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Archiv: Beiträge u. Berichte über Juli
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Beitrag Nr.: 21.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:23:43



Die Schnittstelle eines Schmalfilms, ob trocken oder nass ...

... war schon immer eine empfindliche Stelle für jeden Film. Den Schmalfilmern des 8 mm breiten Filmes stehen 2 unterschiedliche Klebeverfahren zur Verfügung, wobei das eine davon, nämlich das sogenannte Nassklebeverfahren, nur bei dem auf Acetat basierenden Filmträger angewandt werde, kann. Hier wir mittels einer Acetonlösung nach vorherigem Aufrauen der Filmflächen, das leicht angelöste Material zusammengefügt und mittels Druck - daher der Begriff Nass-Klebepresse - verbunden. Die dafür erforderliche Überlappung erstreckt sich in der Regel über eine halbe Bildfläche des Films. Durch das Entfernen der Emulsionsschicht einerseits, bei gleichteigigem Aufrauen der Schnittstellen andererseits, lassen sich die Filmenden verkleben, was während der Projektion letztlich ein leichtes Klappern wahrnehmen lässt. Außerdem sind die Schnittstellen weiterhin sehr empfindlich gegen Filmrisse, wenn die Verklebungen mangelhaft erfolgten. Trockenklebepressen gehen einen anderen Weg, 2 Filmenden zu verbinden. Hier wird mittels eines transparenten (durchsichtigen), speziell vorbereiteten Klebestreifens und einer dafür vorgesehenen Führungsschiene, der Film bearbeitet. Da die Klebesteifen auf beiden Seiten des Filmes angebracht werden, benötigen diese Streifen vorgestanzte Löcher, um die Perforation des Films nicht zu überdecken. Es sind folglich beide Filmseiten zu verkleben. Kompliziert wird es bei diesem Verfahren für den Tonfilm, wo auch die Tonspur berücksichtigt werden muss und unbedingte Präzisionsarbeit angesagt ist. Daher werden bei diesem Verfahren die Klebestreifen auf einem Trägerpapier geliefert. Der Begriff Presse bezieht sich hier folglich nur auf das Andrücken der Steifen, die mit einer klebenden Schicht versehen sind. Auch diese Klebestellen werden im Projektor von einem typischen Durchlaufklappern wahrgenommen. Beide Verfahren, ob nass oder trocken, zeigen durch Alterung des Filmes typische, nicht selten, negative Merkmale.




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Beitrag Nr.: 20.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:28:42



Wie war das noch mal mit dem Auto Focus ?

Es ist zur heutigen Zeit kaum ein Gedanke wert, über die Bildschärfe zu reden. Moderne Geräte schaffen dass allemal. Der letzte Schrei vor dem Untergang des Schmalfilms 8mm war, die Kamera mit einer Auto Focus Einrichtung. Obwohl die Vario-Objektive eine große Bandbreite an Tiefenschärfe zeigten, wenn die Brennweite zwischen 10mm und 30mm eingestellt waren, so wurde doch mit dem Entfernungseinstellring eine gezielte Nachjustierung auf die Objektentfernung nötig, wenn die Szenen mit Tele-Bennweiten aufgenommen wurden. Ein Vorgang, der prinzipiell kein Problem darstellte. Seit der Einführung von Hochleistungs-Foto-Apparaten als Reporter-Kameras wurde die Auto-Focus-Einrichtung für das Objektiv für alle Apparateklassen immer häufiger gefordert. Schließlich machte die Technik nicht halt vor der Filmkamera, sodass auch hier der 8-mm Schmalfilmsektor, die automatischen Korrektur der Entfernungsmessung erhielt. Mit dem Kürzel 'AF' schmückten sich die Amateur-Video-Kameras gleichermaßen wie die letzten Schmalfilmkameras die die Werke verließen.

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Beitrag Nr.: 19.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 12:24:11



Wie weiß muss eine Wand sein für eine gute Projektion ?

Alle Projektionen von Bildern richten sich nach den Gesetzen des Lichtes, wobei ein Lichtstrahl auf eine Fläche geworfen wird, die in ihrer Struktur Teile des Lichtes durch Reflexion zurückwirft und somit dem betrachtenden Auge sichtbar erschein. Unterschiedlichen Spektren werden folglich durch die Struktur der Fläche wiedergegeben, was wir als Betrachter als Farbe empfinden. Schwarz bedeutet folglich kein Lichtstrahl oder keine Reflexion. Die Farbe Weiß bedeutet, das ein vollständiges Lichtspektrum vorliegt. Die Struktur der Fläche, in Falle einer Leinwand im Kino, auf der das einfallende Licht reflektiert wird, beeinflusst den Reflexionsgrad. So können Farbverschiebungen auftreten, wenn die Leinwandstruktur mit weißer Oberfläche oder in silberfarbiger oder gelochter Struktur gehalten ist. Auch Leinwände, deren Oberfläche mit Kristallen beschichtet ist (perlliiert), lassen den Betrachtern, je nach Standort vor der Fläche, eine andere Lichtintensität empfinden, denn hier wird unter Umständen das reflektierte Licht durch Brechung in unterschiedliche Richtungen gestreut. Auch bei Leinwänden, deren Oberfläche gelocht wurde, verändert sich oder wird ein Teil der vollständigen Reflexion unterdrückt, was nicht selten dem Betrachter als angenehmer vorkommt, zumal durch die Verkleinerung der verbliebenen Reflexionsfläche ein weicheres Bild dem Betrachter angeboten wird. In kleinen Kinos wird diese Technik oft verwendet. Mattscheiben, wie sie bei Tageslichtprojektoren Verwendung finden, gehören nicht zur Kategorie der reflektierenden Oberflächen. Diese stellen nach den optischen Gesetzen nur eine unendliche Ansammlung von Streulinsen dar, die auf einer Fläche auffallendes Licht brechen und bzw. beugen. Es sind Durchsichtflächen, keine reflektierenden Flächen. Weiß als Farbe auf homogener, matter Oberfläche einer Leinwand dürfte die ideale Projektion in einem Kino wiedergeben.


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Beitrag Nr.: 18.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 7:57:41



Zum dieswöchigen 'Hingucker' unserer Site. Die 'Arco CH 8 Modell C Triomat'.

Unter den Turret-Schmalfilmkameras im Normal 8 (Doppel 8) Format aus Japan, stellt dieses Modell erstklassige japanische Präzisionsarbeit dar. Auch wenn Arco nicht zu den bekanntesten Schmalfilmkamera-Herstellern gehörte, so waren doch diese Apparate in vielen Details sehr gut durchdacht. Die CH 8 wurden in 6 Varianten angeboten, wobei die Ausführung C die beliebteste in Deutschland wurde. Die 3 Arco Objektive, die auf d-Mounts gesetzt werden, zeichneten ein sehr scharfes Bild. In weiteren Berichten auf dieser Internet Site, Abt. Archiv, ist die Historie von Arco, Japan, und weiteren Modellen nachzulesen. Wir danken auf diesem Weg dem Autor des Beitrags Herrn D. Scherf.

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Beitrag Nr.: 17.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:21:48



Das optimale Lichtverhältnis für den Schmalfilm.


Es hat sich i.A. schon herumgesprochen, das gute Lichtverhältnisse für jede Art von Fotografie die besten Ergebnisse bringen. Das galt schon früher und gilt auch heute noch, auch wenn die digitale Fotografie nicht ganz so anspruchsvoll zu sein scheint. Natürlich ist die Lichtempfindlichkeit des Film-Materials eine wesentlicher Faktor für die richtige Belichtung. Die anspruchsvollen Bildsensoren von heute, gehorchen auch nur physikalischen Gesetzen. Die Lichtempfindlichkeit von Filmmaterialien hängt von der dem Zelluloid aufgetragenen Emulsion bzw. den Emulsionen ab. Dies sind Beschichtungen, die auf Lichteinfall reagieren und durch ein chemisches Entwicklungsverfahren aktiviert werden. Mittels Blenden am Objektiv und veränderbarer Belichtungszeit wird an den Apparaten - dazu gehören auch Filmkameras - versucht, die von der Emulsion verträgliche Lichtmenge einzustellen. Die ersten Filme zeigten sich in Schwarzweiß, später in Farbe - COLOR. Bei Filmkameras wird die Belichtungszeit, abhängig von der Bildfrequenz je Sekunde - 18 bzw. 24 fps -festgelegt. In Abhängigkeit von den Eigenschaften der Objektive, sind es die Belichtungsmesser, die die erfasste Lichtmenge - TTL - durch ein öffnen bzw. schließen der Blende gezielt gesteuert. Folglich ist die Blendeneinrichtung nach den Vorgaben der Filmempfindlichkeit einzustellen, damit der gewünschte Effekt mit den vorhandenen Lichtverhältnissen überein stimmt. Daraus ergibt sich: Bei gleichbleibender Bildfrequenz, wie z.B. 18 Bilder pro Sekunden (fps), ist eine Blende von 5,6 bis 16 die ideale Einstellung, wenn es sich um Lichtverhältnisse im Freien handelt, also zwischen schattig, bedeckt und grellem Sonnenschein. In geschlossenen Räumen wird das Tageslicht, welches nur noch stark eingeschränkt Licht durch Fenster einfallen kann, in der Regel nicht mehr ausreichen. Hier würde der Standard-Film, nach 15 ° DIN unterbelichtet bleiben. Schmalfilm-Material nach 17 ° DIN, das für Kunstlicht (Tungsten) ausgelegt ist verbessert die Möglichkeiten, benötigt aber den 85 A-Filter, der an allen Super 8 Filmkameras standardmäßig eingebaut ist. Elektronische Bildsensoren, insbesondere die mittlerweile in digitalen Apparaten verbaut sind, zeigen sich wesendlich Lichtempfindlicher und können selbst bei mäßigen bzw. schlechten Lichtverhältnisse, wie sie ein Fotograf alter Schule bezeichnen würde, die Szenen noch relativ gut erfassen.

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Beitrag Nr.: 16.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:12:28



Das Problem ! Die Übertragung von Super 8 Filmen auf ein Fernsehformat ob analog oder digital.


Ab 1965 wurde der Super 8 Film in Europa vertrieben und leitete den Boom der 1970er Jahre ein. Die Einfachheit, mit der die Schmalfilmapparate für Amateure nun bedient werden konnten, war mit höchster Wahrscheinlichkeit der Auslöser deren Erfolg. Abgesehen von der vereinfachten Handhabung zeigten die Bilder auf geeigneter Projektionswand eine noch größere Brillanz, denn ein Flackereffekt wurde durch nun mit 18 Bildern pro Sekunde (fps), mit der nun der Film belichtet wurde, kaum noch wahrgenommen. Einige Apparate boten zudem noch einen 24 fps Gang an, was die Leistungsfähigkeit des Film-Materials (Kodak) einmal mehr zeigte. Mit 24 oder 18 fps war allerdings eine Bildfrequenz gewählt, die mit der damals üblichen Fernsehnorm PAL/SECAM (in Europa) - 50 Halbbildern - nicht übereinstimmte. Ein Sachverhalt der sich bei den Bemühungen, Zelluloidfilme zu digitalisieren, zu größeren Problemen führte. Da das Format 24 fps nicht teilbar war, um die 50 Halbbilder der Fernsehnorm zu erreichen, wanderte, beim Versuch mit Camcorder die Filme zu übertragen wanderte stets ein schwarzer Balken durch das Bild. Auch die 18 fps, mit denen die meisten Stummfilme gedreht wurden, ließ den 'Telescreen' beim Versuch einen Video-Film auf Magnetband zu übertragen auch nicht viel besser dastehen. Lediglich mit einem Projektor, der eine Bildfrequenz von 16,66 Bild pro Sekunde ermöglichte, gelang es mit entsprechender Geschicklichkeit eine balkenfreie Übertragung, wenn der verfügbare Camcorder dazu geeignet war. Tonfilme konnten bei dieser Art der Übertragung auch nicht durchführen, dafür waren dann doch Fachbetriebe gefordert. Heute werden Filme in bester Qualität im Bild für Bild-Verfahren digitalisiert, Verfahren, die sogar eine Nachbearbeitung ermöglichen, um das Original wieder im vollen Glanze auf einem HDTV-Fernseher erscheinen zu lassen. Bei digitalisierten Stummfilmen sollte die Tonspur zumindest ein Rattern eines Filmprojektors wiedergeben, damit die Stimmung der alten Zeiten nochmals aufkommt.

Weitere Fragen zum Thema können Sie hier stellen.




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Beitrag Nr.: 15.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:08:24



Sind die gewünschten Bildfrequenzen bei Projektoren immer so, wie sie sollten ?

Schmalfilmprojektoren sind i.A. recht einfach gebaute Maschinen, deren Konstruktion keine vergleichbare Präzision benötigt, wie sie bei Filmkameras Standard ist. Schon der Sachverhalt, dass die Bildfrequenz bei den meisten Apparaten nicht eingehalten werden kann, bestätigt die technische Einschränkung vieler Geräte durch deren stufenlose einstellbare Bildfrequenz. Eine klassische Eigenschaft, die auch das synchronisieren von Bild und Ton erheblich erschwert. Allein durch die Hitzeentwicklung der Lampe erwärmt sich ein Projektorkörper derart, dass alle bewegten Teile in ihm im warmen Zustand leichter laufen, mit der Folge der steten Bildfrequenzänderung. Zudem kommt noch eine etwas überhöhte Stromspannung vom Starkstromnetz mit den typischen Schwankungen als Problemauslöser in Betracht.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 30.01.2014
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Beitrag Nr.: 14.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   14. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:18:05



Wenn heute der Schmalfilm noch interessant ist, dann nur aus ...

... Gründen, die der Erinnerungen geschuldet sind. Man kann sicher sein, das in heutiger Zeit die Bilderflut so manchen Schmalfilm der in der heimischen Kommode liegt sei vielen Jahren in die Verbannung geschickt hat. Junge Leute interessiert der Stoff nicht, der vor 40 oder 60 Jahren festgehalten wurde. Wenn da noch ein Interesse besteht, diese Filmstreifen noch einmal sehen zu wollen, dann sind es die 'Älteren' unter uns, die sich damals als stolze Regisseure verstanden. Anlässe besonderer Art gibt es natürlich auch heute noch, dann nämlich, wenn Hochzeiten anstehen und im Rahmen neuer Familiengründungen oder -erweiterungen die Vergangenheit kurzfristig von Bedeutung wird. Ja, dann sind solche Erinnerungsfilme der damals 'Süßen' und 'Kleinen' durchaus noch wertvoll. Das Schicksal dieses Film-Materials ist aber leider besiegelt, da nur noch wenige über die erforderlichen Geräte verfügen, um eine Projektion im heimischen Umfeld zu ermöglichen. Da ist es mit dem klassischen Fotoalbum leichter, den Staub auf der Kommode am Dachboden zu beseitigen und die Familien-Geschichte mit ein paar Handgriffen auszugraben. Dennoch die Erinnerungen die Laufbilder wachrufen sind und bleiben ein Geschenk.

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Beitrag Nr.: 13.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   13. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 8:16:25



Erst mit dem Super 8 Film setzte sich der Farbfilm durch !

Mit der Einführung (1965) des Super 8 Formats wurde der Farbfilm für den Amateur erschwinglich, nicht nur weil die Preise etwas günstiger wurden, nein, es waren auch die neuen Filmkameras, die mit einem Objektiv für Farbfilme ausgestattet waren, und das in allen Preisklassen. Film-Material von Agfa oder Kodak, dem sogenannten Umkehrfilm, gab es auch schon als Normal 8 Roll-Film, ab 1938. Er war teuer aber für jedermann.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 04.08.2013
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Beitrag Nr.: 12.07.2015      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   12. Juli 2015 - Mitteleuropäische Zeit - 11:48:51



Der Schmalfilm für Amateure auf seinem Höhepunkt.

Es sind gerade einmal 40 Jahre verstrichen seitdem der Amateur-Schmalfilm seinen absoluten Höhepunkt in Anwendung und Qualität erlebte. Man könnte auch sagen 2 Generationen, wenn jede davon mit 22 Jahren definiert wird. 2 Generationen ! Davon hat die Erste noch etwas erfahren und miterlebt, ja vielleicht auch noch selbst gelegentlich den Protagonisten gestellt, wenn es um Familienszenen ging. Die 2. dieser Generationen lernte schon das Video-Format als Standard der privaten Historie in haus und Hof. Bis schließlich auch die letzten Zelluloidstreifen entwickelt wurden, vergingen zwar noch ein paar Jahre, aber die Elektronik stand schon Mitte der 1980er Jahre auf der Wunschliste der passionierten Hobby-Filmer.Zwischen den Jahren 1974 und 1978 stiegen von Jahr zu Jahr die Zahlen der entwickelten Super 8 Filme in den Kodak-Entwicklungslabors. Auch der Absatz von Schmalfilmkameras und Projektoren sicherte den Herstellern eine Gutes auskommen. Auch Innovationen wie die XL-Technik, die das Filmen unter ungünstigeren Lichtverhältnissen verbesserte, trugen dazu bei, dass der Boom sich hielt. Die zu dieser Zeit auch langsam aufkommende Tontechnik, bei der die Sound-Kameras gleich den Tonaufnahmen mit erfassten, fand nicht den erhofften Anklang aus mehreren Gründen. Zum 1. die wesentlich höheren Ausgaben für das Filmmaterial und 2. die wesentlich höheren Gewichte der Kameras, was diese auch sehr viel unhandlicher machte. Obwohl in den nach 1975 folgenden Jahren zunehmend Kunststoffgehäuse im Kamerabau aufkamen und damit das Gewicht der Apparate etwas verringert werden konnte, so blieb diesem Ansatz durch Weiterentwicklung der Technik ein Erfolg versagt. Da half auch nicht die technische Lösung, mit der Einsatzmöglichkeit 30 m oder 60 m Filmrollen abzudrehen. Den Amateur zu überzeugen, kurzfristig zum Oscargewinner zu zählen, wenn nur die Filmszenen mit Originalton versehen und ohne Schnitt über 12 Minuten abgedreht werden konnten. Dann ab 1984 wurde klar, Video-Technik würde zukünftig das Maß der Dinge sein und das Rennen machen, denn hier war der Ton schon in erträglicher Qualität vorhanden, das Bild musste noch verbessert werden. Und so kam es !

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