Über die vielfältigen Einsätze von Kameras bewegter Bilder.

Hier, an dieser Stelle muss nicht über die Anfänge der Kinematografie geschrieben werden, denn dies ist schon zu genüge in vorherigen Beiträgen geschehen.

Vielmehr wollen wir einmal bewusst machen, wo und wie heutzutage die Welt der bewegten Bilder sich gebärdet und welchen Einfluss diese Bilder auf die Gesellschaft haben. Durch die fortgeschrittene Technik gibt es mittlerweile Gelegenheit zu jedem Anlass, des unmittelbaren Geschehens in Kinoqualität die Szenerie festzuhalten.

Ganz gleich ob aus dem Weltall, wo eine kaum vorstellbare Anzahl von Satelliten die Oberfläche des Globus beobachtet oder an einer Straßenkreuzung, an der der Verkehr in einer Leitzentrale gesteuert wird. Immer sind Filmkameras dabei.

Der am häufigsten verbreitete Apparat - weltweit - der bewegten Bilder generiert, dürfte das Smartphone sein. Allerdings werden nicht unbedeutende Einsatzmöglichkeiten, von denen ein Endverbraucher so gut wie keine Kenntnis hat, mit kleinen und großen Filmkameras ausgestattet.

Sind die Gegebenheiten für eine unmittelbare Übertragung in das Internet, wie beispielsweise bei einem Smartphone gegeben, überrascht es nicht, wenn quasi zeitgleich die aufgezeichneten Bilder auf der anderen Seite des Globus eingesehen werden können. Ähnlich der synchronisierten, also zeitgleichen Bildübertragung von Skype und anderen sozialen Diensten, wenn ein PC mit Webcam, ein Notebook, ein Laptop oder das Tablet genutzt wird.

Diese Geräte, die heute schon in fast allen Haushalten vorhanden sind, übertragen bewegte Bilder und ermöglichen gesellschaftliche Beziehungen, zu einem besonderen Gut zu machen.

Weil das bewegte Bild so eine Faszination für den Menschen sein kann, sind viel Bereiche, die der klassische Film noch nicht besetzen konnte mit den elektronischen Bildwandler nun erobert worden.

Da sind es die hochauflösenden Einrichtungen in astronomischen Geräten, die in ihrer Entwicklung weit über dem normalen Teleskope, dem Fernrohr reichen. Hier werden Objektive und Bildwandler für die unterschiedlichsten Wellenlängen des Lichtes ausgelegt. Oft auch über dass hinaus was ultraviolettes oder infrarotes Licht genannt wird.

Im sichtbaren Bereich des Lichtes und angrenzenden Feldern gibt es mittlerweile Filmkameras für die unterschiedlichsten Anwendungen, die da beispielsweise sind: Mikroskop-Kameras, Endoskope, Überwachungskameras im Straßen- und Eisenbahn- U-Bahnverkehr, Tür- und Torkameras, Dom-Kameras, Hochgeschwindigkeitskameras in der Industrie, Dashcams für Automobile, Kreiselkameras, Stereokameras, Panoramakameras, Amaterufilmkameras, Aktionskameras für den Sportler, Drohnen mit Kameras, Webcams, Smartphones, Camcorder, Nachtsichtkameras, Wärmebildkameras, TV- und Film-Studiokameras und noch weitere Ausführungen, die der Menschheit immer wieder unerwartet neue Blickwinkel liefern.

All diese Kameratypen sind heute mit elektronischen Augen ausgestattet, deren Pixel auf Speichermedien in digitaler Form festgehalten werden. Die Bildbearbeitung machen Softwareprogramme möglich die das unverfälschte Bild auf herkömmlichen Medien abspielen lassen, oder durch Nachbearbeitung Effekte erzeugen, die die Welt noch erstaunlicher machen, als sie schon ist.

Das bewegte Bild wurde zu einem wichtigen Bestandteil unseres heutigen sozialen Lebens, dies kann kaum bestrittenwerden, wenn man statistisch betrachtet jedem Individuum eine 2-3 stündige Betrachtungszeit zuspricht, die täglich konsumiert wird.

Was für eine hervorragende Erfindung war doch die Kamera, die für bewegte Bilder ?




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