jahr 1965 setzte sich ein völlig neues Konstruktionsprinzip im Schamfilmkamerabau durch. Dabei spielte die Ausführung des Suchers, gepaart mit einem Zoom-Objektiv, neben der Filmtransportmechanik eine wesentliche Rolle, denn angelehnt an die Technik der Spiegelreflex-Kameras übernahm man die dort geltenden Eigenschaften eines Reflexsuchers. Ziel war es im Sucher das aufzunehmende Bild so zu sehen, wie es auf den Film gebannt wird. Die Vorteile schienen trivial zu sein und doch bedurfte es raffinierter Konstruktionen mit Prismen und Linsen. Der Begriff 'Reflex'als Wortkürzel von Reflexion, gemeint ist der aus der Physik,leitet sich aus dem lat. reflectere - zu deutsch, zurückwerfen - ab und wurde aus werbetechnischen Gründen konsequent in Prospekten und Modellbezeichnungen eingesetzt. Der so genutzte Begriff versprach Neuheit und Fortschritt. Durch die fest montierten Varioobjektive boot sich auch genügend Spielraum, mit Prismen und Linsen den Sucher einer Schmalfilmkamera neu zu gestalten. Obwohl durch die Reflexion ein Teil des einfallenden Lichtes an einem oder mehreren Prismen - ca. 20% - geschluckt wird, so konnte sich diese Sucherausführung mehrheitlich durchsetzten. Nur wenige Schmalfilmkameras bedienten sich - ähnlich der Mechanik eines Spiegelreflex-Fotoapparates - des schwingenden Spiegels, um in den Lichtstrahl des Objektivbildes einzudringen. 'Reflex' bedeutete somit nichts anderes als ein mit dem Objektiv direkt gekoppeltes Sucher-System.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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