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Archiv: Beiträge u. Berichte über April
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Beitrag Nr.: 29.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:10:44



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, der Schmalfilmprojektor Bauer T 182 Automatic Duoplay.

Die Firma Eugen Bauer, wurde ab 1932, in Schritten von der Unternehmensgruppe Robert Bosch AG übernommen. Hier fertigte man Bauer Filmprojektoren für das große Kino und den Schmalfilmbereich. Es waren die 16 mm Projektoren für den Gebrauch in Schulen, zwecks Ausbildung, sowie ganz allg. für Werbezwecke. Parallel zu diesem Fertigungsprogramm bot man auch 8 mm Schmalfilmprojektoren für den Amateur an, wodurch das Unternehmen neben den anderen Produkten der Filmtechnik, zu einer der weltweit umsatzstärksten Firmen der Branche gehörte. Da die sappam-Sammlung derzeitig nur Apparate für den Amateurbereich auf diesen Seiten listet, können wir heute den Neuzugang des Monats April vorstellen und zum Hingucker der 18. Kalenderwoche im Jahr 2017 machen, den Bauer T 182 Automatic Duoplay. Ergänzt durch eine Bilderstrecke, die den Projektor aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt, fällt auf, dass Bauer das firmeneigene Konzept der kompakten Bauweise trotz Toneinrichtung beibehalten hat. Es ist kaum zu glauben, dass wir im sappam derzeitig weder über eine Bedienungsanleitung noch über ein von Bauer ausgegebenes Datenblatt zu diesem Modell verfügen. Deshalb ist uns eine detaillierte Beschreibung zum heutigen Tage nicht möglich. Sollte jemand unter unseren Besuchern, zum Thema Projektoreigenschaften, einen Beitrag leisten können, würden wir uns freuen, damit das Datenblatt des T 182 entsprechend ergänzt werden kann.
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Beitrag Nr.: 28.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:02:49



Warum hat eine Super 8 Filmkamera einen eingebauten Tageslichtfilter ?

Als Kodak im Jahr 1964 das Super 8 Konzept mit einer Kassette vorstellte, in der bereits das bekannte Filmmaterial Kodachrome 40 Typ A des Hauses im eigens entwickelten und patentierten Cartridge untergebracht wurde, zeigte sich, dass dieses Filmmaterial auch für Kunstlicht auszulegen war. Damit nun die auf das Super 8 Format konstruktiv ausgelegen Schmalfilmkameras bei Tageslicht eingesetzt werden konnten, musste in jeder dieser Super 8 Filmkameras der sogenannte 85 A Tageslichtfilter serienmäßig eingebaut sein. Diese unscheinbar aussehende Scheibe hat einen leichten orange Farbton. Damit sich dieser Filter auch beim Einsetzen der Filmkassette, zwischen Linse und Filmbühne schiebt, wurde eine Codierung am Kassettengehäuse genutzt. Diese Einrichtung in der Filmkamera ersparte dem Nutzer, auf eine korrekte Einstellung achten zu müssen. Wurde Filmmaterial, welches ausschließlich für Kunstlicht gedacht war (z. B. Ektachrome E 160 Typ A), bestimmte die Codierung am Cartridge das Beiseiteschieben des Filters. Wurde dagegen mit einem Standardfilm und Kunstlichtbrenner gefilmt, so musste ebenfalls der Tageslichtfilter manuell oder halb automatisch beiseitegeschoben werden. Anfänglich geschah dies mit einem geeigneten Schlüsselblech, später mit einer Schraube oder einem Schieber, der an der Filmkamera saß. Die Lichtempfindlichkeit des Standard Super 8 Filmtyps - gemeint sich hier alle Fabrikate - wurde für Tageslicht nach ISO 25/15° = 15° DIN (ASA 25) und für Kunstlicht nach ISO 40/17° = 17° DIN (ASA 40) angegeben. Vergaß man das Filter, nach einer Kunstlichtszene wieder einzulegen, wurden alle Tageslichtaufnahmen blaustichig. Ein ärgerlicher Effekt, der sich auch in besonderen Fällen bemerkbar machte, nämlich dann, wenn in einem Zimmer mit Kunstlicht gearbeitet wurde und der Schwenk in eine Tageslichtquelle, z. B. dem Fenster, überging. Diese oder ähnliche Übergänge konnten das Filmmaterial nicht ohne die oben erwähnte Farbverschiebung leisten.



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Beitrag Nr.: 27.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:04:52



Welchen Unterschied zeigte eine Filmkopie zu einem Original ?

Wer unter den Amateurfilmfreunden kannte sie nicht, die kurzen Filmchen Mickey Mouse und Donald Duck, Märchenverfilmungen von Schneewittchen oder Hänsel und Gretel, die im Super 8 Filmformat angeboten wurden. Auch so mancher Krimi - Jerry Cotten und Co. - wurde oft auf Zelluloid für den Amateurprojektor feilgeboten. Manchmal mit Ton, manchmal auch nur stumm. Dieses Filmmaterial stammte aus Kopieranstalten und hatte bei Weitem nicht die Qualität des Originals. Solche Kopien konnte man leicht daran erkennen, dass der Seitenstreifen - da wo die Perforationen des Films sind - durchsichtig erscheint. Original Filmmaterial weist dagegen durchgehend den dunklen Streifen auf. Kopierte Filme sind zudem in den Farbnuancen etwas anders, was sich sehr unangenehm auswirkt, schneidet man kopierte Filmszenen zwischen original Filmmaterialszenen. Nicht selten gab es dann Endtäuschungen, wollte man den privat gedrehten Urlaubsfilm mit einigen Flughafenszenen einer Filmkopien ergänzen, oder, was oft der Fall war: Man mischte das auf Touristenflügen angebotenen 15 m Filmmaterial, welches einige Filmszenen aus dem Cockpit des Fliegers, des Inneren der Kabine und Szenen die normalerweise ein Tourist nicht filmen konnte, ab. Und doch, letztlich gab es eine durchaus stattliche Anzahl von kopierten Filmtiteln, die der Handel anbot. Heute, nach mehr als 30 Jahren, zeigt sich allerdings, dass Filmkopien durch Alterung mehr leiden als das gute Filmmaterial, das von Kodak auf den Weltmarkt gebracht wurde. Wir können dankbar sein !


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Beitrag Nr.: 26.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:53:08



Warum gibt es Tiefenschärfetabellen in einer Bedienungsanleitung ?

In einigen Bedienungsanleitungen, die zusammen mit Schmalfilmkameras ausgeliefert werden, findet man unter anderem eine Tiefenschärfetabelle. Zoom-Reflex-Objektive, die sich an einer solchen Schmalfilmkamera befinden, sind komplexe Konstruktionen der Optik. Bei ihrer Nutzung sind einige Punkte zu beachten, will man scharfe Objektkonturen im Bild haben. Es ist bekannt, dass die Tiefenschärfe eines Objektivs mit zunehmender Lichtstärke, also je besser die Bildszene ausgeleuchtet ist, auch an Tiefenschärfe zunimmt. Soll heißen: Der Abstand vor und hinter dem angepeilten Objekt wird umso länger konturenscharf abgebildet, je mehr Licht vorhanden ist. Dunkle Szenen lassen nur geringe Toleranz in der Tiefenschärfe zu. Ähnliches gilt auch für die jeweilige Brennweite. Hier gilt: je kürzer die Brennweite um so größer die Toleranz der Tiefenschärfe. Folglich bilden Tele-Einstellungen (lange Brennweite) an einem Zoom-Objektiv auch geringere Tiefenschärfe aus. Um dem Anfänger hier Hilfestellung zu geben, genügen diese als Drucksache mitgelieferten Tiefenschärfetabellen. Hier werden die Angaben in Meter bzw. Zentimeter angezeigt, wenn am Objektiv eine vorgegebene Entfernung eingestellt ist. Zoom-Objektive liefern daher auch die berühmten Blütenszenen, bei der eine Kirschbaumblüte, mit einer Biene besetzt, bildfüllend, eindrucksvoll zu sehen ist. Fliegt die Biene fort, wird die Brennweite von Tele- auf Weitwinkel gezogen, sodass der voll in Blüte stehende Baum ins Bild rückt. Dabei werden unverhoffte alle Konturen sukzessiv schärfer dargestellt, obwohl zuvor die Äste und andere Blütenstängel unscharf im Bild, die Biene, gut sichtbar in den Vordergrund stellte. Ideale Einstellungen am Objektiv werden in der Regel mit farbigen Markierungen am Objektivring hervorgehoben. Das ist meist ein mittlerer Bereich, bei einer Brennweite von ca. 15 mm und der Entfernung auf 5 m. Diese Einstellung liefert unter normalen Lichtverhältnissen (Tageslicht), ab 1,5 m vor der Kameralinse bis unendlich, ein scharfes Bild.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 05.11.2015
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Beitrag Nr.: 25.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:02:56



Werden Fotoalben und Schmalfilme im privaten Familienbesitz uninteressant ?

Seitdem es die Smatphones gibt, die hier und überall Fotos und Kurzfilmchen erzeugen, die sich zudem noch gleichzeitig versenden lassen, erweisen sich Familienfotos mehr noch die Familienfilme analoger Machart als uninteressant. So könnte man es meinen. Und doch zeigt sich immer wieder das gleiche Verhalten der Menschen, nämlich wenn es um ihre ganz persönliche Wurzen geht. Das mögen in einem Lebenslauf seltenere Gelegenheiten sein, aber wenn z. B. 2 Menschen sich verlieben, ein neuer Erdenbürger geboren wird oder ein Todesfall die Familien betrifft, dann werden nicht nur Erinnerungen ausgetauscht, die dem Einzelnen der Betroffenen durch den Kopf gehen, nein, es werden auch Gegenstände aus Familienbesitz, Filme und Erinnerungsfotos, ja sogar Schriftstücke herbeigeschafft, wenn sie denn noch vorhanden sind. Es lässt sich nicht leugnen, dass solche Ereignisse immer wieder im vertrauten Familienkreis auftreten, die Anlass geben, nochmals das Vergangene herbeiholen zu wollen. Seit dem das elektronisch erzeugte Bild aufgekommen ist, hat sich die Anzahl der gemachten Bilder, wir denken da auch an die Selfies, um ein vielfaches erhöht und nicht selten werden diese Bilder und Video-Clips nur ungeordnet auf einem Computer, einer Cloud verwaltet. Das ist aber nicht viel anders als früher, wo Fotos oder Amateurfilmen im Schuhkarton landeten, dann im Schrank versammelt, mit anderen Dokumenten. Es wird mit Sicherheit der Tag kommen, an dem auch einmal die digitale Bilderwelt, zwecks Auffrischung der Erinnerungen, gefragt sein wird: Gibt es noch die passenden Apparate, um die Dateien abzurufen ? Schon heute leiden die meisten Schmalfilmbesitzer darunter, über keinen funktionierenden Projektor mehr zu verfügen. Bei Fotoalben erweist sich das Papier als treuster Freund. Vielleicht gibt es aber zukünftig doch noch eine Maschine, die problemlos alle Fotos oder Filme nach Entstehungsdatum sortiert, ohne das der Betrachter wilde Spekulationen anstellen muss, über das 'Wie und Wann', als dies all geschah. Ob dann allerdings auch die Gesichter auftretender Personen erkannt werden, das steht heute noch in den Sternen.


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Beitrag Nr.: 24.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:52:30



Neulich ist uns aufgefallen, ...

... dass bei einer Auktion eines international bekannten Internetportals eine in Deutschland selten zu findende Schmalfilmkamera aus der ehemaligen UdSSR, angeboten wurde. Es handelte sich dabei um eine 'Ekran 3', die mit dem kyrillischen Schriftzug versehen nicht sofort, als eine solche erkannt werden konnte. Diese Kameras, die in der autonomen Teilrepublik Tatarsien hergestellt wurden, kamen aus dem Werk OAO Kazan Optic Mechanical in Kazan. Hier wurden mehrere Modelle von Schmalfilmkameras gebaut, darunter auch die mit der Bezeichnung 'Ekran'. Die 1. und einfachste Ausführung besaß nur ein Objektiv, während die darauf folgenden Modelle, die 'Ekran 3' und 'Ekran 4', mit jeweils 3 Objektiven ausgestattet wurden. Leider hat das sappam noch keinen einzigen Apparat in der Sammlung, da diese Schmalfilmkameras in Deutschland (zu DDR-Zeiten) kaum Absatz fanden. Dies war sicherlich dadurch bedingt, weil die in Ost-Deutschland die Konkurrenz an Schmalfilmapparaten der Pentacon-Werke - Dresden - vorhanden war. Heute scheint es noch gut erhalten Ekran-Apparate inkl. Film-Magazin in der Ukraine zu geben. Es wäre auch interessant herauszufinden, in wieweit die von Kazan Optic Mechanical gelieferte Qualität mit den anderen Produkten der UdSSR vergleichbar ist. Hier in Deutschland und Österreich wurden hauptsächlich Schmalfilmkameras der Marken 'Quarz' und 'Lomo' bekannt. Schon deshalb, weil unter beiden Marken auch Apparate für das Super 8 Film-Format ausgeliefert wurden. Wir würden uns freuen, doch noch eines Tages in der Sammlung eine 'Ekran' Schmalfilmkamera zu sehen, mehr noch, wenn diese als Spende dazu käme.

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Bis heute haben wir noch kein Exemplar in der Sammlung.
- die Red. -

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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 09.06.2015
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Beitrag Nr.: 23.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:48:19



Sind Schmalfilmprojektoren für Amateure einfache Maschinen gewesen ?

Eine nicht einfach zu beantwortende Frage, zweifellos ! Geht man zu den Anfängen der Projektorfertigung für Amateure in das Jahr 1932 zurück, wird man feststellen, dass sich in der Konstruktion einer solchen Maschine noch technische Probleme verbergen, die dem Projektor das Prädikat zubilligen muss, eine komplexe Konstruktion zu sein und somit eine nicht einfache Maschine. Allerdings verläuft sich dieses Prädikat einwenig, mit dem immer schneller werdenden Fortschritt in der Beleuchtungstechnik, der Feinmechanik und der Blechverarbeitung - Kunststoffe waren so gut wie unbekannt. Nach dem II. Weltkrieg etablierte sich in Europa und Asien (hier Japan), eine moderne Industrie des Maschinenbaus. Mit dem ständig eingetretenen Fortschritt der Fertigung, als Folge moderner Technologien, wurde auch die Herstellung von Amateur-Projektoren leichter. Findige Lösungen und ausgetüftelte Verarbeitungsmethoden machten nun den Schmalfilmprojektor zu einer scheinbar einfachen Maschine, zumal das Innenleben eines solchen Gerätes selbst für den Hobbyfilmer zu durchschauen war. Wir sprechen von den Stummfilmprojektoren, ob für Normal 8 oder Super 8, die, wenn sie nach 1965 auf den Markt kamen, in einigen Fällen beide Film-Formate annahmen. Mit dem Aufkommen der Tonfilme, bei denen ein auf dem Film angebrachter Magnetstreifen den Synchronton ermöglichte, wurde im Projektor, sowohl die Mechanik als auch die Elektrik - nun gepaart mit Elektronik - komplexer. Um die äußeren Dimensionen eines Amateurgerätes in Grenzen zu halten, damit die Akzeptanz vom Käufer erhalten blieb, mussten sich die Ingenieure einiges Einfallen lassen. Unter diesem Druck bildeten sich komplexere Maschinen heraus, die, wenn einmal eine Reparatur anstand, nur noch vom Fachmann behoben werden konnte. Damit ist eigentlich die oben aufgestellte Frage beantwortet. Man kann ohne Zweifel sagen: Schmalfilmprojektoren gehörten, verglichen mit manch anderen Maschinen ihrer Zeit, nicht unbedingt zu den anspruchsvollsten technischen Geräten, sie reichten dennoch immer aus, viel Freude zu spenden.
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Beitrag Nr.: 22.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:52:39



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Porst Sound 850 XL Macro.

Unssprünglich brachte Bauer dieses Modell auf den Markt und wiederholte die gelegentlich praktizierte Aktion, Photo Porst nochmals zu beliefern, in dem die Sound Serie von Bauer - hier das Vergleichsmosdell S 409 XL - leicht verändert, auch im äusseren Design, augelegt wurde. Diese Serie trat mit den 3 Modellen Sound 500 XL Macro, Sound 650 XL Macro und dem hier vorgestellen Modell Sound 850 XL Macro an. Fachleute meinten zu wissen, dass nicht nur die fehlende Schutlerstüze, nein auch, im Inneren Veränderungen vorgenommen wurden. Da diese Porst-Schmalfilmkamera von Bauer gefertigt wurde, aber ein Porst-Objketiv trägt, ist nicht bekannt, ob die Qualität dieses Objektivs auch die dem Original entspricht. Abmessungen und Funktionen (Macro-Einstellung) erscheinen bei der Porst-Ausführung identisch dem Original zu sein. Es ist eine schöne Cine-Kamera mit überzeugendem Tonteil. Vielleicht war dieses Angebot aber auch nichts anderes als das Zeichen für ein bereits aufziehende Ende der Amateur-Schmalfilmära.
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Beitrag Nr.: 21.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:11:38



Kann man technisch betrachtet, vergleiche ziehen ...

... zwischen Cine-Kameras und Video-Apparaten ? Eigentlich nicht, denn die eingesetzten Techniken sind grundverschieden, auch wenn das Wissen, wie es zu einem Laufbild kommt, die gleichen Wurzelen hat. So bemerkten die scharfen Beobachter schon Mitte des 19. Jahrhunderts, dass mehrere fotografisch aufgenommene Bilder eines sich bewegenden Menschen oder Tieres, für Studienzwecke ausgezeichnete Hilfen sind. Daraus konnte man nun ebenfalls abgeleitet, dass die Projektion solcher Bildersequenzen den Eindruck der Bewegung vermitteln. Hier spielte allerdings die Trägheit unseres Auges bei der Wahrnehmung schnell vorbeiziehender Bilder eine Rolle. Dieses Phänomen war unbekannt. Mit der geschaffenen Möglichkeit, eine Folge von Bildern schnell hintereinander aufzunehmen und wieder sichtbar zu machen, erkannte man, dass Laufbilder entstanden. Im Zusammenspiel vom menschlichen Seevermögen und intelligenter Technik entstand das Bild, das auf Filmmaterial in schneller Folge gebannt wurde, das Cinema. Ein Begriff, der von Cinématographe (Kinematograf) abgeleitet wurde und von Frankreich aus den Siegeszug in die Welt begann. Cine-Filme, im Sinne der klassischen Definition, sind nichts anderes als eine Folge vieler Bilder, die in kurzen zierlichen Abständen und somit unmittelbar hintereinander aufgenommen wurden. Die Video-Technik, die sich hauptsächlich der elektrischen Schaltkreise bedient, ging von Anfang an einen anderen Weg als es die Fotografie mit ihren Zelluloid-Streifen und Belichtungs- bzw. Entwicklungsmethoden immer tat. Mit der Erfindung der Braunscheröhre und später dem Transistor bot sich die Möglichkeit, Licht in elektrische Impulse zu verwandeln. Nur so konnte, dank weiterer entscheidender Erkenntnisse in der Elektronik, erreicht werden, dass anstelle von Zelluloid mit beschichteter Oberfläche, magnetisierbare Schichten auf Bänderen, die spezifischen Video-Signale verarbeiten und so aufgenommene Bilder wieder sichtbar gemacht werden.

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Beitrag Nr.: 20.04.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. April 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:13:19



Über das reichhaltige Angebot von Zubehör

Auch wenn wir im sappam schon mehr als 100 Positionen an Zubehör für den Amateur des Schmalfilms gelistet haben ohne dabei die Gruppen der Objektive, der Schneidegeräte, der Filter oder Linsen zu berücksichtigen, so sind hier bei Weitem noch nicht alle Produkte, die es je gab aufgelistet. Immer wieder fallen uns Kleinigkeiten auf, die, wenn wir es genauer betrachten, auch einen Anspruch auf Listung hätten. Nicht wenige dieser Produkte sind gleichermaßen Bestandteil des umfangreichen Ingenieurwissens, welches das Segment der Filmindustrie für Amateure erbrachte. Schon allein die Technik um den Filmprojektor herum, die sich auch noch mit der Elektronik befasste, um den Tonfilm zu ermöglichen, brachte eine Fülle von Produkten, die über das Notwendigste einer Filmvorführung hinaus gingen. Angefangen bei einem Verlängerungskabel zum zusätzlichen Lautsprecher, bis hin zum Tonbandgerät oder seinem Pendant dem Musikkassettenrekorder. Dem Bandmaterial bzw. einer bespielten MC. Manchmal schieden sich die Geister, ob denn ein Projektionstisch erforderlich sei, jenes unhandliche Gestell, ähnlich eines Bügelbretts, das den Projektor höher stellte, als es ein normaler Tisch ermöglicht. Der Pinsel zur Reinigung des Filmkanals oder das Zusatzgerät für die Filmreinigung waren Produkte, die kaum sichtbar waren und doch sinnvoll erschienen, wenn man sie hätte. Ob nun die Projektor-Schutzhaube oder das alte Verlängerungskabel für ein Museum bedeutsam ist, wird die Zeit bestimmen. Heute wissen wir, es gab triviale Dinge, die als Zubehör angeboten wurden und die, wenn man sie heute noch nicht hat, auch morgen nicht einfach zu bekommen sind. Folglich sind auch wir gehalten, so manches unscheinbar gewordene Objekt doch noch eines Tages in unsere Sammlung aufzunehmen. Wer da unter den Besuchern unserer Web-Site einen Vorschlag hätte; das eine oder andere Objekt noch beizusteuern, wir freuen uns auf jede Spende.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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