Was kann für einen Besucher des sappam noch interessant sein ?

Die sappam-Web-Seite ist aus eine privaten Initiative heraus entstanden, die ihren Anfang um 1999 begann. Vorlagen zum Aufbau der Seiten und die Aufmachung als Ganzes, waren zu jener Zeit im Internet zu finden. Es waren die Zeiten in denen den Suchmaschinen Google und Yahoo in einem annähernd ausgeglichenen Wettbewerb standen.

Internetseiten galten zu jener Zeit noch als etwas Besonderes, aber man erkannte schon die Möglichkeiten der Informationsvermittlung. Und nicht zuletzt die Möglichkeiten, dass jedermann jetzt einen Internet-Shop eröffnen konnte, wenn man über einen Serverzugang mittels des damals schnelleren ISDN-Telefonanschlusses verfügte.

Die ersten Datenbanken (Clientseitig) wurden für Programmieranfänger angeboten und kostenlosen HTML-Editoren und FTP-Programme zur Verfügung standen. Mit den Basiskenntnissen der Programmierung, z. B. Basic oder C konnte der Programmieranfänger das Experiment beginnen, eine Web-Seite zu bauen.

Die damaligen Webseiten waren recht einfach aufgebaut, was nicht nur an den Fähigkeiten der Programmierer lag, auch die Browser Netscape und Internet Explorer boten nicht viele Möglichkeiten in der Darstellung wichtiger Elemente so wie bei der Navigation von mehreren Seiten.

Erst Mitte der ersten Dekade von 2000 verbesserte sich schlagartig die Situation bezogen auf angebotene Datenbanken (Apache) die von Providern serverseitig angeboten wurden und von den Programmen, die auf den üblichen Plattformen - Windows / Linux - eingesetzt werden konnten.

Der Initiator vom sappam war zu dieser Zeit schon entschlossen eine Sammlung, aller Schmalfilmkameras für Amateure, anzulegen, mit dem erklärten Ziel, diese Sammlung mittelfristig im Internet zu präsentieren. Der Bestand von 120 Apparaten bildete 2007 den Anfang. Ein für alle Browser der Zeit lesbares Internetdesign konnte angelegt werden und ein zukunftsträchtiges Konzept stand fest.

Nun galt es noch ein Logo zu erarbeiten, welches mit einem kurzen Akronym verbunden, für den Aufruf im Internet griffig und einmalig erscheinen würden. Im Februar 2009 wurden die ersten sappam-Seiten unter dem Titel 'Virtuelles Schmalfilm-Apparate-Museum' veröffentlicht, und zwar so, dass die meisten renommierten Marken und deren Modelle, sprich Schmalfilmkamera- und Projektorherstellern erfasst wurden, jedoch zum größten Teil noch ohne Exponat.

Wohl wissend, dass allein von den Schmalfilmkameras circa 3500 Modelle und deren Varianten in den Jahren zwischen 1929 und 1985 auf den Markt gekommen waren und zudem eine nicht unbedeutende Zahl an Projektorausführungen bzw. andere Hilfsmittel für das Hobby Filmen anfallen würden, mussten die Web-Seite so angelegt werden, dass mit jedem Neuen Sammelexponat, die Zahl der Seiten, Schritt für Schritt, ergänzt werden konnten.

So stellte schon von Anfang an, die Navigation der Web-Seite sappam, einen hohen Anspruch auf Übersichtlichkeit, was durch Suchfunktionen ergänzt werden musste. Eine klare Aufteilung zwischen Museums Bestand-Seiten und Museum Sucht-Seiten schien, neben den üblichen Hinweisen wie: Impressum, Datenschutz und Kontakt-Formular unbedingt geboten.

Die im Hintergrund arbeitende Organisation wuchs nach 2009 ständig, weil nun anfallenden Aufgabenbereiche wie: Die eingehenden Objekte zu katalogisieren und in HTML-Sprache umzusetzen, nicht unerheblich war. Dazu gehörte neben der Feststellung technischer Daten eines jeden neu hinzugekommenen Apparates auch die Bebilderung und nicht zuletzt eine geeignete Lagerung im Museumsmagazin.

So kamen jährlich circa 120 bis 130 Sammelobjekte dazu. Was in Zahlen bedeutete, dass monatlich an die 10 Webseiten hinzukamen und weitere Auskunft über die alte Schmalfilmtechnik anzeigten.

Schon im Jahr 2010 wurde die sappam-Seite von der mittlerweile als die größte im Internet gepriesene Suchmaschine 'Google' auf einer der ersten 3 Ergebnisseiten platziert, was auch sicherlich darauf zurückzuführen war, dass Quereinsteiger, mit dem Ergebnis der Suchmaschine sicher zum gesuchten Objekt im sappam geführt wurde. Eine technisch von uns bewusst eingerichtete Programmeigenschaft der sappam-Seiten.

Nach 2013 kamen weitere, den Besucher mit einbeziehende Sonder-Seiten hinzu. Zum Beispiel: Die mit der Möglichkeit, sich an der Beschreibung eines Objekts, im redaktionellen Teil des Auftritts zu beteiligen. Formulare für allg. Rezensionen oder die detaillierte Eingabemöglichkeit, Daten über technische Eigenschaften eines Objektes gesondert einzugeben.

Außerdem wurde erkannt, dass die Detailangaben mit einer einzigen Darstellung des jeweiligen Objekts nicht ausreicht, sodass eine 'B i l d e r g a l e r i e' angelegt wurde. Bis heute, im Jahr 2019, können mehr als 600 Bilderstrecken so abgerufen werden. Bilderstrecken, die im Durchschnitt mit 8 bis 10 Bilder aufwarten und die Objekte, jeweils aus mehreren Blickwinkeln abbilden.

Der Besucher kann sich folglich diese Exponate schon im Detail im Internet ansehen, ohne das ein Besuch im realen Schmalfilm-Apparate-Museum, in Köthen / Sachsen-Anhalt, erforderlich wäre. Ähnliche Einblicke in die immer wieder aktualisierten Aktivitäten des sappam, bekommt der Besucher beim Aufruf des Links 'Neuzugänge'.

Über den Link 'Neuzugänge' kann der Besucher die Fortschritte des Aufbaus der sappam-Sammlung einsehen. Soll heißen, die jährlichen Eingänge werden ab 2011 offengelegt, ja sogar so gar monatlich aufgeteilt und in einer übersichtlichen Liste wiedergegeben. Gleiches gilt für die 'Spendeneingänge', die separat angezeigt werden.

Die Suche eines Objekts ist bei mehr als 1600 Exponaten, die das sappam zum 10-jährigen Präsenzjubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wurde, nicht einfacher geworden, trotz ausgefeilter Suchfunktion, die auf Stichworte, wie Marke, oder Modellbezeichnung bzw. Teile davon, positiv reagiert.

Neben einer Übersichtsliste mit Objektidentifikationsnummer (ID) und einer kleinen Abbildung des Apparates, in der jeweiligen Rubrik einer Marke, wird noch ein Link angeboten, der alle vorhanden Objekte dieser Warengruppe bei Bedarf auflistet, um so die alle Modellbezeichnungen einschließlich ID anzuzeigen. Eine sehr praktische Funktion, in Hinblick auf die gebotene Gesamtübersicht vorhandener Apparate des jeweiligen Herstellers.

Abgesehen von all den Informationen, die das sappam dem interessierten Besucher über den Amateurfilm geben kann - siehe 'Wochenticker' - sind auch neutrale Ausdrucke der Detailangaben eines Objekts möglich. Ein Angebot das allem Anschein, so mancher Sammler von Schmalfilmkameras nutzt, um so die eigenen Objekte mit einer Karteikarte zu versehen.

Die ständige Aktualisierung der sappam-Seiten hat sich als positive Eigenschaft auf die Besucherzahlen ausgewirkt. Auch wenn deutlich zu vermerken ist, das Interesse am klassischen Schmalfilm, nimmt sichtlich ab. Die Bildqualität moderner Geräte übertrifft den alten Filmstandard und nicht nur das, auch die Aufnahmemöglichkeiten und Bearbeitung der heutigen Geräte hat sich grundlegend geändert.

Um dem flüchtigen Besucher der Web-Seite doch noch den Einblick auf die Schnelle zu gewähren, haben wir den 'Hingucker' eingerichtet. Dieser bietet wöchentlich ein besonderes Bild eines Exponats unserer Sammlung, mit der Möglichkeit dieses auch in Originalgröße einzusehen und gegebenenfalls selbst zu kopieren.

Als Museum dürfte das alles uns weiterhin anspornen, um die letzten noch verbliebenen Exemplare, seien es Filmkameras oder Projektoren, Bildbetrachter oder Klebepressen der Nachwelt zu erhalten. Daher sind Spenden, die unseren Bestand erweitern auf alle Fälle gewünscht. Bleiben Sie uns treu !

UN     





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