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Archiv: Beiträge u. Berichte über Oktober
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 21.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:58:09



Zum 'Hingucker' dieser Woche, ein Stummfilmprojektor von Canon, Modell Cine Projector S 400.


Canon führte den Filmapparatemarkt wahrlich nicht an, hatte aber einen guten Namen mit Fotoapparaten erworben. Projektoren von Canon sind in Europa nicht häufig zu sehen, was nicht unbedingt diese Apparate zu einer Rarität machen. Dennoch zeigen die Geräte eine gute Qualität. Das Modell S 400 wurde mit einem original Canon-Objektiv ausgestattet, welches sehr gute Bilder zeichnete. Die Mechanik ist robust ausgelegt, die Leichtquelle, eine Ellipsoid-Lampe von 50 W arbeitet unter einer Betriebsspannung von 8 V. Die Spulenaufnahme ist so gestaltet, dass die 7 Zoll Filmspule mit ca. 120 m Film eingesetzt werden kann. Interessant ist die Schnelltaste für den Zeitraffergang sowie der eingebaute, manuell steuerbare Geschwindigkeitsregler.
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Beitrag Nr.: 20.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:22:51



Wir beabsichtigen am kommenden Sonntag etwas besonderes anzubieten...

... in Sache Film-Digitalisierung. Zum Thema Digitalisierung von 8 mm Schmalfilmen, die von Amateuren gedreht wurden, haben wir uns schon mehrfach geäußert. In mehreren Beiträge haben wir unserer Erfahrungen bei der Konvertierung von Filmen, in ein häufig verwendetes Video-Format vorgetragen, weil es und sinnvolle erscheint diese Möglichkeiten auf breiterer Basis bekannt zu machen. Das Videoformat, welches ein heute leicht zu erwerbender Bild für Bild-Scanner generiert, ist ein .mp4-Format, das von den meisten PCs, die nicht einmal die modernsten sein müssen, nachträglich bearbeitet werden kann. Es reicht die Installation des Betriebssystems Windows XP mit Service Pack 3 und einer Festplattenkapazität von 20 GB, um die etwas beschleunigt laufende Videodatei zu verlangsamen. Mit dem MS Programm Movie Maker kann nämlich ein verlangsamender Abspielfaktor die ursprünglich generierte Video-Datei nachtäglich modifizieren. So wird aus einem ca. 16 Minuten laufenden Video-Film ein ca. 28 Minuten langer Streifen, dieses entspricht in etwa einer Filmstreifenlänge von 120 m, was auf eine große Filmspule passen dürfte. Hierfür werden ca. 2.5 GB Speicherplatz benötigt. Diese Datei, einmal auf einen USB2 Stick übertragen, wäre dann auch auf einem HDTV-Fernsehgerät, moderner Ausführung, in einer Qualität, die sich sehen lassen kann, vorführbar. Besuchen Sie unserer Web-Site am kommenden Sonntag, um mehr zu erfahren, was wir uns an Überraschung vorstellen. Bleiben Sie dran !
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Beitrag Nr.: 19.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:37:40



Es bleiben nicht selten die Tragetaschen und Koffer für Filmapparate auf der Strecke ...

... hier in unserem Museum. Immer wieder kommen im Museum Sendungen mit Filmapparaten, die in einer Tragetasche, im Fall von Filmkameras oder Koffer im Fall der Projektoren, an. Diese Gegenstände haben wir so gut wie nie in unserer Auflistung an Objekten berücksichtigt, obwohl das eine oder andere Exemplar an Umhüllung durchaus seinen Reiz hat. Die einschlägige Industrie, die diese Taschen herstellt, gab sich stets Mühe, neben dem Design auch die Funktionalität so zu gewährleisten, dass deren Inhalte sicher verwahrt ist und eine Entnahme leicht von statten ging. Schmalfilmkamerataschen wurden in den 1930er bis 1950er aus natürlichem Leder gefertigt. Gelegentlich wurden Kartonagen eingesetzt, die zur Verstärkung dienten. Bei den Projektoren waren die Koffer aus Holz mit Papierkaschierung, recht schwere Kästen. Erst durch das Aufkommen der Kunststoffe und somit auch der Lederimitate wurden Tragetaschen leichter. Einige Hersteller von Filmkameras empfahlen ihren Kunden flexible Hüllen, andere, den starren Korpus. Von den ca. 900 Schmalfilmkameras, die im sappam lagern, wurden etwa die Hälfte in einer Originalverpackungen (OVP) oder in Tragetaschen angeliefert, von denen wir nur ein Bruchteil der Taschen behalten haben. Eine erbarmungslose Entsorgung stand diesen Taschen dann bevor, wenn sich ein Pilzbefall zeigte. Andere, die durch den Verschleiß unansehnlich und wieder andere mit dem sich zersetzenden Schaumstoff zum Problem wurden. Die Tragekoffer, in denen die Projektoren angeliefert wurden, waren mehrheitlich im guten Zustand. Natürlicher Staub aus Keller- oder Dachgewölben haftete nicht selten daran. Es zeigte sich, dass deren längliche Kastenform als Standard zu sehen ist. An einer ausgefeilten Inneneinrichtung, speziell für den Projektor gedacht, vermied beim Transport Beschädigungen. Auch gab es so manchen Koffer mit eingelassenen Lautsprecher, wenn der Projektor als Tonfilmprojektoren ausgelegt war. Wir im Museum bewahren einige gut erhaltene Exemplare dieser Umhüllungen, doch werden sie derzeitig nicht im Museumsbestand und somit auch nicht auf diesen Web-Sites geführt.

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Beitrag Nr.: 18.10,2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:54



Haltbarkeit und Alterung von Film-Material.

Das seit der Einführung des Sicherheitsfilms, also das des nicht brennbaren Film-Materials, kann sich der Amateur sorglos fühlen, geht es um Brandgefahr. Und dennoch, das heute eingesetzte, nicht entflammbare Film-Material unterliegt erbarmungslos der Alterung, was sich an seinen mechanischen und chemischen Eigenschaften bemerkbar macht, die erst nach Jahren der stillen Lagerung auftreten. Da sind es, die 2 wichtige Eigenschaften, die auffallen. Zum Ersten: Das Trägermaterial, der eigentliche Film, verändert seine Länge im Laufe der Zeit, er verkürzt sich. Zum Zweiten: Die lichtempfindliche Beschichtung mit ihren Pigmenten, die aus mehreren chemischen Substanzen - den Emulsionen - bestehen, reagieren passiv weiter. Das Träger-Material leidet durch Alterung, indem es schrumpft. Im Laufe der Jahre bis zu 10%. Das bedeutet, im ungünstigen Fall, eine Verkürzung des 15 m langen Filmes, um ca. 1,5 m. Eine nicht unerhebliche Länge. Bemerkbar macht sich diese Erscheinung, wenn der Projektorfinger nicht mehr richtig in die Perforationslöcher des Films greifen kann, weil hier auch verkürzte Abstände vorliegen. Es summieren sich die Fehlschaltungen beim Filmtransport während der Vorführung. Altert die Beschichtung des Films, so verblassen die Farben und der Bildkontrast wird schwächer. Schließlich wandelt sich der ursprüngliche Farbeindruck zu einem bemerkenswerten blaustichigen Farbton, manchmal bis hin zum Sepia. Beides Farbtöne, die wir auch von alten Fotografien her kennen. Ungeachtet dieser beiden nicht reversiblen Eigenarten leiden die Filme zudem, nach jahrelanger Lagerung, bei großen Temperaturschwankungen und den Auswirkungen von Kondensat oder Feuchtigkeit. Feuchtigkeit, womöglich gepaart mit einer noch vorhandenen Oberflächenverschmutzung des Filmes, fördert den Pilzbefall. Temperaturschwankungen beschleunigen die chemischen Prozesse im und auf dem Träger-Material, sowie der farbbildenden Emulsionen. Eines ist aber sicher: Das Produkt 'Film' altert langsamer als Magnetbänder, die in Videorekordern eingesetzt wurden, DVDs für Computer oder Speicherchips der modernsten Elektronik haben die Langlebigkeit noch nicht bewiesen. Der Zustand der Filme, von denen die meisten nach 40 Jahren durchaus noch ansehnlich sind, beweist das durchaus eine lange Lebensdauer vorliegt.



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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 22.11.2015
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Beitrag Nr.: 17.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:03:41



Warum wurden die Amateur-Schmalfilmprojektoren mit Tonteil so viel teurer ?

In einer Zeit, in der bereits die Kassettenrekorder für Musikkassette (MC) in unglaublich hohen Stückzahlen auf den Markt gekommen waren, schienen die Preisangebote für Tonfilmprojektoren einfach zu hoch zu sein. Gut, man konnte nicht erwarten, dass alle Bauteile eines normalen Kassettenrekorders 1 zu 1 in einem Projektor verbaut werden das wäre doch zu viel, aber den meisten Amateuren schien letztlich der monetäre Aufwand doch zu hoch zu sein, was an den verkauften Stückzahlen erkennbar wurde. Die Mechanik eines Tonfilmprojektors stellte im Wesentlichen das größte Problem an der Kostensteigerung dar. Denn neben dem relativ einfachen Filmtransport über gezahnte Räder war nun ein absoluter Gleichlauf der Antriebsrolle, die neben dem Tonabnehmer vor der Filmbühne lag, sicherzustellen. Dafür mussten Elektromotoren mit höherer Leistung und besserem Gleichlauf eingesetzt werden, die dann ein Schwungrad antrieben, welches jegliche Schwankungen, seien es die durch mechanische Widerstände entstehenden oder die strombedingten. Außerdem musste ein Schaltmechanismus angebracht werden, der die Bildfrequenzen von 18 bzw. 24 Bilder pro Sekunde sicherstellte. Die Elektronik sollte zudem einige Eigenschaften, die man vom klassischen Tonbandgerät her kannte, ermöglichen. Nämlich Tricküberblendungen, Aufnahmen vom Mikrofon oder direkt, am Projektor angeschlossen, von anderen Musik erzeugenden Quellen. Nicht selten wurden auch Anforderungen an hohe Tonqualität gestellt, wenn nicht sogar stereofon. Ein eingebauter Lautsprecher machte die Gräte zudem noch schwerer an Gewicht, sodass ein solches Paket durchaus über 5 kg auf die Waage brachte. Da wunderte es nicht, das die Grundpreise solcher Apparate den Geldbeutel stark belasteten. Mehr noch, Tonfilme waren zu dieser Zeit auch nicht gerade billig. Der Wettbewerb zum analogen Video-Gerät tobte außerdem schon im Hintergrund.

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Beitrag Nr.: 16.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

Aufgrund unserer Herbstferien veröffentlichen wird zwischen dem 10. bis einschließlich den 16.10.2017, keine Tages Ticker-Beiträge. Der nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir können daher nur empfehlen,, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums-Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik interessantes geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven, wo all diese Objekte bebildert sind..

Wie auch immer, bleiben Sie uns treu !


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Beitrag Nr.: 15.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

Aufgrund unserer Herbstferien veröffentlichen wird zwischen dem 10. bis einschließlich den 16.10.2017, keine Tages Ticker-Beiträge. Der nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir können daher nur empfehlen,, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums-Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik interessantes geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven, wo all diese Objekte bebildert sind..

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Beitrag Nr.: 14.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

Aufgrund unserer Herbstferien veröffentlichen wird zwischen dem 10. bis einschließlich den 16.10.2017, keine Tages Ticker-Beiträge. Der nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir können daher nur empfehlen,, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums-Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik interessantes geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven, wo all diese Objekte bebildert sind..

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Beitrag Nr.: 13.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

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Beitrag Nr.: 12.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

Aufgrund unserer Herbstferien veröffentlichen wird zwischen dem 10. bis einschließlich den 16.10.2017, keine Tages Ticker-Beiträge. Der nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir können daher nur empfehlen,, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums-Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik interessantes geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven, wo all diese Objekte bebildert sind..

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