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Archiv: Beiträge u. Berichte über Dezember
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 11.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07.58:21



VHS-C und S VHS-C die gebräuchlichen Cassetten-Formate bei Camcordern der Video-Kameras für Amateure.*

Mit der Markteinführung der sogenannten Camcorder, also der Video-Kameras mit Aufnahmeteil, wurde das verkleinerte Videoband-Format VHS-C Standard. Die Magnetbandeigenschaften und die Bandgeschwindigkeit für Aufnahme und Wiedergabe entsprach dem bis dahin weitverbreiteten VHS Format bei Video-Rekordern, sodass die Aufnahmen mit Camcordern auch im Video-Rekorder (VRC) mittels eines Adapters abgespielt werden konnten. Die Bildqualitäten die die kleinen Camcorder erzeugten waren zu jener Zeit verblüffend gut, was dazu führte, dass eine massenhafte Verbreitung einsetzte. Nachteil, der ersten VHS-C Generation war, dass die gemachten Aufnahmen als Masterband angesehen werden mussten, da eine Vervielfältigung so gut, wie nicht sinnvoll erschien, der Qualitätsverlust war zu groß. Erst mit der Einführung des S (Super) VHS-C Formats und einer höheren Bandqualität gelang es, den Mindeststandard des Luminanzsignals nach erfolgter Kopie vom Masterband einzuhalten. Dieses Signal wurde durch Verlagerung auf der FM-Trägerfrequenz in den Bereich von ursprünglich 3,8 - 4,8 MHz auf 5,4 - 7 MHz verbreitert bzw. verlegt.

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*) dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 25.03.2014

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Beitrag Nr.: 10.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   10. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09.56:03



Nur noch wenige Teilnahmeplätze bei unserer Digi Aktion 2017 sind noch frei.

Bis einschließlich den 17.12.2017, der Sonntag zum 3. Advent, wird es noch möglich sein, die letzten, der insgesamt 10, vom sappam ausgeschriebenen Posten, einen Normal 8 oder Super 8/Single 8 Amateurfilm, kostenlos digitalisieren zu lassen, zu belegen. Die Aktion wurde so angedacht, dass wir den angemeldeten Einsendern eines Schmalfilms, diesen im Bild für Bild-Scannverfahren digitalisieren. Der Film wird dabei in ein .mp4 Dateiformat gebracht, sodass diese Datei auf einem HDTV-Gerät mittels USB-Stick vorgeführt werden kann. Die außerordentliche Qualität der Übertragung ermöglicht so, die Erinnerungen aus alten Zeiten zu den Festtagen aufleben zu lassen. Wir möchten daher allen interessierten Besucher unserer Seiten, dringlich darum bitten, Ihre Anmeldung noch rechtzeitig vorzunehmen, denn es sind von den 10 ausgelobten Posten nunmehr wenige Anmeldungen möglich. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit !



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Beitrag Nr.: 09.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   09. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10.47:30



Zum 'Hingucker' dieser Woche. Die Gaf 738, eine wirklich schöne Schmalfilmkamera.

Die Haptik, die Formgebung und die ausgeglichene Gewichtsverteilung bei der Kameraführung, macht diesen Apparat doch zu einem sehr schönen Gerät. Leider wurde die Marke 'Gaf' in Europa kaum bekannt. Man beschränkte sich auf den US-amerikanischen Markt und hier und da fand man die Gaf-Apparate, die ein Großhändler in Asien (Japan) einkaufte auch in der Schweiz. Das Schwestermodell die Gaf 735 ist ebenfalls im Museum vorhanden.

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Beitrag Nr.: 08.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10.02:38



Warum gab es so viele Schmalfilmkameras die baugleich waren ?

Nachdem die Industrieanlagen, bedingt durch die Kriegswirren bis 1945 nicht nur in Europa, sondern auch in Asien am Boden lagen, mussten diese wieder aufgebaut werden. Hierdurch entstand eine moderne Industrie, die schon nach wenigen Jahren die Arbeiten wieder aufnahm und die Massenfertigung auf hohen Niveau ermöglichte. Dadurch wurde der weltweite Handel angekurbelt. Federführend bei diesen Aktivitäten waren die Japaner, denen es nach dem II. Weltkrieg untersagt war, Waffen herzustellen, wodurch die Produktion von Konsumgütern als möglicher Ersatz diente. Da Japan als Land nicht all diese Produkte aufnehmen konnte, verlegte man sich und dies mit Erfolg, auf den Export. Nun zeigte sich, dass die japanischen Markennamen unbekannt waren. Außerdem gab es noch zu viele Animositäten gegen Japan und deren Produkte, da das Land noch als ehemaliger Kriegstreiber, keinen guten Ruf besaß. Mit latinisierten Labels, sprich Markenbezeichnungen, auch wenn diese oft Fantasiebezeichnungen waren, konnte erreicht werden, dass die außerordentlich gute Qualität der Produkte, schnell Akzeptanz bei den Abnehmern fand. Wir sprechen hier nicht nur vom Erfolg der Apparate für Fotografie, nein dies traf auch bei Nähmaschinen, Güter aus Protzelan, der Radio- und Elektrotechnik bis hin zum Automobilbau zu. Schon Mitte der 1960 Jahre hatte sich Japan weltweit mit Gütern aus dem Consumerbereich einen Ruf verschafft, der dann auch auf die Nachbarn Taiwan und Süd-Korea überging. Diese Strategie, hochwertige Produkte auf den Weltmarkt zu bringen, wurde unter anderem auch schon deshalb zum Erfolg, weil man nicht nur auf die Reputation des Herstellers setzte, sondern vielmehr das Herkunftsland als Garant guter Ware vermarktete. Dadurch wurden auch baugleiche Apparate mit unterschiedlichen Markenbezeichnungen angeboten und vom Endkunden angenommen, oder, wenn man so will, nur mit äußerlich, kleinen Veränderungen versehen, die der Importeur unbedingt wünschte. Der diesbezüglich klassische Fall, der den Hobbyfilmer anging, fand man bei den Angeboten von Photo Porst und Quelle Revue. Auch Noris ließ seine Filmkameras bei Chinon fertigen. Alles Apparate, die durch ihre Qualität nie enttäuschten und vom Original aus Japan sich kaum unterschiedlich zeigten. Wenn dann doch einmal ein Original Label in Deutschland zu sehen war, dann, weil der Besitzer die Filmkamera in einem Duty Free Shop erworben hatte.
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Beitrag Nr.: 07.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   07. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 12.00:37



Wer kann uns helfen ? Wir suchen einen Tonkoppler Modell SEL 1, gefertigt in der UdSSR.

Wenn möglich als Spende: Nun, dieses Gerät ist nicht unbedingt überall erhältlich, zumal es sich um einen Tonkoppler handelt, der für den russischen Schmalfilmprojektor der Marke Russ (PYCb) auch in Deutschland, vor vielen Jahren angeboten wurde. Der Projektor selbst ist ein für den Export hergestellter Filmprojektor, der bis 1990 in Ost-Deutschland zum Verkauf kam. Der Tonkoppler vom Typ SEL 1 bedurfte eines Tonbandgerätes. Denn es handlete sich bei der Kombination Projektor/Tonkoppler/Tonabandgerät um eine Lösung aus dem Stummfilm ein Tonfilm zu machen. Natürlich konnte die lippensysnchrone Tonaufnahme nur erreicht werden, wenn auch bei der Filmaufnahme mit einem Tonbandgerät die Szene simultan mit Wort- und Hintergrundton aufgezeichnet wurde. Dieses Verfahren stellte nicht beonderes dar, als der Projektor auf den Markt kam, denn Eumig, Bauer und Noris boten zum gleichen Zeitraum ähnliche Lösungen an bzw. bauten den Tonkoppler direkt am Projektor an. Grundig mit seinem Tonbandgräat TK 27, sowie die Firmen Uher, Philips und Telefunken, die mit eingenen Ausführungen aufwarteten, bedienten den Hobbyfilmer schon ab dem Jahr 1956. Der Tonfilm für den Ammateur bleib aber bis zum Jahr 1977, mit der Einführung des Soundfilms von Kodak, immer ein Stiefkind. So wurden die meisten Vertonugnsversuche lediglich zu musikuntermalte Streifen.
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Beitrag Nr.: 06.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   06. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.04:14



Über die Wertigkeit optischer Geräte.*

Nicht nur die einfache Lupe, in der Schreibtischschublade, war ein unentbehrliches Objekt in jedem Haushalt anfangs des 20. Jahrhunderts, nein, auch die schon erschwinglich gewordenen Fernrohre zählten zu den begehrten Geräten in einer Familie. Optische Apparate, wie Mikroskope und Fotoapparate galten als etwas Besonderes, denn deren Anwendung bedurfte schon etwas mehr Engagement des Nutzers, um sich die neue Welt zu erschließen. Bekannt ist es auch, dass die heute so einfach anmutende Brille noch nicht jedermann zugänglich war. Auf manchen Bildern, die uns unsere Vorfahren zeigen, ist noch ein Monokel, die einäugige Linse am Auge, gut zu erkennen. Filmkameras galten als Seltenheit und als etwas ganz Besonderes. Sie wurden dem Amateur erst mit der Einführung des 9,5 mm breiten Films, um 1919 in Frankreich, zugänglich gemacht und damit hoffähig. All diese optischen Geräte trugen ihre ureigene Kennzeichnung in Form einer Apparatenummer. So wurde jedes optische Gerät erfasst und stellte damit einen hohen Wert dar, durch seine Präzision und Technik. Mit der Massenfertigung, die ab Mitte des 20. Jahrhunderts einsetzte, gelang es auch einer breiten, aufgeschlossenen Gesellschaft, die Filmkamera zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Natürlich trug die Massenfertigung von Filmmaterial dazu bei, die Beschaffungskosten für einen 16 mm Streifen (Normal 8) so zu senken, dass der Amateur noch ein erfreuliches Erlebnis haben konnte und nicht gleichzeitig der Armut anheim viel. Schmalfilmkameras, insbesondere jene, die für das Super 8 bzw. Single 8 Format ausgelegt waren, erlebten den größten Verbreitungsgrad in den 1970er Jahren. In diesem Jahrzehnt und dem darauf folgenden, konnte man von einer stabilen Wertigkeit der Apparate ausgehen. Erst mit der Einführung der elektronischen Bildverarbeitung, die allg. als Video-Technik bekannt wurde, verfielen die Werte der alten Filmgeräte. Man könnte sagen: bis auf null. Die Museumsreife der Filmgeräte wurde eingeläutet !




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*) dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 10.11.2015


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Beitrag Nr.: 05.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   05. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07.58:31



Wie viel Zeit wendet man im sappam auf, um die Web-Seiten zu erstellen ? (Teil 3)

Nicht selten finden wir in der Redaktion des sappam, bei einer Recherche Beiträge im Internet, die durchaus von Interesse sein könnten für unsere Besucher, nur sind diese in Web-Aufritten veröffentlicht, die kaum von den Suchmaschinen an forderster Front angezeigt werden und somit kaum Berücksichtigung finden. Gelegentlich schreiben wir die Autoren solcher Beiträge an, wenn es nicht schon eindeutig kommerzielle Veröffentlichungen sind, um zu erfragen ob uns eine Genehmigung zur Veröffentlichung auf den sappam-Seiten gestattet wird. Allerdings erhalten wir nur in seltenen Fällen eine Rückmeldung, womöglich, weil die Autor das Interesse an seinem Projekt bereits verloren hat. Verständlich in mancher Hinsicht, denn die derzeitige Interessenslage für den klassischen Schmalfilm ist so gut wie auf dem Nullpunkt. Woran machen wir diese Feststellung fest ? Nun, auch die Besucherzahl unserer Seiten, ist im Jahr 2017 bemerkenswert zurückgegangen. Obwohl unser Angebot mit seinem umfangreichen Bilderstrecken-Angebot, an über 500 Objekten, die sappam-Seiten großzügig belebt. Hierzu wird von uns je Objekt ein Arbeitsauwand von ca. 2 1/2 Stunden, im Fotoatelier und der darauf folgenden Bearbeitung veranschlagt. Dabei ist es nicht das Ziel, den jeweiligen Apparat in einer sterilen Umgebung abzulichten, vielmehr möchten wir ein wenig Farbe und etwas ungewöhnlichere Blickwickel erfassen, auch wenn es nicht ganz einfach ist, stets etwas besonderes herauszuarbeiten. Die Bilderstrecken haben aber eines bisher gezeigt: Sie gefallen auch jenen Hobbyfilmern, die den abgebildeten Apparat noch nicht kannten oder so noch nicht gesehen haben. In Anlehnung an diese Prämisse für ein Sammelobjekt, welches im sappam seien Platz gefunden hat, entstand auch der Jahrestischkalender, der im Jahr 2018 zum 4. Mal erscheint. Auch hier zeigte sich, dass die Art der, von uns eingestellten Abbildungen, bisher großes Interesse fand. Und wenn nicht gleich ein Tischkalender für das Folgejahr bestellt wird, so hat doch so mancher Hobbyfilmer, sich vom Angebot des Hinguckers, der jede Woche am Samstag herauskam, so manches Bild in Originalgröße heruntergeladen. Mehr können wir nicht erwarten, wenn dies das Zeichen einer positive Beurteilung unseres Auftritts bedeutet.

--- Fortsetzung folgt ----

Der ersten Beitrage dieser Reihe wurde am 24.11. u. 28.11.2017 veröffentlicht.

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Beitrag Nr.: 04.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.13:50



Der Tonfilmprojektor für Amateure ist etwas anders aufgebaut als ein Stummfilmprojektor.*


Filmprojektoren für das Super 8 Format mit Toneinrichtung sind einmal davon abgesehen, dass in ihrem Inneren ein komplettes Elektronikpaket zur Aufnahme des Tons verbaut ist, eine komplexere Maschine als die herkömmlichen Stummfilmprojektoren. Um eine erträgliche Tonqualität zu erreichen, wurde bei den ersten Tonfilmkameras, bei denen während der Filmaufnahme auch der Ton auf einem Magnetstreifen aufgezeichnet wird, die Filmdurchlaufgeschwindigkeit auf 24 Bilder pro Sekunde (fps) erhöht. Folglich mussten auch die entsprechenden Projektoren, neben dem Standardfilmgang für Stummfilme, nämlich 18 Bilder pro Sekunde, einen zusätzlichen Filmgang für 24 fps erhalten. Diese Mechanik musste zudem für eine sehr genaue Laufgeschwindigkeit sorgen, was von den meisten Herstellern mit einem Capstan-Antrieb erreicht wurde. Diese Antriebe ermöglichen einen ruhigen und konstanten Lauf. Tonaufnahmen, die auf Magnetspur aufgezeichnet werden, benötigen diese Eigenschaft, da sonst der Ton, bei nicht konstanter Durchlaufgeschwindigkeit, sei es bei der Aufnahme oder Wiedergaben, zum Jaulen neigt. Bei der Soundfilmtechnik sind Bild und Tonspur auf demselben Träger, sodass diese Forderung des Gleichlaufs unabdingbar wurde. Tonprojektoren haben daher ein großes Schwungrad um damit evtl. Spannungsschwankungen in der Stromversorgung, ausgleichen zu können bzw. mechanische Hemmnisse im Filmkanal des Projektors abzufangen. Bildprojektion und Tonspur besitzen folglich unabhängige Antriebe. Der Ton beginnt mit 18 Bildern Vorlauf auf dem Filmstreifen, damit ein lippensynchroner Sound erreiht wird. Ein großes gezahntes Rad, gekoppelt an das oben erwähnte Schwungrad, schiebt den Film mit seiner Magnetspur am Tonkopf gleichmäßig vorbei, ähnlich der Mechanik eines Tonbandgerätes. Bei einer Stummfilmvorführung, die mit 18 fps läuft, wird in der Regel diese Mechanik nicht in Anspruch genommen.

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*) dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 26.07.2015

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Beitrag Nr.: 03.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   03. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09.54:53



Verliert die konventionelle Fotografie an Boden ?

Nun, wir meinen nicht mit konventioneller Fotografie den unterschied zwischen analoger oder digitaler Fotografie. Da würde man sich heute schnell einigen, dass die analoge Fotografie nur noch in Ausnahmefällen seine Berechtigung findet. Selbst in der sehr anspruchsvollen Fotografie der Astronomie ist das digitale Zeitalter unumstößlich eingezogen. Die heutigen Bildwandler und die Bildschirme höchster Qualität überzeugen in jeder Hinsicht was die Bildauflösung angeht. Die Bildauflösung der Geräte für den Endverbraucher ist damit wirklich nicht gemeint. Doch die konventionelle Fotografie, also die, bei der die Szene wohlbedacht ausgesucht und gelegentlich gut drapiert aufgenommen wurde, diese Zeiten sind allem Anschein tatsächlich vorbei. Heute werden täglich Millionen von Bildern einfach so gemacht, so geschossen, so eingefangen, wie es sich bei jeder Gelegenheit anbietet. Dabei spielt die Bildkomposition, der Bildausschnitt oder die Farbzusammenstellung kaum mehr eine Rolle. Es wird der Apparat gezückt, um die eigenen Begegnungen festzuhalten. Wen wundert es, bei der Flut von Angeboten, dass das Bild als solches an Bedeutung verliert. Tatsache ist: Eine Fotografie wird nur noch im Sekundentakt betrachtet, ob auf Papier oder an einem Bildschirm. Sie wird kaum mehr als etwas Besonderes wahrgenommen und bleibt auch in den meisten Fällen kaum in der Erinnerung des Betrachters. Ganz anders als früher, da war das Bild noch ein Ereignis. Die Szene ein Moment der Besonderheit. Der Anlass bemerkenswert. Eben, ein Zeugnis. Ob es die heutigen Bilder, sie mögen noch so eindrucksvoll sein, so weit schaffen, das kann man schon jetzt infrage stellen.


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Beitrag Nr.: 02.12.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   02. Dezember 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08.10:54



Zum 'Hingucker' dieser Woche. Die Yashica UL war eine Überraschung, durch Innovation.

Yashica hat mit der UL-Serie das Federwerk des Filmantriebs abgelöst und durch den elektromotorischen Antrieb bei den Normal 8 Filmkameras ersetzt. Hat aber auch bei der Änderungskur, ein sehr gutes Zoom-Objektiv mit einem 3-fachen Zoomfaktor und Motorantrieb eingebaut, ohne dabei die alten bewährten Eigenschaften der Yashica Filmkameras zu vernachlässigen. Dieser Apparat zeigte das Vermögen der japanischen Ingenieure, hochwertige Amateurfilmkameras zu bauen. Den deutschen Amateurfilmkameraherstellern konnten das nicht entgehen und hat hierzulande nur Staunen erzeugt, schon allein durch die Präzision.


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