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Archiv: Beiträge u. Berichte über September
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Beitrag Nr.: 10.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:48:36



Erst ca. 15 Jahren nach Bekanntgabe bzw. Einführung eines PC Codex namens mp4 ...

... gibt es einen Filmscanner zu einem erschwinglichen Preis, der nach dem Bild für Bild Verfahren, Super 8 und Normal 8 Filme, bearbeitet und daraus eine digitale Datei generiert. Dieses Dateiformat wird dann auf einem PC vorführbar, auf dem zumindest ein Video-Player installiert ist, welches mp4 Dateien einlesen kann. Unsere Erfahrungen erstrecken sich derzeitig nur auf PCs mit dem Windows Betriebssystem vom MS. Die erzielte Qualität der gescannten Filme kann sich sehen lassen und ist weit besser als alle bisher bekannt gewordenen Digitalisierungsverfahren, um nicht zu sagen Versuche, die dem Amateur im heimischen Atelier zur Seite standen. Sicher, eine Nachbearbeitung des generierten Films, der nun auch auf HDTV-Flachbildschirmen vorführbar ist, wenn das Gerät über einen USB Anschluss verfügt und mp4 Dateien lesen kann, wäre dennoch zu empfehlen. Dafür sollte auf dem PC ein Filmschnittprogramm, wie das kostenlose Movie Maker Produkt von MS oder die käufliche Software, Pinnacle Studio, ab Vs. 16, von Corel, eingesetzt werden. Denn nur mit diesen zusätzlichen Software-Programmen lassen sich unbedeutende Filmszenen herausschneiden oder etwa ein begleitender Ton dem Stummfilm beimischen. Sehr vorteilhaft ist letztlich auch der Umstand, dass nach dem ersten Scannen des Zelluloidfilms, diese digitale Version problemlos nachgearbeitet werden kann, ohne die Datei je zu verändern. Dies gilt insbesondere für Nacharbeiten, angefangen bei einer Vervielfältigung oder dem Herausschneiden einzelner Szenen, strecken, kürzen, verschmelzen bzw. deren Bildeigenschaft zu verändern. Dem Amateur-Cutter stehen hierfür Werkzeuge, die im Bearbeitungsprogramm verankert sind, in vielfältiger Form zur Verfügung. Auch sollte nicht vergessen werden, dass nun der Veröffentlichung des Films im Internet nichts mehr im Wege steht.


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Beitrag Nr.: 09.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 12:48:31



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, die Nizo 561 macro eine der zahllosen Silberlinge.

Im Jahr 1975 präsentiert die Firma Braun Film- und Fototechnik - ein Unternehmen der Braun AG, die Stummfilmkamera Serie für Amateure, Nizo 801 macro, 561 macro und 481 macro. Nicht zu vergessen das Modell professional. Alle Modell entsprachen dem bekannten Design von Nizo, die schon seit Jahren unter den Hobbyfilmern den Beinahmen 'Silberlinge' erhalten hatten. Diese Serie wartete nun mit Zoom-Objektiven auf, die mit einer Makro-Einrichtung versehen waren. Man konnte dem Amateur nicht mehr abverlange, dass bei Nahaufnahmen die Nahlinsen, die es in 3 Stufen gab, einzusetzen. Der Boom des Stummfilms war auch erreicht und alle Neuheiten die aus Japan nach Europa einflossen, denen musste man bei Braun/Nizo nachkommen. Es dauerte auch nicht lange, bis für dieses Nizo 561 macro Modell, ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv angeboten wurde, womit nochmals das Einsatzgebiet, speziell in engen Räumen, sensationelle Ergebnisse brachte. Das dieser Apparat noch nicht mit der Soundeinrichtung versehen wurde, mag daran gelegen haben, dass tatsächlich in der bereits als traditionell geltenden schlanke Bauform der Nizos, nichts mehr reinpasste. Unter den 4 Modellen der Serie, war es dieses Modell, dass mit einen Zoomfaktor von 8 versehen, dass mittlere Segment der Reihe darstellte.

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Beitrag Nr.: 08.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:32:01



Tut sich etwas an der Front der Digitalisierung von Schmalfilmen - Teil 5 ?

Teil 1 u. 2 wurden jeweils am 18. u. 20.08.2017, Teil 3 u. 4 am 01. u 02.09.2017, erstmals veröffentlicht!


Hat man nun mit dem Bild für Bild-Scanner eine mp4-Datei generiert und diese mit dem Movie Maker von MS so verändert, dass die Bild für Bild-Vorführung mit 18 fps läuft, so summieren sich die Bits u. Bytes bei einem Film von 25 Minuten Länge, also der Zelluloidfilmlänge, die in etwa auf einer 120 m Spule Platz hat. Solche Dateien liegen dann bei eine Größe von ca. 2 GB.


Es versteht sich, dass wir hier von der höchstmöglichen Auflösung, von 1440 x 1080 px, also HD Qualität sprechen. Die Dateien sind nun vorführbar, auf PCs mit modernen Flachbildschirmen und HDTV-Geräten die über einen USB-Anschluss verfügen, allerdings dann auch das mp4-Format der Datei einlesen können. Wollte man nun diese Video-Filme streamen, das heißt, auf einer eigenen Web-Site laufen lassen, so stellt sich die Frage: Wer soll es sehen ?


Kommt nur ein bestimmter Kreis von Zuschauern in Frage, von dem man weiß, welche Computer mit welchen Browser eingesetzt werden, so kann man den passenden Codec streamen, denn nicht alle Browser unterstützen das Datei-Format mp4, welches nach der Bearbeitung von Movie Maker vorliegt.


Will man erreichen, dass die Allgemeinheit den Videofilm sehen kann, so müssen mindestens 2 weitere Formate von der erarbeiteten mp4-Datei generiert werden. Ähnliches gilt für solche Fälle, wollte man den Videofilm über einen der sozialen Medien, wie Youtube, streamen lassen.


Außerdem könnte man sich für eine geringere Auflösung des Filme entscheiden, um die Dateigröße zu verringern, wenn die Vorführungen nur auf einem Smatphone oder Tablet mit weniger Ansprüche an Pixel laufen sollen.


Um nochmals den hier erörterten Gedankengang zu festigen, sei gesagt: Der mit dem Bild für Bild Verfahren gescannte Film, der nun in mp4 Format vorliegt, ist als Video-Film noch unbearbeitet und stumm. Nacharbeiten, wie Kürzen oder mit Ton zu belegen, ist durch zusätzliche Bearbeitung mit einem geeigneten Software-Programm möglich.

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Beitrag Nr.: 07.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:28:11



Waren sie nicht putzig, die kleinen Schmalfilmspulen, die nach der Filmentwicklung kamen !

Aus heutiger Sicht mag dies so sein, wenn man so eine Filmspule in Händen hält und sich bewusst wird, das nur 3 Minuten und noch ein paar Sekunden belichtetes Film-Material vorliegt. Vergleicht man dies mit den Möglichkeiten dieser Tage, scheint das Speichermedium Film ein Dinosaurier gewesen zu sein. Mit knapp 14 x 10 mm in der Fläche und weniger als 1 mm Dicke, können mp4 Dateien bis zu 64 GB gespeichert werden. Das entspricht einer Video-Filmlänge, in HD Qualität, von mehreren Hundert Minuten und dies in durchaus akzeptabler Auflösung und brillanten Farben. Wenn geschickt gemacht auch noch mit Ton. Kamen die im Urlaub oder anderen Reisen gedrehten Schmalfilme aus der Entwicklungsanstalt zurück, war die Neugier riesig. Man wollte ja wissen, wie das gefilmte Ereignis, das nun schon mind. 2 Wochen zurücklag, ausgefallen war. Alle Filmhersteller, die vor 40 Jahren Filme dem Amateur anboten, entwickelten das Filme-Material ihrer eigenen Marke in firmeneigenen Filmlaboratorien, wurden die belichteten Filme auf dem Postweg eingesandt. Im Kaufpreis waren diese Entwicklungskosten enthalten, was den Herstellern die Kontrolle über die Qualität der Filme, bis zum Schluss ermöglichte. Auf putzig kleinen Spulen waren nun 15 m Film, mit einem offenen Kunststoffring oder einem überstülpbaren Reifen vor einer ungewünschten Abwicklung gesichert. Manche Hersteller versahen den Film auch mit einer Klemme, um ihn zu sichern. Nach dem Eintreffen der Filme, ebenfalls auf dem Postweg, wurden nicht selten und somit all zu oft, noch ungeschnitten, erstmals das Material mit einem Projektor gesichtet. Da nicht selten mehrere Filme gleichzeitig eintrafen, wurden die Filme hintereinander vorgeführt und erst später Film um Film zurückgespult, mit der Folge, dass nicht wenige Filme Hausstaub fingen, weil sich der Streifen statisch aufgeladen hatte. Bei späteren Vorführungen waren diese noch immer anhaftenden Staubpartikel die Ursache für Filmstreifen, bei denen man sich fragte: Wo kommen die denn her? Staubpartikel, insbesondere längere Fasern, verklemmte sich im Projektor an der Filmbühne und verschmorten dort, durch die Hitze der Projektorlampe. Die verklumpten und hart gewordenen Faserteile, kratzten nun an der Filmoberfläche, immer der Länge nach. Was weniger mit den 3 Zoll Spulen zu tun hatte, die aber waren putzig !

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Beitrag Nr.: 06.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:32:18



Digitalisieren oder nicht? Das ist auch heutzutage noch immer die Frage.

Immer wieder tauchen Schmalfilme vergangener Zeiten auf, wobei deren Finder, meist Kinder oder Enkel der vormals emsigen Regisseure des Kleinkinos vor der Frage stehen: Was damit machen, mit diesen Filmen ? Ob alt oder nicht. Originale sind immer bedeutsamer als jede Kopie. Schon deshalb sind diese Filme es Wert, aufbewahrt zu werden, auch wenn das Filmmaterial seit Jahren in Schubladen, oder Truhen lagerte. Oft finden sich solche Schätze auch auf Dachböden und in Kellern. Meist stellt sich aber in diesen Momenten heraus, dass die entsprechenden Gerätschaften zur Vorführung der Filme, wie es ein Projektor sein muss, entweder verrottet oder gar nicht mehr zu finden ist. Da kommt, wie sollte es auch sein, zuerst der Gedanke der Digitalisierung auf. Eben, dem heutigen Zeitgeist entsprechend. Kein Einwand sei hierzu gemacht, wenn dadurch dem Original noch eine weitere Chance des Überlebens und danach nicht der Vernichtung preisgeben wird. Auch der digitalisierte Film heutiger Qualität, so gut die Technik schon sein mag, ist gewiss nicht der Weisheit letzter Schluss: Die Datenträger als modernes Speichermedium werden letztlich ebenso der Alterung ausgesetzt sein, wie es die Filme bereit sind. Daher liegt es nahe, dass alle Speichermedien der fortschreitenden Modernisierung genauso zum Opfer fallen werden. Soll heißen: Niemand kann z. Zt. vorhersagen, ob in 30 oder 40 Jahren auch noch die für DVD- oder Blue-Ray-Player erforderlichen Geräte eine Vorführung möglich machen. Daher unser Plädoyer ! Lasst die alten Filme, als Originale, Originale sein. Lasst sie zu historischen Originalen reifen.


Bemerkung der Redaktion: Wir haben über die Möglichkeiten der Bild für Bild Übertragung mittels eines Film-Scanners, in unseren Beiträgen vom 18. u. 20.08.2017 (Teil 1 u. 2), sowie vom 01.u 02.09.2017 (Teil 3 u. 4) berichtet. Mit so einem Scanner werden abspielbare Video-Dateien im mp4 Formats generier, allerdings ohne Ton.




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*) Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 09.07.2015
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Beitrag Nr.: 05.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:15:27



Nicht allen Wünschen auf Änderungen an unseren Internetseiten, ...

... die von unseren Besuchern kommen, können wir nachkommen. In erster Linie erreichen uns solche Wünsche, die eine Anpassung der Seiten zu einem moderneren, um nicht zu sagen, aktuellerem Design hinauslaufen. Nun, diese Vorschläge sind nicht ganz unbegründet, zumal die von uns noch immer eingesetzten Schrifttypen denen entsprechen, die schon in den Anfängen des Internets und somit in den 1990er Jahren eingeführt und genutzt wurden. Die heute üblichen Schrifttypen werden aus nicht standardisierten Vorlagen generiert, die allerdings in Abhängigkeit von bestimmten Servern bekannter Unternehmen, generiert werden. Da wir diese Abhängigkeit nicht wünschen, können wir nur auf die Schrifttypen zurückgreifen, die auch von den unterschiedlichen Browsern korrekt dargestellt werden. Ein weiterer Aspekt, der uns in ein Korsett zwingt, ist die in etwa gleich bleibende Darstellung unseres Designs auf den verschiedenen Browsern. Was die unserer zurückhaltenden Position begründet. Außerdem gibt doch noch eine erhebliche Anzahl von Besuchern, die mit älteren PC-Computern arbeiten, deren Browser HTML5 programmierte Seiten nicht lesen bzw. nicht darstellen können. Um ein Beispiel zu nennen: Video-Clips sind auf älteren Browsern nicht abrufbar. Nun könnte man sagen, dass sich diese Gemeinde, die noch ältere Computer nutzen, immer kleiner wird. Richtig! Doch als Portal mit einem Angebot, Objekte im musealen Alter vorzustellen, sollte allen Kreisen der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben sein, zum Thema uneingeschränkt Einsicht zu bekommen. Mit HTML5 programmierten Sites wäre dies folglich nur noch bedingt möglich sein, es sei denn, wir pflegen alle Seiten doppelt, was letztlich für eine Präsentation ohne kommerziellen Hintergrund ein unverhältnismäßiger Aufwand bedeutet. Und seinen wir einmal ehrlich, wer von den Smartphonebesitzern schaut sich schon die Details alter Technik an. Interessiertere Besucher, ob klein oder groß, ob Amateur oder Student denen die Welt des Schmalfilms neugierig macht und interessant erscheint, finden dann auch noch einen Weg zum Desktop.
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Beitrag Nr.: 04.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:03:18



Das optimale Lichtverhältnis für den Schmalfilm.


Es hat sich i.A. schon herumgesprochen, das gute Lichtverhältnisse für jede Art von Fotografie die besten Ergebnisse bringen. Das galt schon früher und gilt auch heute noch, auch wenn die digitale Fotografie nicht ganz so anspruchsvoll zu sein scheint. Natürlich ist die Lichtempfindlichkeit des Film-Materials eine wesentlicher Faktor für die richtige Belichtung. Die anspruchsvollen Bildsensoren von heute, gehorchen auch nur physikalischen Gesetzen. Die Lichtempfindlichkeit von Filmmaterialien hängt von der dem Zelluloid aufgetragenen Emulsion bzw. den Emulsionen ab. Dies sind Beschichtungen, die auf Lichteinfall reagieren und durch ein chemisches Entwicklungsverfahren aktiviert werden. Mittels Blenden am Objektiv und veränderbarer Belichtungszeit wird an den Apparaten - dazu gehören auch Filmkameras - versucht, die von der Emulsion verträgliche Lichtmenge einzustellen. Die ersten Filme zeigten sich in Schwarzweiß, später in Farbe - COLOR. Bei Filmkameras wird die Belichtungszeit, abhängig von der Bildfrequenz je Sekunde - 18 bzw. 24 fps -festgelegt. In Abhängigkeit von den Eigenschaften der Objektive, sind es die Belichtungsmesser, die die erfasste Lichtmenge - TTL - durch ein öffnen bzw. schließen der Blende gezielt gesteuert. Folglich ist die Blendeneinrichtung nach den Vorgaben der Filmempfindlichkeit einzustellen, damit der gewünschte Effekt mit den vorhandenen Lichtverhältnissen überein stimmt. Daraus ergibt sich: Bei gleichbleibender Bildfrequenz, wie z.B. 18 Bilder pro Sekunden (fps), ist eine Blende von 5,6 bis 16 die ideale Einstellung, wenn es sich um Lichtverhältnisse im Freien handelt, also zwischen schattig, bedeckt und grellem Sonnenschein. In geschlossenen Räumen wird das Tageslicht, welches nur noch stark eingeschränkt Licht durch Fenster einfallen kann, in der Regel nicht mehr ausreichen. Hier würde der Standard-Film, nach 15 ° DIN unterbelichtet bleiben. Schmalfilm-Material nach 17 ° DIN, das für Kunstlicht (Tungsten) ausgelegt ist verbessert die Möglichkeiten, benötigt aber den 85 A-Filter, der an allen Super 8 Filmkameras standardmäßig eingebaut ist. Elektronische Bildsensoren, insbesondere die mittlerweile in digitalen Apparaten verbaut sind, zeigen sich wesendlich Lichtempfindlicher und können selbst bei mäßigen bzw. schlechten Lichtverhältnisse, wie sie ein Fotograf alter Schule bezeichnen würde, die Szenen noch relativ gut erfassen.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 17.07.2015
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Beitrag Nr.: 03.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:01:59



Zum 'Hingucker' unserer Site. In dieser Woche, der Hähnel VB 100 Filmbetrachter (Editor)

Auch wenn sich ein Filmbetrachter als unbedeutendes Gerät anfänglich darstellt, so zeigt sich doch, dass der Filmschnitt ohne Filmbetrachter kaum zu realisieren ist. Die meisten Gräte dieser Art sind einfache Konstruktionen, deren Grundkörper, ab dem Jahr 1968, mehrheitlich aus Kunststoff bestand. Die verschiedenen Ausführungen, die der Markt angeboten hat, unterschieden sich kaum im Funktionsprinzip. Über eine Zahnradrolle wird ein, in einem Schaft verbautes Prisma angetrieben, wenn die Perforation des Films in die Zähne greift und der Film durchgezogen wird. Das Prisma ist so ausgelegt, dass es über einer Lichtquelle liegend, das durchleuchtete Bild auf eine Spiegelsystem wirft, so dass die Abbildung auf der Mattscheibe der Gerätes sichtbar wird. Durch die synchronisierte Drehung des Prismas wird immer nur ein Bild des Filmstreifens sichtbar. Daher ist eine genaue Bildposition erfassbar und für den Filmschnitt festlegbar. Die Lichtquelle entwickelt kaum Wärme, sodass die Gefahr, wie sie bei der Stillstandsprojektion mit einem Vorführprojektor besteht, nämlich des Verschmorens vom Film nicht besteht. Editoren dieser Bauart, dann aber mit liegend Filmtellern, wurden auch im professionellen Bereich eingesetzt.

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Beitrag Nr.: 02.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 11:32:30



Tut sich etwas an der Front der Digitalisierung von Schmalfilmen - Teil 4 ?

Teil 1 und 2 wurden jeweils am 18. u 20.08. sowie Teil 3 am 01.09.2017, erstmals veröffentlicht!


Die Aufnahmemethode des Scanners, 15 Bilder als Einheit während der Digitalisierung zu erfassen, führt dazu, dass die Movie Maker Software von MS diese Einheiten wahrnimmt. Man muss es sich aber so vorstellen: Der Scanner erfasste jedes Bild, verdoppelt es und generiert nach 15 eingescannter Bilder eine Einheit, die dann aus 30 Bildern - Bedingung für digitale Dateien - besteht.


Das heißt, dass die Zahl der aufgelaufenen Einheiten nach dem Ende der Scanarbeiten größer ist als die Zahl der Sekunden, die der Film bei 18 fps tatsächlich laufen würde. Halbiert man nun diese Einheiten, - was der Scanner automatisch macht - wird die digitalisierte Datei schneller von der Movie Maker Software vorgeführt.


Das Resultat heißt nichts anderes, dass der Film nun zeitlich, mit halbierten Einheiten und mit 30 Bildern pro Sekunde abläuft und ist somit zu schnell. Die Elektronik erlaubt es aber mittels eines Faktors, der Laufgeschwindigkeit der Bildfolge bestimmt und mit 1 festgelegt wurde, zu beeinflussen bzw. zu verändern.


Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass eine Veränderung der halbierten Einheiten, mit dem Faktor 0,6, um bei dem Beispiel von 18 Bildern pro Sekunde zu bleiben, die tatsächliche Filmlaufzeit erreicht werden kann. Also eine langsamere Vorführzeit gegenüber der ursprünglichen digitalisierten Datei des Scanners.


Es ist nicht ganz einfach den Gedankengang zu verstehen, er ist aber einer Logik unterworfen und somit sachlich korrekt. Wenn nun einzelne Bereiche, des digitalisierten Films, eine leichte Flimmereigenschaft aufweisen, so ist dies in der Ungenauigkeit der ursprünglichen Filmbelichtungsfrequenz (fps) zu suchen, die nicht immer die Vorgabe von 18 fps entsprach.


Meistens verlangsamte sich die Filmbelichtungsfrequenz dann, wenn der Batteriesatz an Leistung verlor. Soll heißen: Es wurden nicht mehr die 18 Bilder pro Sekunde belichtet, weil der Antrieb langsamer wurde.

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Beitrag Nr.: 01.09.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   01. September 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:07:31



Tut sich etwas an der Front der Digitalisierung von Schmalfilmen - Teil 3 ?

Teil 1 und 2 wurden jeweils am 18. u. 20.08.2017, erstmals veröffentlicht!


Wird auf einem Scanner, Bild für Bild, der Filmstreifen erfasst und mittels Software die Bildfrequenz des Schmalfilms mit der der modernen HD-Bildwiedergabe synchronisiert, gibt es so manches Problem.


Schon die früheren Übertragungsmethoden, mit Spiegeln und digitalen Camcordern, machten diesbezüglich große Probleme. Um es vereinfacht zu sagen: die Bild für Bild Scanmethode fasst jeweils 15 vorhanden Filmbilder zu einer Einheit und verdoppelt deren Bildanzahl, sodass 30 Bilder je Sekunde letztlich vorliegen. Betrachtet man nun diese Einheiten als den Stamm, so sind in der digitalisierten Datei mehr Sekunden vorhanden, als es der Film - der ja schneller lief - normalerweise Vorführt. Woraus zu schließen ist, dass die digitalisierte Datei mit mehr Einheiten - also Sekunden - versehen ist, als die des Films, wird dieser normal vorgeführt.


Hier nun ist es erforderlich, dass jede digitalisierte Datei nachgearbeitet werden muss, will man die tatsächliche Laufgeschwindigkeit des Films erreichen. Softwareprogramme, wie z. B. Movie Maker von MS, erlauben es diese Dateien umzuschreiben, ohne Verlust an Qualität. Der ursprünglich angezeigte Laufzeitfaktor 1, wird bei Filmen mit 18 fps auf 0,6 zurückgesetzt. Bei Normal 8 Filmen, die mit 16 fps aufgenommen wurden, stellt man den Faktor auf 0,533 zurück.


Um es zu verdeutlichen '15x2=30 digitalisierte Bilder pro Sekunde oder 30/30=1, was einer Einheit entspricht, folglich wird 18/30=0,6, so ergibt sich der Faktor 0,6 für die Bildfrequenz von 18 Bildern pro Sekunde'. Das Transformieren einer solchen digitalen Dateien, ist auf einem PC mit dem Betriebssystem von MS - Windows, ab Vs. 7 möglich.


Die Bearbeitungsdauer von ca. 2 Stunden ist zu erwarten, liegt eine Filmlänge von 120 m vor, also die Stummfilmlänge, die auf eine 7 Zoll-Spule passt. Alle mit dem Scanner erzeugten Film-Dateien sind letztlich vom mp4-Format, können aber erst auf dem VLC Media-Player am PC abgespielt werden, auch wenn eine Nacharbeit mit Movie Maker durchgeführt wurden. Weitere Bearbeitungen des digitalisierten Films, wie Szenenübergänge und Schnitte sind möglich, ohne das ein Verluste am Original dabei entsteht.


Die vom Scanner, als die Erste generierte Datei sollte als Master-Dateien bewahrt werden und wird trotz weiterer Bearbeitung mit dem Movie Maker nicht verändert, sie sollte unangetastet als Original erhalten bleiben.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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