| Sitemap | Email |
       Home | Ausstellung | Museums-Archiv | Museums-Café | Das Museum sucht | Programm u. Vorträge | Spenden | Modell-Listen | Tages Ticker
Veröffentlichungen

hier können Sie Beiträge u. Berichte des

Museums

abrufen !

Archiv: Beiträge u. Berichte über November
Home --> Ticker Texte --> November

Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

. 2 3





Tages Ticker

Beitrag Nr.: 24.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.04:00



Wie viel Zeit wendet man im sappam auf, um die Web-Seiten zu erstellen ? (Teil 1)

Nachdem seit 2009 über viertausend Seiten entstanden sind, die ein Besucher aufrufen kann, dürfte dieser Museumsauftritt im Web, zweifelsfrei zu den umfangreichsten Präsentationen, die sich ausschließlich den kinematografischen Apparaten für Amateure widmet, gehören. Diese Web-Sites sind im Laufe der Jahre von anfänglich einigen 100 Seiten auf die jetzige Anzahl angestiegen, weil sich auch die Zahl der Objekte, die in den letzten Jahren vom Träger des Museums zusammengetragen wurden, nochmals erheblich erhöht hat. So sind u. a. die Neuzugänge der letzten 7 Jahre unter dem gleichnamigen Link in der Navigation schnell auffindbar, ja sogar nach den Monaten des Eingangs unterteilt gelistet. Zudem wurden immer mehr Neuzugänge, einschließlich die, die durch Spenden hinzukamen, mit aussagekräftigen Bildern dargestellt. So ergeben sich für jeden Neuzugang Aufgaben in nicht unerheblichem Umfang. Alle Objekte werden nach Eingang im sappam, einer generellen Überprüfung unterzogen und äußerlich gereinigt, um dann im Fotoatelier für die Aufnahmen einer Bilderstrecke bereitzustehen. Andererseits werden die technischen Daten, sofern vorhanden bzw. danach recherchiert, erfasst. Ein Platz im Lager festgelegt und für den Katalog des Museums als EDV-Daten eingegeben. Damit ergibt sich gleichzeitig die Web-Seite, die nur noch verlinkt werden muss, mit der ausschließlich für das Web programmierten B i l d e r - G a l e r i e. Im Durchschnitt wird je Objekt ein Zeitaufwand von 2 1/2 bis 3 Stunden angesetzt um einen Apparat vollständig zu präsentieren. Dann ergeben sich für den Besucher folgende Möglichkeiten, unter den vielen Apparaten, den gesuchten auch zu finden. Es führt zum Erfolg eine Reihenfolge einzuhalten, indem die Exponate-Gruppe in der Navigation, der Markename und die Objektbezeichnung angeklickt werden. Zudem stellt das sappam für jedes Objekt, eine, in sein Aufmachung neutral gehalten Seite, für den Ausdruck zur Verfügung, die manchem Besucher erwiesenermaßen sehr dienlich zu sein scheint.

--- Fortsetzung folgt ----


Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 23.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07.58:01



Warum wir keine Amateurfilme neben unseren Apparaten sammeln.

Ungeachtet der Mengen, die es gibt, stellen diese Filmstreifen, wenn man sie für längere Zeit erhalten möchte, große Ansprüche. Ansprüche, die sich insbesondere bei den Kosten der Lagerung ergeben. Der Film, ganz generell betrachtet, ist ein äußerst komplexes Gebilde, bestehend aus dem Trägermaterial und den aufgebrachten lichtempfindlichen Emulsionsschichten, welche durch den Belichtungsvorgang in der Kamera und der anschließenden Entwicklung zum eigentlichen Bild führt. Die chemischen Prozesse, die durch die Filmentwicklung einmal durchgeführt wurden, bleiben i. A. danach stabil, sind aber durchaus in der Langzeitwirkung empfindlich, wenn sie Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Daher, so zeigt es die Erfahrung, sollten Filmstreifen in einer gleichmäßig temperierten Atmosphäre gelagert werden, die zudem eine gleichbleibende Feuchtigkeit aufweisen sollte. Diese beiden Bedingungen lassen sich am besten erreichen, indem Schmalfilme in Blechdosen und in einem ständig kühlgehaltenen Raum gelagert werden. Der Aufwand, um diese Bedingungen zu erfüllen und einzuhalten, ist in nicht unbedeutend und macht es daher schwierig eine qualitätserhaltende Lagerung sicherzustellen. Außerdem ist es nur mit einem Depot nicht getan. Hier müsste ein jeder Streifen vor der Lagerung gesichtet, und darüber, stichwortartig ein Bericht verfasst werden, um ein späteres Auffinden interessanter Passagen zu sichern. Selbst Historiker würden zukünftig kaum die Zeit aufbringen, stundenlang Filme anzusehen, deren Hintergrund keine Aussagen über ihr Entstehen zulässt. Wir vom sappam, bleiben vorerst dabei, keine Amateurschmalfilme zu sammeln, auch wenn es heute schon ein leichtes ist, die Amateurfilme zu digitalisieren und so zu historischen Dokumenten vorzubereiten.
Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 22.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07.56:44



Ist schon alles gesagt worden über die Schmalfilmtechnik für Amateure ?*

In den Zeiten des Schmalfilmbooms, von 1968 bis 1976 sind diverse Bücher und Broschüren auf den Markt gekommen, die sich mit dem Hobby Schmalfilm befassten. Es waren weitgehend Ratgeber, die dem Amateur Tipps vermittelten, wie ein Film zustande kommt oder wie die Technik funktioniert. Auch gab es monatliche Fachzeitschriften, wie 'Fotokino' oder das bekanntere Magazin Schmalfilm. Diese Veröffentlichungen ermöglichten dem Interessierten einiges zu erfahren, was andere ausprobiert haben. Erfahrungsberichte und Klubnachrichten waren sehr hilfreich. Bücher hingegen haben in der Regel ein statisches Wissen vermittelt und konnten den örtlichen Gegebenheiten nur selten entsprechen. Die Empfehlung zur erfolgreichen Zoom-Fahrt in der Landschaft fehlte in keinem Buch. Zoomfahrten, wie man sie machen sollte, wie sie wirkten und wo ihre Grenzen sind, bei der Gestaltung eines Films, wurden ausgiebig erläutert. Seltener fand man Tipps zur Aufmachung eines Drehbuches, die eigentliche Grundlage für jeden Film. Ob ein Stoff nun es wert war oder nicht, ein Drehbuch bleibt unerlässlich, wenn der Film Spannung und Interesse bei Zuschauer erzeugen soll. Die Mechanik, die zum Filmen eingesetzt wird, wurde in der Populärliteratur erklärt, ging aber nur so weit auf Details ein, die für den Laien verständlich blieben. Komplexe Vorgänge von Licht und Chemie, mechanische und optische Eigenschaften wurden seltener ausführlich, meist nur am Rande, behandelt. Bücher für den Hobbyfilmer jener Zeit waren oftmals nur erweiterte Bedienungsanleitungen der Kameras und Projektoren.


--------

*) dieser Beitrag ist eine wiederholung vom 20.09.2017

--------


Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 21.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.22:42



Berücksichtigten die Amateurfilmer, die Regeln der Kinematografie ?

Kaum zu glauben, dass übliche Regeln der Kinomacher vom Amateur befolgt wurden oder gar diese überhaupt bekannt waren. Es gab für die Interessierteren unter den Hobbyfilmern Fachbücher im bescheidenen Format. Mehr oder wenig, Informationsmaterial, was denn hinter den Apparaten an Technik steckt und was man tunlichst bei Aufnahmen vermieden werden sollte. Aber auch diese Inhalte - Empfehlungen - jener Bücher machten den Hobbyfilmer noch nicht zu einem Regisseur, einem Kameramann oder einem Drehbuchautor. Geschweige denn zu einem Künstler. Die Mehrheit unter den Filmkamerabenutzern, hielten den Apparat nur hin, da wo es ihnen wichtig vorkam, das Ereignis festzuhalten. Eines hatten allerdings die Hobbyfilmer, was sie von heutigen Filmemachern unterscheidet. Sie gingen mit der Szeneauswahl etwas vorsichtiger um. Der Film war teuer in der Beschaffung und bot maximal 4 1/2 Minuten Aufnahmezeit je Filmkassette. Heute ist der Faktor Zeit für Filmszenen sekundär, denn die meisten Apparate lassen je nach Speichemedium durchaus stundenlange Aufnahmen zu. So mancher Hobbyfilmer besorgte sich eine zweite Filmkamera, um sich die Möglichkeit zu schaffen, eine Szene aus verschiedenen Blickwinkeln drehen zu können, was schon dem Profibereich sehr nah kam. Die Ergebnisse waren mitunter verblüffend. Doch der effektvollste Einsatz eines Hilfsgerätes wurde mit einem Stativ erreicht. Es sicherte den ruhigen Stand des Bildes, womit, oft zwar unverhofft, Filmszenen entstanden, die dem großen Kino sehr nahe kam. So galt letztlich dem Amateur das Stativ als der beste Helfer, wie es ja auch bei großen Filmproduktionen der Fall ist.


Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 20.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.0124:10



Wie aktuell sind die Web-Siten vom Schmalfilm-Apparate-Museum, dem sappam ?*


Über die Aktualität von Web-Siten im Internet dürfte noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Mehrheitlich werden nur Web-Site von Großunternehmen, Mediengesellschaften, Auktions- und Vertriebsshops ständig aktualisiert, sieht man von einer reinen Bannerwerbung einmal ab. Soll heißen, diese Siten werden täglich bearbeitet und auf ihnen Neues mitgeteilt. Andere Portale lassen ihre Seiten über Jahre unverändert und unbearbeitet im Netz. Und doch es gibt noch eine Ausnahme, 'Wikipedia' die offene Enzyklopädie, die weder auf Gewinn noch Wichtigtuerei ausgelegt ist. Hier werden täglich einige Seiten des Auftritts bearbeitet und die Erkenntnisse der Welt auf den neusten Stand eingebracht. Museen habe es da schwerer, ihre Internetauftritt täglich zu aktualisieren. Schon allein der Aufwand an Zeit und somit der der Geldmittel ist nicht unerheblich, wenn tägliche Informationen herausgegeben werden, die, wie man weiß, sporadisch nur eine kleine Gruppe von Menschen interessiert und zudem von älteren Museumsobjekten zwangsläufig handeln muss. Die Archive der Museen sind keinesfalls selten ein Notnagel und bieten sich für die Recherchen auf den Seiten für bestimmte Berufskreise an. Für ein Projekt wie es das sappam ist, stellt sich ein ähnliches Problem, dem der ständigen Aktualisierung um einen Interessenskreis von Besuchern die Web-Seiten attraktiv zu machen. Mit unserem wöchentlichen Hingucker konnten wir allem Anschein, noch mehr Besucher anlocken und interessierte Gruppen reichen. Der 'Tages Ticker' schaffte diesen Effekt nicht ganz. Zudem ist unser Projekt bei Weitem nicht vollendet, sodass auch die Beiträge und Datenblätter der jeweiligen Apparate nur sporadisch vervollständigt werden konnten. Es sind immerhin schon über 1000 Objekte die im sappam vorhanden, beschrieben und bebildert worden. Wir schaffen ies derzeitig, das zumindest wöchentlich die noch unvollständigen Datenblätter einiger Objekte zu vervollständigen.

--------

*) dieser Beitrag ist eine wiederholung vom 23.06.2017

--------


Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 19.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 21:41:14



Manchmal hat auch ein Museum Glück, ein interessantes Objekt zu bekommen.

Gelegentlich sind es auch Aktionen, auf denen besondere Modelle an Schmalfilmkameras, für Amateure angeboten werden, die dann, dank der Initiative unseres Museumträgers erworben werden und den Fundus zugutekommen. In den letzten Monaten, so müssen wir konstatieren, sind Spenden nur spärlich eingegangen. Einen Überblick kann sich jeder unserer Besucher selbst machen, wenn der heute unter dem sappam-Link Neuzugänge den Untertitel Spenden (aktuell) aufruft. Dort findet man die Auflistung aller eingegangen Spenden, die an der Zahl in 2017, bei 33 liegt. Bei den Neuzugängen konnten wir bisher insgesamt 106 Objekte in die Sammlung einbringen. Allerdings stehen noch einige Modelle aus, die im November bereits Eingang fanden aber noch nicht auf der Web-Site gelistet sind. In 2017 gab es auch einige sonderbare Objekte, die wir aber erst zum Jahresende hervorheben wollen. Was aber schon heute als etwas Außergewöhnliches erklärt werden kann, ist unsere Digi Aktion 2017, bei der die Teilnehmer einen, bis zu 120 m langen Amateurfilm, des Formats Super 8/Single 8 oder Normal 8, dem sappam einschicken kann, damit wir, als Aktionsangebote kostenlos für die Teilnehmer den Film nach dem Bild für Bild Scanverfahren digitalisieren. So wird ein alter Film auf einem modernen HDTV-Geräte vorführbar. Unsere oben ausgerufenes Glück möchen wir teilen. Zum Jahresende werden wird in eine Bilderstrecke in der B i l d e r-G a l e r i e dieses Modell hervorgehoben werden.



Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 18.011.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 15:25:10



Zum 'Hingucker' dieser Woche. Die Beaulieu 5008 S, die erste Super 8 Tonfilmkamera von Beaulieu.

Beaulieu konnte mit den Schmalfilmkameras der Serie 4000 große Erfolge feiern, sodass man das von Kodak neu eröffnete Marktsegment, im Jahr 1974, als die Tonfilme mit aufgetragener Magnetspur aufkamen, leicht vernachlässigt. Vielleicht war es auch Überzeugung, die dazu führte, nicht gleich auf ein Tonfilm-Modell zu setzten. Erst 1979, also schon zu einer Zeit, in der sich das Ende des Booms abzeichnete, kam das hier gezeigte Modell 5008 S auf den Markt. Vermutlich sind nicht mehr sehr viele Apparate abgesetzt worden, sodass dieses Modell zu den selteneren Filmkameras des Hauses gehören dürfte und daher heute nicht mehr all zu oft zu finden sind. Leider müssen diese Kameras, will man sie heute noch einsetzen, mit anderen Akku-Packs betreiben werde, als es die Originalausführung vorsah. Der Umbau zu einem Dummy ist nicht kompliziert, wird aber ungern gemacht. Denn danach muss die Stromversorgung getrennt, in einer Akku-Tasche mitgeführt werden.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 17.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 15:25:10



Ist es eine Begabung oder ein Hobby, wenn man einen Film dreht ?

Die Frage kann man nicht ohne Klärung der Begriffe so einfach beantworten, da müsste erst einmal der Begriff Hobby und dann später Begabung festgelegt werden. Unter Hobby versteht man im Allgemeinen, dass man sich mit einer Sache länger als üblich beschäftigt und dies mehrheitlich in der Zeit, die nicht unbedingt von einer Arbeit belegt ist. Es geschieht freiwillig und ohne verpflichtenden Zeitdruck. Die Begabung hingegen ist eine angeborene Eigenschaft, die dem Individuum eigen ist. Die Tätigkeiten, die einer Begabung entsprechen, fallen leicht und sind stets in Entwicklung ohne große Anstrengungen. Alle fortschreitenden Verbesserungen des Handels werden sichtbar, auch ohne großes Zutun - gemeint ist Unterrichtung - anderer. Unter den Filmemachern haben wir nun hier die beiden Menschentypen zu unterscheiden. Der gelegentliche Filmer, den wir als Hobbyfilmer bezeichnen, ist jener, der die Filmszenen je nach Gelegenheit einfängt und letztlich irgendwie aneinanderreiht. Der Begabte sucht nach einem Sujet, einem Drehbuch, besser gesagt nach einem Stoff, um diesen mit den Möglichkeiten der kinematografischen Apparate zu einer Lichtspielvorführung auszuarbeiten. Beide Kandidaten, in diesem Vergleich, sind, wenn sie Amateure sind, darauf angewiesen etwas zu unternehmen, um zum Erfolg zu kommen. Der Hobbyfilmer wird neben einer guten Ausrüstung an Apparaten noch die Reisetätigkeit, mit all ihrer Vorbereitung anstreben, um Ereignisse vor die Filmkamera zu bekommen . Der Begabte sucht nach einem Produzenten, einem Geldgeber, der ein Filmprojekt finanziert oder zumindest fördert. Er versteht sich als Regisseur, als Kameramann oder Bühnebildner und beherrscht nebenbei die Technik zum Filmemachen mit all ihren Raffinessen. Dazu würden die handwerklichen Griffe und Kniffe gehören, die das Metier mit sich bringt. Außerordentliche Begabte werden nicht selten zum Künstler und diese unterscheiden sich vom Hobbyfilmer, die im Wesentlichen ein Handwerk, mit all seinen Varianten beherrschen.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 16.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 18:15:11



Was ist größer ? Eine 120 m Filmschatulle oder ein 8 GB USB-Stick.

Natürlich wird man sofort behaupten können, der USB-Stick, mit seinen ca. 7,5 Kubikzentimeter ist bei Weitem kleiner als eine Filmschatulle für 120 Film, die mit einem Volumen von 707 Kubikzentimeter - also annähernd 99 Mal großer - im Wohnzimmerschrank steht. Alles ist in den letzten 30 Jahren, was Speichemedien betrifft kleiner geworden. So können wir heute auf einem 8 GB USB-Stick, mindestens 3 digitalisierte, 26 Minuten lange Filme, der Super 8 bzw. der Normal 8 Klasse unterbringen. Dies bedeutet, dass wir nach alter Manier gerechnet, 3 Filmschatullen, mit je 120 m Filmspulen hätten, die ein Lagerungsvolumen von ca. 2,2 Liter einnehmen. Der USB-Stick verschwindet derweil unter anderem im Tresor - sofern vorhanden - als Familien-Historie gekennzeichnet. Wir sprechen allerdings hier den Platzbedarf eines USB-Stick an, andere Speichermedien (mini SC) sind noch kleiner. Auch die erste .mp4 Datei, die der Bild für Bild Scanner erzeugt, was MB oder GB betrifft, ist noch kleiner. Diese muss allerdings nochmals eine nachträgliche Transformation durchmachen, da die Bild für Bild Scanverfahren de facto von 30 Bildern pro Sekunde ausgehen, obwohl nur 18 Bilder pro Sekunde vorliegen. Soll heißen, mit einem Faktor von 0,6 müssen Super 8 Filme die mit 18 fps gedreht wurden, in ihrer Vorführgeschwindigkeit gebändigt werden. Dazu bedient man sich heute gängiger PC-Programme, wie z. B. das Movie Maker, von MS. Dieses nun digitalisierte Film-Material kann bis auf Weiteres, nicht nur ergänzend, bildtechnisch nachbearbeitet werden, sofern man ein Video-Schnittprogramm zur Hand hat, nein, auch eine nachträgliche Vertonung wird als häufigster Wunsch geäußert. Und hier zeigt sich, dass die Geräuschkulisse eines ratternden Filmprojektors ausreicht, um die Stimmung früherer Zeiten aufkommen zu lassen.

Top







Tages Ticker

Beitrag Nr.: 15.11.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. November 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 12:03:10



Heute, ab 12 Uhr war es so weit ! Die DIGI Aktion 2017 ist eröffnet !

Lieber Museums-Freund. Wir wissen, dass die Ankündigung des kostenlosen digitalisieren eines Amateurfilms nicht unbedingt die Welt aus den Angeln reißt. Und dennoch werden sich im Laufe der Zeit, bis zum 15.12.2017, sicherlich einige Filmfreunde bei unserer Aktion einschreiben. Die Vorgehensweise ist recht einfach. Nachdem man auf unserem Hingucker-Logo klickte, wird man auf die entsprechenden Seiten zum Anmeldeformular geführt. Werden alle Kästchen für die Registrierung ausgefüllt, müssen diese nur abgeschickt werden, um die Ihnen zukommende E-Mail bestätigen zu können. Natürlich benötigen wir noch den Amateurfilm, den Sie uns bei Zeiten zusenden mögen. Allerdings sollte dieser Film nicht länger als 120 m sein, was der Länge in etwa entspricht, die auf einer normalen Filmspule Platz hat. Wir bestätigen Ihnen den Eingang des Films via E-Mail, der erst danach digitalisiert wird. Den Originalfilm bekommen Sie nach dem von uns durchgeführten Bild für Bild Scanverfahren wieder zugesandt. Sie gehen bei dieser Aktion keinerlei Verpflichtungen ein. Wir nutzen auch nicht Ihre Angaben zu kommerziellen Zwecken. Ihre Daten würden uns nur signalisieren, dass Sie noch heute Interesse am Amateurschmalfilm haben. Wir ermöglichen Ihnen im Gegenzug, mit der nun vorhandenen .mp4 Datei auf einem HDTV-Gerät oder Computer, ihren alten Stummfilm, in erstaunlich guter Qualität vorzuführen. Machen Sie einfach mit, es könnte eine Überraschung für Weihnachten sein, die die ganze Familie verzücken wird !


Top


. 2 3
 



 



Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



unau-design

Aktionen



Zur Suche geben Sie ein
Stichwort ein !




oder, suchen Sie
einen Apparat des Muesums