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Archiv: Beiträge u. Berichte über Januar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 11.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:18:41



Warum rattern Projektoren so ?

Als Maschinen zu Zeiten der industriellen Revolution gebaut wurden, war man froh, dass ein Apparat auch wirklich funktionierte. Alles war noch groß und schwerfällig und somit nicht selten laut. Man denke da nur an die klassische Dampfeisenbahn. Ganz davon abgesehen, der eigentlich unerträgliche Geräuschpegel in den Fabrikhallen. Nähmaschinen und Projektoren für Filme standen sich nicht selten Pate, wenn es darum ging, ein gut erkennbares Geräusch im Haushalt zu identifizieren. Beide Apparate haben einen ähnlichen Mechanismus inne, der bei schneller Rotation die waltenden Kräfte in eine lineare Bewegung bringen muss, hier für die Nähnadel dort für den Filmgreifer, was mittels eines Nockenwellenantriebs machbar ist. Und gerade diese Art der Maschinensteuerung ist sehr geräuschanfällig, zumal alle Teile die auf die Nockenwelle drücken und Kräfte übertragen in ihren Lagerungen stark beansprucht werden und sodass ein typisches Klopfen wahrnehmbar wird. Filmprojektoren entwickeln dadurch diesen eigenartigen Klang, der in jedem Haushalt eines Amateurfilmers unverwechselbar erscheint. Heute fehlt dieser Klang all zu oft, da die meisten auf DVD übertragenen 8-mm Filme als Stummfilm weiterhin stumm bleiben. Die DVD-Tonspur eignet sich aber hervorragend diesen typischen Klang aufzunehmen, um ein wichtiges Charakteristikum vergangener Tage der Stimmung zu genügen.





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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 13.07.2014
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 10.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 11:10:48



Zum Thema: Batterien für Belichtungsmesser an Schmalfilmkameras.

Auch wenn es heutzutage kaum mehr den klassischen Schmalfilmer mit einer Super 8 Kamera gibt, so sind diejenigen, die es dennoch tunen, nicht selten mit einer Schwierigkeit konfrontiert. Der Belichtungsmesser. Die meisten Schmalfilmkameras der ersten Super 8 Jahre, also jene Apparate, die einen Silber-Oxid Batterie benötigten, um den Belichtungsmesser zu aktivieren, eigenen sich kaum mehr für den Experimentierdrang. Zum einen: Die erforderlichen PX Stromzellen sind nur noch sehr eingeschränkt zu bekommen und alle Alternativen, die mit Adaptern arbeiten, liefern zum Zweiten, für das heute noch käufliche Super 8 Film-Material, nicht die korrekten Werte. So gesehen, erscheint dem ungeübten Anfänger eine Empfehlung sinnvoll zu sein: Für den Anfang einen Apparat zu wählen, der auch ohne PX Batterien auskommt. Man kann zwar nicht pauschal sagen, es seien nur die Schmalfilmkameras, die mit 6 Stück der AA Zellen auf die PX Batterie verzichten aber de facto, bei diesen Modellen ist oft schon der Belichtungsmesser an die zentrale Stromversorgung von 9 V gekoppelt bzw. angeschlossen. Mithin bliebe noch die Feinjustierung, bezogen auf das Film-Material, welches ja vorwiegend Schwarz/Weiß sein wird. Hier hilft unter Umständen ein Anpassungsregler an einer Kamera, mit dem oft die Blende sich um einen Punkt, plus/minus, die Messung korrelieren lässt. Ansonsten ist nur ein langwieriger, minutiös dokumentierter Test, einschließlich Filmentwicklung, der Weg zu einem befriedigden Ergebnis gewährleistet.
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 09.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 09:31:01



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Bauer Top Star XL'.

Robert Bosch Kinotechnik fertigte unter dem Markennamen Bauer nur wenige Modelle, die wirklich für das Handgepäck und einen unkomplizierten Einsatz vor Ort gedacht waren. Dazu gehörte die Serie 'Top Star', welche letztlich mit der hier vorgestellten XL Ausführung, auch bei mäßigen bzw. schlechten Lichtverhältnissen der Szenrie gute Aufnahmen einfangen konnte. Das Leichtgewicht fand zudem seine Anhänger, durch die geringen Abmessungen und durch den integrierten Motor-Zoom-Antrieb, der eine ruhige Handhabung möglich machte.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 08.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:51



Gibt es heute noch Interessantes über die Amateurschmalfilmtechnik zu berichten?

Es drängt sich bei dieser Frage der Gedanke auf, eigentlich ist alles gesagt worden. Denn die Technik mit der die Bilder laufen lernten, ist vorüber. Zumindest, wenn man sich auf die Technik besinnt, die da mit Zelluloidfilmen arbeitete. Auch auf redaktionellem Gebiet findet kaum mehr ein interessanter Beitrag Platz der Veröffentlichung. Der Amateur ist zudem gespalten, in puncto Sinn und Zweck, wenn es darum geht, die als obsolet geltende Technik zu nutzen. Das sappam veröffentlichte auf diesen Web-Siten unter dem Link 'Tages Ticker' seit Juni 2013 fast täglich einen Kurzbeitrag mit dem Ziel, einem jungen Publikum, die einmal sehr beliebten Apparate vorzustellen und die Eigenarten der Amateurfilmtechnik jener Zeit etwas aufzuhellen. Allein schon das eingebrachte Engineering französischer, schweizer, deutscher, US-amerikanischer und japanischer Fachleute gebührt einer Huldigung für die erbrachten Leistungen. Es wirkten mit, die Techniker präziser Mechanik, die Physiker der Optik und Mathematiker, die Chemiker der Filmindustrie, sowie die angrenzenden Sparten, wie Beleuchtung und Tontechnik. Allein das Zusammenspiel dieser Disziplinen gebührt schon ein Lob. Denn nur dank der gemeinsam erbrachten Anstrengungen ist die Menschheit heute in der Lage bewegte Bilder in nie da gewesener Qualität zu erzeugen und zu betrachten, ganz abgesehen davon, dass wir auch diese aufbewahren und der Nachwelt überlassen können. Eigentlich ist noch viel über die Amateurschmalfilmtechnik zu sagen, nur: Wen interessiert es noch wirklich, wenn nicht das Wort 'Video' vorangeht ?

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 07.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 08:01:53



Testergebmisse von Schmalfilmkameras, oder andere Erkenntnisse.

Manchmal erreichen uns Anfragen, ob wir auch Qualitätstest an Schmalfilmkameras durchführen oder Erfahrungen sammeln, wie z. B. bei Einsätzen von Schmalfilmkameras, in außergewöhnlichen Situationen, seinen es Regenwetter oder Kälte. Das Projekt sappam versteht sich als Sammlung und Museum, somit in erster Linie als Aufbewahrungsort und Hüter noch vorhandener Gerätschaften der Schmalfilmtechnik für Amateure. Apparate, die die Sammlung ergänzen, werden nach Eingang lediglich von Staub und grober Verschmutzung gereinigt. Batterien werden entfernt und evtl. Säurekristalle, die durch ausgelaufene Zellen entstanden sind, soweit möglich beseitigt. Tests auf Funktion und andere Eigenschaften werden bewusst nicht durchgeführt. Es scheint manchmal unverständlich, dass so mancher Apparat, bei dem schon das äußere Erscheinungsbild eine ordentliche Funktion als fraglich erscheinen lässt, noch Eingang zur Sammlung findet. Doch uns erscheint es wichtiger, die Gesamtheit eines Objektes zu bewahren als den Zustand selbst über eine vorhandene Funktionalität zu bewerten. Man möge sich einfach vorstellen, ein Apparat aus den 1930er Jahren, sollte noch tauglich sein, nur um diesen als Museumsstück zu akzeptieren. Das würde uns im sappam doch fraglich erscheinen. Nicht selten sind auch Gebrausspuren von Bedeutung, den sie sagen uns aus, dass das Objekt eine bewegte Vergangenheit hinter sich hatte. Nämlich, aus der Neuverpackung heraus, ein Erstaunen aller Anwesenden hervorrief, die es erlebten. Dann als Nächstes, der Gebrauch des Gerätes, mit all seinen ungewollten Vorkommnissen. Schließlich, das Vergessen, das Verstauben, auf dem Dachboden landen. Wir können und wollen als Museum keine Eigenschaftstests der Sammelobjekte durchführen und werden es auch zukünftig nicht tun. Es würde das Ziel des Projekts unterlaufen.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 06.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 09:05:51



Wie viel Schmalfilmkameras, seinen es für Normal 8 oder für das Super 8 Format wurden über die Jahre hinweg hergestellt ?

Eine wirklich kniffelige Frage ! Denn, kaum jemand wird es wirklich wissen, nicht einmal die Anzahl an Firmen, die sie herstellten, ist genau bekannt. Da gab es so manche kleine Werkstatt, die sich in den frühen Jahren der Schmalfilmkamera-Entwicklung daran machten, Ideen umzusetzen, diese aber nur durch den Mangel an Geschäftstüchtigkeit nicht verwirklicht wurden. Die weitgehend bekannten Hersteller fertigten in den 10 Jahren des Booms, zwischen 1968 und 1978, mehrere Millionen Kameras, was bezogen auf die Weltbevölkerung zu jener Zeit, mit schätzungsweise 5 Milliarden, nicht von Bedeutung war. Dennoch die Anzahl an Schmalfilmkameras die die erfolgreichen Firmen herstellten war beträchtlich. Gemessen an der Anzahl von Filmen in der 8 mm Breite, die in jedem Boom-Jahr entwickelt wurden, ließe sich evtl. darstellen, wie viel Amateure eine Schmalfilmkamera besaßen. Doch auch hier würden Zahlen in die Irre führen. Könnte es 1 Million gewesen sein oder waren es 1,3 Millionen, 15 Meter lange Streifen ? Wer weiß es wirklich ?

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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 17.05.2014
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Tates Ticker

Beitrag Nr.: 05.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:51:49



Zustand der Filme nach 40 Jahren Lagerung.

Nach nunmehr gut 40 Jahren steht es auch bei den Amateuren manchmal an, über die Erhaltung belichteter Filme nachzudenken. Denn in dieser Zeitspanne, die nun vergangen ist, haben sich die negativen Eigenschaften einer ungeeigneten oder ungünstigen Lagerung sicherlich bemerkbar gemacht. So litten die meisten Filme an der Feuchtigkeit, der sie ausgesetzt waren, auch wenn diese unmerklich war. Gepaart mit Temperaturschwankungen und der zurückgebliebenen Oberflächenverschmutzung, welche bei der letzten Vorführung den Film verstaubten. Die auffälligsten Erscheinungen angegriffener Filme, ist der Farbverlust, soll heißen, ein Verblassen der Farben durch chemische Veränderungen der Emulsionsschichten. Erfahren Filmer schwören auf Metalldosen, als die beste aller Aufbewahrungsbehälter, in einem gut temperierten Raum von unter 20° C. So gelagerte Filme weisen auch dann geringere Unterschiede in der Farbveränderung nach langen Lagerungszeiten auf, selbst wenn das Film-Material von mehreren Markenherstellern kam. Ein weiterer Aspekt in der Veränderung durch Alterung könnte die Schrumpfung sein. Bedingt durch die lange Lagerung, verkürzt sich das Trägermaterial eines Films, es schrumpfte merklich in seiner gesamten Länge. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten, er könnte aber zu Problemen bei der Projektion führen, wenn diese Verkürzung all zu groß geworden sein sollte. Schließlich sei noch erwähnt, dass Nitrofilme nichts zu suchen haben, in einem Depot voll von Schmalfilmen.

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 04.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:37:00



Neues verdrängt Altes, wird Altes wirklich verdrängt ?

Dieser Frage sieht sich ein Museum täglich ausgesetzt. Denn als Aufgabe betrachtet es ein Museumsbetreiber, Altes zu bewahren. Nun, der Zeitgeist scheint positiv zu sein, dem nachzukommen. Noch nie hat es so viele Sammelinitiativen bzw. private Museen wie heute in Deutschland gegeben. Und dies oft ohne einen kommerziellen Hintergrund zu bedienen. Selbstverständlich sind Innovationen erforderlich, die den Menschen zu neuen Ufern animieren. Doch mit der derzeitigen Geschwindigkeit, mit der es geschieht, kommt kaum jemand nach. Für die Produktgruppe der Schmalfilmapparate und jener Erzeugnisse die sich mit ihnen ergaben, den Filmen, wird es immer dringlicher sie als ein Kulturgut zu bewahren, auch wenn, neuere oder verbesserte Dinge von den Märkten täglich gepriesen werden.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 04.02.2014
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 03.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit - 07:34:10



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Carena CM 800'.

Ein sehr schön gestalteter Apparat der aus Japan kommend, den traditionell guten Namen Carena trägt. Carena bekannt durch die sehr auffälligen und hochwertigen Modelle aus der Normal 8 Format Zeit, hergestellt in Liechtenstein, verpflichtet auch den japanischen Hersteller, Shinsei Optical Ltd. zu bester Qualität. Dieses Modell ist mit den 3 weiteren Apparaten aus de C-Serie das anspruchsvollste und die am besten ausgerüstete Schmalfilmkamera. Die schlichte Anordnung aller Bedienungsknöpfe, zusammen mit dem Motorzoom und Vario-Objektiv einschließlich einer Makroeinrichtung überzeugt auf ganzer Linie.


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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 02.01.2016      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. Januar 2016 - Mitteleuropäische Zeit -18:34:59



Klassiker, Kult-Objekt, Retro-Design, drei aktuelle Begriffe.

In wieweit diese Worte auch für die Schmalfilmerszene gelten sei dahingestellt. Eines ist allerdings wahr, die Filmer und Gefilmten der Boomjahre um 1970 sind in die Jahre gekommen. Die Ersten, also die Filmer, hegten und pflegten ihre Apparate und die so entstandenen Filme der Gefilmten. Die Zweiten, also die Kleine jener Jahre, sahen sich hin und wieder in der Gestalt des Kindes, anlässlich gefeierter Familientreffen. Doch all das ist noch kein Kult. Es scheint sich jedoch anzubahnen, dass zumindest die Filme jener Zeit zu einem Kultobjekt werden. Den Klassikern, jener Zeit geht es etwas schlechter. Denn die Geschmacksströmung heutiger Tage gibt nur bedingt den alten Apparaten der Filmtechnik eine ihr gebührende Aufmerksamkeit. Der sogenannte 1970 Trend, in der Gestaltung von Apparaten des täglichen Lebens, hat heute kaum mehr Anhänger. Die Schmalfilmkameramodelle der Firma Braun AG, die unter der Marke Nizo in den 1970er Jahren vertrieben wurden, dürften, bedingt durch andere Faktoren dennoch heute schon zu den Klassikern des Designs gezählt werden. Schließlich sprechen schon einige Leute vom Retro-Design. Nun, auch hier sieht es nicht besonders gut für die Sparte Schmalfilmkameras der Amateure aus. Obwohl es einige Versuche gegeben hat, der Super 8 Technik nochmals mit modernsten elektronischen Bauelementen ein 'Comeback' zu verpassen. Es scheiterten alle Versuche in dieser Richtung an der schnellen Entwicklung der digitalen Welt. Es war einfach nicht möglich das 8 mm Filmformat mit den typischen, dazu gehörenden Ergebnissen, an die Ansprüche heutiger Tage anzupassen. Dem Retro-Design ist es nicht gelungen, dem Amateur-Film auf Zelluloid in heutiger Zeit ein neueres, moderneres Standbein zu geben. Vielleicht ist es auch gut so !

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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