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Archiv: Beiträge u. Berichte über Oktober
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 11.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:21



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.

Aufgrund unserer Herbstferien veröffentlichen wird zwischen dem 10. bis einschließlich den 16.10.2017, keine Tages Ticker-Beiträge. Der nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir können daher nur empfehlen,, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums-Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik interessantes geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven, wo all diese Objekte bebildert sind..

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 10.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:31



Lieber Leser, wir machen Herbstferien.



Von heute an, den 10. bis zum 17.10.2017, werden wir aufgrund der Herbstferien, keine Tages Ticker-Beiträge veröffentlichen. Unser nächste Tages Ticker wird am 17. Oktober erscheinen. Wir empfehlen daher, sich einmal die Zeit zu nehmen, in unserem Museums Archiv zu stöbern, wo unter anderem in den über 1000 bereits veröffentlichten Beiträgen und mehr als 460 Bilderstrecken, die in der B i l d e r - G a l e r i e zu finden sind, über die Technik geschrieben wurde bzw. Schmalfilmkameras, Projektoren sowie das dazu passende Zubehör aus mehren Perspektiven bebildert ist.

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Beitrag Nr.: 09.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:34:41



Bewegte Bilder in Web zu streamen, muss das im Schmalfilm-Apparate-Museum sein ?

Die Übertragung von Bildern ist heutzutage eine gängige Art den Zustand eines Objektes oder seine Eigenschaften zu übermitteln. Immer häufiger wird auch der Kurzfilm, manchmal auch Video-Clip genannt, eingesetzt. Diese Methode stelzt aber voraus, dass der Browser des Besuchers der Web-Site dem letzten Standard der Technik entsprechen muss. Zwar habe bewegte Informationsbilder einen Reiz, der unverkennbar fesselt, mehr noch, wenn diese mit Ton unterlegt werden, doch sie können nicht alles Vermitteln, was von Bedeutung ist. Stimmt, denn so wird argumentiert: Standbilder, die über die Medien von heute übermittelt werden, verfallen nicht der flüchtigen Betrachtung, was aber den Videobildern eigen ist. Zum Beispiel: Ein Museum präsentiert ein Objekt, eine alte Kamera, so wie es das sappam macht, als Video-Clip. Sofort würde das bewegte Objekt zum Reizobjekt herabgestuft und bei Weitem nicht besser wiedergegeben werden, vergleicht man es mit einer aus mehreren Bilder bestehende Bilderstrecke, vergleichbar einer Dia-Show. Nur Standbilder ermöglichen dem Betrachter eine detaillierte Betrachtung am Gegenstand, was durch eine Bewegung des Gegenstandes zwar nicht unbedingt unterdrückt werden müsste, aber bedingt durch ihre Flüchtigkeit, sich der in der Erinnerung des Betrachters schneller entzieht. Uns im sappam erscheint dieser Effekt deutlich zu sein, vergleicht man unser Angebot 'Abspielbarer-Bilderdurchlauf' mit der Standbildbetrachtung. Die Standbilder werden viel länger in Augenschein genommen, als jene durchlaufenden Bilder. Eine zusätzliche Web-Site für Video-Clips einzurichten, die die Sequenzen stremmen, wäre für das sappam ein verhältnismäßig großer Aufwand. Ob das letztlich vorteilhaft ist, bleicht fraglich. Vielleicht werden wir eines Tages eine Testseite einrichten, die dann nur von Besuchern mit modernen PCs, Tabletts und iPhones einsehbar sind.




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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 30.09.2014
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Beitrag Nr.: 08.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:15:02



Über unsere Erfahrung mit der Digitalisierung analoger Video-Filme. - Teil 4

Teil 1 dieser Folge wurde am 22.09.2017 veröffentlicht. Die 3. Folge wurde heute vor einer Woche veröffentlicht.


Nicht immer funktionieren komplexe Softwareprogramme so, wie man es sich als Laie erhofft. So war es auch bei unserer Erwartung, als wir, zur Digitalisierung analoger Videoaufzeichnungen, Pinnacle Studio 12 einsetzten. Zur Erinnerung sein gesagt: Der von uns bereitgestellte PC ist, ein Dell Optiplex GX 260, bestückt mit einer 40 GB-Festplatte, so wie er werksseitig ausgeliefert wurde. Das neu installierte Betriebssystem, Windows XP wurde mit Service Pack 3 (sp3) und den seit Kurzem ausgegebenen 166 Updates von MS ergänzt. Gleiches gilt für den Outlook Express, der nun Vs. 8 hat. Neben dem Pinnacle Studio 12 Filmschnittprogramm läuft auf dem Rechner nur noch ein Partitionsprogramm, mit dem die Festplatte mehrfach aufgeteilt wurde. Das Betriebssystem arbeitet auf der primären Festplatte, mit einem Speicheplatz um die 6 GB. Zur Digitalisierung der analogen Videostreifen haben wir eine zweite Partition mit ca. 8 GB, eingerichtet. Die dritte Partition hat folglich dem Rest an Speicherplatz der Festplatte. So können wir bewusst, bei der Digitalisierung, mit Studio 12, 2 mal 15 Minuten lange Filmabschnitte, in bester DV-Qualität, auf der 8 GB-Partition in zwei Konvertierungsaufträgen speichern, was mittels dem Zusatzgerät, z. B. Dazzle DVC 90, welches von Pinnacle empfohlen, möglich wird. Die mit 90 Minuten bespielten Videobändern werden so in 6 Abschnitte zerlegt bzw. aufgeteilt, wobei jeder Abschnitt etwas mehr oder etwas weniger besagte 15 Minuten haben sollte, damit letztlich die konvertierten .avi-Dateien in der Größenordnung um die 4 GB gesichert vorliegen. Plant man mehrere Videobänder zu digitalisieren, so empfiehlt es sich, mit dem Windows-Explorer für jedes Videoband, auf der dritten Partition einen entsprechenden Ordner anzulegen, in dem alle konvertierten .avi-Dateien, nach Bändern sortiert, abgelegt werden können. Nach der Übertragung durch Kopieren/Einfügen sind sämtliche Dateien die sich auf der 8 GB Festplatte befinden zu löschen, um neuen Platz zu schaffen. Nicht zu vergessen, dass auch der Mülleimer des PCs geleert werden sollte. Werden die jeweiligen Filmabschnitte viel größer als 15 Minuten gewählt, so gibt es erhebliche Nacharbeit die auch spätere Bearbeitung erschwert. Es kann auch vorkommen, dass der Rechner mitteilt: Das Kopieren der Datei x kann nicht vorgenommen werden, aus Mangel an Speicherplatz. In solchen Fällen bleibt nichts weiter übrig, als den Vorgang der Konvertierung nochmals durch Verkleinern der Filmabschnitte zu wiederholen. Die zu groß ausgefallenen .avi-Dateien sind selbstverständlich zuvor von der Festplatte zu löschen. Ist der PC in einem Netzwerk eingebunden, können die .avi-Dateien auch auf anderen Festplatten im Netz ausgelagert werden. Nicht ausgeschlossen ist auch die Nutzung einer Cloud, wenn diese nur genügend Speicherplatz zur Verfügung stellt.



- Fortsetzung folgt ! -



Weitere Fragen zum Thema können Sie hier stellen.


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Beitrag Nr.: 07.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:45:31



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Sankyo Sound XL 300 S, eine einfache Tonfilmkamera.

Sankyo hatte ein Fülle an Apparaten im Laufe der Jahre herausgebracht. Auch ließ man es sich nehmen, im Tonfilmbereich die treuen Kunden zu befriedigen. Man blieb am Ball mit der Entwicklung. Hier nun ein Modell für den Anfänger des anspruchsvollen Schmalfilms, da die Tontechnik nicht leicht zu beherrschen war. Die XL 300 S war eine einfache Reportage-Kamera mit der sehr gut umzugehen war und jeder Stummfilm der noch auf seine Nachvertonung wartete leicht mit einer O-Ton Szene leicht ergänzt werden konnte. Zu diesen Gelegenheiten bot sich dieses Modell an und spielte durchaus eine wichtige Rolle dabei. Mit eine Besonderheit, wartete diese Tonschmalfilmkamera nicht auf, da hätte man schon auf die Schwestermodelle X 400 S oder XL 600 S zurückgreifen müssen.
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Beitrag Nr.: 06.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:31:09



Wie war das noch mal, dass mit den Kerben an einer Super 8 Filmkassette ?

Kodak stellte im Jahr 1994 in den USA das Super 8 Filmformat vor und legte dabei fest, dass zukünftig das Film-Material des Hauses bzw. dass anderer Hersteller, die in Lizenz ihre Filme vermarkten, nur in der Super 8 Kassette, auch Cartridg genannt, eingesetzt werden sollen. Dabei entstand quasi ein Monopol, welches nur noch sehr geschickt von der Firma Fuji - Japan - mit dem Fujifilm-Format Single 8 umgangen wurde. Das Super 8 Format erforderten auch neue Konzepte im Kamerabau, damit das Film-Material, dass in typischen Super 8 Kassette eingebracht wurde und so genutzt werden konnte. Der Kodak-Film verlangte, bedingt durch seine chemischen Aufbau und aller dazugehörenden Fertigungsmethoden ein einheitliches Konzept, was die Filmbelichtung und das Kassettenfach der Kamera anging. Darunter verstand man unter anderem, dass alle Super 8 Filmkameras mit einem 85A-Filter ausgestattet werden mussten, weil der Kodak-Film für Kunstlicht geeignet, war aber dennoch als Tageslichtfilm mehrheitlich eingesetzt werden sollte. Des Weiteren versah man die Film-Kassette mit spezifischen Kerben an der Frontseite, da wo der Film die Filmbühne der Kamera berührte. Diese Kerben dienten dazu die Lichtempfindlichkeit für den Belichtungsmesser festzulegen, denn je nach Filmtypus wurden die Kerben unterschiedlich eingestanzt. Die Filmkameras konnte so, auf den Film leicht abgestimmt und eingestellt werden, ohne das sich der Kameramann mit wesentlichen Einstellungen zusätlich beschäftigen musste. Die meisten Super 8 Filmkameras hatten mind. 2, wenn nicht sogar 4 Einstellstufen, durch die die Kassettenkerben abgetastet wurden. Besonders sinnvoll schien diese Einrichtung bei der Nutzung von lichtempfindlicherem Film-Material, in Kombination vom standardmäßigen Filmen. Die Kerben an einer Filmkassette veränderte die eigentliche Funktion des Belichtungsmessers nicht, sie halfen nur die richtige Ausgangsposition der Blende, immer auf den Film bezogen, festzulegen.


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Beitrag Nr.: 05.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:32:22



Könnte man einen Filmprojektor als eine komplexe Mschine betrachten ?

Zur Frage fällt sofort der einfache Satz ein, der da heißt: Wenn man weiß wie es geht, ist alles sehr einfach. Gehen wir davon aus, dass die zu erfüllenden Grundbedingungen zur Vorführung eines Films, vom Projektor erfüllt werden, so kommt man zu dem Schluss, dass die Projektoren, die für Amateure konstruiert wurden, ähnlich einer Nähmaschine, eine grobe Mechanik aufweisen. Dies bedeutet nicht, dass eine Maßhaltigkeit die Bauteile einhalten müssen, um über Stunden und Jahre hinweg eine tadellose Funktion zu garantieren. Mit grober Mechanik ist gemeint, dass die eingesetzten Teile in ihren Dimensionen überschaubar sind und eindeutig einer Logik folgend ausgebildet wurden. Sie gehorchen der klassischen Bauweise, von Miniaturisierung oder Uhrenpräzision kann hier keine Rede sein. Ursprünglich wurden Projektoren, gleichsam der Filmkamera mit einer Handkurbel betrieben, die erst in den 1920er Jahren durch Elektromotoren ersetzt wurden und damit ein annähernder Gleichlauf während der Vorführung erreicht wurde. Mit der Einführung des Normal 8 Filmformats wurden auch die dafür gefertigten Projektoren mit einem Elektromotor ausgerüstet. Nur Kinderspielzeug, und das gab es auch, wurden noch mit einer Handkurbel ausgeliefert. Elektromotorische Antriebe wurde somit zu Standard, obwohl diese sich noch in mehreren Entwicklungsstufen immer wieder bewähren mussten. Summfilmprojektoren stellen keinen großen Anspruch an die genaue Bilderfrequenz, ob 16 oder 18 fps, was zur Folge hatte, dass die meisten Projektoren mit einem Drehpotenziometer ausgerüstet, die Filmdurchlaufgeschwindigkeit regeln ließ. Erst mit der Einführung des Tonfilmprojektors wurde der Anspruch auf lippensynchrone Bildführung zur Grundbedingung. Das lag an den technischen und elektronischen Ansprüchen der Tonerzeugung mittels Magnetband, die einen sehr viel höheren Gleichlauf der Filmstreifen verlangte. Die Lösung waren Capstan-Antriebe. Antriebe, die vor dem Tonabnehmer eine gesonderte Antriebsachse erforderte, welche mit einem Schwungrad gekoppelt, die Trägheit des Rades nutzt, um ein hohes Maß an Gleichlauf sicherzustellen. All dies machte einen Projektor zwar mechanisch gesehen anspruchsvoller, aber zu einer Präzisionsmaschine wurden auch diese Vorführgeräten nie.
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Beitrag Nr.: 04.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:15:21



Wie entstand die Bezeichnung 'Doppel 8' ?

In der Welt des Films, in der ab einer Filmbreite von 16mm oder schmaler, die Definition Schmalfilm gilt, entwickelte sich so um die Jahre 1932/33, durch die Überlegung, einem breiteren Interessentenkreis das Filmen zu ermöglichen. Zugrunde lag die Idee: Wickelt man das Filmmaterial auf eine Spule, sodass bei einer Länge von nur 7,5 m ein vertretbarer Spulendurchmesser erreicht wird, so könnte man kleineren Film-Apparate verwirklichen und letztlich diese einer breiteren Bevölkerungsschicht schmackhaft machen. Würde nur ein 16mm breiter Film die Grundlage für den Einsatz bilden und dieser halbseitig belichtet werden, so könnte theoretisch und praktisch eine Filmlänge von 15m entstehen, wendet man die Spule nach 7,5m Filmszene. Durch ein so geschaffenes neues Format, von 8 mm Breite, das durch mittiges Trennen des 16mm breiten Films entseht, leitetet man den Begriff Doppel 8 (88) ab, der im Mutter- bzw. Erfinderland, USA, als Standard 8 bezeichnet wird, was auch heute noch in der direkten Übersetzung als Normal 8 im deutschsprachigen Raum üblich ist. Im Apparate- bzw. Kamerabau erwies sich diese Lösung als gangbar, vorausgesetzt, dem 16mm-Filmstreifen wird noch ein zusätzliches Perforationsloch für den sicheren Filmtransport hinzugefügt. Die Qualität des flächenmäßig wesentlich kleineren Bildes, verglichen mit den bis dahin üblichen Filmformaten, wurde als befriedigend anerkannt, was aber auch der fortschreitenden Objektiv-Technik, sowie den mechanischen Verbesserungen der Antriebe, seien es die der Uhr- bzw. Federwerke und etwas später die der Elektromotoren, zu verdanken ist. Der Rollfilm 'Doppel 8' (Normal 8) wurde von Kodak 1932 vorgestellt und trat ab da einen weltweiten Erfolg an.



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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 15.03.2014
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Beitrag Nr.: 03.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 00:00:39



Heute ist Tag der Deutschen Einheit.

Vor 27 Jahren vereinigte sich Deutschland wieder, dass zuvor als Folge des 2. Weltkrieges, in 2 Staatsgebiete getrennt wurde. Der ostdeutsche Staat hieß, Deutsche Demokratische Republik (DDR), West-Deutschland, Bundesrepublik Deutschland (BRD).


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Beitrag Nr.: 02.10.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. Oktober 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:16:39



Was geschah, wenn man einen Super 8 Film kaufte.

Heute ist es kaum mehr nachzuvollziehen, welch Aufwand betrieben wurde, um bewegte Bilder zu erhalten. Besaß man eine der üblichen Schmalfilmkamera, heute vergleichbar mit einem Smartphone, musste Schmalfilm gekauft werden, also so etwas wie, die käufliche Berechtigung, der Zugang zum Internet. Der damals sehr beliebte Super 8 Film hatte eine Länge von ca. 15 m, die für Filmaufnahmen von nicht ganz 4 Minuten ausreichte. Der Film selbst war in einer Kassette so untergebracht, dass die Bestückung der Schmalfilmkamera ein Leichtes für jedermann war. Zwecks Konservierung und Qualitätserhalt wurden diese Schmalfilme in einer Licht undurchsichtigen Verpackung ausgeliefert. In einer Umverpackung befand sich zudem noch ein Versandbeutel, der es dem Käufer ermöglichte, nach Belichtung, den Film im beigefügten Versandbeutel an die Entwicklungsanstalt des Herstellers, per Post zu schicken. Das dafür erforderliche Porto musste vom Versender bezahlt werden. Nach ca. 14 Tagen kam der nunmehr entwickelte Film, wiederum per Post, zurück. Jetzt zeigte sich, dass der oder die Streifen auf kleinen Filmrollen von 7,5 cm Durchmesser gespult, projektionsfertig vorlagen. Den Super 8 Filmen wurde vom Hersteller eine begrenzte Qualitätsgarantie gegeben, die mit einem auf der Verpackung ausgewiesenen Datum festgelegt war. Die Qualitätsgarantie galt in der Regel ca. 2 Jahre, zudem konnte groß ermittelt werden wie lange der Film schon im Regal des Verkäufers lag (Frischware). Die Erfahrungen zeigten aber auch, dass Filme die nach dem aufgeprägten Datum eingesandt wurden, in bester Qualität entwickelt zurückkamen. Es war also nur eine Empfehlung. Natürlich litten ausgepackte Filme, die in der Kamera über Monate oder Jahre unbedacht verbleiben, durch die Einflüsse von Luft und Feuchtigkeit. Die Entwicklungskosten wurden mit dem Kaufpreis abgegolten. Viele Filmhersteller erlaubten auch einen Sammelversand mehrerer Filme in einem Paket, die dann ebenfalls als Versandeinheit entsprechen zurückkamen. Die Versandlogistik der Entwicklungsanstalten war großartig und führte nur in wenigen Fällen zu Verlusten, was im Übrigen auch für die Laborentwicklung zutraf.


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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.09.2015
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